Schweiz
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ARCHIV - ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSSESSION UEBER DEN HITZESOMMER 2018 AM DONNERSTAG, 13. DEZEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Eine ausgetrocknete Wiese auf dem Bauernhauf von Bauer Markus Hausammann, Praesident Verband Thurgauer Landwirtschaft (nicht im Bild), am Mittwoch, 25. Juli 2018 in Langrickenbach. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Den Schweizer Bauern trockneten im Sommer die Böden aus. Bild: KEYSTONE

Warum die SVP trotz Klimastreiks nicht über die Umweltproblematik sprechen will

Während Tausende auf den Strassen für mehr Klimaschutz demonstrieren, spricht SVP-Präsident Albert Rösti von «Panikmache». Die Diskussion rund um Umweltproblematik hat im Wahljahr aber an Fahrt zugenommen. Ist es nun Zeit für die SVP, die Taktik zu ändern?



Würden die Nationalrats- und Ständeratswahlen im Februar stattfinden, stünde das Hauptthema fest. Die Diskussion um den Umweltschutz beherrscht zur Zeit die Schlagzeilen. Fast wöchentlich gehen mehrere Tausend Menschen für mehr Klimaschutz auf die Strassen.

Schlechte Vorzeichen für die Schweizer Volkspartei, die sich in Sachen Umweltpolitik bisher nicht hervorgetan hat. Manche Exponenten der SVP arbeiten hier sozusagen sogar in die entgegengesetzte Richtung.

Claudio Zanetti leugnet den menschengemachten Klimawandel im Allgemeinen und Erich Hess bezeichnet Greta Thunberg auf nau.ch als «behindertes, armes Mädchen». Ist die SVP nicht bereit, sich inhaltlich auf dieses Themenfeld einzulassen?

Die Bauern sagen dem Klimawandel den Kampf an

«Das ist zu verallgemeinernd», findet SVP-Nationalrat und Landwirt Markus Hausammann. Der Politiker ist laut ecorating.ch der umweltfreundlichste SVP-Nationalrat. «Ich werde mich weiterhin mit diesen Themen auseinandersetzen», sagt der Landwirt. Ausserdem erfahre er innerhalb der SVP besonders in der bäuerlichen Fraktion viel Unterstützung für Umweltanliegen. 

Bauer Markus Hausammann, Praesident Verband Thurgauer Landwirtschaft, laeuft ueber seine ausgetrocknete Wiese, aufgenommen am Mittwoch, 25. Juli 2018 in Langrickenbach (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bauer Markus Hausammann hatte im Sommer auf seinem Land mit Trockenheit zu kämpfen. Bild: KEYSTONE

Er glaube allerdings nicht, dass die Gesamt-Partei seinem Beispiel im Wahljahr folgen wird. Fühlt er sich da nicht alleine gelassen? «Nein, es ist halt kein Kernthema meiner Partei. Aber so können wir von der bäuerlichen Fraktion uns vielleicht etwas profilieren.»

Gleiches vermutet auch Politologe Mark Balsiger: «Die SVP wird ihre Kernthemen Migration und EU weiter bearbeiten. Für eine Umstellung auf die Umweltpolitik fehlen der Partei schlicht die Ressourcen.» Ausserdem wäre ein plötzlicher Umschwung auch nicht glaubwürdig.

Zuwanderung statt Umweltpolitik

Diese Einschätzung untermauert der Auftritt von SVP-Präsident Albert Rösti in der Rundschau vom Mittwoch. In seinem knapp zehnminütigen Gespräch mit Moderator Sandro Brotz spricht Rösti fast ausschliesslich von der «ungebremsten Zuwanderung». Beim kurzen Exkurs zum Klimaschutz berichtet er, wie die SVP das CO2-Gesetz versenkt habe.

SVP-Präsident Albert Rösti in der Rundschau.

Auf den Wahlausgang habe diese Haltung beim Thema Klima laut Balsiger nur geringen Einfluss: «Vielleicht verliert sie so ein oder zwei Prozentpunkte, wie damals 2011 kurz nach Fukushima. Trotzdem konnte sich die SVP auf sehr hohem Niveau weiterhin halten».

Doch wird die bäuerliche Wählerschaft der SVP durch Aussagen wie jene Zanettis und Hess' nicht vergrault? Auch hier verneint der Politologe: «Radikale Äusserungen von Randfiguren wie Zanetti und Hess werden dem Kern der Partei nicht schaden können.»

Bauern sind direkt betroffen

Trotzdem scheint der Klimawandel nicht spurlos an der wählerstärksten Partei der Schweiz vorüber zu gehen. Bei der Zürcher Sektion der SVP hat man sich im neuen Parteiprogramm sogar mit der Idee einer Schweiz ohne fossile Brennstoffe auseinander gesetzt.

«Es ist durchaus sinnvoll, die fossilen Energieträger durch andere Energieformen abzulösen, was jedoch in einem wirtschaftlich verträglichen Zeitraum und ohne Verteuerung der Energie geschehen muss», heisst es dort. Im nationalen Programm steht davon nichts, dafür hält die SVP Schweiz fest: «Der Umwelt geht es gut.»

Armee fliegt kostenlos Trinkwasser auf die Alp:

abspielen

Video: srf

Exponenten der Bauernfraktion wie Markus Hausamman und Andreas Aebi sehen das anders. Diese setzen den Klimaschutz auf ihren Webseiten mittlerweile explizit auf ihr persönliches Programm.

Kein Wunder: Viele der Bauern sind direkt von der Klimaveränderung betroffen. «Dieser Sommer ist schlimm für uns», sagte Aebi im August zum «Tages-Anzeiger». «Ich musste mein ganzes Leben noch nie Gras bewässern, jetzt muss ich es. Wir beginnen die Wintervorräte zu verfüttern, das ist schlecht.»

