Schweiz
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hugo stamm

watson-Sektenexperte Hugo Stamm am Dienstagabend in der SRF-Sendung «Club» zum Thema «Islamischer Staat». Bild: screenshot/srf

Sekten-Blogger Stamm fordert Verbot der Koran-Verteilaktion «Lies!»

«Mein Kind kämpft beim ‹IS›» – zu diesem Thema diskutierte am Dienstagabend eine gut besetzte Expertenrunde in der SRF-Diskussionssendung «Club». Es waren aber nicht Kriegsreporter Kurt-Pelda oder watson-Sektenexperte Hugo Stamm, die das Publikum am meisten berührten: Sondern das bittere Schicksal des Vaters zweier Dschihadisten. 



Wer ist Schuld, wenn ein Jugendlicher beschliesst, aus dem Westen in den Dschihad zu ziehen? «Sicher nicht die Eltern», darin sind sich watson-Sektenexperte Hugo Stamm, Kriegsreporter Kurt Pelda, Dschihad-Forscherin Miryam Eser Davolio und Psychologe Daniel Lenzo am Dienstagabend in der SRF-Sendung «Club» einig. 

Sichtlich berührt, lauscht die Runde dem tragischen Schicksal des Deutschen Joachim Gerhard, Vater zweier Söhne, Inhaber eines Immobilienunternehmens, einvernehmlich geschieden, nicht sonderlich religiös, der eines Tages im Sommer 2014 feststellen muss, dass seine Söhne aus Kassel nach Syrien zum sogenannten «Islamischen Staat» gereist sind. 

Monate danach telefoniert er noch regelmässig mit ihnen, sie erzählen von ihrem Leben beim «IS», erklären dem Vater, dass sie gehen mussten, weil sie im Westen ausgelacht würden und dass sie ins Paradies kommen würden. Gerhard wusste, dass die beiden konvertiert waren, hatte sie sogar ein paar Mal in die Moschee begleitet. Solche Worte vernahm er aber das erste Mal von seinen Söhnen. 

Buchtipp

Joachim Gerhard, der seine beiden Söhne an den sogenannten «Islamischen Staat» verlor, hat seine Erlebnisse in einem Buch verarbeitet: «Ich hole euch zurück – Ein Vater sucht in der ‹IS›-Hölle nach seinen Söhnen» erschien am 22. September im Fischer-Verlag. (rar)

Der Vater reist in die Türkei, von da nach Kobane in Syrien. «Hol uns hier raus», sagen seine Söhne, als ihnen dämmert, wo sie gelandet sind. Der Vater plant ihre Flucht. Sie geht schief. Ein paar Tage später erreicht Gerhard dieses Video: 

«Jeder Bruder hier im ‹Islamischen Staat› ist mir lieber als du»

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Video: streamable

«Jeder Bruder hier im ‹Islamischen Staat› ist mir lieber als du selber, obwohl du mein eigener Vater bist», sagt sein älterer Sohn zu ihm. «Zwischen mir und dir ist Feindschaft, solange, bis du überzeugt bist, dass es nur einen anbetungswürdigen Gott gibt und Mohammed sein Diener und Gesandter ist», sagt sein jüngster Sohn zu ihm. 

Seither herrscht Funkstille. 

«Das klassische Vorgehen einer Sekte», sagt Sektenexperte Stamm nach der Einspielung. «Solche Botschaften unter Zwang sind Teil einer Taktik, um Distanz zum alten Leben und gleichzeitig Identifikation mit der neuen Gruppe zu schaffen.»

Bei «IS»-Reisenden handle es sich oft um besonders sensible, gar engagierte und empathische Personen, die Mühe hätten mit der westlichen, auf Luxus ausgerichteten Gesellschaft und die auf der Suche nach einer gerechteren Welt seien. «Der ‹Islamische Staat› bietet Antworten», sagt er: «Irgendwann erleidet der Anhänger Realitätsverlust und erklärt sich die Welt auf eine völlig andere Art und Weise.»

«Realitätsverlust, Indoktrination»

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Video: streamable

Kriegsreporter Kurt Pelda, der Kontakt zu «IS»-Kämpfern hatte, sieht es ähnlich. So indoktriniert, würden sogar Hinrichtungen von den «IS»-Schergen als gerechtfertigt wahrgenommen werden. «Denn es sind Feinde», sagt Pelda. Und: «Geköpfte erhalten ihrer Meinung nach in einem fairen Prozess ihre verdiente Strafe. Mitleid mit dem Täter, wie es das in unseren Breitengraden gibt, gibt es da nicht.» 

