Schweiz
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HANDOUT - Ein Handout der neuen Schweizer 50-Franken-Note (verschweisste Notenbuendel) der Schweizerischen Nationalbank vorgestellt, am Mittwoch, 6. April 2016, in Bern. Die neue Schweizer Banknote kommt am Dienstag, 12. April 2016, in Umlauf. Die 50er-Note ist die erste Note der neuen Banknotenserie, die in Umlauf gebracht und praesentiert wird. (SCHWEIZERISCHE NATIONALBANK SNB) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN; BESTE QUALITY AVAILABLE ***

Nein, die Banknoten lassen wir uns nicht nehmen: Das neue 50er-Nötli.
Bild: SCHWEIZERISCHE NATIONALBANK SNB

Neue Banknoten? Sind wir eigentlich bescheuert?

ApplePay, PayPal oder Paymit: Neue Bezahlmethoden mit Smartphone und Internet verbreiten sich rasend schnell. Warum also leisten wir uns nach wie vor ein teures Banknotensystem?



Vor zwei Jahren hatten die meisten Wirtschaftsjournalisten noch keine Ahnung, was Fintech bedeutet. Heute werden sie pro Woche zweimal zu einer Fintech-Veranstaltung eingeladen, und selbst die Redaktions-Praktikanten wissen mittlerweile, dass die Fintech-Post auf dem «Level 39» im Londoner Canary Wharf abgeht.

Die Finanzindustrie wird derzeit auf den Kopf gestellt, pardon, disruptiert. Was das bedeutet, wissen Journalisten, schliesslich wird die Medienbranche seit rund zehn Jahren durchgeschüttelt. Was Onlineportale und Social Media mit Tageszeitungen und Wochenmagazinen veranstaltet haben, blüht nur der Finanzindustrie mit Blockchain und smarten Apps.

Geld stinkt nicht – Bargeld schon

Cash hat in der neuen Fintech-Welt eigentlich keinen Platz mehr. Warum auch? Genauso wie es unsinnig ist, ganze Wälder umzuholzen, um daraus Papier herzustellen, es mit toxischer Druckerschwärze zu behandeln und dann mit Kolonnen von Kleinlastern in der Gegend herumzukarren, macht es heute keinen Sinn mehr, aufwändige Banknoten zu drucken, sie permanent zu erneuern und trotzdem das Risiko einzugehen, dass sie gefälscht oder gestohlen werden.  Zudem ist Bargeld im wahrsten Sinn des Wortes dreckig und als Träger von Bazillen und Viren unhygienisch.

In Schwellen- und Entwicklungsländern haben sich neue Zahlungsmethoden bereits durchgesetzt. In Afrika wird selbst in die entlegensten Dörfern Geld mit dem Handy transferiert, in China wird es bald einmal unmöglich sein, mit Bargeld zu bezahlen. Auch in Skandinavien ist Cash auf dem Rückzug. In Schweden, Dänemark und Norwegen wird bereits mehr als die Hälfte des Zahlungsverkehrs elektronisch abgewickelt.

Wie die Deutschen sind wir Schweizer in dieser Hinsicht ultrakonservativ. Wir lieben unsere Banknoten und verteidigen sie mit Zähnen und Klauen. Während die Europäische Zentralbank sich überlegt, die 500-Euro-Note abzuschaffen, verspricht die Schweizerischen Nationalbank hoch und heilig, allen bestehenden Noten ein neues Outfit zu verpassen, auch der 1000er-Note.

Alle 50er-Noten seit 1907

Auch die Absicht des Bundesrates, Zahlungen in der Höhe von über 100'000 Franken künftig nicht mehr in bar abzuwickeln, wurde vom Parlament abgeschmettert. Wer immer laut über Alternativen zu Bargeld nachdenkt, wird mit Hassmails zugemüllt. Nein, die Banknoten lassen wir uns nicht nehmen, selbst wenn sie niemand mehr braucht – ausser Geldwäscher und Steuerhinterzieher.

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171Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NatValCas 09.04.2016 23:04
    Highlight Highlight Eine bargeldlose Gesellschaft ist genau so wie das papierlose Büro, ein netter Traum. Mehr nicht.
  • Evan 09.04.2016 14:57
    Highlight Highlight Dass es nicht unbedingt neue Banknoten braucht, einverstanden. Dass es aer kein Cash mehr braucht, dass ist schlicht und einfach lächerlich. Typisch für den Verfasser.
  • zigi97 09.04.2016 03:51
    Highlight Highlight Papiergeld ist Unsinn. Alles nur noch elektronisch abzuwickeln wäre aber noch viel schlimmer.
    Im Idealfall gibt der Staat gar keine Währung vor und überlässt es dem Markt, welches Zwischentauschmittel verwendet wird. Es würde dadurch wieder eine Währung mit echtem Wert geben (höchstwahrscheinlich Gold Silber etc.). Das jetztige System führt zu Inflation, Umverteilung von unten nach oben (Cantillon-Effekt) und zu Fehlinvestitionen und damit zu Rezession.

    Noch verheerender wäre ein Bargeldverbot, bzw. die Negativzinsen die man damit durchzusetzen versucht.
  • smarties 08.04.2016 08:06
    Highlight Highlight Ein Artikel zum Bargeld abschafen und BÄM am Abend ist 20min gesperrt, weil ein Trojaner versucht deind Ebankingpasswörter zu klauen😂
  • pipifax 08.04.2016 06:37
    Highlight Highlight Kommt nächste Woche noch ein Artikel von Löpfe in dem er den RFID Chip beweihräuchert?
  • Nicolaj Kugler 07.04.2016 22:59
    Highlight Highlight Bargeld abschaffen? Also ein weiterer Schritt in Richtung gläserner Bürger? Wer fordert das Bargeld abzuschaffen, kann auch gleich totalitäre Regime unterstützen. Bargeld ist gelebte Freiheit, jeder soll selber entscheiden, ob er sämtliche Details aus seinem Leben preisgibt oder nicht. Dies jemandem aufzwingen zu wollen ist faschistoid. Ganz davon abgesehen, dass wir bereits jetzt sehen, wohin sowas führen kann. In Zypern wird einfach mal 10% abgeschöpft, in Italien, Frankreich etc. ist es nur eine Frage der Zeit. Nein danke.
  • gjonkastrioti 07.04.2016 22:50
    Highlight Highlight Es erstaunt mich wirklich, wie wichtig Bargeld so vielen Leuten hier zu sein scheint. Natürlich birgt die Elektronisierung Gefahren, aber vergesst nicht, dass euer "Bares" auch nur einen Wert besitzt, solange die Börse das so hält. Einfluss darauf nehmen, können wir als Einzelpersonen sowieso nicht. Ich sage nicht, Bargeld sei per se schlecht, aber bitte seit auch bereit, euch Argumente von der Gegenseite anzuhören.
    • Gantii 08.04.2016 12:50
      Highlight Highlight und elektronisches Geld hat nicht auch nur einen Wert, solange die Börse (Bank, Staat) das so hält?

