Schweiz
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Gilles Marchand, directeur de la RTS, ecoute une question lors d'une conference de presse de la Radio Television Suisse, RTS, sur les resultats d'audience radio, tv et web 2016 et sur les nouveaux programmes 2017, ce jeudi 2 mars 2017 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Gilles Marchand hat Anfang Oktober Roger de Weck abgelöst. Bild: KEYSTONE

Nachfolger von Roger de Weck – Gilles Marchand übernimmt als Generaldirektor bei der SRG



Bei der SRG hat ein neues Team die Führung übernommen. Generaldirektor Gilles Marchand hat Anfang Oktober Roger de Weck abgelöst. Er will einen konstruktiven und offenen Dialog mit den anderen Medien und dem Publikum führen.

Seine Prioritäten stellte Marchand am Freitag in Bern den Medien vor. Neben dem ehemaligen Direktor von Radio Télévision Suisse (RTS) stellten sich auch seine neue Stellvertreterin Ladina Heimgartner und das neue Geschäftsleitungsmitglied Bakel Walden vor.

Marchand erklärte, er sei sich der grossen Herausforderungen seiner neuen Funktion bewusst. Die Medienlandschaft sei im Umbruch. Er werde alles daran setzen, das mit allen Teams und in allen Regionen zu bewältigen. Er werde sich mit den Beschäftigten zusammen voll für die Zukunft des medialen Service public engagieren. Von dessen Bedeutung für die Schweiz sei er überzeugt.

Dazu will Marchand weiterhin «hervorragende Programme in allen vier Landessprachen bieten». Die Unabhängigkeit der Redaktionen und die Professionalität soll sicher sein. Den digitalen Wandel will er vorantreiben, den Kontakt zum jungen Publikum halten und weiter in die Kultur investieren.

No-Billag-Initiative existenziell

Jean-Michel Cina, seit 1. Mai neuer Präsident der SRG, sagte, die Herausforderungen für das Unternehmen seien 2018 die existenzielle Abstimmung über die No-Billag-Initiative für die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren, der ausstehende Bundesratsentscheid über die Gebührenhöhe, die Übergangskonzession bis Ende 2018 und das geplante neue Gesetz für elektronische Medien.

Der Bundesrat hatte im August die Konzession für die SRG um ein Jahr bis Ende 2018 verlängert. Die aktuelle Konzession läuft Ende Jahr aus. Die neue Konzession soll ab 2019 gelten und sich dann nach dem geplanten neuen Gesetz richten. Dieses Gesetz will die Landesregierung bis Ende 2017 vorlegen.

Die 37-jährige neue stellvertretende Generaldirektorin Heimgartner war bisher Direktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR). Sie wird sich in der Konzernleitung um die Sparte «Medien und Gesellschaft» kümmern. Sie erklärte, die SRG müsse offener und dynamischer werden, den Dialog mit der Bevölkerung stärker suchen und aufmerksam zuhören.

Bakel Walden übernimmt die neue Direktion «Entwicklung und Angebot» in der Geschäftsleitung. Dort sind Kerngeschäfte wie Programmdirektion , digitale Transformation, Markt- und Publikumsforschung sowie internationaler Austausch gebündelt. Der 42-Jährige leitete bisher die Programmstrategie bei Radio und Fernsehen SRF. Er erklärte, die SRG müsse alle ansprechen - im Fernsehen, im Radio und digital. (sda)

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