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Zum Schluss wischte Alfred Heer seinem Gegenspieler Phillipp Müller das Sägemehl vom Rücken. screenshot: srf

«Die Dummheit ist bei den Journalisten!»: SVP-Heer schwingt sich gekonnt durch den Schawi-Talk

Estermann-Ersatz Alfred Heer zeigt sich in der Asylgesetz-Talkshow bei Schawinski als kooperativer Gesprächspartner. Der Nationalrat behauptet, die Journalisten seien dumm, dass sie aufs SVP-Marketing reinfallen. 



Kurz vor Schluss der gestrigen Sendung hatten sich die beiden Gäste in eine Detailfrage verstrickt und redeten aneinander vorbei. Die Pointe, mit der Roger Schawinski den Talk beendete, wurde quasi auf dem Silbertablett serviert. «Das ist ja schon fast wie Müller gegen Estermann!», bilanzierte der SRF-Mann nach tiefem Durchatmen und dürfte wohl froh gewesen sein, dass die gestrige Sendung vorüber war.

Vielleicht war es von Anfang an ein Fehler, Yvette Estermann und Philipp Müller in die Jubiläumssendung – gestern wurde der Schawinski-Talk zum 200. Mal ausgestrahlt – einzuladen. Zumal die SVP-Nationalrätin schon im Vorfeld zur DSI zusammen mit Philipp Müller bei Schawinski war und mit ihrer Unfähigkeit auf Fragen einzugehen, alle verrückt gemacht hatte. 

Doch, dass die SVP einen Tag vor dem Aufzeichnungstermin ihre eigene Frau zurückpfeift, damit konnte auch Schawinski nicht rechnen. «Ich empfinde es als ungehörig, so kurzfristig abzusagen», so der SRF-Mann gestern gegenüber watson. Sämtliche Vorbereitungen waren bereits getroffen, das ist unfair.

«Die Dummheit ist bei den Journalisten!»

Kurzfristig in die Bresche springen musste der Zürcher SVP-Nationalrat Alfred Heer. Und dieser zeigte sich im Gegensatz zu seiner Parteikollegin zunächst sehr kooperativ, ging auf die Fragen des Moderators ein und äusserte gar ein wenig Kritik am neuen Stil seiner Partei.

«Die Dummheit ist eigentlich nicht bei uns, sondern bei den Journalisten, die das transportieren!»

Als Einleitung wurde das neue Kampagnen-Video gezeigt, in dem sich eine Handvoll SVP-Exponenten um Köppel und Blocher als Anwälte verkleiden und den Asylbewerbern einen Roten Teppich auslegen. Was er von diesem Video halte, wollte Schawinski von Heer wissen, er habe ja schon bei den vergangenen Wahlen von einem «Gaga-Wahlkampf» gesprochen.

«Ich finde diese Videos persönlich eigentlich nicht so gut», gab Heer offen zu, gab dann jedoch zu bedenken, dass die Clips ihren Zweck jedoch durchaus erfüllen würden. Er sei eigentlich erstaunt, dass die Medien immer wieder «darauf reinfallen» und diesen Videos eine Plattform gäben. «Die Dummheit ist eigentlich nicht bei uns, sondern bei den Journalisten, die das transportieren!»

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video: srf

Copy-Paste-Anwälte vs. Beschleunigungs-Anwälte

Von viralen Kampagnen-Videos in diesem Stil hält Philipp Müller, FDP-Ständerat und zweiter Gast der gestrigen Sendung gar nichts. «Das käme bei unserer Klientel gar nicht an.»

Über Stilmittel schien der Freisinnige denn auch nicht lange reden zu wollen. Schnell konzentrierte sich Müller auf den Inhalt des Asylgesetzes, womit er sich offenbar bestens auskennt. «Ich bin ein Insider in dieser Vorlage.»

«Das Argument mit den Gratisanwälten ist einfach falsch», so Müller, viel eher seien es «Beschleunigungs-Anwälte», die sich bei einem Ja am 5. Juni um die Asylbewerber kümmern würden. «Die Verfahren werden bis zu 40 Prozent schneller.»

Gegen eine Beschleunigung der Verfahren schien auch Alfred Heer nichts einzuwenden zu haben. Vielmehr störte sich der Zürcher über die «absurd hohe» Pauschalentschädigung von 1361 Franken, die die Anwälte pro Fall erhalten würden.

