Schweiz
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CVP-Nationalrat und Parteipraesident Gerhard Pfister, links, und Nationalraetin Ruth Humbel diskutieren vor einer Medienkonferenz zu der Kostenbremse-Initiative im Gesundheitswesen, am Montag, 23. September 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Gerhard Pfister mit Ruth Humbel, der einzigen Vertreterin des Aargau im Parlament in Bern. Bild: KEYSTONE

«Wir brauchen als CVP mehr Kanten»: Gerhard Pfister kämpft gegen den 10-Prozent-GAU

Die CVP ist unter Druck. Bei den Wahlen droht der Fall unter die psychologisch wichtige 10-Prozent-Marke. Präsident Gerhard Pfister aber ist überzeugt: Seine Partei ist auf dem richtigen Weg.



Gerhard Pfister ist bester Laune, als er am Montagabend das Podium im katholischen Pfarreiheim in Cham erklimmt. Wegen der Präsenz des watson-Journalisten dürfe er nicht so offen reden wie sonst, kündigt er an. Es ist eine dieser Bemerkungen aus dem Graubereich von Ernst und Ironie, die Pfister gerne verwendet, wenn er gut drauf ist. Er kann auch anders.

«Neues aus Bern» heisst der noch relativ junge Anlass der CVP Zug, an dem Nationalrat Pfister und Ständerat Peter Hegglin die vergangene Session im Parlament Revue passieren lassen. Am Montag, knapp drei Wochen vor den Wahlen, war auch das nationale Politspektakel ein Thema. Für die CVP geht es darum, in der Wählergunst nicht noch weiter abzusinken.

Zug ist für Gerhard Pfister ein Heimspiel, nicht nur wegen seiner Herkunft. Im Steuerparadies im Herzen der Schweiz ist die CVP-Welt noch – oder wieder – in Ordnung. Mit einem Mix aus wirtschaftsliberalen und wertkonservativen Positionen konnte die CVP den nationalen Abwärtstrend nicht nur stoppen, sondern umkehren. Seit einigen Jahren geht es für die Christdemokraten wieder bergauf.

Niedergang seit 40 Jahren

Diese Trendwende will der 56-jährige Parteipräsident auch national bewirken. Bislang mit wenig Erfolg. In den jüngsten Wahlumfragen liegt die CVP bei knapp über 10 Prozent. Ein Fall unter diese Marke wäre psychologisch ein herber Schlag und die Fortsetzung eines seit 40 Jahren anhaltenden Niedergangs. Gerhard Pfister ist sich dessen bewusst und doch optimistisch.

«Es geht um eine symbolische Grenze. Wir müssen damit eine Mobilisierung bewirken. Ich bin viel im Land herumgereist. Die Stimmung an der Basis ist gut. Sie ist hoch motiviert, wir haben die meisten Kandidierenden aller Parteien. 30 Prozent sind Junge, 40 Prozent sind Frauen. Das sind ganz neue Leute mit Potenzial. Wenn jeder und jede das persönliche Umfeld dazu bringen kann, die CVP zu wählen, kommt es gut. Ich bin überzeugt, dass wir in den grösseren Kantonen den Wähleranteil steigern können und in Bern klar die viertstärkste Fraktion bleiben werden.»

Zu den Problemen der CVP gehört, dass es ihr als dem Konsens und Kompromiss verpflichtete Mitte-Partei oft schwer fällt, klare Positionen zu vermitteln. Gleiches gilt für ihre Erfolge. So ist der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub, den das Parlament in der Herbstsession verabschiedet hat, eine CVP-Idee. Ausgangspunkt war eine parlamentarische Initiative des Bündner Nationalrats Martin Candinas.

Martin Candinas, CVP-GR, spricht zum Vaterschaftsurlaub an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 11. September 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Martin Candinas lancierte den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub, nur spricht kaum jemand davon. Bild: KEYSTONE

Darüber aber spricht so gut wie niemand mehr. Im Fokus stehen Forderungen nach noch längeren Papiferien oder einer Elternzeit. Gerhard Pfister gibt in Cham zu, dass er in dieser Frage selber einen Wandel durchgemacht hat: «Darf der Bund von den Männern verlangen, Militärdienst zu leisten und so der Arbeit fernzubleiben, ihnen aber keinen Vaterschaftsurlaub gewähren?»

Ehe für alle, aber ...

Die CVP tut sich oft schwer, mit dem gesellschaftspolitischen Wandel Schritt zu halten. Dabei hat sich in diesem Punkt einiges getan. Ein Reizthema wie die Cannabis-Legalisierung stösst auf zunehmende Akzeptanz. Besonders krass ist die Entwicklung bei der «Ehe für alle». Nicht weniger als 81 Prozent aller Kandidierenden der CVP sind laut einer Smartvote-Auswertung dafür.

