Schweiz
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Ein Wahlplakat der Piratenpartei haengt in Bern, am Dienstag, 22. September 2015. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Grosszügige Wahlkampfspende: Plakat der Piratenpartei (Archivbild 2015). Bild: KEYSTONE

Millionen-Erbe bezahlt Piratenpartei eine Anzeige auf der «20 Minuten»-Frontseite

Die Schweizer Piratenpartei dümpelt vor sich hin. Nun sorgt ihr Zürcher Ableger mit einer prominent platzierten Anzeige für Gesprächsstoff. Das steckt dahinter.



Der 2009 gegründete Schweizer Ableger der Piratenpartei ist nie richtig seetüchtig geworden: Bei nationalen Wahlen kam er nie über 0,5 Prozent Wähleranteil hinaus und auch bei kantonalen Wahlen konnte die Partei nie einen Parlamentssitz erobern. Viele ihrer Sektionen zählen nicht mehr als eine Handvoll Mitglieder.

In jüngster Zeit sorgten die Piraten vor allem mit parteiinternem Zank für Negativschlagzeilen. Weil sich ein Gemeinderat der Partei in Winterthur der SVP-Fraktion angeschlossen hatte, verliess die Innerschweizer Sektion aus Protest die nationale Partei und gründete sich als «PARAT – Partei für Rationale Politik, Allgemeine Menschenrechte und Teilhabe» neu.

Doch PARAT wurde von den Nationalratswahlen ausgeschlossen, weil bei den für die Anmeldung der Nationalratsliste nötigen 100 Unterschriften auch jene von verstorbenen Personen eingereicht worden waren.

Doch gekentert sind die Piraten noch nicht: Für die eidgenössischen Wahlen treten sie in fünf Kantonen mit insgesamt 54 Kandidatinnen und Kandidaten an – so auch in Zürich.

Und hier richtete die Kleinpartei am Donnerstag mit der ganz grossen Kelle an: Auf der Frontseite und der Seite 2 der Zürcher Regionalausgabe von «20 Minuten» war ein ganzseitiges Wahlkampf-Inserat der Piraten zu sehen. Laut der Herausgeberin Tamedia erreicht die Regionalausgabe der Pendlerzeitung mit einer Auflage von 158'817 Exemplaren täglich 542'000 Leser.

Spross der PKZ-Dynastie

Eine «mittlere bis hohe fünfstellige Summe» haben sich die Zürcher Piraten die Anzeige kosten lassen, wie Kantonalparteipräsident und Spitzenkandidat David Herzog auf Anfrage von watson sagt. Ermöglicht hat dies eine Grossspende einer Einzelperson in der Höhe von 480‘000 Franken.

Auf der Website der Partei ist – für Schweizer Verhältnisse unüblich transparent – sogar der Name des Geldgebers ersichtlich: Philippe Burger, Jahrgang 1988, wohnhaft in Zürich und Klosters GR. Burger tritt selber von Platz 25 auf der Nationalratsliste für die Zürcher Piratenpartei an. Er bezeichnet sich dort selber als «Investor, Philanthrop und Burgherr».

Der 30-Jährige ist der Sohn des 2015 verstorbenen Olivier Burger, Textilunternehmer und Patron des Modeimperiums PKZ. Neben den gleichnamigen Modeläden mit gehobenem Sortiment – die Abkürzung PKZ ist im Volksmund auch als «Papa kann zahlen» bekannt –, gehören zur Firmengruppe auch Marken wie Blue Dog, Feldpausch oder Paul Kehl. Im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Maurice, der Mitglied des Verwaltungsrats ist, ist Philippe Burger geschäftlich jedoch nicht mit der PKZ-Gruppe verbunden.

«Datenkraken sind grösste Gefahr»

«Ich bin mir bewusst, dass die Chancen für die Zürcher Piratenpartei, einen Nationalratssitz zu erobern, nicht besonders gross sind», sagt Philippe Burger im Gespräch mit watson. Dennoch betrachte er seine Wahlkampf-Grossspende nicht als hinausgeworfenes Geld.

«Es ist mir wichtig, dass Themen wie Digitalisierung und Datenschutz stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken», begründet Burger seine Spende. Dafür nehme er auch «einfach mal Geld in die Hand.»

