Schweiz
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Warum ein Thurgauer Malermeister seit sieben Jahren um seinen Führerausweis kämpft

Der Kampf um seinen Fahrausweis kostet einen Thurgauer Malermeister viel Geld und Nerven. Er glaubt, man wolle ihn abstrafen, weil er zu selbstbewusst auftrete und auch schon mal laut geworden sei.

Ida Sandl / ch media



Als Malermeister ist Andreas Hofmaier aufs Auto angewiesen. Fahren darf er aber nicht. (Bild: Reto Martin)

Als Malermeister ist Andreas Hofmaier aufs Auto angewiesen. Fahren darf er aber nicht. Bild: reto martin

Wenn Andreas Hofmaier etwas rückgängig machen könnte, dann den Antrag auf Invalidenrente. Nach einem Schlaganfall hat ihm sein Anwalt dazu geraten. Hofmaier muss zur medizinischen Abklärung. Ausfall des rechten unteren Gesichtsfeldes, stellt sich heraus. Daraufhin entzieht ihm das Thurgauer Strassenverkehrsamt 2012 den Fahrausweis «auf unbestimmte Zeit».

«Man will mich erziehen»

Aus der «unbestimmten Zeit» sind mittlerweile sieben Jahre geworden. Seitdem kämpft der 60-Jährige aus Wittenwil um sein Billett. Eine Menge Geld hat er in vorgeschriebene, teils auch freiwillige Tests gesteckt. Alles, um zu beweisen, dass er fahrtüchtig ist. Bisher ohne Erfolg. Als selbstständiger Malermeister mit zwei Lehrlingen ist Hofmaier aufs Auto angewiesen. Zuerst hat ihn seine Frau chauffiert, mittlerweile springt der Sohn ein, manchmal bestellt er auch ein Taxi. Trotzdem würden ihm Aufträge durch die Lappen gehen. Hofmaier schätzt, dass ihn der Fahrausweis-Entzug bisher 250'000 bis 300'000 Franken gekostet hat.

Er fühlt sich dem Strassenverkehrsamt ausgeliefert. «Ich glaube, man will mich erziehen.» Dass es grosse medizinische Probleme bei ihm gab, leugnet er nicht. Er habe aber stets alles getan, um sie zu beheben. Nach zwei Herzinfarkten hat er sich im Kantonsspital St. Gallen operieren lassen. Der Eingriff sei erfolgreich gewesen, seitdem ist es vorbei mit den Herzrhythmus-Störungen.

Mehrere Gutachten, unter anderem von seinem Hausarzt, bescheinigen Hofmaier, dass sein Gesundheitszustand in Ordnung ist. Unserer Zeitung liegen zwei Berichte der Augenklinik des Kantonsspitals St. Gallen vor. Darin schreibt die Augenklinik, aus ihrer Sicht spräche nichts dagegen, wenn Hofmaier wieder Auto fahren dürfe.

Strassenverkehrsamt zweifelt Gutachten an

Um seine Chancen zu verbessern, gibt er Anfang 2016 bei einem Neuro- und Verkehrspsychologen ein Gutachten in Auftrag. Dieses kommt zum Schluss, Hofmaier sei kognitiv sowie charakterlich in der Lage «ein Fahrzeug sicher zu führen». Das Strassenverkehrsamt zweifelt das Ergebnis an, da der Psychologe wohl nicht die gesamte Situation gekannt habe. Es fordert ein Obergutachten.

Hofmaier muss sich nochmals testen lassen. Die charakterliche Beurteilung fällt diesmal nicht so positiv aus: Von «unkritischer Selbstwahrnehmung» ist die Rede. Wörtlich heisst es «er scheint aktuell nicht in der Lage, eigene Defizite adäquat wahrzunehmen».

Dass Hofmaier trotz Ausweis-Entzug zweimal beim Autofahren ertappt wird, liegt zwar schon etliche Jahre zurück, macht seine Situation aber nicht besser. Das Fazit der Gutachterin zum jetzigen Zeitpunkt sei Hofmaier mit dem Fahren eines Autos überfordert. Sie empfiehlt ein Training der Fahrkompetenz und eine Verkehrstherapie. Hofmaier fügt sich. Was ihn aber heute noch wütend macht, ist der Satz, mit dem ihm die Verkehrstherapeutin sein Kommen erklärt habe.

«Sie hat gesagt, ich hätte die Fragen der Psychologin zu perfekt beantwortet.»

Das sei unglaubwürdig, deshalb müsse er zur Therapie.

