Schweiz
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Christophe Darbellay (PDC), a gauche, et le Conseiller d'Etat, Oskar Freysinger de la formation

Unterschiedliche Gefühlslage gestern in Sitten: Darbellay (links) erzielte ein Glanzresultat, Freysinger (rechts) musste eine Niederlage einstecken. Bild: KEYSTONE

Schlappe für SVP-Freysinger – der Islamkritiker sieht sich als Opfer einer Hetzjagd

Wallis: Der ehemalige CVP-Präsident Darbellay wendet den SVP-Angriff ab – und landet auf Platz 1.

antonio fumagalli / Aargauer Zeitung



Das Wallis und der Wein. Es ist eine Symbiose, wie sie so in keinem anderen Kanton existiert. Man ist stolz auf seinen Fendant und kultiviert den Weingenuss, wo man nur kann. Das gilt nicht nur, aber in besonderem Mass für Christophe Darbellay, Verwaltungsratspräsident eines Weinhändlers, Ex-CVP-Schweiz-Präsident und Kandidat für den Walliser Staatsrat, wie die Regierung hier heisst.

Bevor gestern Mittag die Urnen schlossen, veröffentlichte Darbellay ein Bild eines Weinbergs und merkte an, dass die Ernte trotz fehlender Trauben «schon heute stattfinde».

Wenig später liess er sich bereitwillig beim Apéro mit der Familie ablichten. Darbellay ahnte früh, dass es an diesem Nachmittag gut kommen würde für ihn. In den Oberwalliser Gemeinden landete er durchs Band auf den vorderen Rängen, und als später die Resultate des französischsprachigen Kantonsteils eintrafen, steigerte sich sein Optimismus in Euphorie. Kurz vor 18 Uhr war die Überraschung schliesslich perfekt: Darbellay erzielte von allen 13 Kandidaten das beste Resultat.

Die Resultate

1. Christophe Darbellay (CVP) 51'160
2. Jacques Melly (CVP) 50'518
3. Roberto Schmidt (CVP) 49'964
4. Esther Waeber-Kalbermatten (SP) 34'120
5. Stéphane Rossini (SP) 32'788
6. Oskar Freysinger (SVP) 30'857

Wind säen, Sturm ernten

Trotz seines Bekanntheitsgrads ist dies alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Nicht nur war im Vorfeld der Wahlen schwer abzuschätzen, wie stark das Walliser Stimmvolk am unehelichen Kind Darbellays Anstoss nehmen würde. Vor allem aber lancierte das «Rechtsbürgerliche Bündnis» rund um SVP-Mann Oskar Freysinger einen Frontalangriff auf die CVP und deren Aushängeschild Darbellay. Es nahm mit Nicolas Voide einen Kandidaten auf seine Liste, der nicht nur der CVP angehört, sondern auch aus dem gleichen Bezirk wie Darbellay stammt (aus dem nur einer gewählt werden kann). Dass der Angriff auf seine Person verpuffte, erfüllt Darbellay nun sichtlich mit Genugtuung.

In der Tat ist das Glanzresultat Darbellays und der beiden anderen CVP-Kandidaten gleichzeitig eine schmerzhafte Ohrfeige für den überaus umstrittenen Bildungsminister Freysinger. Vor vier Jahren als Neuling noch mit dem besten Resultat aller Kandidaten gewählt, schloss er gestern lediglich auf dem sechsten Platz ab. Gegenüber 2013 verlor er rund ein Drittel der Stimmen. Neben Darbellay und Roberto Schmidt (CVP) sowie den bisherigen Jacques Melly (CVP) und Esther Waeber-Kalbermatten (SP) musste er gar den zweiten SP-Kandidaten Stéphane Rossini vorbeiziehen lassen – eine regelrechte Sensation.

Dem Islamkritiker Freysinger dürfte seine Amtsführung mit fragwürdigen Personalentscheiden zum Verhängnis geworden sein. Neben der «falschen Einschätzung» des Mobilisierungspotenzials von Voide sieht er sich vielmehr als Opfer einer Hetzjagd: «Was ich mir anhören musste, war auf unbeschreiblich tiefem Niveau. Der Hass war unglaublich gross.» Freysinger spielt dabei insbesondere auf die hart geführte Kampagne einer Bürgerinitiative mit dem Slogan «Coupons-lui la voie» («Schneiden wir ihm den Weg ab») an.