Leider sei die Bedeutung dieser Fragen den meisten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger viel zu wenig präsent: «Bei diesen Themen sind wir Schweizer leider ziemliche Hinterwäldler.»

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Video: watson/Camille Kündig, Emily Engkent

Wenn es mit der Anzeige bei «20 Minuten» gelinge, ein paar Menschen auf die gesellschaftliche Relevanz dieser Thematik aufmerksam zu machen, sei er zufrieden. «Ich erachte die grossen Datenkraken als grösste Gefahr für unsere Demokratie», so Burger, der sich selber seit Kindesbeinen an auch «Pipo Langstrumpf» nennt – was ebenfalls auf der Nationalratsliste vermerkt ist.

Die Möglichkeit von personalisierter politischer Propaganda im Internet bedrohe den demokratischen Diskurs, erklärt der Unternehmersohn sein politisches Engagement. Er glaube an die Demokratie und den Rechtsstaat. Deshalb sei er nicht Hacker bei Anonymous, sondern seit kurz nach ihrer Gründung vor gut 9 Jahren Mitglied der Piratenpartei.

Teures Schloss in der Westschweiz

Ein typischer Arbeitstag von Philippe Burger richtet sich nach der Börse: Er beginnt mit Eröffnung der Schweizer Börse und endet mit der Schlussglocke an der Wall Street. «Wenn ich nicht investieren würde, wäre ich schnell nicht mehr so reich», sagt Burger.

Denn er spende grosse Summen für gemeinnützige Zwecke. Etwa für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz oder für Institutionen für Behinderte. Die Selbstbezeichnung «Burgherr» auf der Nationalratsliste kommt vom denkmalgeschützten Schloss in der Romandie, das sich in seinem Besitz befindet. Dessen Unterhalt koste ihn ebenfalls viel Zeit und Geld, so Burger.

Und da sind schliesslich noch die politischen Anliegen, für die er grosse Beiträge springen lässt. Dazu gehört die Kampagne des österreichischen Netzaktivisten Max Schrems, der das Safe-Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA zu Fall gebracht und damit den digitalen Grundrechtsschutz gestärkt hat. Oder eben der Nationalratswahlkampf der Zürcher Piratenpartei.

«Wahlkampf weiter aufmischen»

Von den 480'000 Franken, welche Burger dafür gespendet hat, ist auch nach dem Frontseiten-Inserat bei «20 Minuten» noch einiges übrig. Wie viel Geld genau und was die Partei damit noch vorhat, will Präsident und Spitzenkandidat David Herzog gegenüber watson nicht verraten. Er sagt lediglich: «Wir Piraten werden den Wahlkampf weiterhin aufmischen.»

Die Länge der Spiesse der verschiedenen Parteien im Zürcher Wahlkampf sei dank Burgers grosszügiger Spende etwas ausgeglichener geworden. «Ich freue mich insbesondere, dass die Spende geklappt hat, obwohl wir Piraten die strengsten Transparenzvorschriften aller Parteien haben und alle Spender von mehr als 1000 Franken im Jahr namentlich nennen.»

Ergänzung: Nebst der Grossspende von 480'000 Franken an die Zürcher Piratenpartei hat Philippe Burger auch der Berner Sektion 100'000 Franken gespendet. Diese hat am Mittwoch ein Frontseiten-Inserat bei der «20 Minuten»-Regionalausgabe Bern geschaltet (Auflage: 97'707, Leserschaft 294'000). Danke an Pascal Fouquet, Spitzenkandidat der Berner Piratenpartei, der uns via Twitter darauf aufmerksam gemacht hat.