  • TanookiStormtrooper 07.04.2016 22:34
    Highlight Highlight Wie soll sich ohne Bargeld denn jemals meinen Kindheitstraum erfüllen?
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    • Luca Brasi 07.04.2016 22:56
      Highlight Highlight Und so sieht die Realität aus: ;)
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  • Capt. Crunch 07.04.2016 22:24
    Highlight Highlight Trinkgeld und zb. bezahlen im
    Hofladen wären dann wohl unsere kleinsten Probleme
  • Luca Brasi 07.04.2016 22:16
    Highlight Highlight Ich mag Bargeld: ;)
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  • Herbert Anneler 07.04.2016 21:57
    Highlight Highlight Zypern kam vor einigen Jahren in Zahlungsengpässe und schröpfte alle Inhaber von Bankkonti um 10%. Letztes Jahr konnten die Griechen während einigen Tagen kein Geld abheben und dann nur einen bestimmten Betrag. Ich habe verdammt keine Lust, mich von unfähigen Politikern und noch unfähigeren Ökonomen schröpfen zu lassen! Zur Not nehme ich mein sauer Verdientes in Form von Banknoten unters Kopfkissen. Eine Ökonomie ohne Banknoten ist purer Totalitarismus, die reine Diktatur! Ottonormalverbraucher wird schon genug von Draghi und Yellen geschädigt.
    • Toerpe Zwerg 07.04.2016 22:08
      Highlight Highlight Die Griechen können nach wie vor nur 400eur / Woche abheben.
  • Sheez Gagoo 07.04.2016 19:47
    Highlight Highlight Da bin ich ganz und gar nicht einverstanden. Wenn der in Watson hochgelobte Messenger, der ein Maximum an Sicherheit garantiert empfohlen wird, damitl der böse NSA mitlesen kann, dann sind die, die diese App benutzen nur Dealer und Terroristen? Bargeld ist die Freiheit des kleinen Mannes! Meine Transaktionen gehen NIEMANDEN etwas an. Transparenz nach unten verlangen, während die Mächtigen Briefkästen auf den Virgin Islands einrichten. Ich fürchte den Staat tausendmal mehr als irgendwelche Terroristen und Dealer. Wer nichts zu verbergen hat soll sich doch beim sche***** filmen lassen.
  • Skeagle 07.04.2016 18:44
    Highlight Highlight Herr Löpfe, Sie sind als Autor für mich gestorben. ✋🏼
    • Philipp Löpfe 07.04.2016 21:59
      Highlight Highlight Totgesagte leben länger...
  • f303 07.04.2016 18:41
    Highlight Highlight Herr Löpfe, das ist doch ein wenig kurz gedacht. Ich empfehle zu diesem Thema einmal diesen kurzen Beitrag anzuschauen.
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    • f303 07.04.2016 18:51
      Highlight Highlight wenn man das ein wenig weiter denkt, landet man ganz schnell hier:
      Play Icon
  • sowhatopinion 07.04.2016 18:26
    Highlight Highlight ....ach du meine Güte.....wir könnten ja auch sämtliche Privatfahrzeuge verbieten, denn die können für Raubüberfälle, Menschen-schmuggel, Entführungen verwendet werden....Schwachsinn, die Idee hätte von der Stasi oder den Nazis stammen können....... der Kommunismus ist längst überwunden, die Menschen die unter dem Aspekt Sicherheit alles und jedes verbieten und regulieren wollen ganz und gar nicht. Ähnlich wie bei Honegger immer Beamte alles überwachen müssen. schöne freie Welt ade.....
  • D. Wright 07.04.2016 17:56
    Highlight Highlight Herr Löpfe,

    Bitte hören Sie auf den Lesern, ihre Meinung dermassen aufzuzwängen. Man kann sehr wohl für Bargeld sein ohne gleich ein "ultrakonservativer" zu werden. Etwas mehr Differenzierung würde Ihnen nicht schaden.

    Es grüsst ein Hyperultramegakonservativer ;)
  • JJ17 07.04.2016 17:42
    Highlight Highlight Herr Löpfe ich muss Ihnen gratulieren, Sie haben die drei unbeliebtesten Kommentar zu diesem Beitrag abgegeben! Das ergibt die Plätze 1-3, ob das wohl ein neuer Rekord ist?😂
  • TwoFiveOne 07.04.2016 17:32
    Highlight Highlight Lieber Herr Löpfe

    Ich bin wie Sie kein Fan des Bargeldes. Was mich aber irritiert, ist, wie wütend viele Ihrer Artikel daherkommen. Ich wünsche Ihnen etwas mehr Gelassenheit.
    • SVRN5774 07.04.2016 17:57
      Highlight Highlight Haha stimmt genauso wie bei Frau Freitag. :D
    • Patamat 07.04.2016 19:56
      Highlight Highlight Frau Freitags Rat an Herrn Löpfe wäre wahrscheinlich: Get a life!
  • Nightghost 07.04.2016 17:11
    Highlight Highlight Warum liest ihr immer diesen Quatsch von Löpfe
    • Pitar 07.04.2016 19:31
      Highlight Highlight ich hab moch auch gefragt warum ich das überhaupt noch lese...es ist der nervenkitzel😂
  • alea iacta est 07.04.2016 17:09
    Highlight Highlight Geld funktioniert nur dank unserem Glauben an den Schuldwert. Solange noch Materie als Beweis vorhanden wird dieser Glaube weiterhin bestehen. Reell ist der Schuldwert seit der Entbindung vom Goldstandart nicht mehr einforderbar.

    Das einzige was von der Allgemeinheit ohne Beweis akzeptiert wird ist die Religion, für viele, mich ausgeschlossen, hat Religion einen Mehrwert.

    Ist der Kontostand bald das neue Karma?
    • Adrian Aulbach 07.04.2016 17:41
      Highlight Highlight Gold ist genauso nutzlos. Ausser in kleinen Mengen in der Elektronik ist es für nichts zu gebrauchen und hat seinen Wert auch nur, weil wir glauben es sei Wertvoll.
  • Morietschel 07.04.2016 16:37
    Highlight Highlight Bargeld abschaffen um auch die aller kleinsten Einkäufe der gesamten Bevölkerung überwachen zu können
  • Skeptischer Optimist 07.04.2016 16:20
    Highlight Highlight Löpfe schreibt:

    "Was Onlineportale und Social Media mit Tageszeitungen und Wochenmagazinen veranstaltet haben, blüht nur [sic] der Finanzindustrie mit Blockchain und smarten Apps."

    Zu dumm nur, dass es noch keine einzige brauchbare Lösung mit Blockchain gibt und möglicherweise auch nie geben wird. Und keine Ahnung was eine "smarte App" sein soll. Soll ich Albrecht von Müller fragen was da ist?
  • Jürg Allemann 07.04.2016 16:15
    Highlight Highlight Kein Bargeld, das wäre bescheuert. Dann sind wir der Bankenwillkür ausgeliefert.
    • blueberry muffin 07.04.2016 17:23
      Highlight Highlight Naja, fintech schaffen auch die Banken ab. ;)
  • Jürg Allemann 07.04.2016 16:11
    Highlight Highlight Die Banken haben eh schon viel zu viel Macht. Ich will die Möglichkeit haben, ggf. Bargeld zu horten und nicht nur auf virtuelles Geld auf irgendwelchen Konten von Instituten, die ihre Bedingungen diktieren können, angewiesen sein
    • blueberry muffin 07.04.2016 17:23
      Highlight Highlight Erm, Bargeld hat auch nur Wert dank irgendwelcher Bestimmungen.
  • chrisdea 07.04.2016 15:52
    Highlight Highlight Mit Karte einkaufen (z.B. online): "ja, kaufen wir das doch mal... ist ja schnell bezahlt, und da muss sich eh Future-Me drum kümmern".
    Bar einkaufen: " Hm, also eigentlich brauche ich Objekt X nicht wirklich. Ich spare die 100 Stutz doch vielleicht lieber".