Oskar Freysinger Conseiller d'Etat  valaisan candidat de la formation

«Was ich mir anhören musste, war auf unbeschreiblich tiefem Niveau»: Oskar Freysinger. Bild: KEYSTONE

Vor vier Jahren holte sich Freysinger noch zahlreiche Stimmen von CVP-Stammwählern, die ihm diesmal offensichtlich die Gefolgschaft verweigerten. Er ist überzeugt, dass seine Bekanntheit gegen ihn gespielt hat. «Viele Bürger waren sich zu sicher, dass ich ohnehin wiedergewählt werde. Also gaben sie ihre Stimme lieber einem anderen Kandidaten», sagt er.

Entscheidung am 19. März

Das letzte Wort ist im Wallis freilich noch nicht gesprochen – wer in die Regierung einzieht, wird sich erst beim zweiten Wahlgang am 19. März weisen. Spannend wird insbesondere, ob Rossini den Vorsprung auf Freysinger halten kann und sich der Staatsrat des konservativen Kantons möglicherweise nur aus Vertretern von CVP und SP zusammensetzt. Ob aus Zwangsoptimismus oder echter Überzeugung – Freysinger blickt der zweiten Runde positiv entgegen: «Ich hoffe auf eine Reaktion der Bürger. Und sonst gehe ich dann halt in Pension und habe weniger Stress.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Makatitom 06.03.2017 12:53
    Highlight Highlight Liebe Walliser, bitte schickt den Freysinger in Pension, aber besteht bitte darauf, dass er wirklich in Pension geht und nicht wieder eure Kinder unterrichtet. Ein Mann, der nicht weiss, wofür die Reichskreigsflagge heute steht, hat im Lehramt gar nichts zu suchen. Und wenn er es weiss, um so schlimmer
  • Richu 06.03.2017 11:05
    Highlight Highlight Nicht erwähnt wurde in diesem Bericht, dass die Partei von Darbellay bei den Walliser Grossratswahlen die grossen Verlierer waren. Die CVP hat nämlich im Walliser Kantonsparlament bei den gestrigen Wahlen 6 Sitze verloren! Die SP konnte ihre Sitze halten. Die SVP hat 2 Sitze dazugewonnen.
    • Fabio74 06.03.2017 20:22
      Highlight Highlight Aber die CVP dominiert und bleibt grösste Partei
  • Makatitom 06.03.2017 10:25
    Highlight Highlight Das ist sooo typisch für die SVP (und leider auch die heutigen Flop-Manager): Man fragt sich nicht, was habe ich falsch gemacht, was kann ich verbessern, sondern man fragt sich, wem kann ich die Schuld geben, wem kann ich die Verantwortung unterjubeln. Ich hoffe, die Walliser sind schlau genug, diese Österreicher auch im 2ten Wahlgang nicht zu wählen. Er ist nämlich ein Staats-schmarotzer und hat noch nie richtig gearbeitet
    • Fabio74 06.03.2017 16:27
      Highlight Highlight Lehrer = Staatsschmarotzer?
    • Makatitom 06.03.2017 16:52
      Highlight Highlight In meinen Augen nicht, oder auf alle Fälle nicht alle. Es ist doch SVP-Manier, Staatsangestellte als Staatsschmarotzer zu bezeichnen, jetzt kriegen sie einfach das Selbe zurück. und bei einem Freysinger möchte ich nicht, dass er meinen Kindern Geschichstunterricht gibt, ebenso wenig bei Schlüer, und über den Scheinprofessor mag ich kein Wort mehr verlieren
  • Zarzis 06.03.2017 09:51
    Highlight Highlight Jaja jammern!
    Aber hat die SVP nicht gerade im Wallis 2 Sitze zugelegt?
    Also die Leute haben die Partei gewählt, aber nicht ihn!
    Staatsrat Wahlen sind Personen Wahlen.
    Vor 4 Jahren war der Oski halt ein NR mit losem Mundwerk. Aber so genau kannte ihn niemand.
    Jetzt nach 4 Jahren als Staatsrat, kennen die Wähler ihn sehr gut. Und sagten, NEIN!
    Wer will schon einen Staatsrat der im Russischen TV Auftritt und das heutige Russland als Vorbild anpreisst.
    Einen so Ungebildeten, der bei Nazi-Verbänden in halb Europa Reden hält aber derren Erkennungsflagge, nicht kennt. Trotzdem aber Aufhängt!
  • Duscholux 06.03.2017 09:45
    Highlight Highlight Mark my words: Freysinger wird im zweiten Wahlgang doch noch gewählt. Das Wallis wird warscheinlich keine 3*CVP und 2*SP Regierung wollen.