Umso mehr hängt der CVP ihre Volksinitiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe wie ein Klotz am Bein. Sie enthält die berühmt-berüchtigte Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau. Der Entscheid des Bundesgerichts, die Abstimmung von 2016 wegen Falschinformationen des Bundes für ungültig zu erklären, könnte für die CVP deshalb zum Pyrrhussieg werden.

Wettbewerb der Ideen

In der Herbstsession schickten FDP und SP im Ständerat den neuen Vorschlag des Bundesrats zur Abschaffung der Heiratsstrafe an den Absender zurück. Nun zeichnet sich ab, dass die Initiative im Herbst 2020 erneut vors Volk kommt, inklusive Ehedefinition. Keineswegs zur Freude der CVP: «Wer die Ehe für alle will, muss zuerst die Heiratsstrafe abschaffen», betonte Gerhard Pfister in Cham.

THEMENBILD ZUR ABSTIMMUNG UEBER DIE HEIRATSSTRAFE --Ein Plakat fuer die Ehe-Initiative haengt an einer Wand, am Sonntag, 7. Februar 2016, in Thun. Das Schweizer Stimmvolk hat am 28. Februar 2016 ueber vier eidgenoessische Vorlagen abzustimmen, unter Anderem  ueber die CVP-Ehe-Initiative

Die Initiative gegen die Heiratsstrafe dürfte nächstes Jahr erneut zur Abstimmung kommen. Bild: KEYSTONE

«Wir müssen uns auf dem Wettbewerb der Ideen behaupten. Das ist eine Herausforderung für eine Mitte-Partei, aber ich spüre ein grösseres Selbstbewusstsein, für die CVP einzustehen. Das ist eine Basis, aber noch keine Erfolgsgarantie.»

Beim CO2-Gesetz beansprucht die CVP ebenfalls eine Themenführerschaft. Nun aber wurde sie im Ständerat quasi von der FDP überholt, die nach dem Absturz im Nationalrat im letzten Dezember den Schwarzen Peter zugeschoben erhalten hatte. Gerhard Pfister sieht dies kritisch: «Die CVP ist die Partei der Randregionen, wo die Leute oft auf das Auto angewiesen sind.»

Damit untergräbt der Parteipräsident unfreiwillig eine zentrale Botschaft der umstrittenen Google-Kampagne, mit der die CVP während der Session für Wirbel sorgte. Unter anderem beschuldigte sie die FDP und ihre Exponenten, das CO2-Gesetz verwässert zu haben. Diese reagierten teilweise erbost, mit dem Twitter-Hashtag #cvpfail. Doch wie gut wurde sie überhaupt wahrgenommen?

Zweifel an Nachhaltigkeit

Die Kampagne mit den «gefakten» Google-Ads war durchaus raffiniert und für die als bieder geltende CVP richtiggehend frech. Aber es gibt Zweifel an ihrer Nachhaltigkeit. Gerhard Pfister schürte sie am Zuger Parteianlass selber. Er habe in dieser Sache keinen einzigen Brief («die wirklich Entrüsteten schreiben keine Mails, sondern Briefe») und nur zehn negative Mails erhalten.

Damian Mueller, FDP-LU, spricht waehrend der Debatte um die Totalrevision des CO2-Gesetzes nach 2020, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 25. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Damian Müller (FDP) wurde Ziel der Google-Kampagne, obwohl er der CVP bei der Verteidigung ihres Luzerner Ständeratssitzes helfen soll. Bild: KEYSTONE

«Die Kampagne sollte nie so heftige Reaktionen provozieren, wie sie der politische Wettbewerb erzeugt hat. Aber die Empörung kam vor allem von den Politikern. Aus dem Volk erhielt ich die Rückmeldung, dass die CVP endlich präsent sei. Die Behauptung wäre jedoch vermessen, wir hätten damit die Wahlen gewonnen. Die Kampagne ist ein Instrument, um unsere Positionen besser und zeitgemässer zu vermitteln.»

Der Schuss aber könnte auch nach hinten losgehen, zum Beispiel im Kanton Luzern. Zu den «Opfern» der Google-Kampagne gehörte auch FDP-Ständerat Damian Müller, obwohl er beim CO2-Gesetz zu den Antreibern und nicht zu den Bremsern in seiner Partei gehört. Und obwohl die CVP gemeinsam mit ihm ihren frei werdenden Sitz für Nationalrätin Andrea Gmür verteidigen will.