«Das ist ein Zuckerschlecken für jeden Juristen!» Bei den Asylbewerbern handle es sich immer um die gleichen Gruppen, welche meistens die gleiche Begründung für einen Asylantrag lieferten, führte Heer aus. Der Jurist müsse jeweils nur den Namen ändern, der Rest sei «Copy-Paste».

Ein Gespräch unter Freunden

Darauf entwickelte sich ein Gespräch mit den bereits bekannten Argumenten. Man liess sich mehr oder weniger ausreden und versuchte die Show trotz Turbulenzen im Vorfeld reibungslos über die Bühne bringen.

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Gute Laune am Montagabend im SRF.
screenshot: srf

Während Müller die Vorteile von beschleunigten und zentralen Asylverfahren dem Fernsehpublikum schmackhaft machte, erklärte Heer, dass man solche Probleme gar nicht hätte, wenn die Flüchtlinge gar nicht erst in die Schweiz gelassen würden. «Das Ziel für die Schweiz ist, dass Schengen/Dublin eingehalten wird.»

Schawinski intervenierte so wenig wie möglich und wäre da nicht sein Verwechsler «Fehr» statt «Heer» gewesen, hätte man schon fast gemeint, dass man einem Gespräch unter drei alten Freunden zuhören würde. Dass Philipp Müller seinen Gegenspieler durchs Band «Fredi» nannte, trug durchaus zum geselligen Ambiente bei. 

Der Gang endet im Sägemehl

Stammtisch-Lautstärke erreichte das Gespräch erst ganz am Schluss wieder, als über das Botschaftsasyl diskutiert wurde. Heer: «Verzell doch nöd so en Mischt!» Müller: «Heilige Bimbam!»

Doch mit Schawinskis Schlusswort legte sich auch diese Aufruhr wieder und die beiden Politiker schüttelten sich mit einem Schmunzeln freundschaftlich die Hand. Gar ein «Küssli», wie von Schawinski vorgeschlagen, gab es zwar nicht. Doch der Aargauer und der Zürcher wischten sich «wie beim Schwingen» den Rücken ab. Wobei es sich «Heer Fredi» nicht verkneifen konnte, sich selber zum Sieger des Talkshow-Gangs zu küren und nochmals alle zum Lachen brachte.

Ausser wahrscheinlich Yvette Estermann vor dem Fernseher.

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video: srf

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 24.05.2016 12:08
    Highlight Highlight Die Dummheit wird von der SVP produziert und dann von den Medien transportiert.....so sollte es heissen!
    • andersen 25.05.2016 08:17
      Highlight Highlight Ja, genau, dar braucht man nur die Weltwoche zu lesen.
      Dort ist der Schrei nach ein Führer besonders gross, auch das nachplappern.
  • Luca Brasi 24.05.2016 12:03
    Highlight Highlight Herr Mansers Liebe zur englischen Sprache kennt keine Grenzen: Silvertablett. ;)
    • corsin.manser 24.05.2016 12:55
      Highlight Highlight Haha verdammt. Bin wohl schon zu lange in asien, spreche den ganzen tag nur englisch. Aber irgendwie klingt silvertablett noch nice :)
    • Luca Brasi 24.05.2016 13:01
      Highlight Highlight Tststs. Mit Englisch durch Asien? 老外! ;P
      Silvertablett sounds ubernice. :)
  • Herbert Anneler 24.05.2016 10:58
    Highlight Highlight Es scheint tatsächlich so, dass viele Journis dem Stereotyp folgen, von der SVP alles ungefiltert durchzupusten. Filmli auf youtube sind noch das Harmloseste! Viel verheerender für die Meinungsbildung ist der Transport von Stereotypen wie "Elite gegen Volk" oder, "EU = a priori schlecht" oder "Wirtschaftsflüchtlinge". Die echten Wirtschaftsflüchtlinge kommen mit dem Privatjet in die Schweizer Willkommenskultur niedrigster Steuern, die heute als Wirtschaftsflüchtlinge Diffamierten sind meistens Armutsflüchtlinge. Subtile Sprachregelungen aus dem Schosse der SVP - leider zu wenig hinterfragt.
    • Kyle C. 24.05.2016 11:29
      Highlight Highlight Das mag ja alles stimmen. Aber sollten solche Filmli tatsächlich zum Repertoire der wählerstärksten Partei gehören? Also zuerst eine solche Peinlichkeit vom Stapel lassen wie hier die SVP und danach auch noch die Dreistigkeit zu haben, das Ausbleiben des gewünschten Erfolges, bzw. der lächerlichen Rezeption auf die Medien zu lenken, das ist schon bizli lustig finde ich...Mir solls recht sein, wenn sich diese Partei mit solchen Aktionen selber schadet...
  • Sir Jonathan Ive 24.05.2016 10:04
    Highlight Highlight Finde das System mit der Pauschale pro Fall sowieso vollkommen daneben. Dann geht es für den Juristen ja nicht mehr darum, sich für den Kunden Zeit zu nehmen, sondern nur darum, möglichst viele Kunden möglichst schnell durch zu bringen. Das führt am Ende zu schlampiger Arbeit. Für die Bewerber ist das nicht fair.