Pelda sieht allerdings nicht nur Sekten-Opfer unter den «IS»-Kämpfern. Ein Teil von ihnen seien schlicht Kriminelle: «Es gibt Schwerkriminelle, die da hin fahren und schlicht diese schrecklichen Dinge tun, die sie immer schon tun wollten – aber religiös legitimiert», sagt er. «Sie können da von Gesetzes wegen das tun, worauf sie schon immer schon Lust hatten.»

Überwachung oder Prävention? 

Doch wenn nicht mal Eltern etwas ahnen, wie kann man dann Jugendliche von einer Dschihad-Reise abhalten? Der Vater klagt den deutschen Staatsschutz an. Die Behörden hätten bloss zugeguckt, wie seine Söhne abdrifteten. 

Er erhält Schützenhilfe von Kurt Pelda. Geht es nach ihm, muss der Staat die «Verführer» in den Moscheen überwachen. «Das sind die wahren Rekrutierer, und die könnte man mit dem Strafrecht packen», sagt er und fordert mehr Überwachung, genau so, wie es dem Geheimdienst nach den letzten Abstimmungen über das neue Nachrichtendienstgesetz jetzt erlaubt sein soll: 

«Der Staat muss sich auf die Verführer konzentrieren»

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Video: streamable

Aber auch bei der Bildung würde Pelda ansetzen, bei einem besseren Geschichtsunterricht: «Jungen Menschen muss das Rüstzeug mitgegeben werden, um solche Verschwörungstheorien erkennen zu können», sagt er. 

Auch Hugo Stamm würde in die Prävention investieren. Der Sektenexperte redet sich ganz zum Schluss der Sendung in Rage und holt zu einer Forderung aus: «Bezüglich der Koranverteilungsaktion «Lies!» bräuchte es endlich den Mut einer Behörde, diese zu verbieten», sagt er. «Was hat eine solche Aktion noch mit Religionsfreiheit zu tun?», fragt er.

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Video: streamable

Joachim Gerhard nickt an dieser Stelle zustimmend. Seinen Söhnen können diese allfälligen Massnahmen allerdings nicht mehr helfen. Dennoch zeigt er sich zum Schluss überzeugt, dass seine Kinder noch leben: «Solange ich nichts anderes höre, hoffe ich weiter», sagt er.

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122Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Binder 05.10.2016 13:34
    Highlight Highlight Würden Fundamentalisten wie der fundamentalistische Sektenkritiker Hugo Stamm und der fundamentalistische Vertreter US-imperialer Interessen Kurt Pelda, welche fremdbestimmt und / oder eigeninteressiert danach trachten, die empathische Menschheit immer und immer wieder zu spalten entlang künstlicher Kategorien Menschen ("divide et impera"), keine Bühne mehr erhalten, wären schon sehr viele unserer Probleme gelöst.
    • Rabbi Jussuf 05.10.2016 14:12
      Highlight Highlight Ach, halten Sie doch die Klappe!
      Das marxistisch-leninistische Zeitalter hat doch schon lange ausgedient. Sie scheinen der einzige zu sein, der es noch nicht mitgekriegt hat - wie so vieles andere auch.
    • Regas 05.10.2016 15:06
      Highlight Highlight Ia, dan nehmen wir den Peldas und den Stamms doch die Bühne weg, damit die Bühne von Lies noch ungehinderter wirken kann. Die Spaltungen währen dan weniger, aber vielleicht später dafür umso intensiver und von aussen betrachtet unsichtbarer.
    • SemperFi 05.10.2016 17:16
      Highlight Highlight @Thomas Binder: Ich vermisse das "Ironie off" am Ende Ihres Kommentars.
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 05.10.2016 12:47
    Highlight Highlight Hugo Stamms radikale und einfältigen Lösungsvorschläge überzeugen nicht.

    Auch das Verteilen von Bibeln war einst verboten. Inquisition etc. gesellten sich dazu.

    http://deutsch.benabraham.com/html/anhang_-_4.html

    Hugo Stamm wünscht sich offenbar ins Mittelalter zurück. Insofern unterscheidet er sich keinen Deut von denjenigen Extremisten, die er vorgibt zu bekämpfen.