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • heureka 28.09.2019 14:10
    Highlight Highlight Bravo Piraten. Eure Transparenz, und das Arbeitspapier der Jungfreisinnigen:
    https://www.jungfreisinnige.ch/wp-content/uploads/2017/04/JFS-PP-Europapolitik-DE-170402.pdf?fbclid=IwAR28YAiKA9yIm9_x9GVXb2EoDbaYb6VGr1fP_QgaSA1dHjiMJyD1MvNmwNE
    Das wäre doch Eine Gute Grundlage, für Ehrliche Politik.
    Mit Klar gesprochenen Zielen.
  • mly 27.09.2019 14:05
    Highlight Highlight Na ja, nach den beinahe verzweifelt-wirkenden Hilferufe von "Parldigi" nach mehr digital-affine Nationalräte im Parlament, per Admin-Newsletter und via diversen Fachpresse-Artikeln, kann ich als gläubige Schweizerin, ja fast nur die Piraten wählen. *lach*
    Die Transparenz, das offensichtliche soziale Themenengagement , erleichtert mir das ganze.
    Das olle Cliche "Einthemen-Partei ist wohl auch längst überholt.
    Also für mich ist klar, wem ich vertraue und wer mich vor immer noch mehr ausufernden Überwachungs-Gelüsten bewahrt.
  • Chris Binder 27.09.2019 12:34
    Highlight Highlight verdammt schade, dass von der Presse im Wahlkampf bisher so wenig über die Piraten berichtet wird. Die Themen sind wirklich wichtig!
  • DerewigeSchweizer 27.09.2019 12:32
    Highlight Highlight Und wer bezahlt die Inseraten- und Plakatkampagnen der SVP?

    Zwei Milliardäre.
    • Snowy 27.09.2019 14:52
      Highlight Highlight So what?
      Steht so ausgewiesen auf der Titelseite des Inserats der Piraten während die SVP alle tut um ihre Grossspender aus dem Rampenlicht zu halten.

      Auch sind alle anderen Interessen der Piraten en detail auf der Website nachzulesen.

      Habe kein Problem damit, wenn sich Milliardäre für Politik einsetzen, aber sie sollen es mit absoluter Transparenz tun.
      Und genau dafür stehen die Piraten ein - und sonst leider niemand (in dieser Konsequenz)! Dabei wäre es ein unheimlich wichtiges Gut - gerade in einer direkten Demokratie!
  • Face 27.09.2019 11:22
    Highlight Highlight Super Typ!
  • Snowy 27.09.2019 11:16
    Highlight Highlight Das Wahlprogramm der Piraten überzeugt - vor allem weil sie als einzige eine Ahnung vom digitalen Wandel haben + für totale Transparenz stehen: https://zh.piratenpartei.ch/wahl19/

    Werde dieses Jahr Piraten und GLP wählen.
  • P. Silie 27.09.2019 10:17
    Highlight Highlight Otto von Bismarck: "Die 1. Generation erarbeitet das Vermögen, die 2. verwaltet es, die 3. studiert Kunstgeschichte und die 4. verkommt vollends"
    • Neruda 27.09.2019 13:47
      Highlight Highlight Du wählst doch gerade Parteien, die diese Erben auch noch bevorzugt behandeln. Also jammer nicht noch über sie 😁
    • P. Silie 27.09.2019 14:44
      Highlight Highlight Ich habe das letzte mal 1996 gewählt.
    • Snowy 27.09.2019 14:48
      Highlight Highlight Grossartig!
      Dann bist Du also auch dafür endlich eine griffige Erbschaftssteuer einzuführen, die nicht nicht nur den Mittelstand trifft, sondern vor allem die (sehr) Reichen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 27.09.2019 10:01
    Highlight Highlight Wenn Vermögende Personen oder Organistaionen Parteien finanzieren ist das immer verdächtig. Darum 100% Transparenz der Geldflüsse und Interessenbindungen der Perteien und Politiker.
  • Madison Pierce 27.09.2019 09:47
    Highlight Highlight Die Piraten waren mir mal sympathisch, aber jetzt wähle ich sie nicht. Sie haben im Aargau Nancy Holten aufgestellt. Die war mal bei den Grünen, hat dann aber zu den Piraten gewechselt, weil die Grünen sie nicht gleich für den Nationalrat aufstellen wollten.

    Von den etablierten Parteien passt mir nur die GLP einigermassen, von daher wäre ich froh um eine Alternative. Aber dann ernsthaft und nicht so...

    Oder aber gleich eine Spasspartei, das würde in der Schweiz auch nicht schaden.
    • adam gretener 27.09.2019 09:58
      Highlight Highlight Im Kanton Zürich bin ich als überzeugter Sozialdemokrat von der SP zur AL gewechselt. Leider vergisst sich die SP manchmal mit ihren absurden Forderungen. Mit Jahrgang 76 und einem Beruf, der sich seit den 90ern ausschliesslich mit dem Internet beschäftigt, wäre ich prädestinierter Wähler der Piraten.