    Trotzdem muss ich die Revision unterstützen, denn es ist immer noch fairer als bisher.

    (Ist natürlich zu spät aber mein Vorschlag wären Anwälte, die fest angestellt werden und einen festen Lohn bekommen.)
    • atomschlaf 24.05.2016 10:55
      Highlight Highlight Was wäre denn Dein Vorschlag? Entschädigung nach Aufwand und damit den Anreiz zu schaffen, die Verfahren mit fragwürdigen Einsprachen auf Kosten der Steuerzahler in die Länge zu ziehen?
    • Sir Jonathan Ive 24.05.2016 11:44
      Highlight Highlight @atomschlaf
      ich bekomme auch einen festen lohn. deswegen ziehe ich meine arbeitsverfahren nicht in die länge sondern arbeite trotzdem so aktiv ich kann. nur werde ich nicht suddeln.
  • ssdbnu 24.05.2016 09:46
    Highlight Highlight Was soll da "gekonnt" gewesen sein? Er hat Zeugnis abgelegt von seiner eigenen Dummheit, Realitätsverlust und Borniertheit!
    • Kastigator 24.05.2016 15:52
      Highlight Highlight Was ist eine “hasserfüllte Brille“?
  • icarius 24.05.2016 09:09
    Highlight Highlight Betreffend der Rolle der Medien hat Heer natürlich schon recht. Solange es jedes beknackte amateurfilmli mit köppel auf die frontpage schafft , Parteiprogramme, Positionspapiere und dergleichen fast ignoriert werden lohnt es sich für die SVP sich mit bierzelt-humor und provokationen unter der gürtellinie zu inszenieren. Man verschafft sich zwar keinen respekt bei anderen parteien aber die eigenen wähler werden bei der stange gehalten.
  • Sillum 24.05.2016 09:04
    Highlight Highlight Ich fass es nicht!!! Endlich ein gut geschriebener, ausgewogener und sogar witziger Artikel in dem zwei bürgerliche Politiker (einer sogar von der SVP!!!) vorkommen. Und das in den Watson Spalten. Herzliche Gratulation und Dank. (Wirklich ernst gemeint und keine Satire!)
    • Kastigator 24.05.2016 15:53
      Highlight Highlight SVPler sind nicht bürgerlich.
  • Taeb Neged 24.05.2016 08:49
    Highlight Highlight "Die Dummheit ist eigentlich nicht bei uns, sondern bei den Journalisten, die das transportieren!"

    Es mag klever sein die Journalisten mit Aussagen zu verarschen und sich zu freuen, dass sie diese auch transportieren. Wegen dessen sind die Aussagen der SVP und mittel nicht weniger dumm. Glück für die SVP, dass ihre Klientel noch dümmer ist und den Scheiss auch für war nimmt.
    • andersen 24.05.2016 09:05
      Highlight Highlight Ja, Marketing ist wenn ein Konzern, wie der SVP die gute Zusammenarbeit mit den Medien hat, dann können sie auch vieles Steuern.
      Es ist kein Zufall, dass die Blochers der BAZ in Basel gehört.
    • TheMan 24.05.2016 10:24
      Highlight Highlight andersen die BAZ gehört mur 20% an Blocher. Somit ein kleiner Anteil. Und somit ist die BAZ keine SVP Zeitung wie es die Linken User hier sagen. Aber das werdet ihr nie akzeptieren.
    • Fabio74 24.05.2016 11:37
      Highlight Highlight @The Man:20% Blocher direkt, der Rest über Konstrukte mit Blocher im Hintergrund.
      Aber eigentlich egal wem die BAZ gehört
  • Kyle C. 24.05.2016 08:26
    Highlight Highlight Heer mag ja im Vergleich zu anderen Parteikollegen etwas zahmer aufgetreten sein. Von "gekonnt" und "kooperativ" war das aber noch weit entfernt in meinen Augen. Oder gilt für SVP'ler ein anderes Richtmass? Für meinen Geschmack hatte Heers Auftreten nichts von einer Diplomatie, wie man es eigentlich von Staatsvertretern erwarten dürfte. Weder formal noch inhaltlich.
    • ArcticFox 24.05.2016 18:34
      Highlight Highlight er ist ja auch volksvertreter und staatsfeind...
  • andersen 24.05.2016 08:07
    Highlight Highlight Wäre keine Flüchtlinge nach Europa gekommen, hat der SVP wahrscheinlich kein Aufwind bekommen.
    Vielleicht werde der SVP sich noch persönlich bei die Flüchtlingen bedanken.