Die Luzerner Kantonalpartei reagierte angesäuert auf die Kampagne. Gerhard Pfister aber fürchtet im Gespräch mit watson nicht um den Luzerner Ständeratssitz: «Am Ende entscheidet das Volk und nicht die politische Elite. Und im Volk ist die Mehrheitsfähigkeit einer Kandidatin das entscheidende Kriterium. Deshalb mache ich mir keine Sorgen.»

Warnendes Beispiel Aargau

Tatsächlich hat die CVP gute Chancen, ihre Stellung als stärkste Partei im «Stöckli» zu behaupten. Es ist einer der Gründe, warum sie nicht um ihren Sitz im Bundesrat bangen muss, selbst wenn sie unter die 10-Prozent-Marke fallen sollte. Längerfristig aber könnte eine ausbleibende Trendwende zum Problem werden, wird sie auch mit ihren Köpfen nicht mehr punkten können.

Ein warnendes Beispiel ist der Aargau. Vor 30 Jahren war die CVP im «Durchschnittskanton» die wählerstärkste Partei. Sie hielt drei Sitze im Nationalrat und einen im Ständerat. Seither erhielt der Aargau aufgrund des Bevölkerungswachstums zwei weitere Nationalratsmandate. Die CVP aber war zuletzt in Bern nur noch mit Nationalrätin Ruth Humbel vertreten.

Der Aargau gehört zu den Kantonen, in denen sich die CVP Hoffnungen auf Zugewinne macht. Noch steht der Beweis aus, dass Gerhard Pfister die Zuger Erfolgsformel auf die nationale Partei übertragen kann. «Wir brauchen als CVP mehr Kanten», lautet sein Fazit am Anlass in Cham. Dieser war laut einem Stammgast «der bislang beste» Sessionsbericht. Trotz der Anwesenheit des Journalisten aus Zürich.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 03.10.2019 06:23
    Highlight Highlight Wenn die CVP ihre Lösungen im Parlament nicht durchbringt, muss sie halt Volksinitiativen ergreifen und hie und da auch Abstimmungsniederlagen in Kauf nehmen. Sind die Damen und Herren der CVP das Unterschriftensammeln etwa nicht gewohnt oder gar zu bequem dazu? Nehmt euch doch ein Beispiel an den Linken und Grünen! Die tun das seit Jahrzehnten!
    • Ralphinho 03.10.2019 09:32
      Highlight Highlight Die CVP ist weder zu bequem zum Unterschriftensammeln noch ist es sich die Partei nicht gewohnt. Gerade wird für eine Initiative zur Einführung einer Kostenbremse im Gesundheitswesen gesammelt. Und vor wenigen Jahren hat die CVP erfolgreich Unterschriften gesammelt für die Erhöhung der Kinderzulagen sowie für die Abschaffung der Heiratsstrafe. Ausserdem ist das Problem der CVP in der Regel nicht, dass sie ihre Lösungen im Parlament nicht durchbrächte. Das tut sie meistens. Allerdings wird sie je länger je weniger gewählt.
  • Bynaus @final-frontier.ch 02.10.2019 23:11
    Highlight Highlight Mittelfristig hat die CVP das gleiche Potential wie die EVP: ein paar Prozent. Ersetzt wird sie dann vermutlich von der GLP am linken und der BDP (oder FDP) am rechten Rand. Religion verfängt nicht mehr, da kann man noch so oft "Mittepartei" sagen.
  • Oxymora 02.10.2019 20:19
    Highlight Highlight Ohne CVP kann man dann nicht mal mehr zur Friedensförderung Waffenexporte tätigen. Viele treue Väter würden dann Ihre Arbeit verlieren. Gott behüte uns vor diesem Fiasko.
  • Lllll 02.10.2019 18:54
    Highlight Highlight Die CVP bräuchte eine klarere Strategie zu den von ihnen aus linken und rechten Parteien. Viele stossen sich heutzutage an dem C im Namen. A) zu wenig definiert B) zu kontrovers.
  • Mat_BL 02.10.2019 18:48
    Highlight Highlight Die haben irgendwie die Aufklärung im Jahr 1794 verpasst: Trennung von Religion und Staat. Ich würde gerne eine x-VP, also eine Volkspartei wählen, die sich wirklich um das "Volk" in der CH kümmert. Die SVP ist es garantiert nicht, auch wenn die sich "schweizerisch" nennt - hier fehlt einfach die Angabe der Höhe des Vermögens, wer sich "schweizerisch" nennen darf. Aber "C" wie die CVP geht eben auch nicht. Siehe "Ruswiler Erklärung" und der "katholisch-konservativen Partei" geht ebenso wenig da nicht laizistisch.
  • Rim 02.10.2019 18:47
    Highlight Highlight Eine "starke Mitte" würde der CH sicher nicht schaden. Im Gegenteil. Allerdings müssten die VertreterInnen dieser "Mitte" dann eben überzeugen können: unideologisch , unabhängig, aufgeklärt, pragmatisch sein. Eine "Mitte", (CVP) bestehend aus Lobbyisten, "Rückgratlosen " oder C- Fundamentalisten kann nicht überzeugen und hat keine Chance. M.E. findet man die Vertreter der Mitte, die diesen "hohen Anforderungen" entsprechen in der BDP. Die ist zwar nur noch sehr "klein" aber sehr fein. Zum Glück gibt es die noch! Wenn schon Mitte, dann sicher BDP.
  • S.Potter 02.10.2019 14:00
    Highlight Highlight Jetzt rächt sich der ZikZak Kurs der CVP. Die haben sich mit jedem ins Bett gelegt wenn vermeintlich für sie etwas herauszuholen war. Die SVP hat wenigstens eine Linie auch wenn ich nicht immer auf dieser bin.
  • DerSeher 02.10.2019 13:11
    Highlight Highlight Nur schon wegen der Personalie Beat Villiger ist die CVP in Zug absolut un wählbar!
  • Platon 02.10.2019 13:10
    Highlight Highlight An alle, die hier ständig über das C motzen: Wann agierte die CVP konservativer als die SVP? Klar, das C ist nicht sexy, aber das gibt sogar die CVP zu. Ich sehe bloss nicht wie einer CVP ihr, ich würde behaupten, moderat konservativer Kurs schaden soll, der stockkonservativen SVP aber nicht. Ich bin alles andere als konservativ und auch kein CVP-Wähler, aber ich sehe einfach nicht, dass die CVP so unterträglich konservativ wäre.
    • peeti 02.10.2019 15:03
      Highlight Highlight Kann man natürlich machen: sich mit der SVP vergleichen und sagen, hey soo schlecht sind wir gar nicht. Ist dann einfach nicht so aussagekräftig.
    • Dominik Treier 02.10.2019 15:24
      Highlight Highlight Nun was ich an der SVP vor allem nicht mag ist ihr Ultraoportunismus. Gesellschaftspolitisch, auch ohne Zusatzkosten, am liebsten zurück ins Mittelalter auf dem Ballenberg, einen Zaun um den Kopf und das als das einzige Gesellschaftsmodell für die Schweiz verkaufen und dann dafür bei der Wirtschaft alles durchlassen, ganz nach Gusto des Hardcore-Neoliberalismus... Damit spaltet man unsere Gesellschaft. Die CVP hat leider auch solche Opportunisten in ihren Reihen und ist wohl mit all ihren Verwaltungsräten seit jeher die meist unterschätzte Lobbypartei nur hat man nicht den Ausländersündenbock.
    • Francis Begbie 02.10.2019 16:49
      Highlight Highlight Die CVP is homophob (Heiratsstrafeinitiative) und beruht sich oft auf unsere ach so christlichen Werte. Sie verleugnet dabei, dass sämtliche Errungenschaften unserer modernen Welt gegen die Kirche erkämpft werden mussten.