    Und DARUM sollten wir unser gutes altes Cash behalten...
    • seventhinkingsteps 07.04.2016 16:37
      Highlight Highlight Darum sollten wir auch Fast-Food verbieten. Weil es Leute gibt, die sich nicht beherrschen können.
    • Luca Dietiker 07.04.2016 17:37
      Highlight Highlight Ööööhö was für eine tolle Begründung! Sollte demnach alles abgeschafft werden, das die Menschen nicht unter Kontrolle haben könnten?
      Ich habe z.B. viel mehr Kontrolle, weil ich komplett alles mit KrediKarte und Handy bezahle, so kann ich jederzeit genau tracken, wieviel ich wofür ausgebe, und wieviel noch da ist.
  • Namenloses Elend 07.04.2016 15:36
    Highlight Highlight Der Autor hätte wohl am liebsten gar kein Bargeld mehr. Mal schauen wie es dann aussehen würde, wenn die Banken Negativzinsen ohne Ende festlegen. Nein, nein auch wenn immer weniger Bargeld gebraucht wird, nur schon rein aus Sicherheitsgründen für uns, darf dieses nicht verschwinden.

    Löpfe ist ein lustiger Kerl, nicht der erste weltfremde Beitrag den man hier angerichtet bekommt.
  • Donald 07.04.2016 15:16
    Highlight Highlight Was das mit Fintech zu tun hat, ist auch fraglich. Wissen sie denn überhaupt was damit gemeint ist?

    Aus rein technologischer Sicht ist ihr Artikel unsinnig. Es gibt keine IT, die nie ausfällt. Deshalb muss man immer eine analoge Alternative haben. Dies ist überall so, auch beim Geld. Sonst kollabiert eine Gesellschaft, eine Firma oder ein Staat bei der kleinsten Störung.
    • Luca Dietiker 07.04.2016 17:41
      Highlight Highlight Erklär mir dann mal kurz was das analoge Back-Up eines Swisscom-Kunden ist? Oder wenn die digitalen Systeme der SBB ausfallen? Oder wenn die internen Verarbeitungstools der Post down sind? Wir müssen doch nicht angst vor Neuem haben, nur weil ja reintheoretisch-hypothetischerweise eventuell dann noch das hätte eintreffen können.
    • Donald 09.04.2016 16:53
      Highlight Highlight Das ist nichts theoretisches. Auch kritische und bestens gesicherte Systeme fallen regelmässig aus.

      Wenn du mir konkrete Beispiele nennst, kann ich dir das sagen. Die genannten Firmen haben viele Prozesse und Systeme, da kann man nicht so allgemein antworten.
  • Toerpe Zwerg 07.04.2016 14:37
    Highlight Highlight Niemand sollte dazu gezwungen werden, Gläubiger einer Bank zu werden. Wenn das Bargeldverbot kommen sollte, kann ich nur jedem dazu ratem, sich schnellstens einen Trust zu eröffnen auf den Caymans oder in den USA. Ob schleichend mittels Negativzins oder direkt über den Diebstahl von Kundeneinlagen wie auf Zypern - früher oder später greift der Staat auf die Einlagen seiner Bürger zu. Es macht daher schon Sinn, einen Notgroschen in Bar zu halten.

    Ausserdem, wenn ich sehe wie oft der Handyakku leer ist ...
    • poesie_vivante 07.04.2016 20:27
      Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Kommentar von Toerpe Zwerg einmal ein Herzchen gebe. Heute ist es aber passiert ;-)
    • Toerpe Zwerg 07.04.2016 21:52
      Highlight Highlight Früher oder später gewinne ich die Herzen. :-)
    • poesie_vivante 07.04.2016 22:16
      Highlight Highlight Bei geopolitischen Themen musst du dich hingegen noch ziemlich anstrengen ...
  • Digichr 07.04.2016 14:35
    Highlight Highlight In Birmensdorf ZH gab es vor ein paar Monaten einen Ausfall des Swisscom Netzes (Überschwemmung). Bis man im Coop wieder mit Karte zahlen könnte, ging es ein paar Tage. So hat man die Einkäufe halt Cash gezahlt. Aber wenn es kein Cash mehr gibt?
    Offenbar war das System nicht redundant ausgelegt.
  • Reto Jost 07.04.2016 14:30
    Highlight Highlight Klar ist Bargeld mühsam und veraltet. Doch haben wir kein Bargeld mehr, kann unser Geldverkehr definitiv total überwacht werden. Ein weiterer Schritt zum Überwachungsstaat..
  • Dsign 07.04.2016 14:21
    Highlight Highlight Herr Löpfe haben Sie Kinder, wie vermitteln Sie ihnen den Umgang mit Geld und «Werten»? Imaterielle Güter sind für Kinder, selbst für Teenager schwer fassbar. Habe ich kein Bargeld mehr, ist es mir fast unmöglich meinen zwei Kindern den verantwortungsvollen Umgang und den korrekten Bezug zu Geld (auch elektronisches) zu vermitteln. Es ist schon schwierig genug mit vorhandenem Bargeld. Wird es irgendwann verschwinden, dann wird die Überschuldung von Jugendlichen weiter zunehmen. Da diese den realen Bezug dazu nie gelernt haben. Daurauf würde ich wetten – füfzg Stutz bar uf d'Chralle.
    • Gantii 07.04.2016 16:48
      Highlight Highlight naja, es gibt ja auch keinen realen bezug zum geld. hat ja kein wert.
  • Philipp Löpfe 07.04.2016 14:15
    Highlight Highlight Okay, nochmals zur Privatsphäre: Jeder Smartphone-Benützer, also wir alle, geben stündlich zig Daten von uns bekannt. So gesehen ist Big Brother längst Realität. Wer glaubt, mit Bargeld die Privatsphäre zu verteidigen handelt wie jemand, der ein Cordonbleu mit Pommes verdrückt und zum Dessert eine Merenque nachschiebt, aber dazu ein Cola Zero trinkt und deswegen meint, er werde nicht dick!
    • Jol Bear 07.04.2016 14:18
      Highlight Highlight Aber mit der normalen Cola würde er noch dicker...
    • tomtom1 07.04.2016 14:24
      Highlight Highlight Sie haben aber die Wahl (!) ein Smartphone zu benutzen.

      Meine güte und sowas darf hier Artikel schreiben...schlechten Tag erwischt?
    • Supermagic 07.04.2016 14:24
      Highlight Highlight ah was! du bisch dick!! :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Binder 07.04.2016 14:06
    Highlight Highlight Die Plünderung griechischer und zypriotischer Bürger und Negativzinsen sind Warnung und Grund genug, dass ausserhalb der Banken gehortetes Bargeld und Edelmetalle immer wichtiger werden, solange bis die Psychopathen in den Führungsetagen wieder kontrolliert werden von empathischen Menschen.
  • Rick_it 07.04.2016 13:56
    Highlight Highlight Zum Thema Bargeld ist dreckig: haben sie schon mal ein smartphonedysplay nach bazillen usw. untersucht? Das steht dem bargeld in nichts nach!

    Betreffend stehlen: Auf dem elektronischen weg wird viel viel viel mehr geld gestohlen!

    Bargeld hat dazu einen emotionalen wert, eigentlich sollte man erst ab 21 oder nach der ausbildung eine kreditkarte bantragen können und somit die überschuldung der jungen und der reiz internetkäufe auf pumb zu verringern!