Greta Thunberg redet mit uns am WEF

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Video: watson

Die Ziele des Uno-Migrationspakts

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beat Mühlemann 11.02.2019 12:32
    Highlight Highlight Seit froh geht jemand demonstrieren. Und dass nicht aus Eigennutz (sondern für uns Alle!). Die Schüler etc. dürfen auch weiterhin Fliegen & ihr Handy benutzen. Denn es geht nicht darum dass – weil sie demonstrieren – jetzt der Umwelt keine Schadstoffe mehr zufügen dürfen. Eigenverantwortung in Ehren. Aber allein durch diese, ist die Welt nicht zu retten. Den Streikenden geht es darum, die Politik anzuhalten strengere GESETZE durchzusetzen. Der Mensch ist nicht lernfähig. Wir würden uns heute noch vom Zigarettenrauch einnebeln lassen – wenns nicht verboten wäre...
  • Eh Doch 11.02.2019 09:33
    Highlight Highlight Alle Klimaleugner sollten mal Danke für den Regen schauen, ist glaube ich auf youtube oder arte.
    Da läufts einem einfach kalt den Rücken herunter.
  • Schneider Alex 11.02.2019 05:53
    Highlight Highlight Ganz toll, wie sich Watson bemüht, der SVP auf die Sprünge zu helfen!
  • Beat Mühlemann 10.02.2019 23:40
    Highlight Highlight Gott sei Dank gibt es noch Watson. Seht euch mal die Kommentare auf 20min an. Dort bekommt man Angst wenn man die Kommentare liest. Danke den jungen und Danke Greta
  • ujay 10.02.2019 12:04
    Highlight Highlight Warum die SVP sich nicht mit der Klimaproblematik befasst! Weil es dazu Sachverstand und Fakten braucht, damit kann sie bei ihrem Stammpublikum nicht punkten, erst recht nicht am Stammtisch. Im Gegensatz bei ihrem Dauerbrenner "Asylanten", dazu brauchts nur die üblichen Sprücheklopfer wie Glarner, Zanetti oder Köppel. Die bedienen auch noch die flachsten Clichees und das Volch prostet sich besoffen am Stammtisch zu.
  • sherpa 10.02.2019 09:52
    Highlight Highlight Warum wohl wollen die SVPler nicht darüber sprechen, warum? Einfach, sie haben, eigentlich wie immer, keine Ideen und Lösungsvorschläge und wollen sich deshalb nicht zur Sache äußern und blamieren.
  • Schneider Alex 10.02.2019 06:14
    Highlight Highlight Statt symbolische Klimapolitik effektive Souveränitätspolitik!

    Statt mit überzogenen Massnahmen in der Schweiz das Klima der Welt symbolisch zu retten, lieber mit wirksamen Massnahmen die Souveränität der Schweiz erhalten.
    • Mutzli 10.02.2019 11:31
      Highlight Highlight Falls Ihnen wirklich dermassen viel an einer möglichst souverän-unabhängigen Schweiz liegt, sollten Sie ja eigentlich als erstes gegen fossile Brennstoffe auf die Barrikaden steigen.

      Das Matterhorn besteht ja weder aus Kohle noch aus Uran und im Bodensee gibts ja auch nicht gerade strategische Ölvorkommen. Heisse Luft produzieren zwar manche zeimlich viel, aber damit kann man leider auch keine Gaskraftwerke oder Turbinen antreiben.

      Sonne, Wind, Geothermie und vor allem Wasser haben wir hingegen und dafür wären wir auch um vieles weniger vom Ausland abhängig.
    • Schneider Alex 10.02.2019 16:25
      Highlight Highlight Der einzige wirklich erfolgreiche Weg im Umwelt- und Klimaschutz führt neben dem technischen Fortschritt über weniger Einkommen und eine geringere Bevölkerungszahl. Bleiben Sie realistisch bezüglich Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz. Aber als Wahlkampfinstrument ist der Hype um den Klimaschutz natürlich o.k.
  • Darkside 10.02.2019 02:39
    Highlight Highlight Von einer Partei, die offenbar Mühe hat etwas schläueres als Politiker wie Zanetti, Hess, Fiechter oder Glarner hervorzubringen, kann man ja nicht ernsthaft vernünftige Standpunkte zu realen Problemen erwarten. Von daher begrüsse ich es, dass sie für einmal die Klappe halten.
  • Pafeld 10.02.2019 01:27
    Highlight Highlight Die SVP hat nur noch keinen Weg gefunden, den Ausländern die Schuld für den Klimawandel in die Schuhe zu schieben, der selbst Glarner, Bircher, Zanetti und Heer nicht zu peinlich wäre.
    Nein ernsthaft. Die Partei ist schlicht nicht in der Lage, ein Problem mit solch erdrückender Faktenlage anzugehen, selbst wenn der Klimawandel unser aller Leben die nächsten 50 Jahre massiv verändern wird. Denn wenn man Pöbeln könnte, würde es gegen den dekadenten Lebensstil von uns allen gehen. Aber so steht die Partei einfach nur verwirrt und untätig rum, bis irgend ein fremder Sündenbock auftaucht.
  • inwiefern 09.02.2019 23:00
    Highlight Highlight Da ist sogar die Bevölkerung von South Park schon ein Stück weiter: "When should we start to worry?"

    Nein, aber mal ehrlich. Das Argument "Wir befassen mit besser aktuellen Problemen!" (tun wir ja auch - niemand hat gesagt, die Politik solle sich nur noch um Klimawandel kümmern)... ist es euch egal was in 20, 30 Jahren sein wird? Nur weil es heute noch niemandem weh tut?