    Da wollte das Volk, wie im Wallis so häufig, den Freysinger nur etwas 'strafen'. Aber keinen Freysinger, dafür 2SP, das wird bestimmt nicht nochmal gewählt.

    Da Esther Waeber-Kalbermatten starken Support aus dem Oberwallis erhält, wird wohl Rossini nicht gewählt.

    Dann haben wir 3*CVP 1*SP 1*SVP. Das passt den Walliser Bürgern definitiv besser.

    • Duscholux 06.03.2017 10:53
      Highlight Highlight Ja, wohne im Wallis.
  • Boogie Lakeland 06.03.2017 09:40
    Highlight Highlight Also er griff Darbellay wegen dem unehelichen Kind an, er ubterstellte ihm weitere Kinder ubd Affären. Er schoss dauernd auf seine Familie und reagiert empört wenn gegen ihn (nicht seine Familie) scharf zurückgeschossen wird?
    • EvilBetty 06.03.2017 10:04
      Highlight Highlight Ja, das ist doch auch pholl phies!? 😭
  • piedone lo sbirro 06.03.2017 09:02
    Highlight Highlight freysinger wird erst erträglich wenn er verliert.

    jetzt aber schnell mit blocher kontakt aufnehmen um zu besprechen, wie sich eine abwahl wirklich anfühlt und wie lange es gehen kann, bis so etwas verkraftet ist.
    bei blocher hält es nach meinem empfinden immer noch an! sie haben aber einen grossen vorteil, und können sich in Ihr kellerbüro zurück ziehen, und die aufgehängte fahne bestaunen und von grösserem träumen.

    hochmut kommt vor dem fall.

    die verantwortung entzaubert alle illusionisten.
  • Sillum 06.03.2017 08:40
    Highlight Highlight Wieder einer, der von den zweidutzend ewig gleichen Watson-Kommentarschreibern ach solo gehassten SVP, beseitigt werden konnte! (Sie glauben sie wirklich) Muss doch für die hasserfüllten Linkspopulisten ein wunderbarer Montagmorgen sein. Ziemlich bescheidene Menschen halt.
    • piedone lo sbirro 06.03.2017 09:44
      Highlight Highlight @Sillum