Hofmaier hat den Eindruck, er solle «abgestraft» werden. Er ist eher der hemdsärmelige Typ, mit der begutachtenden Ärztin des Instituts für Rechtsmedizin der Uni Zürich habe er das Heu nicht auf derselben Bühne. Sie habe bei ihm unter anderem Probleme im vorderen Hirnlappen festgestellt. Eine Diagnose, die Hofmaier beunruhigt. Er lässt sich daraufhin in der Neurologie des Kantonsspitals St. Gallen untersuchen. Es werden keine Hirnleistungsdefizite gefunden. Wieder wird ihm Fahrtüchtigkeit attestiert. Für den Fahrausweis reicht es immer noch nicht.

Ein paarmal sei er gegenüber der Ärztin laut geworden, sagt Hofmaier. Er ist überzeugt: «Das ist die Quittung dafür.» Das Strassenverkehrsamt habe ihn immer ans Institut für Rechtsmedizin in Zürich überwiesen. «Für mich ist das nicht in Ordnung», betont Hofmaier. Er denke sogar über rechtliche Schritte nach.

Für zwischendurch: Die meistverkauften Autos 2018 weltweit

«Eine etwas strenge Haltung»

Robert Gehring aus Frauenfeld ist Hofmaiers Anwalt, er kennt den Fall in- und auswendig. Aus rechtlicher Sicht könne man dem Strassenverkehrsamt keinen Vorwurf machen, stellt er klar. Insgesamt habe das Amt bei seinem Mandanten «vielleicht eine etwas strenge Haltung gezeigt». Doch beim Strassenverkehr sei die Schweizer Praxis nun mal sehr strikt.

Zum konkreten Fall äussert sich Ernst Fröhlich nicht. Er leitet die Abteilung Prävention & Massnahmen beim Thurgauer Strassenverkehrsamt und stellt klar:

«Wir führen keine schwarzen Listen von Medizinern oder Psychologen, die uns nicht genehm sind.»

Ein Gutachter müsse aber die geforderte Ausbildung und Anerkennung besitzen. Ist das der Fall, prüfe das Strassenverkehrsamt nur noch, ob das Gutachten auch schlüssig sei.

«Sehr wenig Spielraum für Interpretation»

Bei einer verkehrsmedizinischen Untersuchung müssten medizinische Mindestanforderungen erfüllt sein. Dabei gehe es um Fakten, sagt Fröhlich. «Das lässt sehr wenig Spielraum für persönliche Befindlichkeiten, schon gar nicht für ein Abstrafen.»

Fröhlich stellt aber immer wieder fest, dass bei einigen Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht Auto fahren dürfen, Selbstwahrnehmung und Realität auseinanderklaffen würden. Ein teilweiser Ausfall des Gesichtsfeldes etwa sei für den Betroffenen selber fast nicht erkennbar.

Mittlerweile dürfte Hofmaier gute Karten haben, um den Fahrausweis wieder zu bekommen, schätzt sein Anwalt Gehring. Die Gesundheitsprüfung sollte kein Problem sein. Auch den Persönlichkeitstest werde er bestehen. Andreas Hofmaier selbst gibt keine Prognose ab: Er glaubt erst daran, dass seine Odyssee vorbei ist, wenn er den Fahrausweis endlich wieder in Händen hält.

Einige Mindestanforderungen, um Auto fahren zu dürfen

Emily darf jetzt mit geschalteten Autos fahren

abspielen

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Benno Schoenholzer 14.03.2019 13:33
    Highlight Highlight Es sind doch tausende Drogensüchtige unterwegs!! Warum konzentrieren die dich nicht auf diese!!???
  • Benno Schoenholzer 14.03.2019 13:31
    Highlight Highlight Wenn man mal in deren 'Fängen' ist, dann wird man die nicht mehr los!!!
  • Staatsgebeutelter 14.03.2019 04:14
    Highlight Highlight "....Das sei unglaubwürdig...."
    Ich dachte immer Religion und Staat seinen in der Schweiz getrennt. Sieht aber nicht danach aus wenn sich Beamte auf ihren Glauben berufen dürfen wenn sie Entscheidungen treffen.
  • Josua Brunner 13.03.2019 17:57
    Highlight Highlight Ich erlebe Leider zur zeit das gleiche.

    Bei der Verkehrsmedizinen Untersuchung wurden bei mir Sachen erfunden die nicht so geschehen sind. sogar üblen nachrede wahr dabei Der Befund stützt sich hauptsächlich auf Vermutungen und nicht auf Tatsachen die ich alle mit Bravur absolvierte.

    Nun wahr ich bei einem anderen Verkehrspsychologen Der sagte auch das das so nicht stimmen könne. Leider ist das Straßenverkehrsamt am längern hebel und Reagiert nicht auf meine bitte den Fall neu zu beurteilen.