      Aber ich muss ehrlich sagen, da tummeln sich Leute, von denen möchte ich mich nicht vertreten wissen.
    • Eh Doch 27.09.2019 10:01
      Highlight Highlight gibt es einige
      zB die Guten
    • Spooky 27.09.2019 10:10
      Highlight Highlight @Madison Pierce

      "Die war mal bei den Grünen, hat dann aber zu den Piraten gewechselt, weil die Grünen sie nicht gleich für den Nationalrat aufstellen wollten."

      Wenn eine Person überzeugt ist von ihrer Sache, dann geht sie am besten zu jener Partei, die sie für den Nationalrat aufstellt. Dort kann sie nämlich am meisten bewirken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 27.09.2019 07:55
    Highlight Highlight So würde Transparenz gehen @ Operation Libero! Wer ist der geheimnisvolle Milliardär hinter 80% eures Wahlkampfbudgets?
    • Nick Name 27.09.2019 09:07
      Highlight Highlight (Psst, hey, da ist ein Tippfehler: *@SVP)
    • MeinAluhutBrennt 27.09.2019 09:12
      Highlight Highlight Operation Libero erachte ich als eine Gefahr für unsere direkte Demokratie.

      Wählt alles, aber bloss Niemanden aus der Entourage der Operation Libero. Die wollen uns nur in die EU verführen und unsere direkte Demokratie aushebeln. Kapiert das bitte endlich mal. Das sind keine Wohltäter für unser Land, das sind politische AttentäterInnen für unser Land!
    • adam gretener 27.09.2019 10:00
      Highlight Highlight Brenner: Die Operation Libero ist ein schlagkräftiger Gegenpart nur Milliardärspartei SVP.

      Das mit dem EU-Beitritt ist sowieso ein Phantomschmerz der SVP, fern jeder Realität. Es steht überhaupt nicht zur Debatte. Kapier Du das mal mit deinen Spiessgenossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • djupp 27.09.2019 07:39
    Highlight Highlight Grossspenden für politische Propaganda, die von Gesetzes wegen nicht einmal deklariert werden müssen, sind meines Erachtens eine viel grössere Gefahr für die Demokratie.

    Es ist den Piraten zumindest anzurechnen, dass sie das offen deklariert haben.
    • JoeyOnewood 27.09.2019 09:14
      Highlight Highlight was heisst hier „zumindest“? Die Piratenpartei kämpft ja allgemein für eine Deklarationspflicht.

