Schweiz
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Bundesamt für Gesundheit senkt Preise von 400 Arzneimitteln



ZUM BERICHT DER SCHWEIZERISCHEN GESELLSCHAFT FUER ALLGEMEINE MEDIZIN (SGAIM), ZUM THEMA PATIENTENBEHANDLUNG IM SPITAL, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 25. MAI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILDER ZUR VERFUEGUNG. - Das vollautomatische Medikamenten-Lager in der Damian Apotheke in Nussbaumen bei Baden, aufgenommen am 21. Mai 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: KEYSTONE

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) überprüft alle drei Jahre die Preise der Arzneimittel auf der Spezialitätenliste, die von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet werden. Im Jahr 2017 resultierten daraus Einsparungen von rund 190 Millionen Franken.

Das BAG senkte die Preise von mehr als 400 Arzneimitteln um durchschnittlich 18 Prozent, wie es am Donnerstag mitteilte. Bei einem Teil der überprüften Arzneimittel handelte es sich um relativ teure Krebsmedikamente. Entsprechend hoch war das Einsparpotenzial.

Bei knapp der Hälfte der Arzneimittel war laut dem BAG keine Preissenkung notwendig. Diese Arzneimittel sind im Vergleich zu den Referenzländern und im Vergleich zu anderen Arzneimitteln in der Schweiz weiterhin wirtschaftlich.

Bei einzelnen Arzneimitteln konnte 2017 die Überprüfung wegen Abklärungen noch nicht abgeschlossen werden. Zudem sind 25 Arzneimittel vorderhand von der Preissenkung ausgenommen, weil Beschwerden eingereicht oder angekündigt wurden.

In der Überprüfungsrunde 2012-2014 hatten die Preise um rund 600 Millionen Franken gesenkt werden können. 2015 und 2016 konnte keine Überprüfung stattfinden, weil die Verordnungsbestimmungen revidiert werden mussten. Die Preisüberprüfung basiert neu auf einem Auslandpreisvergleich und auf einem therapeutischen Quervergleich. Beide Elemente werden je hälftig gewichtet. (sda)

Schweizer gehen für medizinische Behandlung oft ins Ausland

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 22.03.2018 20:38
    Highlight Highlight Wieso geht man nicht die grossen Probleme und kostentreiber an? Stationären werden 50% vom Kanton bezahlt ambulant zu 100% kassenbezahlt. Als wie mehr wird ambulant gemacht gefördert von den Kantonen, ergo Prämienexploaion. Verursacherprinzip einführen = gesundheitssteuer auf fastfood, Zucker, Taback , alcohol und co zu Gunsten kk und AHV
  • andrew1 22.03.2018 16:06
    Highlight Highlight Da liegt noch mehr drinn. Nicht vergebens macht eine durchschnittliche pharmafirma pro mitarbeiter 700000 fr gewinn.

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