  • x4253 13.03.2019 12:23
    Highlight Highlight Würden diese Kriterien bei jedem der den Fahrausweis will so geprüft, wären die Strassen entspannend leer.
  • Maedhros Niemer 13.03.2019 12:13
    Highlight Highlight Kafka lesen...
  • ujay 13.03.2019 11:35
    Highlight Highlight Staatswillkür. Ein 60ig Jähriger wird mit fadenscheinigen Argumenten schickaniert, während 90ig Jährige ungehindert auf den Strassenverkehr losgelassen werden.
  • R. Peter 13.03.2019 11:35
    Highlight Highlight Das schweizer strassenverkehrsre ht erinnert mich stakr an singapurer Recht zur SauberhLtung der Stadt...

    Eines modernen Rechtsstaat unwürdig ist das. Und es steht auch in keinstem Verhältnis zu allen anderen Vergehen und Verbrechen im schweizer Recht. Im Strassenverkehr gibts de facto nicht mal mehr eine Prüfung des Einzelfalles (war bei der DSI ein wichtigis Argument der Mehrheit), 30 kmh ausserorts zu viel bedeuten ein Vergehen mit Geld- bis Haftstrafe, Eintrag im Strafregister und ZUSÄTZLICHER Administrativmassnahme von min. 3 Monaten Führerausweisentzug...
    • nödganz.klar #161 13.03.2019 13:49
      Highlight Highlight Kolleg, bei Ausserorts gemessen 110 km/h, hast du auf dem Tacho mind. 120. Wenn du nicht fähig bist, eine Ausserortsstrecke von einer Autobahn zu unterscheiden, gehörst du nicht auf die Strasse.
    • R. Peter 13.03.2019 19:45
      Highlight Highlight Kolleg, hast du dich z.B. Bei der DSI ebenso klar gegen die Einzelfallprüfung ausgesprochen? Wenn ja dann ok, haben wir ein unterschiedliches Verständnis von Rechtstaat, wenn nein ist deine Haltung hier heuchlerisch.

      Sei mal ganz ehrlich. Fährst du auf jeder Ausserortsstrasse konsequent max. 80 kmh? Was wenn du z.B. auf einer leeren, kreuzungsreien und schnurgeraden Strasse kurz auf 110 beschleunigst, rufst du keine „ernstliche Gefahr“ für andere hervor, im Vergleich zu durchgehenden 80. es geht nicht darum, dass das keine grosse Busse geben soll,sonderen und die Klassifizierung als Vergehen.
    • Bene_ 14.03.2019 07:42
      Highlight Highlight Ich kann dir versichern, dass ich auch auf einer « schnurgeraden » Strasse nie auf 110 (=ca. 120 auf dem Tacho) beschleunige. Das passiert im Normalfall nicht « einfach so », sondern bewusst. Sachbeschädigung (z.B. eine Schaufensterscheibe einschlagen) ist auch ein Vergehen und da wird nicht einmal jemand gefährdet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maranothar 13.03.2019 10:21
    Highlight Highlight Der ist 60? Wenn er den Fahrausweis zurück hat, kann er ihn schon bald wider abgeben.
  • 7immi 13.03.2019 09:56
    Highlight Highlight Man kann halt nicht alles haben. Ist man krank, so hat man Anrecht auf eine Invalidenrente, muss gleichzeitig aber die Mindestanforderungen fürs Autofahren erfüllen.
    Ich kenne auch Leute, die bei der Aushebung sich als nicht psychisch belastbar verstellten und so UT waren. Als sie sich später bei einer schweizer Airline bewarben wurde das zum Verhängnis.
    Entweder man ist krank mit allen Konsequenzen oder nicht. Am einen Ort krank sein und bei der anderen Behörde nicht ist falsch.
    • Frankygoes 13.03.2019 10:26
      Highlight Highlight ..man kann aber auch gesund werden. Und offenbar will das der Mann ja..
    • loquito 13.03.2019 12:37
      Highlight Highlight Was? Das ist aber illegal. Informationen aus der Aushebung haben bei der Airline nichts zu suchen...
    • 7immi 13.03.2019 13:49
      Highlight Highlight @ioquito
      dachte ich mir auch. Es läuft so ab: Du wirst gefragt, ob Du tauglich warst oder nicht. Falls nicht ist Medical Center verpflichtet, medizinischen oder psychologischen Problemen nachzugehen. Es wird dir ein Formular ausgehändigt, bei dem du dem MC Akteneinsicht gewährst. Tust dus nicht, kann das MC deine Gesundheit nicht garantieren und du bist raus. Finde ich korrekt, da es ein verantwortungsvoller Job ist und psychische Probleme zu Vorfällen wie bei German Wings führen können.
  • drüber Nachgedacht 13.03.2019 09:39
    Highlight Highlight Wenn diese Liste der Mindestanforderungen wirklich so existiert, dann frage ich mich, warum für die Autoprüfung das Einzige was ein Kandidat als Neulenker mitbringen muss, ein Sehtest ist.