      ein bisschen weniger hass, dafür ein bisschen mehr verstand und empathie würde auch einem SVP-lakai und weltwoche-adept nicht schaden.
    • Zarzis 06.03.2017 09:56
      Highlight Highlight Also seit letzter Woche weiss ich das ein Aargauer NR und Gemeinde Präsident Watson liesst.
      Andy bist Du es?
    • Fabio74 06.03.2017 11:31
      Highlight Highlight Zweidutzend Leser schaffen es, dass dad Walliser Volk Freysinger nicht wählt? Ernsthaft?
      DeinKommentar ist dumm und absurd und ein Affront den Stimmbürgern gegenüber.
      Anstatt hier deinen Hass zu verbreiten solltest du mal mit deinen Kollegen über die Bücher was die SVP so falsch gemacht hat
  • sherpa 06.03.2017 08:40
    Highlight Highlight Ja, ja Herr Freysingen, so wie man in den Wald ruft, so kommt es wieder zurück, also seien Sie über ihr miserables Resultat nicht erstaunt, sondern fragen Sie sich besser mal selbst, ob nicht Sie selbst schuld sind, dass es so raus gekommen ist.
  • Illyria & Helvetia 06.03.2017 08:21
    Highlight Highlight Wer austeilt, muss auch einstecken können, Oski. Ausserdem war die «Kampagne» gegen ihn ein Witz zu dem, was er so und seine Parteikollegen aus ihren Mündern rauslassen. 😉
    • Duscholux 06.03.2017 09:41
      Highlight Highlight Bei einem grossen A4 Flyer den jeder Haushalt im Wallis erhalten hat, mit Instruktionen wie man seine Wiederwahl verhindern kann, kann man schon von einer Kampagne reden. Da braucht es keine «»
    • Raembe 06.03.2017 10:03
      Highlight Highlight @Duscholux, das SVP Extrablatt ist keinen Deut besser
    • Illyria & Helvetia 06.03.2017 10:17
      Highlight Highlight Okay, es lässt sich darüber streiten, welche Politikkampagne «fieser» war/ist. Aber wer mit Plakaten von Burkas und Minaretten Angst und Hass verbreitet, der gehört für mich in keine Regierung dieses Landes und soll deshalb berechtigterweise diskreditiert werden.
  • Phrosch 06.03.2017 08:10
    Highlight Highlight Herr Freysinger hat zusammen mit seiner Partei in den letzten Jahren tüchtig daran gearbeitet, dass der Ton in der Politik immer schärfer und das Niveau immer tiefer wurde. Und nun wundert er sich darüber? Wenn ein Gymilehrer solche Folgen nicht verstehen und ein geschlagener Politiker sie nicht einstecken kann, ist es Zeit für die Abwahl.
  • René Obi (1) 06.03.2017 07:54
    Highlight Highlight Pension tönt doch gut. Würde auch anderen gut stehen. Vorwiegend aus seiner Partei. :-)
    • barbablabla 06.03.2017 09:14
      Highlight Highlight Ohh ja Pension tönt perfekt. Soll gleuch noch ein paar von diesen Mimi Narzisten mitnehmen und weit weir aber sehr weit weg gehen.
  • Chopfkino 06.03.2017 07:47
    Highlight Highlight Zur Korrektur: Roberto Schmid ist neu angetreten (freier Sitz von Jean-Michel Cina)
    • Viktoria 06.03.2017 08:24
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis! Ist angepasst!
  • MadPad 06.03.2017 07:40
    Highlight Highlight Wenn man Reichsflaggen zu Hause aufhängt, dann behauptet man wusste gar nicht was die bedeuten (als Bildungsminister..) und sie danach trotzdem hängen lässt, muss man sich nicht wirklich wundern.
  • rodolofo 06.03.2017 07:29
    Highlight Highlight Oon, der Ärmste!
    Ein Hetzer fühlt sich als Opfer einer Hetzjagd...
    Ja Herr Freysinger, das ist der erste Schritt in einer erfolgreichen Therapie:
    Sich als Täter in seine Opfer einfühlen!
  • seventhinkingsteps 06.03.2017 07:26
    Highlight Highlight Mimimimi
  • Posersalami 06.03.2017 07:21
    Highlight Highlight "Dem Islamkritiker Freysinger" Er ist ein IslamHASSER, bitte das Kind beim Namen nennen.
  • Majoras Maske 06.03.2017 07:05
    Highlight Highlight Ja, geh nur endlich in Pension, dann kannst du auch deine Freunde treffen ohne ständig Hass ausgesetzt zu werden.

    Und falls sich die Reihenfolge im zweiten Wahlgang nicht mehr ändert, wär es schon etwas ironisch, dass der FDP-Sitz zuerst an die SVP ging und danach ein zweiter Sitz an die SP.
  • Herbert Anneler 06.03.2017 07:01
    Highlight Highlight Keiner teilt aus wie Freysinger, aber keiner tut wehleidiger - eine jammernde Mimose oder ein mimosenhafter Jammerer? Wohl beides. Und dann diese Verschwörungstheorien - er schadet sich doch mit seinen Moskaureisen, Putin-Oden und seinem Herrenmenschen-Gehabe selber am meisten. Schön, dass die WallisserInnen ihren Troubadix wie die Gallier nicht am Festmahl teilhaben liessen.
    • Töfflifahrer 06.03.2017 09:10
      Highlight Highlight Aber das ist doch generell bei der SVP so, nicht?
  • Illuminati 06.03.2017 06:47
    Highlight Highlight Mit diesen Aussagen hat er sich wohl die letzten Chancen auf eine Wiederwahl verbockt...
    Naja mir solls recht sein.
  • Bacchus75 06.03.2017 06:28
    Highlight Highlight Selber immer am Austeilen aber kaum läuft es nicht wie gewünscht... Hetzjagd, alle sind böse...

    Immer das gleiche Bild.
  • The oder ich 06.03.2017 06:25
    Highlight Highlight Der Herr Freysinger ist halt auch so einer aus der Classe Politique, der beim Austeilen viel mehr erträgt als beim Einstecken

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