      Warum kann mans mit Jesus, Mohamed, dem fliegenden Spaghettimonster, Abraham, den Beatles, Bono, dem Dalailama, Wilhelm Tell etc nicht auch so machen, wie ich es mit meinem Schwanz mache - obwohl ich super stolz auf ihn bin, bleibt der privatsache. Sonst ändere ich mein Verhalten gerne - zeigt mir jemand unaufgefordert seine Religion, zeige ich meinen Schwanz.... 🍆
  • ridega 02.10.2019 12:53
    Highlight Highlight Mal schauen ob die CVP den Bundesrat Sitz an die Grünen abgeben müssen.
    • Heini Hemmi 02.10.2019 15:36
      Highlight Highlight Nein, denn die CVP wird in der grossen Kammer eine Macht bleiben. Dort spielen die Grünen keine Rolle
  • rodolofo 02.10.2019 12:40
    Highlight Highlight Ja schon, Herr Pfister,
    aber nicht IHRE Ecken und Kanten!
    Schneider-Schneiter ist stromlinienförmig...
  • leu84 02.10.2019 12:40
    Highlight Highlight Im Kanton Aargau kämpft die CVP mit 9 Listen gegen den drohenden Untergang. Ich denke, will man nicht an die KK erinnert werden, muss man das C abstossen. Vielerorts ist der Grossteil vom alten KK-Block zur SVP gewechselt. Zumindest im Raum Willisau LU
    • Dominik Treier 02.10.2019 15:29
      Highlight Highlight Ich wohne im Aargau und kenne diverse dieser "Kandidaten"... Ich fragte mich als erstes ob die CVP schon so verzweifelt ist, dass man manche von denen dafür noch angefragt hat... Man trauert ganz klar den Alten Zeiten und den 3 Sitzen nach, ich würde sagen das kann man realistisch gesehen mit dem aktuellen Trend vergessen... Die CVP ist im Aargau schon alleine wegen KK-Cheflobbyistin Humbel völlig unwählbar für mich und viele andere...
  • Sandro Lightwood 02.10.2019 12:02
    Highlight Highlight Vielleicht würde ein Parteipräsident, der das Wort progressiv nicht nur vom hören sagen kennt, etwas nützen.
  • Nüübächler 02.10.2019 12:02
    Highlight Highlight Die CVP hat sich zu fest nach links bewegt, darum wird der Niedergang weitergehen. Etliche meinen das C stehe der CVP im Weg, ja ihr Problem ist das ausgewaschene farblose C. Mit der Verwässerung des C begann ihr Niedergang.
    • FrancoL 02.10.2019 13:08
      Highlight Highlight Drei Aussagen und drei davon kreuz falsch, super Leistung molmol.
    • Liselote Meier 02.10.2019 13:19
      Highlight Highlight Du meinst also sie sollen mehr Nächstenliebe, Teilen und Feindesliebe predigen?