    Weil dann noch etwas zu ändern oder rückgängig zu machen wird wohl eher schwierig. Zumal die Landwirtschaft ja schon heute die ersten Auswirkungen zu spüren bekommt.
  • Dominik Treier 09.02.2019 22:33
    Highlight Highlight Wen interessiert denn schon ob wir morgen noch einen Planeten haben werden, solange nur die bösen Sozialschmarotzer und Asylanten unseren armen Reichen kein Geld wegnehmen...
  • atomschlaf 09.02.2019 22:14
    Highlight Highlight Gut, wenn die SVP sich treu bleibt.
    Es gibt viele Indizien, dass die aktuelle Klima-Hysterie, wenn nicht gänzlich unbegründet, so doch massiv übertrieben ist.
    Dazu kommen die mit ca. 1 Promille am globalen CO2-Ausstoss höchst beschränkten Einflussmöglichkeiten der Schweiz.
    Dies spricht für eine pragmatische Klimapolitik, die sich nicht an utopischen und potentiell wirtschaftlich schädlichen Reduktionszielen ausrichtet, sondern den volkswirtschaftlichen Nutzen maximiert, beispielsweise durch eine Reduktion der Ölimport und den Fokus auf Spitzentechnologie, z.B. bei der Stromspeicherung.
    • Pidemitspinat 10.02.2019 09:24
      Highlight Highlight Werter Kollege, die Emissionen der Schweiz fallen im Ausland an, denn sie importiert das meiste, was sie konsumiert. Somit steht sie genauso in der Verantwortung, oder sogar noch mehr, weil sie sogar verdammt viel konsumiert.
    • atomschlaf 10.02.2019 13:10
      Highlight Highlight @Pidemitspinat: Natürlich verursacht der Durchschnitts-Schweizer mehr Emissionen als der globale Durchschnittsmensch. Liegt einfach am höheren Wohlstand.
      Genauso wie ein Milliardär mit mehreren Villen, Privatjets, etc. mehr emittiert als der Durchschnittsbürger.
      Dies stellt aber kein Problem dar, denn die Idee, dass jeder Mensch gleich viel oder wenig emittieren dürfte, ist sozialistischer Irrglaube!
    • Dominik Treier 10.02.2019 13:52
      Highlight Highlight Sozialistischer Irrglaube ist nur eine sehr schönfärberische Art zu sagen... Ich bin gern Egoist, die anderen sind mir Egal und wer sagt man könne es besser ist ein Dummschwätzer, weil ich mich lieber nicht das schlechte Licht rücken möchte, in das ich gehöre...
    Weitere Antworten anzeigen
  • elias776 09.02.2019 20:48
    Highlight Highlight Erich Hess bezeichnet Greta Thunberg auf nau.ch als «behindertes, armes Mädchen».

    Sagt das nicht schon alles?.....
    • Dominik Treier 10.02.2019 13:58
      Highlight Highlight Das ist wirklich arm... Jemanden als behindert zu bezeichnen, nu weil er mit 15 einen grösseren Horizont hat, als man selbst mit seinem Zaun rund herum und dem Brett vor dem Kopf, je geniessen wird...
  • Matrixx 09.02.2019 20:15
    Highlight Highlight Spätestens wenn die SVP merkt, dass der Klimawandel wirtschaftlich ziemlich teuer werden kann, werden sie handeln...
    • Eh Doch 11.02.2019 09:08
      Highlight Highlight nicht kann wird
  • banda69 09.02.2019 20:04
    Highlight Highlight Was jammert ihr denn...!? Die SVP ist besorgt, dass Wienerli nicht aussterben!

    Ja die SVP, die tut was fürs Volk.
  • Wilhelm Tell 09.02.2019 19:57
    Highlight Highlight Es fehlt den SVP an Intelligenz das sogar die Bauern es nicht vor war haben das es ein Klimawandel hat. Leider muss es die Nachfolge Generation die Problematik angehen weil die heutige Politiker sind dazu nicht fähig sind und zu wenig gesunden Menschenverstand walten wollen mit anderen Worten nach mir die Sintflut
    • Mutzli 10.02.2019 11:58
      Highlight Highlight @blaubar

      Wer belastet das Wasser mit Tonnen von Pestiziden & Herbiziden? Wir oder die Bauern? Wer produziert Unmengen an Methan mit Tierhaltung? Wir oder die Bauern? Wer ist für das Bienen- & Insektensterben verantwortlich durch das Ausbringen von Insektiziden? Wir oder...

      Plumpe Sprüche gehen in beider Richtungen, aber das für diesen Artikel hauptsächlich relevante ist etwas anderes: Welche Lobby unterstützt die SVP, welche sich weigert etwas gegen Umweltschäden, Klimaerwärmung und daraus resultierender Dürre zu unternehmen?

      Wir oder...

