DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kundgebungsteilnehmer tragen Transparente und Fahnen am traditionellen 1. Mai-Umzug am Tag der Arbeit, in Zuerich, am Sonntag, 1. Mai 2016. Der Tag der Arbeit steht dieses Jahr im Zeichen der AHV. Die Gewerkschaften stellen den 1. Mai unter das Motto

1.-Mai-Umzug in Zürich 2016: Das Wetter dürfte auch heuer nicht wirklich besser werden. Bild: KEYSTONE

Liebe Demonstranten, packt den Schirm ein! Es wird nass und kalt



Mit Umzügen, Musik, Unterhaltung und Reden feiert die Schweiz am (heutigen) Montag den Tag der Arbeit. Auf dem Programm stehen Auftritte von zahlreichen Gewerkschaftsvertretern sowie von Bundesrat Alain Berset und Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

Von der Wetterfront gibt es auch dieses Jahr wenig Erfreuliches zu berichten. Die Demonstranten dürften wie schon im 2016 einen grauen Tag erleben. Aus dem Westen zieht eine Kaltfront über die Schweiz, welche Regen bringt. Gemäss «SRF Meteo» ist erst am Abend mit Aufhellungen zu rechnen. Die Temperaturen bleiben kühl, das Thermometer soll schweizweit kaum über zehn Grad klettern. 

Gehst du heute an eine Kundgebung?

Sorge vor Trump

Dem diesjährigen Tag der Arbeit stellen die Schweizer Gewerkschaften gleich mehrere Themen ins Zentrum: Job, Lohn, Rente, Gleichstellung, internationale Solidarität – die Zukunft für Arbeitnehmende solle sozialer und gerechter werden, heisst es im Aufruf des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) zum 1. Mai.

Zu diesem Anlass wirbt der SGB speziell für die Rentenreform «Altersvorsorge 2020». Die Vorlage, über die das Stimmvolk am 24. September befindet, bringe nicht nur Abbau, sondern auch sozialen Fortschritt.

Sorgen bereitet dem SGB der Blick über die Landesgrenzen. Unter anderem die rechtsextremen Tendenzen in Europa oder in den USA die Wahl Trumps – ein Präsident, der den Herausforderungen nicht gewachsen sei, heisst es.

FILE - In this April 19, 2017 file photo, President Donald Trump speaks in the Oval Office in Washington. With a budget deadline looming, President Donald Trump plans a whirlwind of activities seeking to highlight accomplishments while putting fresh pressure on congressional Democrats to pay for a wall on the U.S.-Mexico border, even if that pressure risks a possible government shutdown (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund macht sich Sorgen wegen Donald Trump. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

52 Veranstaltungen in 20 Kantonen

Überall in der Schweiz sind für den 1. Mai Feierlichkeiten und Reden geplant. In Zürich besammeln sich die Demonstranten am Vormittag auf dem Helvetiaplatz. Die Route führt über die Gessnerbrücke, den Bahnhofplatz, den Limmatquai bis zum Sechseläutenplatz, wo die traditionelle Schlusskundgebung stattfindet.

Sprechen werden der Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard und Mithat Sancar, HDP-Abgeordneter im türkischen Parlament. In Bern startet der 1.-Mai-Umzug in der Kramgasse um 11 Uhr. Die traditionelle Feier findet anschliessend auf dem Bundesplatz statt.

Auf dem Programm steht unter anderem der Auftritt von Béatrice Stucki, wie der SGB auf seiner Website ankündigte. Sie ist Regionalsekretärin des Schweizerischen Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), SP-Grossrätin und Präsidentin des Gewerkschaftsbunds der Stadt Bern.

Ebenfalls in Bern erwartet wird Unia-Präsidentin und SGB-Vizepräsidentin Vania Alleva. Sie wird anschliessend nach Thun reisen und dort eine Ansprache halten. Auftritte von Paul Rechsteiner, SGB-Präsident und SP-Ständerat, werden zuerst in Baden und am Nachmittag in Rheinfelden erwartet.

SP-Bundesräte in Interlaken und Sitten

Bundesrat Alain Berset begibt sich am Abend nach Interlaken BE. Umrahmt wird Bersets Ansprache von Reden des Berner Regierungsrats Christoph Ammann und Urs Graf, SP-Grossrat und Interlakner Gemeindepräsident.

Innenminister und SP-Bundesrat Alain Berset spricht waehrend seiner offiziellen Rede an der DV der SP Schweiz, am Samstag, 01. April 2017, in Castione im Kanton Tessin. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Bundesrat Alain Berset tritt heute in Interlaken auf. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Bundesrätin Simonetta Sommaruga wird am Vormittag nach Sitten reisen. Sie wird dort die Baustelle des «Campus Energypolis» besuchen und sich mit den Arbeitnehmenden austauschen. Jeanny Morard der Gewerkschaft Unia Wallis wird die Bundesrätin begrüssen. (cma/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Es gab noch nie so viele Mountainbiker – das führt zu Konflikten in der Schweiz

Velofahren im Gelände ist in der Schweiz ein Volkssport. Ein Mountainbike-Journalist spricht von einem fast ungesunden Wachstum. Darum: Der Hype hat nicht nur Vorteile.

Im Jahr 2020 wurde der Rekord noch einmal übertroffen. 200'000 neue Mountainbikes fanden einen Besitzer in der Schweiz. Zwar ist dieser, vom Branchenverband der Fahrradlieferanten Velosuisse erhobene, Wert nicht eins zu eins mit dem Vorjahr vergleichbar, als es noch rund 144'000 Mountainbikes waren. Dass der Sport im Coronajahr einen starken Aufschwung erlebte, ist aber unbestritten.

Mancher Veloverkäufer musste seine Kunden auf später vertrösten, weil nicht jedes Modell immer lieferbar war. …

Artikel lesen
Link zum Artikel