    Statt das Koran-Verteilen zu verbieten, wäre besser, den Koran selber zu drucken, zu übersetzen, zu illustrieren und unters Volk zu bringen, inkl. historischer Einordnung und kritischem Kommentar. Etwa so wie die Kinderbibel.
    • Rabbi Jussuf 05.10.2016 14:02
      Highlight Highlight Die gleiche Diskussion hatten wir auch mit der Veröffentlichung von "Mein Kampf". Wenn Sie "Mein Kampf" mit dem Koran vergleichen wollen - bitte sehr.

      Übrigens wurde es Ihnen schon mehrmals gesagt, dass der Koran der "Lies" durchaus korrekt ist - laut Kennern der Materie.
      Kommentare dazu gibt es mehr als genug.
      Es liegt wohl eher am Koran selber, dass sich Intoleranz und Gewaltbereitschaft dort ansammeln.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.10.2016 14:31
      Highlight Highlight Mag sein, Rabbi. Daher inklusive historischer Einordnung. Es waren schwierige, sehr kriegerische Zeiten. Mohammed kämpfte weniger gegen Juden und Christen, zu deren Monotheismus er konvertierte, sondern vielmehr gegen sein eigenes Volk, gegen die Vielgötzerei der Quraisch.

      Daraus "Intoleranz und Gewaltbereitschaft" herzuleiten, ist eine Frage der eigenen Gesinnung.

      Viele Islamgelehrte intepretieren diese Kriegsgeschichten anders. In ihren Augen lehrt der Islam Toleranz und Frieden. Der Koran soll zum Denken anregen. Daher: "Lies!" - bedeutet "denk!", nicht "gehorch!". Es gibt keinen Zwang.
    • Rabbi Jussuf 05.10.2016 15:56
      Highlight Highlight Ach Lorent,
      was für einen Käse schwafeln Sie wieder zusammen. Sie haben wirklich keine Ahnung - von so ziemlich allem.
      Klar lehrt der Islam Frieden und Toleranz - aber nur für die eigenen Mitglieder.
      Klar soll der Koran zum Denken anregen - aber nur innerhalb der islamischen Dogmen. Was dann mit Denken überhaupt nichts mehr zu tun hat.
      Klar kann man Kriegsgeschichten als Frieden interpretieren - das führt der Islam ja täglich in Syrien und sonstwo vor.

      Es gibt in der Religion keinen Zwang.
      Klar, genau dann, wenn die Religion Islam heisst.
      Alles andere sind ja sowieso falsche Religionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi (1) 05.10.2016 11:44
    Highlight Highlight Wieder einmal: Ich bin absolut für Religionsfreiheit. Also eine Welt frei von Religionen. Zumindest im öffentlichen Leben.
  • Internetz 05.10.2016 10:45
    Highlight Highlight Ich musste feststellen das sich durchaus solch labile Menschen auch in meiner unmittelbaren Nähe befinden. Eines der wesentlichen Unterschiede ist das sie keine Sympathie für irgend eine Gruppierung empfinden, jedoch teilen Sie die Wut auf das "System" und die Menschen. Eine Aussage die mir geblieben ist, war "pseudohöflichkeit" nennen wir es mal affektiertes lächeln. An diesem Punkt fiel mir auf das eben jene Menschen, unabhängig von einander, ziemlich faule Hunde sind, die alles zu persönlich nehmen und jede ach so kleine Kritik als Riesen Desaster empfinden.
  • Denk-mal 05.10.2016 10:14
    Highlight Highlight Das Verbot ist Stamm und der Schweizerbevölkerung schon lange klar!! Warum unserer Regierung, nicht??
    • Regas 05.10.2016 12:31
      Highlight Highlight Was wollen sie denn verbieten? Es muss doch noch möglich sein an einem Stand seine Meinung kund zu tun und Schriften zu verteilen. Das gehört zu unserer Demokratie. Wenn extreme Islamisten oder Rechtsradikale versuchen ihr Weltbild Öffentlich zu verbreiten haben wir genügend Gesetze dies zu verhindern. Aber ja, bei Islamisten wird halt immer gerne ein Auge zugedrückt, der Islam ist ja eine Religion der Liebe und Toleranz... Das stellt man ja in allen Ländern mit Islamistischer Vorherrschaft fest ? Oder auch nicht, nicht wahr.
  • FrancoL 05.10.2016 09:59
    Highlight Highlight Ich denke Verbote nützen nichts, sie erhöhen meines Erachtens die Attraktivität einer verbotenen Idee.