    • 7immi 24.05.2016 08:59
      Highlight Highlight die flüchtlinge schadeten der svp sicher nicht. allerdings bezweifle ich, dass das ausschlaggebend war. vielmehr ist es die gesamteuropäische konstellation. 2007 war die svp nämlich ähnlich erfolgreich - ohne flüchtlinge.
    • andersen 24.05.2016 09:39
      Highlight Highlight In 2007 kam auch Flüchtlinge in der Schweiz.



      @7mmi

      Das Lied: Ich lieb Dich nicht, du lieb mir nicht, dadada, war auch Erfolgreich, aber Inhaltlich völlig leer.
      Ich mag kein Parteien, die ständig gegen das Parlament und der Regierung hetzt.






    • andersen 24.05.2016 09:53
      Highlight Highlight Banda 69

      Ja.
      Und es werde noch mehr Gaga-Initiative kommen, die der Rechtsstaat aushebeln wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 24.05.2016 08:03
    Highlight Highlight Dass sich FDP'ler und SVP'ler kumpelhaft duzen, ist ja nichts Neues. Auch Gerhard Pfister duzt seine Rechtsbürgerlichen Kollegen von der SVP und macht dazu noch verbale Bücklinge, wie "hoch verehrter Roger Köppel".
    Weniger freundlich gemeint ist das Duzen von Jaqueline Badran von der SP, die vom "Stöffeli" spricht, oder hin und wieder ausruft: "Also Toni, jezzd ferzelsch eifach en totaale Seich!"
    Der SVP geht es nur um die Macht. Dafür sind alle Mittel recht: Drohungen, Diffamierungen und, das neuste Mittel: Totale Verwirrung stiften!
    Z.B. einfach mal behaupten: "Wir sind die heutigen Juden!"
  • andersen 24.05.2016 07:55
    Highlight Highlight Ja, wenn das Thema Botschaftsasyl angesprochen wird, weichen sie aus.
    Der Abschaffung von der Botschaftsasyl hat der Blocher selber eingebrochen.
    Hätte er selber das Berg von Dossier als Bundesrat verarbeitet, wäre der neue Asyl-Gesetz gar nicht ein Thema gewesen.
    Viel Lärm um nichts.
  • Scaros_2 24.05.2016 07:49
    Highlight Highlight Im Grunde muss so eine Diskussion sein. Klar muss sie nicht immer im Konsens und Brav geführt sein. Auch das er eine Eigene Meinung gegenüber der SVP hat war gut und das er auf Fragen eingehen kann. Die eine oder andere Kritik teile ich auch aber alles in allem fand ich die Diskussion gut.
  • Zeit_Genosse 24.05.2016 07:27
    Highlight Highlight Und was war jetzt die Story? Aufgewärmtes von gestern?
    • Kyle C. 24.05.2016 10:54
      Highlight Highlight Ich mag ihn auch nicht. Noch nie. Aber eines muss man ihm lassen, er versteht es ausgezeichnet, seine Gäste vorzuführen um nicht zu sagen zu entlarven. Er generiert damit Reaktionen und löst etwas aus. Was man davon hält, steht auf einem anderen Papier. Das ist nicht die Art von Journalismus, die ich persönlich mag. Aber die Art von Politik der SVP mag ich auch nicht. Deshalb erachte ich seine Sendung als gute Plattform um Provokationen mit Provokationen zu begegnen, erst recht wenn diese von rechts kommen.

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