      Schon klar #NotAllFarmers, aber Widersprüche gibts.
  • Heinzbond 09.02.2019 19:55
    Highlight Highlight Tja die Quittung werden dann alle claudio zanetti dann am wahltag bekommen...
  • zeitgeist 09.02.2019 19:45
    Highlight Highlight Bitte nicht verallgemeinern. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen einem Landwirt und einem Agronomen (ETH), der gleichzeitig Präsidenten vom Swissoil ist. Die SVP ist wie andere Parteien kei. Und das ist auch gut so. Es wäre aber schön wenn die Parteileitung etwas diverser aufgestellt wäre.
  • redneon 09.02.2019 19:35
    Highlight Highlight Ist doch gut so! Warum soll die S.. Partei umschwenken. Gar nicht möglich bei dieser Ignoranz der Parlementarier. Jetzt müssen nur noch die S... Wähler ( Die Bauern ) Wenn es nur 10 % sind eine dieser unten erwänten Parteien wählen. So kann Rösti mit seinen Kompanen auf einem Gletschersee Pedaled Fahren und zuschauen wie sich der Gletscher in Wasser auflöhst. Und die Medien äntlich die Parteien in den Vokus stellen die genau diese Tehmen auf der Agenda haben. SP Grüne Grünliberale..
  • Daniel* 09.02.2019 19:16
    Highlight Highlight Ganz gleicher Meinung wie der Artikel bin ich nicht. Die Blindheit wird der SVP enorm schaden. Ich habe bis jetzt immer SVP gewählt. Das nächste mal kriegen sie keine Stimme mehr. Jedem seine Meinung aber auf Parteiebene haben sie die wichtigheit dieses Themas verschlafen. Die SVP wird auch von ländlichen wählern abgestraft werden.
    • Eh Doch 11.02.2019 09:11
      Highlight Highlight Das coole an der Klimakatastrophe als Thema ist doch dass es alle angeht, egal ob rechts oder links, darum auch Gegenstimmen in der SVP.
  • zeitgeist 09.02.2019 19:14
    Highlight Highlight Ich bin durch meinen Hintergrund zienlich nah an der Forschung zum Klimawandel und kenne viele deutliche Fakten. Ich stelle folgendes fest: Die grosse Herausforderung ist es, glaubwürdig zu bleiben, wenn man gleichzeitig sagt, zwei schneereiche Winter in Folge seien kein Indiz gegen den Klimawandel, aber zwei trockene Sommer in Folge seien direkte Folgen des Klimawandels. Klar gibt es dadurch Skeptiker. Die ganze Thematik und die Zusammenhänge sind eben so komplex, dass einem, wenn man nicht gerade in dieser Richtung arbeitet, eigentlich nur zu glauben bleibt, was andere erzählen.
    • Makatitom 09.02.2019 19:59
      Highlight Highlight Ich finde nicht dass das schwer zu erklären ist:
      Durch die heissen Sommer wird es auch am Nordpol wesentlich wärmer, was dazu führt dass sich der Golfstrom, sozusagen die Zentralheizung Nordeuropas, verlangsamt, was zu einer Abkühlung führt. Gleichzeitig verlagert sich der Wirbel kalter Luft, welcher normalerweise über dem Nordpol dreht, nach Süden, was eine weitere Abkühlung zur Folge hat. Und das "schneereich" ist dadurch zu erklären, dass warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann, dass dann im Winter halt gefroren auf der Erde ankommt. Und ich arbeite nicht in diesem Gebiet
    • Ritiker K. 09.02.2019 21:51
      Highlight Highlight Schneereiche Winter sind mild und dementsprechend temperaturmässig über dem langjährigen Mittel. Die trockenen Sommer waren überaus heiss. Ich sehe das Problem der Glaubwürdigkeit überhaupt nicht, eine Person die nahe an der Klimaforschung ist sollte das eigentlich auch nicht.
    • Forest 09.02.2019 22:46
      Highlight Highlight
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  • Flo1914 09.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Recht hat die SVP. Jetzt hatten wir einen trockenen Sommer und alle kriegen die Krise.
    Ich kann mich an trockene Sommer erinnern, in den 60ern und 70ern, da war das Autowaschen und das Rasensprengen verboten!
    • swisskiss 09.02.2019 20:07
      Highlight Highlight Flo1914: Ja nee ist klar. Wenn am 12. August 1969 am hinteren Stotztobelgäddismätteliweg über 40 Grad gemessen wurden, ist das natürlich ein viieel stärkeres Argument, als das die 20 wärmsten Jahre seit Wetteraufzeichnung, in die letzten 22 Jahre fielen.

      Versuchs doch noch einmal. Vielleicht mit richtigen Argumenten?
  • Ursus der Rächer 09.02.2019 18:50
    Highlight Highlight Wenn wir weiter mit der Natur so verfahren, wie es der Meinung der SVP Schweiz entspricht, werden wir nur noch invalide Asthmatiker, Schmerzpatienten und anderweitig Kranke haben. Dies dann aber auch in der SVP. Ob dann alle immer noch Scheininvalide sind, werde ich mit Interesse verfolgen.
  • Moelal 09.02.2019 18:22
    Highlight Highlight Erich Hess bezeichnet Greta Thunberg auf nau.ch als «behindertes, armes Mädchen. Das ist das unterirdische Niveau des Hassers Hess! Wahrscheinlich kann der nicht einmal so gut Deutsch, wie Greta Englisch kann. Wahrscheinlich kann er gar nicht verstehen, was sie sagt. Sein intellektuelles Niveau scheint jedenfalls massiv tiefer zu sein, sonst würde er kaum eine so dumme und menschenverachtende Aussage machen. Aber die SVP hat ja eh ein Problem mit der Realität. Komplett überfordert sie umfassend zu verstehen.
    • swisskiss 09.02.2019 20:16
      Highlight Highlight Moelal: Da tust Du dem armen Erich aber Unrecht! Seine steile Berufskarriere zum Lastwagenfahrer zeigt ja nur ansatzweise seine unglaubliche Kompetenz in so ziemlich Allem was uns täglich bewegt.

      Aber zum Glück gibt es genügend Berner, die das grenzenlose Potential des Erich Hess erkannten und ihn in den Nationalrat wählten.