    Es bleibt nur der aufwändige und schwierige Weg der Aufklärung, daran kommen wir nicht vorbei.

    Zudem was machen sauer aufstossen mag:
    Wir können den Menschen mit dem Wunsch einen Gott zu finden und an ihn zu glauben nicht mit dem Atheismus entgegnen wir müssen ihnen auch in unseren Breitengraden die Möglichkeit geben ihren Gott zu finden und an ihn glauben zu dürfen ohne sie als Menschen 2. Klasse zu betiteln, weil sie ihren Gott nicht nachweisen können. Gott ist und bleibt Privatsache.
    • Rabbi Jussuf 05.10.2016 10:52
      Highlight Highlight Die Leute hier haben en masse die Möglichkeit irgend einen Gott zu finden. Wenn sie sich danach als Menschen 2. Klasse empfinden, ist das deren Sache, nämlich eine private Angelegenheit.
      Nicht mehr privat ist es dann, wenn sie sich deswegen als die Mehrbesseren aufführen wollen.
      Leider ist es so, dass wir kaum mehr an Verboten vorbeikommen.
    • FrancoL 05.10.2016 11:57
      Highlight Highlight @Rabbi; Es geht nicht um die Möglichkeit einen Gott zu finden sondern um die Gemeinschaft zu finden in dem dieses "Gottfrieden" erleben kann.
      Es ist doch erstaunlich dass wir zB in der Wirtschaft jene Gefässe kreieren um dem Gott der "Macht und Gier" zu folgen und da nicht immer geschrien wird: Wo bleiben die Beweise und beim "religiösen Gott" immer nach deren Existenz gebrüllt wird.
      Wenn wir den Weg der Verbote eingehen wollen, dann müssten wir uns ernsthaft überlegen auch andere Verbote zB in der Wirtschaft einzuführen, denn dort wird meines Erachtens nun sehr Vieles falsch dargelegt!
    • poga 05.10.2016 12:08
      Highlight Highlight @Franco ein Verbot ist deswegen nötig, damit man auch eine rechtliche Grundlage hat, um diese Leute vor Gericht zu zerren und anzuklagen. Ansonsten bleibt nur der Grundsatz der Religionsfreiheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Binder 05.10.2016 08:57
    Highlight Highlight Die Tragik von Menschen, welche sich nicht wegen der besten Bezahlung als Söldner der teuflischen Erfindung Daesh anschliessen sondern weil sie die Verlogenheit des westlichen Kolonialismus, derzeit unter dem Label des asozialen globalen Neoliberalismus, erkannt haben, ist eine Doppelte:

    Einerseits kritisieren sie die "westliche Wertegemeinschaft" nicht friedlich als Aufklärer sondern werden selber gewalttätige Unterdrücker und Ausbeuter, andererseits kämpfen sie bei Daesh nicht gegen die "westliche Wertegemeinschaft" sondern für diese, in Syrien für deren Regime change / Angriffskrieg.
    • Thomas Binder 05.10.2016 09:15
      Highlight Highlight Die Tragik der Westmedien besteht darin, dass sie mit ihrer einseitigen Berichterstattung über den Syrienkrieg pro USA, NATO und Golfstaaten de facto auch Partei ergreifen für die teuflische Erfindung Daesh, hinter denen die USA, die NATO und die Golfstaaten stehen.

