Schweiz
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Ja, das Wetter ist schön – aber rekordverdächtig ist es nicht



Die derzeitige Schönwetterperiode ist laut Auskunft von MeteoSchweiz nicht rekordverdächtig. Immerhin wurden an einzelnen Stationen Temperaturhöchstwerte verzeichnet. Das schöne Wetter dürfte über den Monatswechsel hinaus anhalten.

Winterspaziergang oberhalb Arvenbuehl (1273m) bei Amden (SG) am Sonntag, 17. Februar 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Traumwetter am Sonntag in Amden (SG). Bild: KEYSTONE

Für das aktuell sonnige und milde Wetter ist eine sogenannte Omega-Wetterlage verantwortlich, wie MeteoSchweiz auf Anfrage bekannt gab. Dabei liegt ein grosses Hoch über weiten Teilen Europas, gleichzeitig herrscht östlich und westlich davon Tiefdruckeinfluss. Diese Konstellation ist sehr stabil und bekannt dafür, dass sie über längere Zeit an Ort und Stelle verharrt.

Die derzeitige Schönwetterperiode sei aber nicht rekordverdächtig, sagt Meteorologe Daniel Gerstgrasser von MeteoSchweiz. Im Winter bestimmten immer wieder einmal länger andauernde Hochdrucklagen das Wetter.

Bis zwölf Grad über dem Durchschnitt

Dasselbe gelte für die Temperaturen, die flächig gesehen für die Jahreszeit ebenfalls nicht rekordverdächtig seien, auch wenn in den letzten Tagen die Tagesmitteltemperatur an den Bergstationen neun bis zwölf Grad über dem langjährigen Durchschnitt gelegen seien.

An Stationen mit kürzeren Messzeiten wurden laut MeteoSchwiez vereinzelt Rekorde registriert, so zum Beispiel am vergangenen Freitag mit einer Tagesmitteltemperatur von 9.2 Grad und einem Maximum von 13.5 Grad auf dem Chasseral. Dort werden allerdings erst seit 1981 Messreihen erhoben.

Speziell ist gemäss MeteoSchweiz derzeit, dass im Mittelland über die ganze Hochdruckperiode kaum Nebel oder Hochnebel lag. Die herangeführte Luftmasse sei so trocken gewesen, dass selbst am Jurasüdfuss nur vereinzelt und in den Morgenstunden flache Nebelfelder entstanden seien.

Und das schöne und milde Wetter dürfte nach Einschätzung der Meteorologen bis mindestens Ende Monat, möglicherweise sogar bis Anfang März erhalten bleiben. Das aktuelle Hoch Dorit schwäche sich am Dienstag zwar vorübergehend etwas ab. Am Abend und in der Nacht auf Mittwoch würden einzelne Wolkenfelder einer schwachen Kaltfront erwartet. Danach werde aber rasch das nächste Hoch mit dem Namen Erika wetterbestimmend. (sda)

2018 - Das Jahr der Wetterextreme

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Video: srf

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jimtopf 18.02.2019 23:31
    Highlight Highlight Nicht Rekordverdächtig... wen jucken Wetterrekorde, an die Sonne und geniessen, das gibts nicht jedes Jahr im Februar😎
  • Gipfeligeist 18.02.2019 22:59
    Highlight Highlight Der Schnee schmilzt, zwei Wochen Sonnenschein, Frühlings-Temperaturen im Februar, aber Halleluja, nicht rekordverdächtig!
    Wir sind gerettet
  • Hackphresse 18.02.2019 16:15
    Highlight Highlight Also ein Hochdruckgebiet nach dem Anderen wieder. Die Böden trocknen wohl früh aus dieses Jahr.
    Ich hoffe ja, dass es nicht so kommt.

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