      Nun muss im Bundeshaus nur noch das Türsystem behindertengerecht umgerüstet werden, damit das Genie Hess nicht wieder die Finger einklemmt bei der Rauchpause
    • atomschlaf 09.02.2019 22:51
      Highlight Highlight Auch wenn ich die Meinung von Greta überhaupt nicht teile: Man muss ihr zugute halten, dass sie versucht, das was sie predigt auch möglichst konsequent zu leben. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Klima-Alarmisten, die dauernd in der Welt umherjetten.
  • TanookiStormtrooper 09.02.2019 18:14
    Highlight Highlight Die SVP versucht noch rauszufinden ob sie 1. an den Klimawandel glauben sollen und 2. Wie man diesen einem Schwarzafrikaner in die Schuhe schieben kann.
    • äti 09.02.2019 18:58
      Highlight Highlight Die EU ist schuld. Denn von da kommt jedes Wetter und Wetter ist gleich Klima.
    • qolume 10.02.2019 00:10
      Highlight Highlight Viellecht hat das Klima sich auch in Madun eingeschlichen, und überrollt von Liechtenstein in einem Geheimplan "Operation Walensee" heimlich die Schweiz. Dann müsste es nicht durch die EU 😂😅
  • Gugguseli1963 09.02.2019 18:06
    Highlight Highlight Kann hier drin jemand, von den noch so "Gescheiten" oder sie meinen sie seien es, dass Wetter beeinflussen????
    Niemand kann das Wetter beeinflussen, niemand.
    Somit ist es LOGISCH das Klima auch nicht. (Klima = ist das Wetter auf 30 Jahre oder mehr zusammengefasst)
    Schlussfolgerung: Niemand kann das Klima beeinflussen. Alles nur ein Politikum, um Kasse zu machen. Die Grünen missbrauchen die Natur zum Selbstzweck.
    • NiemandWirklich 09.02.2019 18:55
      Highlight Highlight Das ist nicht richtig. Sehr wohl kann das Wetter beeinflusst werden. Ich könnte ihnen gerne z.B. etwas über Kondensationskeime oder ähnliches erzählen. Anschaulicher wäre es aber, wenn sie sich anschauen was bei einem erdölbasierten Motor zum Auspuff rauskommt. Halten Sie es denn für gut, so viel Dreck in die Natur zu schleudern? Falls sie nicht glauben, dass jener Dreck ungesund oder schädlich ist, können Sie sich in ein Auto setzen, Fenster zu, einen Schlauch vom Auspuff rein und dann den Motor starten... aber vorsicht: könnte tödlich enden.
    • äti 09.02.2019 19:02
      Highlight Highlight .. geile Folgerung. Hoffentlich ist 1963 nicht der Jahrgang.
    • Stirling 10.02.2019 10:03
      Highlight Highlight @blaubar
      Willst uns hier wirklich weismachen, dass der Rauch aus den Auspuffen gut für die Umwelt und für uns ist? Wie verblendet bist du denn?
      Und der Kat ist aus recyletem Klopapier gebaut oder wie? Google mal den Aufbau und Funktion eines Katalysators.
      Die Motoren in den heutigen Verbrennern sind nicht nur umweltschädlich sondern auch sagenhaft ineffizient.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 09.02.2019 18:02
    Highlight Highlight Die SVP ist keine Panikpartei, die auf jedes mediale Thema sofort aufspringt und im Fernsehen kommen will, wie z.B. die Funnicello oder der Girord, die zu jedem Thema sofort eine Meinung haben. Die SVP ist eine Partei der Gelassenheit. Erst mal abwarten und in Ruhe nachdenken. Das find ich gut. Keine Hysterie. Die Welt gibt es schon lange und wird es auch noch lange geben. Mal wärmer, dann wieder kälter. Der Mensch ist überschätzt. Die SVP kümmert sich um Probleme die nah sind, und die Menschen beschäftigen, nicht in weiter dubioser Ferne, wie ein «Klimawandel».
    • äti 09.02.2019 19:11
      Highlight Highlight ... da hast du Recht, das Thema ist erst seit 30J top.
      Und Nichstun ist eher nicht Gelassenheit. Aber super. Die anderen werdens richten und dann kann man nachträglich lästern. Der 'Ausverkauf der Heimat ' ist eigentlich keine Lösung für uns SchweizerInnen. Aber, wenn es dir so befohlen wurde und du alles abnickst, ist es halt eine lokale Meinung. Und die Erde, als Scheibe, kippt sowieso irgendwann oder .... ?
    • Dominik Treier 09.02.2019 19:28
      Highlight Highlight Keine Panikpartei...
      Aber die Islamisierung des Abendlandes, wir sind bald die Letzten Schweizer!!! Alles nur noch Sozialschmarotzer!!! Der Staat runiert nur die Wirtschaft!!! Bald gibt es nur noch Gstudierti und das Gewehr will man uns auch noch wegnehmen!!! Die EU will uns annektieren und diese bösen fremden Richter entscheiden über uns!!! Nein gar keine Panikpartei... Aber sicher eine, die von Mezänen beherrscht wird und von geschürter Angst oder Neid und im Hintergrund waschen sich die Reichen an der Umweltverschmutzung die Hände wärend die der dumme Kleine sein Schicksal besiegelt...
    • Serge Künzli 09.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Die Erde ist KEINE Scheibe! Das ist erwiesen. Aber durch die alltägliche Hyperhysterie, von Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen und die Welt vermüllen mit unfundiertem Besserwissen, wird es nicht mehr lange dauern bis unser Planet flach wie ein Friespee ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bird of Prey 09.02.2019 17:56
    Highlight Highlight Wenn der Meeresspiegel 10m höher liegt, haben viele Niederländer ein Problem, Dänen und Norddeutsche auch. Bei 20m bekommen Engländer zuhauf nasse Füsse. Bei 60m wird Rumänien zu 100% und Bulgarien zu 50% das neue schwarze Meer sein.
    Wie sich da die SVP gegen die Flut von Flutflüchtlingen wehren will, ist mir ein Rätsel. Wie der dumme Schwätzer in Amerika eine Mauer bauen?
    Btw. Mexiko will jetzt die Mauer bauen ... gegen die Kälteflüchtlinge vom Norden 🤣
    Für Faktenjäger google nach Weltkarte wenn Meer +60m
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 09.02.2019 19:58
      Highlight Highlight Hier ist der Link bei dem man den Pegel von 0m bis +60m einstellen kann:

      http://flood.firetree.net/?ll=48.3416,14.6777&z=13

      Der stramme SVPler wird aber auf die Schweiz zoomen, auf +60m stellen und "isch doch kais problem" sagen.
    • Fabio74 10.02.2019 12:27
      Highlight Highlight @blaubar oder man stelle sich schlichtwg einfach dumm!
      Der Meeresspiegel steigt an und zwar schneller als je zuvor in den letzten Jahrhunderten. Und er wird Küsten unter Wasser setzen, was Millionen Menschen zu Flüchtlingen machen wird und er wird die Umwelt schädigen, in dem Tiere verschwinden werden deren Lebensgrundlage kaputt geht.
      Das realste aller Probleme ist die fehlende Bildung und die Ignoranz am rechten Rand!
    • Bird of Prey 10.02.2019 14:36
      Highlight Highlight blaubar, meinst du das wirklich ernst? Ich fass es nicht!
      Auf Arte kam vor wenigen Wochen eine Sendung über Ureinwohner von verschiedenen Inseln in der Südsee. Die verlieren alles. In den letzten 10 Jahren hat das Meer viel Land geraubt. Regelmässig wird das ganze Dorf überflutet. Der Dorfälteste weinte und betete zu den Gottheiten. Er glaubt, er habe etwas falsch gemacht und sie alle seien verstossen worden.
      Sagst du ihm die Wahrheit, dass so Ignoranten wie du noch immer an nichts schuld sein wollen und auf Pump der Natur und der nächsten Generationen leben?
  • Yogi Bär 09.02.2019 17:43
    Highlight Highlight Doofies die die Klimaveränderung mit Iceage vergleichen können zu diesem Thema auch nichts Sinnvolles beitragen. Das Thema "Flüchtlinge" ist für solche Hirnis die einfachere Variante!
  • word up 09.02.2019 17:37
    Highlight Highlight die kompetenz der svp hält sich in sachen naturwissenschaft in grenzen. zudem ist das thema klimawandel eher komplex und vor nicht so "akut", wie flüchtlinge. daher kann die svp auch nicht mit ihrer standardparole aufkreuzen. desweiteren versucht die svp mit alternativen fakten die thematik im keim zu ersticken. sicherlich auch, da die freiheitsliebende svp sich in ihrem eigenen tun gefähredet sieht. naja...
  • Posersalami 09.02.2019 17:18
    Highlight Highlight Der Sommer 2019 wird die Wahlen mitentscheiden. Wirds eine Widerholung von 2018 geben wirds schwer für die Klimaleugner und schön für die Grünen.
  • m. benedetti 09.02.2019 17:11
    Highlight Highlight Das Klima zu bestreiken ist wohl die dümmste Idee, denn das Klima ist ein statistischer Wert von dreissig Jahren Wetter. Ein nasser Sommer und ein trockener Sommer ergibt statistisch einen akzeptablen Durchschnittswert. Besser wäre es für die Energiewende zu demonstrieren, denn es macht wenig Sinn wertvolle Ressourcen wie Kohle und Öl einfach zu verbrennen. Allerdings erzeugen Solarpanels und Windparks Flatterstrom und sind ohne Speichertechnologie auch nicht wirklich brauchbar. Die zuverlässigste Lösung wären moderne AKWs, aber davon will auch niemand mehr etwas wissen. Ein Dilemma!
    • äti 09.02.2019 19:17
      Highlight Highlight ... ich glaube, das hast du schon öfters gepostet und immer sachliche Antworten bekommen. Viele Antworten und begründete.
    • Sauäschnörrli 09.02.2019 19:43
      Highlight Highlight Einen alten E-Auto-Akku in den Keller, wo der Heizöltank stand. Eine simple Steuerung mit der die Solaranlage spitzen in den Akku umleitet und so einen konstanteren Stromfluss ins Netz einspeist. Über eine IoT-Schnittstelle könnte das Elektrizitätswerk sogar die ins Netz eingespeiste Strommenge aller Anlagen steuern. Fertig Flatterstrom, fertig „E-Auto-Akkus sind imfall mega schwer z‘recycle“. Aber wir können natürlich noch ein paar AKW‘s hinstellen, die übrigens „au mega schwer sind z’recycle“.
    • Fabio74 10.02.2019 12:29
      Highlight Highlight moderne AKWs und dann negieren wir die Müllproblematiken und die Fukushimas die hie und da passieren und Landstriche für Tausende Jahre unbewohnbar machen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cosmopolitikus 09.02.2019 17:00
    Highlight Highlight Die Tatsache, dass die SVP nicht über die Klimathematik reden will, überrascht nun wirklich nicht. Ich würde auch nicht über Themen reden wollen, wo ich mich auf Glatteis bewege. Schade nur für diejenigen Exponenten der Partei, die es besser wissen und sich mit dem Thema auseinander setzen würden. Diese interne Diskussion täte der Partei gut.
  • leu84 09.02.2019 16:56
    Highlight Highlight Die SVP liebt das eigene Land nicht. Die kümmern sich nicht um ach so tolle saubere Schweizer Bäche und Seen, obwohl sie immer den Schutz der eidgenössischen Bürger betonen. Dasselbe gilt für andere patriotische Parteien auf dem Planeten. Bei manchen hört der "Patriotismus" bei der Geldbörse auf ;)
    • Dominik Treier 09.02.2019 22:27
      Highlight Highlight Bei manchen XD... Eher allen... Ein wahrer Patriot hat es weder nötig andere als schlechte Landsleute oder Bürger zu beschimpfen, noch sich selbst als einziger Bewahrer des Landes und dessen Interessen darzustellen...
    • Eh Doch 11.02.2019 09:24
      Highlight Highlight Sanchez in Spanien hat letztens gesagt;
      Manche schreien jeden Tag lang lebe Spanien und bezeichnen sich als Patrioten, wir schauen jeden Tag, dass es allen gut geht, das ist unser Patriotismus.
      Könnte man genau so auf die CH anwenden
  • murrayB 09.02.2019 16:46
    Highlight Highlight Und warum spricht die SP nicht über die Migrationsproblematik?