      Selbstverständlich wollen sie von ihrer gesellschaftlichen Verantwortung im allgemeinen und hiervon im speziellen aber nichts wissen und wohl auch später nie etwas gewusst haben. Die Medien sind nie mit schuld. Schliesslich schaffen sie keine verzerrte Realität sondern bilden sie bloss eins ab, die "Wahrheit".
  • Louie König 05.10.2016 08:46
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht, ist es am wichtigsten, dass bei der Aufklärung schon früh angesetzt wird. Dass Religionen in den Schulen angeschaut werden und ein Austausch zwischen Kindern verschiedener Religionen stattfinden kann, ein gegenseitiges Verständis aufgebaut wird. Was ich auch so sehe, wie Pelda und Stamm, ist, dass bei der Bildung unbedingt mehr, nicht weniger, investiert werden muss. mMn. müssen den jungen Menschen auch Perspektiven geboten werden, Möglichkeiten, sich zu entfalten, denn Menschen ohne Perspektive sind am anfälligsten für Rattenfänger jeder Art.
    • Louie König 05.10.2016 09:32
      Highlight Highlight Ja, Rhabarber, das ist effektiv dumm, da geb ich dir recht. Es ist eine Schande, dass unser Parlament die Bildung, auf Kosten der Landwirtschaft und des Militärs, schwächt. Aber ist ja auch logisch, die SVP würde ja ihre blökenden Schäfchen verlieren, wenn wir mehr in Bildung investiert werden würde, das wollen sie natürlich nicht. Die Bevölkerung künstlich dumm halten, Vorbild sind die USA.
      Das ist einfach nur tragisch, dass für so etwas überhaupt Unterschriften gesammelt werden müssen.
    • 7immi 05.10.2016 10:50
      Highlight Highlight @louie
      Wenn du schon eine aufzählung machst, dann bitte vollständig. Denn flüchtlinge kosten ja auch (ohne wertung, nur als feststellung.
      Dassparen bei der bildung heisst übrigens nicht zwingend schlechtere bildung. Seit 1990 wurdedie bildung 60% teurer. Der wasserkopf und die bildungslobby generell labten sich am geldfluss. Ohne qualitätssteigerung. Der jetzige spardruck könnte das klima an schulen deutlich verbessern (reduzierung des wasserkopfs) und die qualität verbessern. Es kommt darauf an, was man daraus macht, nicht wieviel geld man hat.
    • Louie König 05.10.2016 11:27
      Highlight Highlight @7immi:
      Das ist natürlich wahr, rechtfertigt, aus meiner Sicht, aber nicht Sparmassnahmen im Bildungsbereich. Es wäre eher an der Zeit, Unternehmen und reiche Menschen richtig oder überhaupt zu besteuern.
      Das sehe ich anders. Du hast zwar recht, dass die Bildungsausgaben seit 1990 um 60% gestiegen sind, in Relation zum BIP sind die Ausgaben aber gerade mal um 1% gestiegen (1990: 4.6% 2013: 5.6%). 1/2
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 05.10.2016 08:27
    Highlight Highlight Mir gefällt der autoritäre Befehlston bei der "Informations"-Kampagne "Lies!" überhaupt nicht!
    Wie wär's, wenn die Islamisten ihre Aktion unter folgendem Motto weiterführen würden?:
    "Wollen Sie zwischendurch mal im Koran lesen?"
    • Skip Bo 06.10.2016 01:00
      Highlight Highlight Ich habe immer gemeint auf englisch heisse der Koran "Lies".
  • dracului 05.10.2016 08:15
    Highlight Highlight Die Schweiz lebte viele Jahre in einer Art Selbstregulierung. Alle nahmen Rücksicht aufeinander und Verfehlungen korrigierten sich selber, Integration und Werteangleichung fand automatisch statt. Heute sind wir konfrontiert mit Menschen, die unsere Art nicht kennen und akzeptieren und aggressiv ihre Werte durchsetzen. Unserem Staat und letztlich uns selber widerstrebt es, dass wir neue Verbote erlassen müssen für Bereiche, die sich früher selber regelten. Selbstregulierung und das bewährte Abwarten und mal Nichtstun hat (leider!) ausgedient.
    • Kyle C. 05.10.2016 17:10
      Highlight Highlight dracului, unter Menschen, die ihre Werte durchsetzen verstehe ich aber auch Kapitalisten, die für eine wohl nie dagewesene, globale Vermögensverschiebung gesorgt haben. Ein Ende ist nicht in Sicht. Mir machen diese Menschen mehr Sorgen als jeder noch so andersgläubige oder anders aussehende Mensch.