    Bargeld =Sicherheit für den bürger! kein bargeld = keine zinsen auf den konten. bürger können bares als druckmittel gegen die banken brauchen!
  • Ricco Speutz 07.04.2016 13:07
    Highlight Highlight Ach herrje, ich glaube nicht, dass der Chinese mit Twint von Postfinance aufmarschiert...

    Und das Sackgeld für die Kinder soll ich per App ins Spaardösli auf dem Schreibtisch transferieren?

    Und als Onkel schieb ich heimlich das Batzeli per Blitzüberweisung aufs Konto, sodass eben genau die Eltern spitz bekommen, dass ich meinem Neffen heimlich was zustecke?

    Des weiteren, wäre das Geld tatsächlich im 2010 oder wann herausgegeben worden, wäre es nicht zu diesem Artikel gekommen.

    So gut die Artikel manchmal von Herrn Löpfe sind, so realitätsfern sind andere...
  • keplan 07.04.2016 13:06
    Highlight Highlight Wie stellen sie sich das vor Herr Löpfe, sollte jedes Kind eine Kreditkarte haben? Damit man ihm sein Taschengeld überweisen kann und es so seinen Kaugummi kaufen kann.

    Schon nur die Idee ist dumm...
  • Philipp Löpfe 07.04.2016 13:06
    Highlight Highlight Nochmals: Bargeld ist teuer. Es muss ständig erneuert und vor allem gut gesichert werden - von Polizei, privatem Wachpersonal, etc. Zudem werden wahrscheinlich deutlich mehr Banknoten gefälscht als gemeinhin angenommen wird. Was die Privatsphäre betrifft: Hey, get real! Glaubt ihr tatsächlich, dass sie dank Cash geschützt ist? Die Negativzinsen wiederum sind eine andere, etwas kompliziertere Geschichte.
    • Tornado 07.04.2016 13:22
      Highlight Highlight Ich empfehle Ihnen die Kommentare nochmals genau durchzulesen:
      1. Behauptet niemand dass die Privatsphäre dank Cash geschützt wird, sondern dass wenn alles elektronisch erfasst wird nochmals ein ganzes Stück davon verloren geht.
      2. Eine Banknoten Serie hat jetzt 20 Jahre gehalten eine Einzelne ein paar wenige Jahre. Wie lange dauert es bei einem elektronischen Gerät bis es ein Update braucht? Wie schnell muss sämtliche Soft- und Hartware ersezt werden? Eben.
      3. Das Darknet und Bitcoin zeigen schön auf, welche Entwicklungen viruelle Realitäten nehmen können. Da lobt ich mir mein Cash.
    • da_phobos 07.04.2016 13:26
      Highlight Highlight Sie sprechen vom teuren Bargeld, die Frage ist einfach immer wer für welche Kosten aufkommt. Beim Bargeld bleibt die Wertschöpfung in der Schweiz (Papier, Druck, Sicherheit) und sorgt somit für Arbeitsplätze. Bei digitalem Geld (Kreditkarten z.B.) geht die Wertschöpfung an einen internationalen Konzern. Die Kosten für die Transaktionen zahlt z.B. der Detailhändler. Laut DRS 3 kostet die reine Produktion einer Note 30 Rappen (ohne Entwicklungskosten) eine EC Transaktion ca. 20 Rappen, Kreditkarten zwischen 1-2% des Einkaufswert. Eine Note wird aber mehrmals benzutz.
    • Supermagic 07.04.2016 13:29
      Highlight Highlight herr löpfe, könne sie mir bitte fairerweise auch mal die vorteile von bargeld aufzählen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gabriel Reist 07.04.2016 12:57
    Highlight Highlight Hoffentlich denken nicht alle so wie Philipp !
    Denn Big brother beobachtet uns so schon überall da finde ich darf man die Anonymität von Bargeld doch noch behalten!
  • Matthiah Süppi 07.04.2016 12:56
    Highlight Highlight Also wenn es auf Watson schon so tönt wage ich die Behauptung, dass 90 Prozent der Schweizer/innen das Bargeld behalten wollen.
  • dracului 07.04.2016 12:50
    Highlight Highlight Leider sind Politiker, von links bis rechts, nur Konservatoren und nie Innovatoren! Kommt dazu, dass Schweizer Grossfirma verinnerlicht haben, dass "leading edge" immer auch "bleeding edge" bedeutet. Selbst der "Self Checkout" im Detailhandel wurde bei den Schweizer erst mit einer tüchtigen, helvetischen Verspätung zugelassen. Die 50er-Note ist definitiv ein Gruss aus der Vergangenheit und die Zukunft wartet der Schweizer erst mal ab!
    • Gantii 07.04.2016 17:02
      Highlight Highlight negativzinsen, enteignung, totale überwachung, systemausfall, hacking, kreditkartenbetrug etc.

      aber hauptsache man ist innovativ oder! keine rücksicht auf verluste
  • Kookaburra 07.04.2016 12:45
    Highlight Highlight Schweizer hassen Freiheit nicht.
  • Kengru 07.04.2016 12:43
    Highlight Highlight @ löpfe
    in der schweiz haben wir ein ausgeprägtes "rodungs system" der wälder wie du weisst. bei uns wäre papier kein thema. in anderen länder schon, jaja. was die tinte anbelangt, könnte sein das wir dort uns selber ins bein schiessen aber es gibt sicher andere mittel die gesünder sind.
    und meiner meinung nach ist digitales geld grösser gefährdet vom diebstahl als bares.
  • Olaf! 07.04.2016 12:39
    Highlight Highlight Eine Welt ohne Bargeld kann ich mir nicht vorstellen. Ich finde es nicht sehr stimmig im Stripclub den Mädels meine Kreditkarte in die Unterwäsche zu stecken.
    • Charlie B. 07.04.2016 13:20
      Highlight Highlight Wieso nicht? Wenn du ihr noch den PIN auf die Oberschenkel schreibst dann sollte es doch kein Problem sein ;-)
  • JJ17 07.04.2016 12:38
    Highlight Highlight Ich, 17 Jahre jung, bezahle immernoch fast alles mit Bargeld. Und das ist auch in meinem gesamten Freundeskreis so. Ich glaube, in der Schweiz wird es auch noch in 50 Jahren Bargeld geben, denn die Angst vor Cyber-Attacken ist/wird wohl (speziell auch in der Zukunft) grösser als die Chance auf einen Einbruch. Und dann müssten die Einbrecher mich zuerst noch von meinem Kissen rollen...
    • Maya Eldorado 07.04.2016 13:48
      Highlight Highlight Gut zu wissen! Haben Sie ihr Privatkonto im Kopfkissen eingenäht?
    • JJ17 07.04.2016 14:17
      Highlight Highlight @Maya: Ha ha sehr witzig. Nein ernsthaft jetzt, auf meinem Bankkonto ist nur ein eher geringer Geldbetrag. Und als Lehrling bin ich sowieso nicht gerade reich.
  • DasMarc_ 07.04.2016 12:38
    Highlight Highlight Ich will hier auch mal kurz an die Minderjährigen erinnern, welche KEINEN Zugang zu diesen ganzen elektronischen Bezahlungsmethoden haben.

    Bargeld ist immer noch wichtig. Irgendwann wird es das nicht mehr geben, klar. Aber in der heutigen Zeit sind wir noch nicht soweit, damit wir komplett auf das Bargeld verzichten können.

    Einige Dinge, Autos zum Beispiel, können ja oft nur bar gekauft werden. Man hat mit Bargeld auch mehr Überblick. Die Verschuldungsrate würde bei einer kompletten Abschaffung des Bargeldes ansteigen.
    • Charlie B. 07.04.2016 13:10
      Highlight Highlight "Einige Dinge, Autos zum Beispiel, können ja oft nur bar gekauft werden."