      Oder meinst die die römische und mittelalterliche Entartung mit Autoritätsgläubigkeit, Militarismus und Mord und Totschlag?
    • Nüübächler 02.10.2019 14:16
      Highlight Highlight @FrancoL

      Seit Anfang 80er schmilzt der CVP ihre Wählerschaft dahin, während die SVP massiv zulegte. Wenn du als nicht so gut orientierter Mitbürger vielleicht mal aktuelle Politik verfolgst, merkst du dass die SVP heute bei christlichen Themen die CVP abgelöst hat. Die CVP biedert sich den Linken an. Vor allem in Sachen Familienpolitik ist sie nach links gewandert. Sie zählt nicht mehr zum bürgerlichen Block. Da die FDP vielen zu wirtschaftsfreundlich und Geldgeil ist bleibt dem bürgerlichen Wähler nur noch die SVP.

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  • Helvetiavia Philipp 02.10.2019 11:57
    Highlight Highlight Obwohl die CVP stets nach links und rechts schlingert, kommt sie am Ende weiter als die Randparteien, welche sich stets nach links oder rechts im Kreis drehen.

    In der Klimapolitik der letzten 20 Jahren vertrat sie stets eine glaubwürdige Linie. Anreize zu klimafreundlicherem Verhalten schaffen (z.B. Leuthards Umweltabgabe) statt Verbote.

    Das mit der Ehedefinition war wohl wirklich alter Kaffe von älteren Herren. Immerhin sind dadurch die jüngeren CVPler laut und aufmüpfig geworden und haben die CVP intern reformiert.
    • Sandro Lightwood 02.10.2019 12:40
      Highlight Highlight Und dann den alten Kaffe brauenden Pfister aufs Auge gedrückt bekommen.
  • Füdlifingerfritz 02.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Die CVP wäre sicher eine gute Mitte-Partei ohne das "C". Es ist halt 2019... eine Partei, die sich an einem grossen Märchenbuch orientiert, ist nicht wirklich interessant. Zumindest für mich nicht.
    • Helvetiavia Philipp 02.10.2019 12:53
      Highlight Highlight Was ist den an den christlichen Werten so falsch? Immerhin gründet unser moderner Bundesstaat darauf - und damit bin ich sehr zufrieden. Natürlich steht das C in einem säkularen Staat nicht mehr für Christkatholisch o.ä., aber gesellschaftliche Werte wie gegenseitige Unterstützung und Selbstverantwortung würden wohl die meisten von uns unterstützen, auch Andersgläubige oder Atheisten.