      Selbstregulierung? Bin ich mir nicht so sicher. Soziale Medien oder Portale wie auch watson sorgen dafür, dass jede noch so kleine Störung im System wahrgenommen wird. Das was reguliert werden muss sind oft Dinge die wir lesen/hören, nicht was wir auf der Strasse erleben. Behaupte ich mal so...
  • TobiWanKenobi 05.10.2016 08:00
    Highlight Highlight Ich brauchte eine Weile, bis ich merkte, dass im Titel das deutsche "Lies!" Gemeint ist😂
    • Chanichang 05.10.2016 10:06
      Highlight Highlight Ich auch :)
  • RiotGurl 05.10.2016 07:33
    Highlight Highlight Konvertiten sind doch überall die schlimmsten.
    Meine Erfahrung.
  • Pius C. Bünzli 05.10.2016 07:07
    Highlight Highlight Die Eltern sind also nicht Schuld daran, dass ihr Kind das Gefühl hat es müsse in den Krieg ziehen für einen Gotteststaat? Seh ich ein bisschen anders.Meiner Meinung nach haben die Eltern sehr wohl einen grossen Einfluss darauf wie sich ihre Kinder entwickeln. Was jetzt nicht heissen muss, dass sie die aleinige Schuld tragen.
    • ybfreak 05.10.2016 08:50
      Highlight Highlight Ich haben die Diskussion im Club gestern mitverfolgt und bin der Meinung, dass die Eltern in solch krassen Fällen fast keine oder sogar gar keine Schuld trifft. Die Motive für eine Reise zum IS sind klar und deutlich aufgezeigt worden und da bist du als Vater oder Mutter praktisch machtlos dagegen.
  • Citation Needed 05.10.2016 06:57
    Highlight Highlight Gute Massnahme. Rekrutierung ist ja verboten, tun sie es/streben sie's an, dann ist ein Verbot gerechtfertigt und sinnvoll.
  • Mett-Koch 05.10.2016 04:11
    Highlight Highlight "Sekten-Blogger" 🙈👍🏽😅
  • Spooky 05.10.2016 03:47
    Highlight Highlight Hört mal zu! Ich möchte euch etwas sagen. Die Superreichen beherrschen die Welt und die Universitäten. In den Universitäten werden die Intelligenzbestien ausgebildet, die tagtäglich mittels den Medien unsere gutgläubigen Hirne manipulieren. Mit Erfolg.

    Den Superreichen sind die Religionen egal. Tina Turner und Konsorten kümmern sich nicht um Religionen. Sie kümmern sich nur darum, Dollars zu zählen. Selbstverständlich hat Tina Turner recht. Sie ist clever. Geld ist Gott. Gott liebt die Reichen und hasst die Armen. Tina Turner ist auf der richtigen Seite.
    • Tschüse Üse 05.10.2016 05:34
      Highlight Highlight Die Tina scheints Dir angetan zu haben. 😂😂
    • TheMan 05.10.2016 06:21
      Highlight Highlight Spooky brauchst du einen Aluhut?
    • Tschaesu 05.10.2016 06:31
      Highlight Highlight Vorallem ist die Tina so aktuell..
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 05.10.2016 03:46
    Highlight Highlight Wieder einmal wird es dargestellt, als sind wir den Islamisierern hilflos ausgeliefert. Aber ganz ehrlich, wie muss es einem jugentlichem ergehen, dass er der IS auf den Leim geht? Und wieviel haben die Eltern auch dazu beigetragen.
  • Spooky 05.10.2016 03:04
    Highlight Highlight In ein paar Jahren werden Islamisten beim Schweizerischen Geheimdienst arbeiten.
    • Tschüse Üse 05.10.2016 05:35
      Highlight Highlight Bisschen verdrehte Weltanschauung?
    • Spooky 05.10.2016 06:57
      Highlight Highlight @Raembe