    Die Punkte sind so schwammig abgefasst, dass man, wenn man will, wahrscheinlich bei den meisten Autofahrern etwas findet, was sie nicht erfüllen.
    • kobL 13.03.2019 10:27
      Highlight Highlight Daran störe ich mich auch. Für die Kategorien A und B (Töff und Auto) braucht es nur den Sehtest und man wird dann im schlechtesten Fall 57 Jahre lang nicht mehr kontrolliert! Daher finde ich es ganz gut, müssen gewisse Ämter Befunde auch ans Strassenverkehrsamt weiterleiten.

      (Ich muss alle 5 Jahre zum Untersuch wegen den Kategorien C1/D1, und ich finde das gut so. Auch wenn ich fast nie Fahrzeuge dieser Kategorie fahre und es mich einiges kostet an Zeit und Geld)
    • Astrogator 13.03.2019 11:01
      Highlight Highlight Ein Verkehrspsychologisches Gutachten vor einer Fahrprüfung würde wohl mehr gegen Raser helfen als jede Strasse und würde wohl auch die Stausituation entschärfen.
  • Madison Pierce 13.03.2019 09:25
    Highlight Highlight Das gibt es also nicht nur im Aargau...

    Krass, wie man da als einfacher Bürger verlieren kann. Einfacher hat man es, wenn man eine administrative Massnahme auferlegt bekommt: x km/h zu schnell => drei Monate Fussgänger.

    Beim Entzug auf unbestimmte Zeit wird es sehr schwer. Mir ist ein Fall bekannt, bei dem jemand zu Fuss stark betrunken in eine Polizeikontrolle gekommen ist. Billett weg. Dabei ist er ja zu Fuss gegangen, um nicht betrunken zu fahren...

    Musste dann eine einjährige Abstinenz beweisen und die Kosten für sämtliche Untersuchungen tragen.
    • Tarzipan 13.03.2019 09:52
      Highlight Highlight Das wird dann wohl an zusätzlichen Umständen gelegen haben (Angabe zu Häufigkeit etc. von Alkoholkonsum) welche das Amt zur Annahme einer Suchtproblematik führte. Dass man das Nicht-Vorliegen einer Sucht dann durch einjährige Abstinenz beweisen muss und auch im positiven Fall alle Kosten selber tragen muss, ist allerdings etwas fragwürdig.
    • fandustic 13.03.2019 09:55
      Highlight Highlight Zu deinem Beispiel: Ist eigentlich in der ganzen Schweiz so. Ab einem gewissen Promillewert (glaublich 1.6) wird, wenn du einen Führerausweis hast, abgeklärt ob du ein Alkoholproblem hast. Kommt da halt auch auf die Wahrnehmung der Polizisten drauf an. Sprich, wenn man 2,5 Promille intus hat und soweit keine grossen "Einschränkungen" zeigt, dann weist dass eher auf einen "geübten" Trinker hin und kann dementsprechend dem SVSA zurückgemeldet werden (sofern im Besitz eines Ausweises). Für eine einjährige Abstinenz muss der Wert die 1.6 aber stark überschritten haben.
    • bokl 13.03.2019 10:02
      Highlight Highlight Ab 1.6 Promille wird von einer Alkoholabhängigkeit ausgegangen -> Billet weg.

      Da reicht es schon, wenn du zu Hause säufst, mit deinem Partner in Streit gerätst, der Partner oder Nachbarn rufen die Polizei -> Promillewert über 1.6 -> Billet weg
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhabarbara 13.03.2019 08:57
    Highlight Highlight Oh das Strassenverkehrsamt hier im Thurgau ist wirklich zum Verzweifeln. Man siehe die Bewertungen auf Google...
    • LibConTheo 13.03.2019 10:23
      Highlight Highlight @Rhabarbara:

      Und eine staatliche Institution ist natürlich darauf angewiesen, eine gute Bewertung auf Google zu haben.

      Diese Feststellung ist für gar nichts. Denn dem StVA kann es egal sein, was die Bevölkerung darüber denkt.
  • derEchteElch 13.03.2019 08:32
    Highlight Highlight Unfassbar.. 😠 so etwas kann ich nicht nachvollziehen. Sind ja solche Zustände, wie in der Auto-Hasser Hochburg Basel.

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

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