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Passagiere verstauen ihr Handgepack in den Ablagen an Bord des Airbus A320 kurz vor Beginn eines EasyJet Fluges nach Kreta, am 24. September 2013 auf dem Flughafen Malpensa bei Mailand, Italien. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Ist das Handgepäck zu schwer, wird's teuer.
Bild: KEYSTONE

Swiss macht mit zu schwerem Handgepäck Kasse – doch der Geldsegen birgt auch Gefahren

benjamin weinmann / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Wenn Swiss-Passagiere zu viel in ihren Koffer packen, macht die Fluggesellschaft Kasse. Vergangenen Juni hatte die Swiss ein neues Tarifsystem eingeführt. Neu gibt es auf Europaflügen die Billigkategorie Economy light, bei der nur Handgepäck inbegriffen ist. Mit der Folge, dass Sparfüchse ihren Carry-on-Koffer überladen.

Im Mitarbeitermagazin bezeichnet die Swiss das System als Erfolg. «Economy light» gehöre mit zu den beliebtesten Kategorien. Aber: «Am Hub Zürich werden im Durchschnitt drei bis vier Koffer pro Flug beim Gate eingesammelt, weil sie zu schwer oder zu gross sind.» Insgesamt habe man in Zürich 40 Prozent mehr an Übergewichtsgebühren einkassiert als vor der Lancierung, heisst es im Bericht.

Wer wegen zu viel Inhalt ein zusätzliches Gepäckstück bucht, bezahlt als Economy-Light-Passagier online 19 Franken, am Check-in 25 Franken. Wer erst am Gate darauf aufmerksam gemacht wird, muss 55 Franken bezahlen. Angesichts der Vielzahl an Flügen dürften, hochgerechnet aufs ganze Jahr, mehrere hunderttausend Franken resultieren.

Allerdings muss die Swiss zusätzliche Kosten ausbügeln, die wegen des neuen Systems anfallen. Denn das nachträgliche Verfrachten des zu schweren Handgepäcks beim Gate verlangsamt den Boardingprozess. Dies wiederum kann zu teuren Verspätungen führen. Um das zu vermeiden, setzt die Swiss Personal ein, um die Handgepäckkontrolle zu intensivieren.

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