      "Man hat mit Bargeld auch mehr Überblick. "

      Das ist nicht dein Ernst, oder? Meiner Meinung nach hinkt die Argumentation ziemlich hinterher.

    • ramonke 07.04.2016 15:53
      Highlight Highlight sie wollen mir erzählen sie kaufen autos in bar? what? holen sie sich mal schnell 80'000 bei der bank und bezahlen dann so? ja klar
    • Nguruh 08.04.2016 09:28
      Highlight Highlight ramonke: Ja, es gibt immer noch sehr viele Leute, die auch teure Autos bar bezahlen. Einfach weil es von früher noch üblich ist.

      @DasMarc: Es stimmt, dass viele Leute die Autos bar kaufen, das liegt aber nicht daran, dass man nur bar zahlen kann, sondern dass die Leute sich gewohnt sind, bar zu zahlen. Du kannst bei 99% der Verkäufer auch per Online-Überweisung bezahlen!
  • Ruffy 07.04.2016 12:36
    Highlight Highlight Die Millionen in den Briefkastenfirmen wurden sicher alle mit Koffern voller 1000er transportiert ;)

    Warum soll ich bei jeder Zahlung einer Bank oder einem Transaktionsunternehmen eine prozentuale Gebühr zahlen wo es auch ohne geht?
  • Sapere Aude 07.04.2016 12:21
    Highlight Highlight Ich bin in dieser Hinsicht altmodisch. Ich hab gerne das Geld in den Finger, dadurch habe ich Bezug zum Geld und die Kontrolle darüber. Ich verwende weder E Banking noch Kreditkarten, in diesem Bereich traue ich der Technik einfach zuwenig. Ohne Bargeld gewinnt der Staat noch grössere Kontrolle über die Freiheit des einzelnen.
  • LeChef 07.04.2016 12:13
    Highlight Highlight Die Frankennoten sind laut Verfassung gesetzliches Zahlungsmittel. Selbst wenn das Bargeld mehr und mehr abgelöst wird (was bis jetzt noch nicht der Fall ist) wird der Staat noch lange nicht darum umhin kommen Noten und Münzen auszugeben, weil er diese Aufgabe einfach hat und weiter übernehmen muss, selbst wenn nur eine Minderheit der Bevölkerung sie in Anspruch nimmt. Das ist wie mit den Postautos in Randgebieten. Irgenwann wird das Bargeld sicher verschwinden, aber nicht heute und auch nicht morgen. Es ist unsinnig die SNB dafür zu kritisieren, dass sie ihren gesetzmässigen Auftrag erfüllt.
  • SVARTGARD 07.04.2016 12:10
    Highlight Highlight JA😭
  • Ghost 07.04.2016 12:08
    Highlight Highlight Wenn wir scho bei der Abschaffung der Anonymität sind.

    Wie funktioniert eigendlich das Lohnsystem von Watson?

    Erhält der Autor einen Beitrag pro Artikel und Bonus bei vielen Klicks & Kommentaren?

    Der homo Löpfus ist sicher nicht auf den Kopf gefallen. Vielleicht kennt er uns sogar ziemlich gut! ;)
    • Philipp Löpfe 07.04.2016 12:55
      Highlight Highlight Gute Idee, das sollte man dem Hansi Voigt mal verklickern.
  • Homes8 07.04.2016 12:04
    Highlight Highlight "niemand mehr braucht – ausser Geldwäscher und Steuerhinterzieher."
    Leute mit solchen Aussagen sollte man wegen Verleumdung Anzeigen.
    • Jol Bear 07.04.2016 13:06
      Highlight Highlight Man denke auch an Strassenmusikanten, Junkies, die "Münz fürs Tram" brauchen (...) usw. Sind die dann mit Geräten zum Einlesen von Kreditkarten unterwegs?
    • Maya Eldorado 07.04.2016 13:58
      Highlight Highlight Und das Sackgeld für die Kleinen, die mit dem Münz am Kiosk einen Fünfermocken kaufen wollen.
      Vor vielen Jahren hat meine damals noch kleine Tochter versucht ihr Sackgeld aufzubessern.
      Das war ein fufzgerli. Das hat sie auf die Tramschiene gelegt und gewartet bis das Tram darübergefahren ist. Dann war das Fufzgerli viel grösser. Sie war sehr wütend, dass sie statt mehr, am Kiosk dafür gar nichts mehr bekommen hat.
  • DEW 07.04.2016 12:02
    Highlight Highlight Eines meiner persönlichen Argumente für das Bargeld ist immernoch dass es sich unkompliziert einsetzen lässt: Ich jamme im Bandraum eines Kollegen: Ich gebe Bares in die Bandraumkasse. Ich möchte einem Bedürftigen helfen - ich stecke ihm einige Münzen zu. Muss da jedes Mal ein Kreditinstitut dazwischen?
    Ich arbeite ausserdem in einem kleinen Betrieb im Service-Bereich. Schon lange gibt es die Diskussion Kreditkartenzahlung für Kunden verfügbar zu machen. Doch die horrenden Gebühren der Kartenbetreiber würden dem Betrieb das Genick brechen. Also weiterhin Bargeld.
    • winglet55 07.04.2016 12:06
      Highlight Highlight Vorallem, bekommen die Bedürftigen, vom Sozialamt/ Nothilfe, den Kartenterminal zum abbuchen geschenkt?
  • Philipp Löpfe 07.04.2016 12:01
    Highlight Highlight Angesichts der Empörung der Cash-Enthusiasten frage ich mich, wie es die Skandinavier schaffen, fast ohne Bargeld auszukommen. Haben die eine andere DNA?
    • Jol Bear 07.04.2016 12:17
      Highlight Highlight Es geht darum, dass Bargeld jedem die Möglichkeit bietet, frei zu entscheiden, wo sich sein eigenes Geld oder ein Teil davon befindet (Freiheitskomponente nach Dostojewski) und zweitens, nicht jede Transaktion irgendwo registriert wird (gegen Big Brother i.S.v. G. Orwell). Die Bargeldabschaffung liefert den einzelnen den Banken, kommerziellen Datensammlern und dem Staat aus. Letzterer hat oder erzwingt sich Zugriff zu allen bargeldlosen Konti, wo immer sie sind. Wer diese Probleme nicht sieht, hat blindes Staatsvertrauen oder Sehnsucht nach Obrigkeit, die uns fremdbestimmt.
    • Stachanowist 07.04.2016 12:17
      Highlight Highlight Ich bin wirklich überrascht vom tiefen Niveau der Berichterstattung auf Watson in dieser Sache. An der Grenze zur Naivität.
    • Tornado 07.04.2016 12:18
      Highlight Highlight Auch in Skandinavien kann man nach wie vor in Cash zahlen.
      Und gerade beim Reisen zeigt sich wie sinnvoll Cash sein kann. Nicht überall werden die gängigen Karten akzeptiert und viel Spass, wenn die Karte einmal im Ausland gesperrt wird oder nicht mehr funktioniert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sanchez 07.04.2016 12:00
    Highlight Highlight Herr Löpfe, ich war auf allen Kontinenten unterwegs und kam nicht umhin, cash dabei zu haben. Das war in China, Thailand, Brasilien und auch in Tanzania der Fall.. Für ärmere und arme Leute gibt es NUR Bargeld! Viele, die ich kennenlernen durfte, hatten weder ein cellphone, noch wussten sie, wie man elektronisch Geld überweist (wie auch ohne PC und Konto)??
    Wir sollten mal aufhören so abgehoben zu denken! Ausserdem freut sich mein Göttibub viel mehr über das Klingeln des 5-Libers im Kässeli als wenn ich ihm mal eben was überweise..
    Fazit meinerseits: Bargeld wird und soll es noch lange geben!
  • Ismiregal 07.04.2016 11:59
    Highlight Highlight Ein Artikel der so gar nicht zu Herrn Löpfe passt. Dachte erst an Sarkasmus aber er meint es wohl doch ernst. Die Bargeldabschaffung ist der Traum der Finanzindustrie und der Notenbanken. Was sich für mich da für ein Vorteil ergibt sehe ich nicht.
  • Slowslam 07.04.2016 11:55
    Highlight Highlight Der gläserne Bürger, ohne Bargeld ein Stück näher. Ihre Ansicht ist mit vorsicht zu teilen... Und Sie glauben wohl nicht ernsthaft die Steuern die wegen Bargeld hinterzogen werden, werden den elektronischen verschleierungen gerecht? Da müssen aber ne menge Matrazen gefüllt und nach Panama geflogen werden ;)
    • winglet55 07.04.2016 13:29
      Highlight Highlight Der gläserne Bürger beginnt, bei Eröffnung eines Bankkontos, bei der Geburt (Registrierung ihrer Geburt), Besitz eines Handys, Kreditkarte,mit einem Computeranschluss. Sie brauchen weder FB, WhatApp,Line,Google usw. zu nutzen, sie sind im Netz präsent und damit gläsern. Jetzt kann man sich streiten, wieviel gläsern man sein will, durchsichtig (gläsern), oder gläsern.
  • Verdi Nichi 07.04.2016 11:51
    Highlight Highlight Ich hätte es nicht nötig gefunden, die alten Nöten waren noch ok. Vor allem: die Menschen, die die Schweizergeschichte gemacht haben, fehlen! Meine Lieblings Dadaistin ist jetzt weg!!!
  • Olaf44512 07.04.2016 11:42
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach das grösste Problem: für sen Wert des Bargelds bürgt die Nationalbank und damit der Staat. Fürs elektronische Geld jedoch private Banken und Tech Firmen.