      Es geht um eine Gesellschaft, in welcher jeder sich entfalten kann, ohne den anderen zu schaden. Es geht darum, Freiheit zu geniessen, ggf. zu scheitern und trotzdem auf Hilfe der Gesellschaft zählen zu können.
    • FrancoL 02.10.2019 13:13
      Highlight Highlight Das "C" bringt etwas und verhindert etwas. Lässt die CVO das "C" weg verliert sie alle die die genau das "C" suchen und das sind doch einige und die die ohne das "C" kämen sind wohl auch bereits schon in anderen Gefässen zu Hause. Die Mitte splittert sich nun einmal, weil sie einen Spalt hinlegen muss und weil die rechten und auch linken Parteien es der CVP "heimzahlen" wenn sie für die andere Seite einmal sich einsetzt, sieht man ja sehr gut von FDP und SVP, die die CVP IMMER links orten. Die Mitte hat es nicht einfach.
    • Liselote Meier 02.10.2019 13:14
      Highlight Highlight Das ist historisch ziemlich Falsch, die Katholisch-Konservativen waren die Feinde des Bundesstaates und nicht dessen Begründer

      "Es geht um eine Gesellschaft, in welcher jeder sich entfalten kann", das ist Liberalismus und eben nicht Konservatismus was einst die Katholisch-Konservativen ausmachten, das waren erklärte Feinde des Liberalismus

      Die Schweizerische Konservative Volkspartei welches sich dann in CVP umbennante wurde von Sonderbundisten gegründet im Zentrum der damaligen Reaktion KT Luzern

      Als sich die Arbeiter begannen zu organisieren gab es dann einen Burgfrieden mit der FDP

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  • Offi 02.10.2019 11:34
    Highlight Highlight Leider wird der 10% GAU wohl eintreten...
    • Dominik Treier 02.10.2019 15:33
      Highlight Highlight Ausser mit dem leider bin ich voll einverstanden... Wäre mir allerdings auch lieber ein Stockkonservativer wählt CVP, die immerhin noch die Folgen der eigenen Politik zu tragen bereit ist als SVP, wo man nie an irgendetwas Schuld war, sondern immer nur alle anderen böse und links sind...
  • Mad Heidi 02.10.2019 11:34
    Highlight Highlight Luzerner, denkt bei den Wahlen daran, dass Andrea Gmür sowohl für die Lockerung des Gewässerschutzes, als auch für den Abschuss des Wolfes gestimmt hat. Ein grünes Mäntelchen vor den Wahlen ändert noch keine Gesinnung.
  • Luzifer Morgenstern 02.10.2019 11:26
    Highlight Highlight - C -

    Eine 2000 Jahre alte Märchen- und Mythensammlung ist die Grundlage für die Partei. Das schreiben sie sich selbst auf die Fahnen.

    Damals wurden Ehebrecherinnen und Schwule gesteinigt, die Erde war eine Scheibe und die Ehe war ein patriarchales Handelsgeschäft.

    Wenn sie mit diesem Namen heute ihre Partei gründen würden, dann würde jeder sofort die Satire erkennen.
  • wasps 02.10.2019 11:14
    Highlight Highlight Der Präsident steht nicht in der Mitte. Das ist doch das Problem. Er wäre in der FDP besser aufgehoben.
    • FrancoL 02.10.2019 13:13
      Highlight Highlight Ja das ist eben mehr als nur richtig!
    • peeti 02.10.2019 15:47
      Highlight Highlight oder viel eher noch bei der SVP. Mit einer Obergrenze für Asylsuchende hat er diese ja schonmal rechts überholt. Der Typ ist ein streng konservativer wirtschaftsliberaler Ideologe. Da wird sich sein Familienbild wohl nur sehr schwer mit einer gleichgeschlechtlichen Ehe verbinden.
  • MyPersonalSenf 02.10.2019 11:04
    Highlight Highlight Merkt euch diese drei Buchstaben liebe CVP (und alle anderen) für dieses Jahr: GLP
    Ich sehe hier auch in meinem Umfeld einen überraschenden Trend dahin...
    • P. Silie 02.10.2019 11:52
      Highlight Highlight ..würde sogar ich noch ins Auge fassen..... die GLP hat leider bereits ein Todschlag-Argument auf ihrer Website:

      "...wir wollen mehr Europa wagen..."

      Ein essentieller Punkt bei dem ich 180 Grad anderer Meinung bin -> ergo, für mich nicht wählbar wenn ich denn wählen tät 😉 https://grunliberale.ch/themen/europa_aussenpolitik.html
    • Platon 02.10.2019 13:03
      Highlight Highlight @P. Silie
      Sie gehen nicht wählen?
    • FrancoL 02.10.2019 13:15
      Highlight Highlight @P.Silie; Na wen wählen Sie denn? Den rechten Flügel der FDP?
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  • inmi 02.10.2019 11:01
    Highlight Highlight Der Linkskurs der CVP unter Pfister wurde vielleicht von den überwiegend linken Journalisten bejubelt. Aber die angestammten. Wähler goutieren das nicht. Linke wählen weiterhin die linken Orginale. Die CVP war mal eine bürgerliche Partei. Da hatte sie eine Daseinsberechtigung. Als orange SP braucht sie niemand.
    • ands 02.10.2019 11:38
      Highlight Highlight Welcher Linkskurs? Unter Pfister hat die Partei einen deutlichen Schritt nach rechts gemacht. Wenn schon, dann gab es einen Linkkurs vor Pfister.
    • peeti 02.10.2019 12:19
      Highlight Highlight Die CVP ist und bleibt, wie die GLP übrigens auch, eine bürgerliche Partei mit bürgerlicher Politik. Das sollte trotz den möchtegern-progressiven Vorstössen jedem und jeder klar sein.
    • pontian 02.10.2019 13:03
      Highlight Highlight @Peeti, die GLP ist kantonal stark unterschiedlich. In ZH hat sie tatsächlich bürgerliche Tendenzen. In LU (und anderen Kantonen) hat sie aber Listenverbindungen mit SP und Grünen und ist ziemlich linksliberal. Smartvote verortet sie auf Bundesebene auch tendenziell linksliberal.