      Dass sie eine hohe Wahlkampfspende eines Gleichgesinnten annehmen kann man ihnen im Schweizerischen System ohne öffentliche Parteifinanzierung sicher nicht übel nehmen.
    • Score 27.09.2019 13:03
      Highlight Highlight Ist das ein Wettbewerb und wir gehen nur gegen die "grösste" Gefahr vor?
  • GraveDigger 27.09.2019 07:23
    Highlight Highlight Einerseits bezeichnet er sich als Menschenfreund, aber andererseits verdient er sein Geld mit Börse hat den goldenen Löffel in den Mund bekommen, das wie in der Textilindustrie üblich wahrscheinlich unter unmenschlichen Bedingungen erwirtschaftet wurde. So kann er mit gutem Gewissen dann sagen das er viel spendet das aber aus Geld besteht das aus dem Leid anderen gewonnen wurde. Solche sind nicht wählbar und sind nur auf ihre eigene Bereicherung und Selbstinszenierung aus und werfen dann ein paar Peanuts in den Affenkäfig um zu zeigen wie grosszügig und menschlich sie sind.
    • bernd 27.09.2019 10:20
      Highlight Highlight Shame on him, dass er das geerbte Vermögen nicht zurückgegeben hat!
    • Face 27.09.2019 11:12
      Highlight Highlight Ein Hoch auf die Vorurteile, wehe es könnte mal einer anders denken als die Etablierten...
    • GraveDigger 27.09.2019 13:38
      Highlight Highlight @Face, das hat nichts mit Vorurteilen zu tun. Würde ein Trump sich bereichern auf Kosten von anderen würde aus allen Rohren geschossen werden, weil falsche Gesinnung. Macht es aber Sorros dessen Erfolg mit Casino auf Kosten ganzer Länder in der Finanzwirtschaft zu Reichtum geschafft hat und sich dann als Philanthrop bezeichnet ist schon sehr fragwürdig aber für andere Gesinnungskreise dann kein Problem. Das Problem ist aber bei beiden das gleiche - Die Gesinnung muss stimmen, dann darf auch über Leichen gegangen werden und bedanke Geld ist kein Heilmittel, es finanziert Kriege.
  • THEOne 27.09.2019 07:22
    Highlight Highlight mein ich das nur, oder hat der "viielbeschäftigte burg/lehnsherr" nicht mehr alle tassen im schränkchen?
    • JoeyOnewood 27.09.2019 09:18
      Highlight Highlight hö, wieso? Er scheint mir ein IT-Nerd zu sein. ich finds gut, wenn die sich politisch engagieren. Schau unsere Politiker an, sie haben keine Ahnung von Digitalisierung und den damit einhergehenden Problemen.
    • dirirev 27.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Reiner Neid.. Ausserdem sind Burg- und Lehnsherr ja wohl zwei völlig andere Begriffe. Die modernen Burgherren kümmern sich um die Instandhaltung von alten Burgen. Er engagiert sich in der Erhaltung von Kulturgut. Man kann dummere Sachen mit seinem Geld oder seiner Zeit anfangen.. Was tun Sie so für die Gesellschaft?
    • Nobvius 27.09.2019 09:38
      Highlight Highlight Wieso genau ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 27.09.2019 07:16
    Highlight Highlight Werde ich wohl wählen, nicht weil sie Liberal und inklusiv sind, auf letzteres könnte ich auch gut verzichten, aber weil es die EINZIGE Partei ist, die etwas von Internet versteht.
    • ingmarbergman 27.09.2019 09:03
      Highlight Highlight auf inklusiv kannst du verzichten?
      wie sollen wir das verstehen?
      Ausländer, Frauen und Minderheiten raus, oder wie..?
    • Bio Zitronensaft 27.09.2019 09:37
      Highlight Highlight Wenn das so wäre, hätten sie die Kohle deutlich effizienter einsetzen können...
    • The Destiny // Team Telegram 27.09.2019 10:08
      Highlight Highlight @Bergman, Nein, damit mein meine ich, kein gender bs, Gleichberechtigung mit Betonung auf gleich und eine Vernünftige Immigrationspolitik.

      Integration funktioniert kontinuierlich schlechter, je mehr Leute diesen Prozess machen. Es muss also auf die Menge an Personen die man Integrierieren möcht aufpassen, denn zuviele verlangsamen den Prozess für alle umd es gibt Konflikte.
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  • nachwievor 27.09.2019 06:52
    Highlight Highlight Wieso ist das im Mittelpunkt stehende doppelseitige Werbeinserat, welches auf dem Artikellink angedeutet ist, im Artikel selber nirgends zu finden?
    • Christoph Bernet 27.09.2019 08:59
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Christoph Bernet 27.09.2019 09:01
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    • Christoph Bernet 27.09.2019 09:03
      Highlight Highlight @nachwievor: Weil wir finden, dass kostenlose Weiterverbreiten von Werbeanzeigen, für welche eine Partei im Normalfall ja Geld bezahlen muss, ist nicht unbedingt unsere journalistische Aufgabe. Das haben wir beispielsweise auch beim Wurm-Sujet der SVP – im Gegensatz zu fast allen anderen Medien – nicht getan. Wenn dich der Inhalt des Inserats aber interessiert: Hier gehts zum «20 Minuten»-E-Paper von gestern: https://epaper.20minuten.ch/#read/644/Region%20Zürich/2019-09-26/1
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  • Floboter 27.09.2019 06:52
    Highlight Highlight Sympathisch
  • pamayer 27.09.2019 06:26
    Highlight Highlight Coole Aktion.
    Allez-hop, les pirates!

So will Facebook-Schreck Max Schrems WhatsApp und Co. in die Knie zwingen

Wenige Stunden nach Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat der österreichische Jurist Max Schrems Beschwerden gegen Facebook, Google (Android), WhatsApp und Instagram bei den Aufsichtsbehörden eingereicht.

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