    Allerdings könnte die Nationalbank auch einfach jedem Bürger erlauben ein digitales Konto dort zu haben und dann kein Bargeld mehr herausgeben.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 07.04.2016 11:51
      Highlight Highlight Geht es bei der Vollgeldiniatitive genau um das?
  • whatwhaaaat 07.04.2016 11:41
    Highlight Highlight Ich bezahle fast alles mit der Kreditkarte. Dennoch gibt es ein gutes Gefühl, etwas Bargeld dabei zu haben. Das möchte ich nicht missen. Vom Bezahlen mit dem Handy halte ich, zumindest zurzeit, noch nicht viel. Ob ich die Kreditkarte (bei Beträgen < Fr. 40.-) oder das Handy ans Bezahlpanel halte, macht jetzt wirklich keinen Unterschied.
  • danbla 07.04.2016 11:34
    Highlight Highlight Ganz schwacher Artikel.
    • ostpol76 07.04.2016 12:02
      Highlight Highlight Herr Löpfe findet grundsätzlich alles schlecht wo Schweiz drauf steht ;-)
    • ramon25 07.04.2016 12:14
      Highlight Highlight Toll, ein negativer Kommentar ohne Begründung.
    • danbla 07.04.2016 15:41
      Highlight Highlight Tja ramon25, manchmal braucht es schlicht keine Begründung, da von den Vorpostern schon alles geschrieben wurde.
  • Ghost 07.04.2016 11:31
    Highlight Highlight Teil 2:

    Und nun zu den lächerlichen Argumenten betreffend Geldwäscherei, Steuerhinterziehung oder Finanzierung von Terrorismus.

    1. Homo oeconomicus findet immer einen Weg. Sie schaffen Bargeld ab? Tja - dann wird halt über alternative Bezahlmethoden gewaschen. Bitcoins, Ether, Litecoins - da verliert der Staat schon in Runde 1.

    2. Wer heute Steuern hinterzieht, der tut das nicht mit Geld im Tresor. Oder wurden in Panama nebst den Briefkästen noch Tresorräume gefunden?

    Die Abschaffung des Bargelds wird nur gepusht, weil den erfolgslosen Notenbanken die Ideen ausgehen ...


  • Nubotronic 07.04.2016 11:30
    Highlight Highlight Warum kann man den Beiträgen immer nock keine Blitze verteilen?
    Tut mir leid, aber dem Beitrag nach könnte man meinen der Verfasser ist 15 Jahre alt und ihm ist seine Privatsphäre 0 Wert.
    Ich bin auch ein Fan von elektronischem bezahlen, aber Bargeld abschaffen?
    Der Verfasser würde auch einem Kind einen Betrag auf sein hipps Smartphone laden, damit dieses am Kiosk Süsses kaufen kann.
    Warum einfach wenns auch kompliziert gehen kann ;-)
  • Thomas F. 07.04.2016 11:25
    Highlight Highlight Als ob Bargeld das Mass aller Dinge wäre. Die nostalgische Betrachtung der einzelnen Kommentarschreiber überrascht mich. Niemand erhält den Lohn in Bar ausbezahlt, alle haben ein Lohnkonto und tätigen Überweisungen elektronisch. Die paar Franken die wir in Bar ausgeben, rechtfertigen doch keine aufwändige Bargeldproduktion. Wo bitte ist da die Anonymität des Bargeldes?
    • Hoppla! 07.04.2016 11:34
      Highlight Highlight Genau. Interessanterweise geht es z.B. in skandinavischen Ländern seit Jahren (falls gewünscht) problemlos ohne Bargeld.

      Aber wer weiss; vielleicht hat jeder sein ganzes erspartes Geld in Bar zu Hause um gegen tägliche Stromausfälle und sonstige regelmässige Katastrophen gewappnet zu sein. Was mich zum einen überraschen würde, zum anderen über einen Jobwechseln zum Schlüsseldienstler nachdenken lässt.
    • StealthPanda 07.04.2016 11:54
      Highlight Highlight Also ich bekomme meinen Lohn in Bar.
  • stoeffeli 07.04.2016 11:24
    Highlight Highlight Für alle die einen differenzierteren Artikel suchen: NZZ "Bargeld lacht bald nicht mehr".

    Ich bin ehrlich überrascht das Watson sich auf die Anti-Bargeldschiene begibt. Desweiteren sollen sich alle mal überlegen was sie tun wenn der Strom ausfällt und sie nichts mehr zu essen haben... Bargeld braucht kein Handyakku, kein Übermittlungsgerät sondern nur die beidseitige Akzeptanz als Zahlungsmittel.
    • stoeffeli 07.04.2016 11:54
      Highlight Highlight Naja man findet hier diverse Artikel gegen Überwachung, aber das komplette Konsumverhalten digital zu Verfügung stellen ist dann kein Problem.
      Ich kauf jedenfalls auch in Zukunft meine Chips, Burger, Pizzas etc. mit Bargeld und erzähl der Krankenkasse ich ernähre mich von Salat :P
    • Luca Andrea 07.04.2016 12:09
      Highlight Highlight wenn kein strom da ist, gibt dir der bankomat auch kein bergald.
  • droelfmalbumst 07.04.2016 11:24
    Highlight Highlight Kein Bargeld mehr? Damit dann die Banken erst recht die Herrschaft über mein Geld haben? Und mich mit Zinsen bombardieren können?