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  • Finöggeli 02.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Rumpoltern à la SVP und eine Religion im Namen drin haben, werden nicht mehr Sympathie bringen...
  • Peter R. 02.10.2019 10:56
    Highlight Highlight Vielleicht bekommt die CVP ja etliche Stimmen von der BDP. Die bisherigen BDP-Wähler, die keine Zukunft in der Partei sehen, suchen eine Alternative.
    • versy 02.10.2019 11:38
      Highlight Highlight Für mich ist die eher konversative katholische CVP nicht die alternative für die BDP. Ich würde lieber den umgekehrten Trend sehen.
      Aber das mit den Kanten ist das Problem der Mitte-Parteien, was die BDP mit ihrer Werbung gut auf den Punkt gebracht hat.
      Sachpolitik und Kompromisse sind nicht laut oder populistisch.
    • Peter R. 02.10.2019 12:48
      Highlight Highlight versy@
      Den Trend von CVP zu BDP sehe ich wirklich nicht. Seit dem Austritt von Widmer-Schlumpf aus dem Bundesrat hat die BDP keine Inhalte mehr.
    • versy 02.10.2019 17:19
      Highlight Highlight Ich sagte ja, ich würde gerne diesen Trend sehen. Es gibt ihn wirklich nicht.
      Betreffend mag sein, sind mit der GLP die einzigen die eine vernünftige Atomstrategie vorgelegt habe - bis 2050, das gleiche gilt für die Gletscher-Initiative und das Rahmenabkommen. Wie bereits geschrieben: vernünftig, nicht populistisch aber effektiv
  • Lausannois86 02.10.2019 10:51
    Highlight Highlight Lol, im AG verliert die CVP gemäss Umfragen ca 1.5% und würde von glp und Grünen überholt, wäre also nur noch 6t stärkste Partei. Welche Zugewinne also?
    • Dominik Treier 02.10.2019 15:41
      Highlight Highlight Keine! Die angesprochenen Angriffe durch die 9 Listen, lassen sich und glauben Sie mir, ich kenne einige dieser "Kandidaten", höchstens als Verzweiflungstat verorten um noch Parteistimmen durch bekannte Gesichter zu ergattern und in der Hoffnung den 2. Sitz, den man letztes mal an die BDP verlor, wieder zurück zu gewinnen... Meine Prognose lautet daher, dass die CVP bei einem Sitz bleibt, die BDP ihren einen verliert und die SVP ihren 7. den sie nur durch viel Proporzglück gewonnen hat, abgeben muss. Gewinnen werden Grüne und GLP
  • Bert der Geologe 02.10.2019 10:50
    Highlight Highlight Je populistischer die Links - und Rechtsparteien agieren, desto wählbarer wird die CVP sogar für einen gesellschaftsliberalen und unreligiösen Wähler. Es braucht sie einfach als Brückenbauer im Parlament zwischen ausuferndem Sozialstaat, rücksichtslosem Wirtschaftsliberalismus und beklopptem Nationalismus.
    • redeye70 02.10.2019 21:45
      Highlight Highlight Danke Bert. Meine Worte. Und die Grünen und GLP auch noch ins Boot holen. Dann geht es auch endlich mal vorwärts mit der Umweltpolitik. Wir haben Vieles zu lösen und nur noch wenig Zeit.
  • Baron Minshew 02.10.2019 10:48
    Highlight Highlight Das heisst es doch schon seit 2011. Eine starke Mittepartei mit dem CVP Pragmatismus wäre wünschenswert. Ich denke jedoch das "C" steht ihnen im Weg. Und eine Zersplitterung der Stimmen mit BDP und glp. Ansonsten wären 15-20% locker drin
    • Lausannois86 02.10.2019 10:56
      Highlight Highlight die CVP steht halt auch für eine wertekonservative Welt, diese Ansicht "von gestern" verliert halt gegenüber progressiver Werte wie zB von glp vertreten stetig in der heutigen Welt. Immer noch sind 20% der CVP gegen eine Ehe für alle. Warum? Und diese Heiratsstrafe abschaffen ist ja schön, nur gibt es dann immer noch den Heiratsbonus. Warum nicht Individualbesteuerung wenn man konsequent sein will?
    • Helvetiavia Philipp 02.10.2019 12:48
      Highlight Highlight Meinetwegen könnte die CVP auch auf das C verzichten, inhaltlich überzeugt sie auf jeden Fall.

