Schweiz
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epa05425472 (FILE) A file picture dated 11 May 2016 shows Nick Hayek Jr., CEO of Swatch Group, speaking during the ordinary general meeting of the Swatch Group, in Grenchen, Switzerland. Swatch Group said on 15 July that its first-half profit would slide 50 to 60 percent on dwindling sales in Hong Kong and Europe markets, according to media reports.  EPA/PETER SCHNEIDER

Swatch-CEO Nick Hayek hat ein Problem.
Bild: EPA/KEYSTONE

Miese Zahlen für Swatch: Gewinn bricht um 52 Prozent ein

Der Uhrenhersteller Swatch Group hat ein schwaches erstes Halbjahr hinter sich: Umsatz und Gewinn brachen in dem Umfang ein, den Swatch vergangenen Freitag angekündigt hatte.



Der Gewinn brach im Vergleich zur Vorjahresperiode um 52 Prozent auf noch 263 Millionen Franken ein, wie Swatch am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsgewinn lag mit 353 Millionen Franken 54 Prozent unter dem Niveau vom letzten Jahr. Und der Umsatz betrug 3,7 Milliarden Franken, ein Minus von 11 Prozent.

Swatch hatte vergangenen Freitag vor dem Ergebniseinbruch gewarnt. Betriebs- und Konzerngewinne würden um 50 bis 60 Prozent zurückgehen, der Umsatz um 12 Prozent, hiess es damals.

Stellenabbau kein Thema

Das Unternehmen leidet unter einem Rückgang der Touristenzahlen in Europa nach den Attentaten in Frankreich und Brüssel. Dadurch werden weniger Uhren verkauft. Allerdings ist der Verkaufsrückgang nicht die einzige Ursache für die schwachen Zahlen.

Ein Grund sei auch, dass man die Mitarbeiter weiter beschäftige, obwohl zahlreiche Bestellungen annulliert worden seien, hiess es in der Mitteilung vom Freitag. Gemäss der Tradition und Philosophie der Swatch Gruppe betrachte man die Mitarbeiter nicht als blossen Kostenfaktor. Damit will der Konzern das Know-how an Bord halten.

Bereits im Mai an der Generalversammlung hatte Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek gesagt, dass auch in Krisenzeiten ein Stellenabbau bei Swatch kein Thema sei. Dies war ein Seitenhieb auf die Genfer Konkurrentin Richemont, die bis Ende April in der Schweiz rund 500 Stellen abbaute. Das sind ungefähr 5 Prozent der Belegschaft. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 21.07.2016 10:41
    Highlight Highlight keine leute zu entlassen ist ein sehr guter entscheid. im moment ist es teuer und kurzsichtige aktionäre kritisieren dies. wenn es dann aber wieder bergauf geht, ist man bereit und hat das know-how. im rheintal haben diese firmen überlebt und sind nun stärker denn je. bei spezialsisierten betrieben mit wenig vorhanden fachkräften wie der uhrenindustrie dürfte dieser effekt umso grösser sein.
  • Crecas 21.07.2016 09:39
    Highlight Highlight Ich kann mich dem Optimismus meiner Vorredner nicht anschliessen. Nach dem Riesenhype befinden wir uns nun in einem strukturellen Abschwung und Nik Hayek macht bisher nicht den Anschein, als wäre er der richtige Mann, um darauf richtig zu reagieren.
  • wipix 21.07.2016 08:30
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass SWATCH SA den Rank kriegt. Wichtig ist, dass Innovative Produkte entwickelt werden, die Funktionen haben wie apple watch, Gear und co.
  • Gsnosn. 21.07.2016 07:33
    Highlight Highlight Kommt gut! Dank gute Innovationen kommt das wieder gut! Allgemeine ist in der heutige Zeit Innovation gefragt...

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