    Nein danke. Wenn es mir wirklich zu viel wird hole ich mir lieber mein ganzes Geld und schmeisse es Zuhause in ein Tresor. Dort muss ich keine Negativzinsen berappen oder sonst was.
    • kEINKOmmEnTAR 07.04.2016 11:53
      Highlight Highlight Du kannst immer noch andere Wertmittel kaufen wie z.B. Gold - wird dann halt eine Ersatzwährung :)
  • Calvin Whatison 07.04.2016 11:24
    Highlight Highlight so ein Seich: Bares ist Wahres.
  • MacB 07.04.2016 11:23
    Highlight Highlight Wo würden wir bei der Aufhebung des "harten" Geldes hinkommen? Alles wird elektronisch. Und dann, ein Hack, ein gross angelegter Angriff inkl. Absturz und dein Bankkonto ist leer. Jedes System wird heute irgendwann geknackt und ist noch zu unsicher.

    Hinzu kommt, dass ich auch nicht überwacht werden will, auch wenn ich nichts zu verheimlichen habe. Denn das wird ALLES ausgewertet. Kaufe ich Kaugummi, einen Rasenmäher, gehe in die Ferien. Das geht niemanden etwas an, ausser ich möchte das. Darum werde ich IMMER für Bargeld plädieren. IMMER!
  • Ghost 07.04.2016 11:22
    Highlight Highlight Teil 1

    Nur bares ist wahres, lieber Herr Löpfe.

    1. Ein Sparkonto auf der Bank ist gleichzusetzen mit einem Kredit an die Bank. Einlagen bis zu CHF 100k/Person sind zwar durch Vater Staat geschützt - im Fall der Fälle reicht der Fond aber nirgends hin.

    2. Bargeld ist Freiheit. Spätestens, wenn der Bankomat nur noch 100 EUR/Tag ausspuckt (GRC).

    3. Keine Lust als Sparer die Konsequenzen unserer Geldpolitik tragen zu müssen.

    4. In Zeiten von FATCA und CRS hab ich keine Lust, das letzte Quäntchen Anonymität abzugeben.

    Ob Gehaltschecks der Bankenlobby weniger stinken?


  • Walter Sahli 07.04.2016 11:21
    Highlight Highlight In Zeiten von unverschämten Bankspesen, Big Data und personalisierter Werbung steigt meine Affinität zu Bargeld wieder. Vermutlich ist es lächerlich und naiv zu glauben, dass die Nachverfolgbarkeit meines Lebenswandels durch den Gebrauch von Bargeld etwas geringer ist, aber irgendwie ist mir halt doch wohler, wenn nicht alle meine finanziellen Transaktionen in irgendwelchen Datenbanken abgebildet sind.
  • Milchfisch 07.04.2016 11:16
    Highlight Highlight Eine ganz schön undifferenzierte Haltung - schweben doch auch kritische Stimmen wie: "einfache Durchführbarkeit staatlicher Enteignung" und "es gibt noch immer Menschen ohne Zugang zu digitalen Kanälen" mit im Raum! Geht's also ohne Bargeld?
  • Herr Schibli 07.04.2016 11:14
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Girogeld kann Bargeld bei einem Bankencrash nicht verloren gehen. Bargeld abschaffen ginge nur wenn die Zentralbank als Garant für die Einlagen gerade stehen würde.
    • lukass 07.04.2016 11:45
      Highlight Highlight Oder wir das Vollgeld einführen würden.
  • chrach 07.04.2016 11:06
    Highlight Highlight Jaja, Bargeld ist Böse und wird nur von Kriminellen verwendet. Alle Hippen, coolen Leute zahlen sowieso kontaktlos. Verwaltet wird das Geld dann nur noch von den Banken und wir haben keine Kontrolle mehr über unser Guthaben. Wenn es dann mal zum Bail-in kommt stehen wir alle vor den Geldautomaten und dürfen maximal 50.- pro Tag abheben (siehe Griechenland etc.). Aber das ist ja alles nur paranoides Geschwätz, denn unsere Banken sind Verantwortungsbewusst und sicher, dass haben sie ja in den letzten Jahren oft genug bewiesen!
  • Amboss 07.04.2016 11:04
    Highlight Highlight Klar sollen sich die neuen Bezahlmethoden durchsetzen. Ist ja auch gut und richtig. Schliesslich ist das auch ein echter Gewinn.

    Und dennoch gibt es einen wichtigen Grund für Bargeld. Schutz vor Enteignung. Gibt es kein Bargeld mehr, können die Notenbanken einfach Negativzinsen verfügen und uns alle enteignen. Dank Bargeld wird das nicht gemacht, denn wir können ausweichen.

    Möchte nicht beleidigen, aber dass Herr Löpfe in seinem Artikel darauf nicht eingeht, passt irgendwie zu seinem Stil.
    Was einem nicht passt, wird einfach weggelassen.
  • SVARTGARD 07.04.2016 11:03
    Highlight Highlight JA!
  • TomTayfun 07.04.2016 11:02
    Highlight Highlight NICHT guter Artikel wir sind nicht alle hoch technisiert es sind ein haufen auch ältere Menschen die Bargeld brauchen. So wie das geschrieben ist sind wir mit Bargeld alles Hinterwäldler und Uhrmenschen. Ich finde mit Bargeld überlegst du dir ob du das brauchst oder nicht. Weil die Note weg ist, bargeldlos wird eindeutig mehr konsumiert. Mehr Menschen leben über Ihre Verhältnisse, mehr Sozial abhängige wird es geben. Olleeee Bargeld da hast du was du hast.
  • Ville_16 07.04.2016 11:02
    Highlight Highlight Geehrter Herr Löpfe, es geht nicht darum ob Bargeld oder nicht. Es geht um totale Überwachung oder eben nicht. Fichen und Stasi noch ein Begriff?
  • Stachanowist 07.04.2016 11:02
    Highlight Highlight Was in diesem Artikel nicht thematisiert wird: Solange es Bargeld gibt, kann der Bürger im Falle von Negativzinsen sein Geld vom Konto abziehen und zu Hause lagern. Die vollständige Abschaffung von Bargeld würde bedeuten, dass die Sparerin den Notenbanken ausgeliefert ist. Gold, Diamanten etc. im Falle von Negativzinsen zu kaufen, ist keine valable Alternative zum Bargeld. Die Abschaffung des Bargelds bedeutet, ein Gegengewicht zu den Notenbanken abzuschaffen.