      Aber bei genauem überlegen sehe ich auch nichts schlechtes an den "chrsitlichen Werten". Man könnte sie auch synonym in gesellschaftliche Werte umtaufen oder ZVP (Z für Zusammenhalt). Immerhin schafft sie Lösungen zwischen den gesellschaftlich libertären und den sozialen Strömen.
    • Baron Minshew 02.10.2019 13:21
      Highlight Highlight Die Tragik der Partei besteht darin, dass C nicht christlich sondern christdemokratisch bedeutet. Und eben jene haben mehr oder weniger in ganz Westeuropa sehr virl Gutes getan nach dem zweiten Weltkrieg. Grundwerte wie soziale Marktwirtschaft oder Subsidiarität halte selbst ich als Linker für eine gute Sache.
      Ihr Pech ist, dass der Wähler beim C nicht an Christdemokratie denkt sondern gleich den Papst, Rosenkränze und Lithurgien vor Augen hat.
  • Art Peterson 02.10.2019 10:48
    Highlight Highlight Die schwerste Eisenkugel am Bein der CVP ist ihr Name. Mit religiöser Nähe im Namen lässt sich heutzutage in der Politik keinen Blumentopf mehr gewinnen, auch wenn die Inhalte noch so gut zeitgemäss und klar weltlich sind. Der ganz grosse Teil der Bevölkerung möchte eine klare Trennung zwischen Religion und Staat, gilt auch für den Namen einer Partei. Schade.
    • Ueli_DeSchwert 02.10.2019 13:43
      Highlight Highlight Auf der anderen Seite ist es ja beispielsweise die SVP, welche immer wieder Werbung macht, sie würden die "schweizer Werte" (welche lt. Bundesverfassung christliche Werte sind) schützen.

      Inwiefern ist es denn bei der SVP ok und bei der CVP nicht?
    • Art Peterson 02.10.2019 17:38
      Highlight Highlight @Ueli deSchwert, einverstanden, aber nennt und formuliert es anders. Das "C" schreckt ab, mich auch und ich bin ein ganz klarer Mittewähler (nach smartvote)
    • Ralphinho 03.10.2019 09:37
      Highlight Highlight @Art Peterson: Würde mich interessieren, wieso jemand, der offenbar politisch interessiert ist, seinen Wahlzettel lieber anhand des Parteinamens anstatt anhand der Positionen der Parteien (bzw. Kandidatinnen und Kandidaten) ausfüllt. Politik sollte ja der Wettstreit der Ideen sein, nicht der tollen Parteinamen... Also wenn sich die Werte und Vorstellungen der christdemokratischen Volkspartei mit den eigenen Werten decken, wieso nicht einfach wählen?
  • P. Silie 02.10.2019 10:44
    Highlight Highlight Manch einer wünschte sich nicht mehr Kanten sondern einfach eine klare Linie...
    • Ueli_DeSchwert 02.10.2019 13:44
      Highlight Highlight Genau dies ist ja der Vorteil der Mitte: Man ist Konsensbereit. Die "klare Linie" von rechts und links hat bisher der schweiz ja nicht so viel geholfen...
  • Arutha 02.10.2019 10:41
    Highlight Highlight Mehr CVP, weniger SVP würde dem Land gut tun.

    Weniger SVP wäre schon mal ein guter Start.
    • Mad Heidi 02.10.2019 11:35
      Highlight Highlight Grundsätzlich richtig. Wenn bloss nicht das „C“ wäre.
    • rodolofo 02.10.2019 12:42
      Highlight Highlight Ja, im Falle, dass jede neue CVP-Stimme eine SVP-Stimme ersetzt, geht das in Ordnung.
    • ridega 02.10.2019 12:55
      Highlight Highlight @Mad Heidi: Weniger SVP ist grundsätzlich richtig. Sie durch mehr Mitte Politiker zu ersetzten ist sicher keine gute Idee... egal ob "C" oder nicht.
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