    Sind wohl beide Seiten Blind auf beiden Augen für die Themen der anderen Seite!
    • äti 09.02.2019 19:18
      Highlight Highlight Tut sie natürlich, wie alle Parteien auch. Aber hier ist ein anderes Thema.
    • Dominik Treier 09.02.2019 22:30
      Highlight Highlight Weil manche über Probleme reden und andere Lösungen suchen... Probleme diskutieren und (machbare) Lösungen ablehnen kann jeder...
    • Fabio74 10.02.2019 12:30
      Highlight Highlight whataboutismus vom Feinsten
      Die SP redet seit Jahrzehnten über Migration aber mit Fakten und ohne Hass
  • Fanta20 09.02.2019 16:45
    Highlight Highlight Die Ignoranz, mit welcher den Themen Klima und Umwelt politisch insgesamt begegnet wird, ödet mich auch an. Das oftmals gehörte "Killer-Argument", dass die CH alleine kaum etwas bewirken kann, stimmt fatalerweise, und für etliche Politiker ist damit das Thema erledigt. Von einer grossen Partei, die für sich in Anspruch nimmt, einen grossen Teil des Volkes zu repräsentieren, würde ich mehr thematische Breite erwarten.
    • Eh Doch 11.02.2019 09:26
      Highlight Highlight Stimmt nicht, einfach weniger konsumieren wäre auch schon ein Anfang.
      Ausserdem ist das dasgleiche doofe Argument wie bei den Nichtwählern, ala meine Stimme zählt nicht blabla. Die Masse macht es eben aus. Und die CH ist eine Konsumhochburg
  • Nik G. 09.02.2019 16:41
    Highlight Highlight Sie haben ja an der letzten Parteiversammlung Ice Age gesehen. Dieser Film zeigt die klaren Fakten....
  • Muselbert Qrate 09.02.2019 16:39
    Highlight Highlight Es ist das Recht jedes einzelnen an dieser Panikmache zu zweifeln. Ich zweifle auch sehr stark daran weil es wiederholt sich:

    In den 80 machten sie auf Panim wegen dem Waldsterben... Wald immer noch da!

    In den 90ern mit dem Ozonloch.. „Loch“ ging fast wieder zu, jetzt eher wieder auf. Man hat herausgefunden, dass das ein natürliches Phänomen ist (immerhin lohnte sich die Panik für Aktionäre von Kühlschrank-Herstellen!👍)

    Und jetzt CO2...

    Es langweilt ganz einfach.. Ich glaube die SVP besetzt lieber relevantere Themen.

    Die Kids „demonstrieren“ ja schon nicht mehr? Das ging schnell!
    • Sauäschnörrli 09.02.2019 19:55
      Highlight Highlight Beim Waldsterben hat man erfolgreich die damals sehr hohen Schwefeldioxidwerte(SO2) gesenkt. Stichwort: Rauchgasentschwefelungsanlage.

      Beim Ozonloch gings dann dem Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) an den Kragen. Stichwort: Kühlmittel und Spraydosen.

      Beides mal hat man reagiert und jetzt zu sagen wie es ohne Ausgegangen wäre ist reine Spekulation. Genau wie zu sagen, das kommt schon wieder mit dem Klima.
    • Lamino 420 09.02.2019 20:39
      Highlight Highlight Dann ist ja alles gut. Danke für deine Argumente mit wissenschaftlichem Bezug. Du hast uns alle überzeugt.
    • mostlyharmless 09.02.2019 22:55
      Highlight Highlight @Qrate, so zum Thema Panikmache am falschen Ort:
      Das Thema Migration wird erst dann zu einem panikwürdigem Thema wenn das Thema Klimawandel genug lange ignoriert worden ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 09.02.2019 16:34
    Highlight Highlight Auf die Klimaflüchtlinge werden sich die SVPler vestimmt freuen und ihre Sitze im Nationalrat wieder in die Höhe treiben... Fein gespielt 😜 nein ernsthaft, wer jetzt noch nicht einsieht, dass das Klima so weitreichende Folgen hat, dass weder Flüchtlinge noch die EU oder die Wirtschaft dann auch nur ansatzweise wichtig wären, ist blind. Doch da ist die SVP bei weotem nicht allein international betrachtet...
  • Töfflifahrer 09.02.2019 16:01
    Highlight Highlight Ist doch kein Wunder, der Klimawandel kann man leider nicht nur den Ausländern, die in die Schweiz drängen, unterjubeln. Dazu sind bei allen wirksamen Massnahmen ihre Herren und Meister und Geldgebern betroffen.
    Tja, die Fliegenfängerei sollte nun eben echter Problembekämpfung weichen. Das bei der SVP? Dass ich nicht lache!
  • bullygoal45 09.02.2019 15:59
    Highlight Highlight Vor 4 Jahren hat mich die Flüchtlichspolitik am meisten herausgefordert. Die rechteren Ansätze fand ich für mich mehr befriedigend.

    Dieses Thema ist jetzt langsam ausgessesen. Es ist jetzt Zeit an die Natur zu denken. -1 Wähler Rechts. Ciao 👋🏻😘
    • ströfzgi 09.02.2019 16:47
      Highlight Highlight Dann solltest du CVP wählen. Die machen eigentlich so Fähleinimwind-Politik.
    • bullygoal45 09.02.2019 23:06
      Highlight Highlight Ich tendiere zu GLP/BDP.. aber danke für den Tipp. Wie es aussieht wählst du bis an dein Lebensende blind das gleiche. Chapeau! 🙌🏻
  • BetterTrap 09.02.2019 15:57
    Highlight Highlight Sie müssten halt ihrem Klientel ans Bein pinkeln, um sich um die Umwelt kümmern zu wollen. #notgonnahappen.
    • BetterTrap 09.02.2019 20:11
      Highlight Highlight Ach ja genau, weil die Migranten ja in der Schweiz so leicht zu einer Stimme kommen... dürfen an Wahlen teilnehmen, sofort eingebürgert etc. hmmmmm
  • Makatitom 09.02.2019 15:55
    Highlight Highlight Es ist doch kein Wunder, dass die $SVP nicht über Umweltschutz sprechen, ja grosse Teil nicht einmal darüber nachdenken mögen. Der Präsident ist gleichzeitig Präsident von Swissoil (Tja, Filz nicht nur bei FDP und CVP), der einte Hauptmäzen, bzw. dessen Tochter hat eine Chemiefabrik und der andere Hauptmäzen importiert Autos. Beide zahlen kaum Steuern (4 Promille!).
    Vielleicht sollten die mal einen DVD-Abend machen, aber nicht mit Ice-Age, sonst nimmt die Leugnung des menschgemachten Klimawandels noch mehr überhand
    • N. Y. P. 09.02.2019 16:08
      Highlight Highlight Das interessiert mich jetzt aber.