    http://www.nzz.ch/finanzen/devisen-und-rohstoffe/devisen/der-kampf-gegen-das-bargeld-hat-begonnen-1.18546938
  • Big ol'joe 07.04.2016 11:01
    Highlight Highlight Bargeld hat noch einen wichtigen Grund in der Zukunft: für elektronisches Geld wird ein Konto benötigt. Wir werden gezwungen, unser Geld einer Bank zu geben. Was wenn die negativzinsen auf die Kunden abgewälzt werden? Warum können negative Zinsen nicht auf -5 fallen, wenn sich niemand entziehen kann? Wir müssten alle in Gold flüchten, was noch konservativer ist. Nein Danke, Bargeld abschaffen, in einer Zeit wo Banken und Staat dir Geld klauen wollen, nur weil du es auf ein Konto legst, geht für mich nicht!
  • Wilhelm Dingo 07.04.2016 10:59
    Highlight Highlight Ein wenig mehr Differenzierung hätte nicht geschadet, Herr Löpfe. Was sind den die Vorteile und Nachteile von elektronischem Geld?
    • MacB 07.04.2016 11:27
      Highlight Highlight Der Artikel ist eine undifferenzierte Katastrophe und könnte genauso hier unten als einseitiger Kommentar stehen. Als Artikel taugt das nicht.
  • DerSeher 07.04.2016 10:58
    Highlight Highlight Naja ich denke, wenn man Bargeld in der Hand hält, ist die Hemmschwelle es auszugeben grösser. Gehe davon aus, dass wenn es kein Bargeld mehr gäbe, auch die Verschuldung höher wäre, da es einem weniger "weh tut" an der Kasse ein Kärtli, Smartphone etc. hin zuhalten als echtes Geld.
  • scheppersepp 07.04.2016 10:57
    Highlight Highlight Als ob jeder der Bargeld verwendet gleich ein Mafiosi ist. Der Bürger soll doch bitte elektronisch vollständig überwacht werden können. Das ist doch der Traum von jedem Schnüffelstaat.
    Ich finde den Artikel sehr einseitig. Hätte mehr von Watson erwartet.
  • tomtom1 07.04.2016 10:57
    Highlight Highlight Haha watson, sonst so ultra links und nun etwas fordern damit uns "die da oben" noch mehr kontrollieren und steuern können.

    (Betreffend Umeweltschutz: schonmal nachgeschaut wieviel Strom so ein Datacenter frisst? Betreffend Sicherheit: im Internet gibts ja keine Betrüger...)
    • MacB 07.04.2016 11:24
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus der Seele!
  • walsi 07.04.2016 10:55
    Highlight Highlight Herr Löpfe scheint zu vergessen, dass in der Schweiz nur Bargeld und Sichtguthaben bei der Nationalbank offizielles Zahlungsmittel sind und von jedem akzeptiert werden muss. Bundesgesetz über die Währung und Zahlungsmittel Art. 2. Auch die Guthaben auf den Bankkonten sind keine Geld, es sind noch nicht einmal Guthaben. Wenn man es genau betrachtet sind es Forderungen vom Kontoinhaber gegenüber der Bank. Darum sind diese Forderungen bei einer Pleite der Bank futsch. Deshalb springt der Bund ein und bürgt für die ersten 100'000.-- auf der Bank.
    • Homes8 07.04.2016 11:57
      Highlight Highlight Genau! Nach Verfassung ist das Geldmonopol bei der SNB. Somit alles andere, wie auch WIR, REKA, Bitcoin illegal.
    • Homes8 07.04.2016 14:54
      Highlight Highlight @ Rolf_Suter
      Ist mir neu, dass ich REKA-Checks in Geld umtauschen kann. Die werden ja meist mit Rabatt verkauft.
  • StealthPanda 07.04.2016 10:51
    Highlight Highlight Es gibt durchaus genügend gründe für Bargeld. 1. Das bezahlen ist schnell und einfach überall möglich. Bei EC und Co. sind wir von Strom und Internet abhängig. Genug oft steigt irgend ein Provider aus oder es gibt einen Stromausfall im Swisscom Center und dann? Soll alles Gratis werden weil man ja nicht bezahlen kann? Die Kostenübersicht ist deutlich besser. Wie viele male bin ich bei der Migros gestanden wollte mit EC zahlen und es kam " Saldo zu klein" Mit Handy bezahlen Ok? Zudem Bargeld ist Anonym. Ich will schlicht nicht das jemand weiss was ich wann und wo gekauft habe. Bargeld FTW!
  • smarties 07.04.2016 10:51
    Highlight Highlight Ich stimme dem Artikel voll und ganz zu. Nur: e-banking usw sind auch heute noch nicht sicher. (Auch wenn immer behauptet wird, dass alles unbedenklich sei) Von Informatikern dieser Branche wurde mir ans Herz gelegt, die Finger davon zu lassen...
  • atomschlaf 07.04.2016 10:51
    Highlight Highlight Löpfe, immer noch nicht begriffen, dass die Abschaffung des Bargeldes einer totalen Entmündigung gleichkommt und die Menschen jeglicher finanziellen Freiheit beraubt?
    Und China als Vorbild? Ernsthaft?
  • saukaibli 07.04.2016 10:51
    Highlight Highlight Dass gerade Sie Herr Löpfe sich vollkommen in die Abhängigkeit von Banken begeben möchten überrascht mich aber schon irgendwie. Dass beliebige Negativzinsen ohne Bargeld direkt auf den Kleinsparer abgewälzt werden, ja sogar auf dem Lohnkonto belastet werden könnten, scheint Ihnen nichts auszumachen. Dass ohne Bargeld jeder noch so kleine Einkauf oder Pump von Geld überwacht und protokolliert wird auch nicht.
    Können Sie mir wenigstens sagen, wie ich ohne Bargeld meinen Dealer bezahlen soll? Also zuerst bitte Marihuana legalisieren, bevor wir über die Abschaffung von Bargeld diskutieren.
  • Toessemer 07.04.2016 10:45
    Highlight Highlight Nur Bares ist wahres.

    Kommentarbeitrag vernichtet.
  • Donaldo Perez 07.04.2016 10:44
    Highlight Highlight Also ich möchte gerne auch weiterhin die Möglichkeit haben, Dinge unüberwacht und anonym zu kaufen und kein gläserner Bürger zu werden.
  • Supermagic 07.04.2016 10:44
    Highlight Highlight naja herr löpfe, ich mag sie ja. aber hier haben sie das haar in der suppe nicht erkannt...
  • mad_aleister 07.04.2016 10:43
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist viel zu zynisch.

    Ich persönlich ziehe das Bargeld aus einem einfachen Grund vor: Ich sehe physisch, was ich ausgebe und das gibt mir das Gefühl kontrollierter mit dem Geld um zu gehen :)
  • Scaros_2 07.04.2016 10:42
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung das "Hart"-Zahlungsmittel niemals von der Technik zu 100% ersetzt werden. Dies liegt einfach im Mensch und seiner Art. Die digitalisierung mag zwar toll sein aber misstraut man ihr auch einfach und will nicht in die totale Abhänigkeit fallen. Und sollte es irgendwann keine Banknoten mehr geben werden es eben Kronkorken oder sonst was. Eine Hart-Wärhung wird es immer geben da sie beliebt ist - nicht nur bei kriminellen.
  • TanookiStormtrooper 07.04.2016 10:42
    Highlight Highlight Wenn Dank Negativzinsen die Kohle auf dem Bankkonto aber weniger wird, kann man das ganze auch gleich bar unter der Matratze lagern...
  • Chris K. 07.04.2016 10:42
    Highlight Highlight Ich zahle sehr viel mit EC oder Paymit. Aber Bargeld ist aus mehreren Gründen immer noch nötig, auch der Autor sollte das erkennen.
  • koks 07.04.2016 10:40
    Highlight Highlight reiche und superreiche und bundesräte können sich mittels trusts ihr vermögensgeheimnis schaffen. sie würde eine abschaffung des bargelds nie treffen.
    die abschaffung des bargelds und die umstellung auf zwangszahlungsverkehr in elektronischer form würde ausschliesslich die normal- und wenigverdienenenden bürger transparent bis zum letzten rappen ausleuchten - und das steuergeld, das den superreichen geschenkt wird, würde penibel beim mittelstand reingeholt werden können. ein alptraum.
    und sowas wird von linken politikern und journalisten propagiert. momol

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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