      Vielleicht bei dir. Bei mir sicher nicht.
    • Tschüse Üse 05.10.2016 09:21
      Highlight Highlight Sry war vlt die falsche Wortwahl, aber wie kommst Du zu der Islamisten Aussage? Hast Du schon mal die Anforderungen für einen normalen Polizisten gesehen. Da wird schon stark gefiltert, beim Geheimdienst sicher noch stärker.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 05.10.2016 01:27
    Highlight Highlight Also werden hier in der Schweiz Korane verteilt?? Das wäre wirklich ein Skandal, da bin ich sogar ausnahmsweise der gleichen Meinung wie Herr Stamm!
    • Butzdi 05.10.2016 04:13
      Highlight Highlight Natürlich, ich sehe die Typen regelmässig am Samstag in der Winterthurer Altstadt stehen und den Koran verteilen. Sehen alle immer aus wie Konvertiten und sprechen Dialekt. Traurig und gefährlich.
    • Taiyou 05.10.2016 04:48
      Highlight Highlight Ja stell dir vor, religiöse Bücher werden verteilt. Geh an einem beliebigen Tag über die Bahnhofbrücke in Zürich. Da stehen mindestens sechs Zeugen Jehovas und verteilen ihre Schriften...
    • Lord_Mort 05.10.2016 06:14
      Highlight Highlight Ich habe gestern vor der Uni Irchel auch solche Gebetsbuchverteiler angetroffen. Allergings haben diese Fundamentalisten Bibeln verteilt. Es wäre toll, wenn alle, die meinen mir ihren Glauben aufdrücken zu müssen, dies doch bitte unterlassen könnten. Religion ist Privatsache, aber diese Leute wolllen dies partout nicht verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 05.10.2016 00:09
    Highlight Highlight Man sollte hier Geheimdienstlich tätig werden und herausfinden wer diese Aktion finanziert und sie dann verbieten. Diese Leute müssten Millionen dafür ausgegeben haben. Wir sollten die Fremdfinanzierung stoppen bei Islamischen Organisationen weil gerade da es aus Wahabitischen Quellen kommt um Einfluss zu nehmen.
    • Amanaparts 05.10.2016 00:30
      Highlight Highlight Es geht nicht nur um Islamisten sondern alle öffentlich missionierenden Vereine mit ihren imaginären Lovern. Scientologen, Jehovas, Lux, OCG oder wie diese Freunde der Sonne sonst noch heissen.
    • Spooky 05.10.2016 00:38
      Highlight Highlight
      DJ_Terror
      Die Geheimdienste fangen Ladendiebe und sind darum weder daran interessiert, Schlepper zu stoppen, noch den Islam. Die Geheimdienste und die Schlepper und der Islam sind auf der gleichen Wellenlänge: "Kontrolle ist alles". Alles wie gehabt. Die Zukunft gehört den Dummen.
    • Spooky 05.10.2016 01:52
      Highlight Highlight Chapeau!
      Danke, dass ihr so einen frechen Kommentar aufschaltet. Wenn ihr so weitermacht, prophezeie ich euch eine grosse Zukunft. Watson ist übrigens Journalismus vom Feinsten.
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  • Maracuja 05.10.2016 00:07
    Highlight Highlight Herr Stamm redet sich nicht in Rage, sondern spricht klar und deutlich aus, was ich und viele andere von unseren Behörden längst erwarten. Genauso unterstütze ich die Forderung von Herrn Pelda nach mehr Prävention in den Schulen.
    • teufelchen7 05.10.2016 07:11
      Highlight Highlight @maracuja, ich wette, dass du aber nix dagegen hast, wenn die leute bibel verteilen würde ;-) das ist aber das gleiche...
    • Maracuja 05.10.2016 17:47
      Highlight Highlight @Teufelchen7

      Bei Gruppierungen, die die Menschenrechte respektieren, habe ich überhaupt kein Problem, wenn sie heilige Schriften verteilen, sei es Koran, Bibel (leider verschenken die Pastafaris keine Pastakochbücher). Bei der Aktion Lies handelt es sich aber um eine dschihadistische Gruppierung, da hört meine Toleranz auf. Trotz deiner Unterstellung vielen Dank für den Link bezgl. Hirnaktivtät Religion.
  • Amanaparts 05.10.2016 00:05
    Highlight Highlight Rächt hed er, jeglichi Art vo religiöser Missionierig sött verbotte werde!!!
    • Amanaparts 05.10.2016 00:24
      Highlight Highlight Jep, genau das will ich. Ich bezahle Steuern für meine Sicherheit und ich will, dass meine Kinder später mal sicher sind vor solchen Rattenfängern. Wenn es dafür mehr Polizisten braucht? Dann sollen gefälligst mehr Polizisten rekrutiert werden. Alleine der Verbot und die drohenden Strafen reichen aber weitgehend aus... Kein Problem Ursi.
    • Mia_san_mia 05.10.2016 01:31
      Highlight Highlight Jesus Heftchen sind ja egal, aber solche Koran-Aktionen sollten verboten sein.
    • Taiyou 05.10.2016 04:50
      Highlight Highlight Mia_san_mia, wenn du wüsstest was in den Büchern drinnen steht würde dir schlecht werden. Es ist egal ob es sich um den Koran handelt oder um ein "Jesus-Heftchen", es steht überall diskriminierender, wissenschaftsferner Non-sense drin.
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Kampf gegen IS

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