      Wieso zahlt Walter Frey nur 4 Promille Steuern ?

      4 Promille auf auf die Gewinne der Emil Frey AG ?

      Worauf zahlt er 4 Promille ?
    • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 09.02.2019 16:08
      Highlight Highlight Ha ha ...ice age
      Lustig geschrieben aber blödelfilm Niveau hast vermutlich nur du.
      Kannst du das mit den 4 Promille belegen ? Bitte gleich noch mit konkreten Zahlen wieviel Steuern dies dann ausmachen würde.
      Vermutlich viel mehr, als deine Steuern der letzten 20 Jahre zusammen.
    • the Wanderer 09.02.2019 16:38
      Highlight Highlight ...vielleicht Ice Age II - "jetzt taut's" anschauen, wäre unter Umständen ein guter Einstieg ins Thema für gewisse SVP-Exponenten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 09.02.2019 15:52
    Highlight Highlight sie haben ja bereits die untergehende Sonne im Logo...das scheint ihnen zu reichen.
  • infomann 09.02.2019 15:51
    Highlight Highlight Der Klimawandel und die Umweltprobleme könnten für die Schweiz die grösseren Gefahr werden wie die EU.
    Mit Scheuklappen vor den Augen sieht die SVP nur dem Populismus gegen die EU.
  • Quecksalber 09.02.2019 15:48
    Highlight Highlight Leider kann ich die SVP nicht abwählen, weil ich noch nie für sie gestimmt habe; auch nicht durch nicht wählen. Das müssen also andere tun.
  • Art Peterson 09.02.2019 15:48
    Highlight Highlight Klimapolitik setzt auch etwas abstraktes Denkvermögen voraus. Da es sich um weltweites Problem handelt und momentan erst erste Vorboten spürbar sind, ist es für viele Menschen schwer vorstellbar, wie uns der Klimawandel in 20 oder 30 Jahren mit voller Wucht treffen wird. Die Stärke der SVP liegt ja vor allem in der Bewirtschaftung kurzfristiger Probleme.
    • regen 09.02.2019 16:46
      Highlight Highlight @E7#9: Aha, und? Also alles paletti, business as usual? Ignoranz heisst bewusstes nicht hinsehen wollen und ignoranz ist für mich schon fast eine kriminelle handlung....
    • Posersalami 09.02.2019 17:26
      Highlight Highlight @E7#9: Unfug, Die Prognosen für die nächsten Jahrzehnte sindzu über 90% gesichert. Übrigens sind die Prognosen von vor 20 Jahren nicht nur eingetroffen, sondern übererfüllt worden und es ist schon schlimmer, als man vor 20 Jahren berechnet hat.

      Aber klar, jetzt muss alles anders sein weil Physiker usw. nichts von ihrem Gebiet verstehen. Der Stammtischrechte SVP Dorftrottelweiss alles viel besser!!!!!
    • swisskiss 09.02.2019 17:56
      Highlight Highlight E7#9: Und die Quintessenz aus diesem Fakt? Nichts machen und abwarten wie es sich entwickelt?

      Genauso clever eine Hausratsversicherung abzuschliessen und das Haus zu sichern, nachdem man von Dieben heimgesucht wurde.

      Zudem ist es nicht nur aus Umweltgründen sinnvoll, sich von den endlichen Ressourcen unabhängig zu machen, sondern auch aus politischen Gründen, wenn man sieht, welche Länder das meiste Erdöl- und gas fördern. Ländern wie Saudi Arabien, Iran, Russland oder Quatar den wirtschaftlichen Einfluss zu begrenzen, kann nur positiv sein.

      Das dies keine SVP Politik ist, sollte klar sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • youmetoo 09.02.2019 15:48
    Highlight Highlight Der Klimawandel wird doch hauptsächlich von Ausländern verursacht. Das müsste doch Grund genug für die SVP und ANUS sein, auf diesen Zug aufzuspringen.

    Heisst es etwa AUNS?
    • Fairness 09.02.2019 16:12
      Highlight Highlight Das stimmt sogar: indien zB will seine Wirtschaft verdreifachen. Deren Kurve steigt fast senkrecht in den Himmel. Die kleine Schweiz kann sich noch so bemühen, viel verbessern können wir leidernicht. Wobei sicher jeder Beitrag zählt. Aber leider ist der Nutzen winzig.
    • Heinz Schmid 09.02.2019 16:26
      Highlight Highlight @Fairness
      Falsch, die pro Kopf Emission muss auf null (hier und dort). Wenn wir die Technologie entwickeln, dient dies auch Entwicklungsländer.
      Die fatalistische Resignation war gestern.
    • Cédric Wermutstropfen 09.02.2019 17:47
      Highlight Highlight @Fairness: Das stimmt. Allerdings könnten wir eventuell Grosses bewirken durch Förderung von Forschung und Entwicklung effizienter und umweltschonender Technologien. Wirtschaftlich und umweltpolitisch, denke ich, wird sich das als äusserst profitabel erweisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 09.02.2019 15:47
    Highlight Highlight Versteh ich nicht. Nach Scheinasylanten und Scheininvaliden könnten sie doch jetzt gegen die Scheinklimaerwärmung hetzen. Das ist doch genau das Ding der svp - Mehr Schein als sein!
  • fabsli 09.02.2019 15:47
    Highlight Highlight Ist eben nicht so einfach wie die MEI,Herr Zanetti.

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

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