Schweiz
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ARCHIV - ZUR KUERUNG DER SCHWEIZERISCHEN POST ZUR WELTWEIT BESTEN POST, AM MITTWOCH, 30. MAI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---- A delivery van of the Swiss Post in front of the logo of the Swiss Post on the facade of the post office at Wright-Strasse in Zurich, Switzerland, pictured on January 19, 2018. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ein Lieferwagen der Schweizerischen Post vor dem Logo der Schweizerischen Post an der Fassade der Postfiliale an der Wright-Strasse in Zuerich, aufgenommen am 19. Januar 2018. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Postkader lässt es sich in Vietnam gut gehen – Angestellte kämpfen für faire Löhne



Post-Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller hat nach dem Postauto-Skandal einen Neuanfang versprochen. Doch danach sieht es momentan nicht aus. Laut einem Bericht von «Blick» hat Jörg Vollmer, Chef von Swiss Post Solutions (SPS), mehr als 100 Kader zu einem üppigen Treffen nach Vietnam geladen. Der ausgefallene Anlass fand während zwei Tagen im Januar statt. 

ZUM ANGEKUENDIGTEN RUECKTRITT VON CVP STAENDERAT URS SCHWALLER AUS DER AKTIVEN BUNDESPOLITIK STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Staenderat Urs Schwaller spricht im Staenderat an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete am Montag, 15. September 2014 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Urs Schwaller Bild: KEYSTONE

Weltweit sind rund 7000 Personen an 24 Standorten für Swiss Post Solutions tätig. Das jährliche Treffen fand in der Vergangenheit in Deutschland oder der Schweiz statt. Das macht auch Sinn: Die meisten Kadermitglieder kommen aus Europa

Opulente Veranstaltungen auf Firmenkosten

Nicht so dieses Jahr. Dass der Anlass in Ho Chi Minh City abgehalten wurde, verblüfft ein ehemaliges Kadermitglied gar nicht. Es sei bekannt, dass Vollmer gerne kostspielige Veranstaltungen organisiert und es sich gut gehen lässt – natürlich auf Firmenkosten.

Bild

Jörg Vollmer Bild: screenshot twitter/SPSGlobal

Der Insider schätzt die Reisekosten auf mindestens 200'000 Franken. Mit dabei soll auch Interims Post-Chef Ulrich Hurni gewesen sein. Selbstverständlich reiste er – wie Vollmer – in der Business-Klasse. 

ARCHIV - ZUM INTEREMISTISCHEN WECHSEL AN DER POSTSPITZE WEGEN DER POSTAUTO-AFFAERE, AM MONTAG, 11. JUNI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---- Ulrich Hurni, Leiter PostMail, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die digitale Zukunft der Post, am Freitag, 25. Oktober 2013 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ulrich Hurni Bild: KEYSTONE

Für Aufsehen sorgte auch ein Leadership-Meeting im Januar 2017. Vollmer veranstaltete ein Weindegustation in Flims GR – gespart wurde an nichts. So wurden der SPS-Führung im Viersternhotel Adula nur die besten französischen Weine aufgetischt. Angeblich liess man das geplante Essen sausen und trank fröhlich weiter.

Kritik an der SPS-Führung

Gegenüber den Angestellten ist die Luxusreise nach Vietnam ein ungeheurer Affront. SPS-Mitarbeiter beklagen neben diversen Missständen auch die «schlechte Bezahlung». 

Im September 2018 verkündete die Postfinance, dass 120 Mitarbeiter an die SPS ausgelagert werden, wie der «Blick» berichtet. Während einem Jahr sollen die Betroffenen zu gleichen Konditionen weiterarbeiten können – danach müsse mit Einbussen gerechnet werden. 

Gewerkschaften kritisierten den Entscheid und sprachen von «konzerninternem Lohndumping». Dabei hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) die Post-Tochter schon einmal wegen Verstössen gegen den Lohnschutz gebüsst.

Keine Angaben zu Kosten

Die Post will zum Vietnam-Trip keine Angaben machen. Nur soviel: «Die Gesamtkosten für das diesjährige Meeting mit rund 100 Teilnehmern entsprachen exakt den Kosten der Vorjahre und bewegen sich im normalen Rahmen für die Reise dieser Grössenordnung», sagt Sprecherin Léa Wertheimer.

Man sei zudem der Auffassung, dass die Konditionen stimmen. «Auf die Branche und damit auf vergleichbare Dienstleistungsunternehmen bezogen, bezahlt SPS faire Löhne», zitiert der «Blick» eine schriftliche Stellungnahme.   

Die Gewerkschaft Syndicom verlangt, dass sämtliche Kosten und das Programm für den Kaderanlass in Vietnam offengelegt werden – die Post will der Aufforderung keine Folge leisten. (vom)

Urs Schwaller über sein Amt in Zeiten der Post-Krise:

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Video: watson/Christoph Bernet

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    Alle Leser-Kommentare
  • sonwat 31.01.2019 00:08
    Highlight Highlight Im Wissen, dass ich jetzt ein paar Blitze auslösen werde... :o)
    Bei all der Hysterie hier, finde ich, geht ein bisschen vergessen, dass die SPS immer noch ein Unternehmen in einem konkurrierenden Umfeld ist. All die Schreie nach transparenter Buchhaltung und eskalativem Führungskaderwechsel durch den Bundesrat finde ich von dem her ziemlich wutbürgerlich unüberlegt... Am Ende des Tages müssen diese Unternehmen trotz Staatsnähe immer noch selbstständig nachhaltig wirtschaften und ihre Arbeitsplätze sichern und das geht nur, wenn man dem Management Freiraum lässt.
  • Charming 30.01.2019 14:04
    Highlight Highlight Dem Schwaller (wieder die CVP!) und seinem Kader fehlt jegliche Empathie und Sozialkompetenz, von mangelndem Unweltbewusstsein gar nicht zu sprechen! Für mich sind das alles Fehlbesetzungen! Sommaruga müsste, weil es die Verantwortlichen eben nicht tun, verbindliche Reglemente aufstellen mit entsprechenden Konsequenzen! Als erstes müsste Schwaller gehen!
  • Sarkasmusdetektor 30.01.2019 11:23
    Highlight Highlight Wenn die Konditionen und Löhne bei SPS wirklich so schlecht sind, warum wird da nicht mal ordentlich gestreikt? Wieso machen die Leute das alles mit? Sind wir denn wirklich alle so brav und angepasst, dass wir uns nicht mal mehr wehren können?
  • drüber Nachgedacht 30.01.2019 10:15
    Highlight Highlight In jedem grossen Konzern werden jährliche Management Meetings abgehalten.
    Dies ist wichtig, damit interne Verbindungen gepflegt werden und Doppelspurigkeit verringert werden kann.

    Das solche Meetings noch mit etwas positivem Verbunden sind ist nur menschlich.

    Dabei sollte man nicht vergessen, dass auch Kader Mitarbeiter sind. Solche die wohl besser bezahlt werden, aber deren Arbeitstag oftmals nicht von 8-5 dauert. Nicht alle Kader sind Abzocker.

    Wer gute Mitarbeiter will, muss auch gute Konditionen anbieten. Dies gilt auch fürs Kader.
    • Til 30.01.2019 12:32
      Highlight Highlight Ein gutes Unternehmen investiert in eine fette Party für alle Mitarbeiter und schickt das Kader zur Teambildung in den Klettergarten.
    • Martin68 30.01.2019 18:50
      Highlight Highlight Das Budget pro Mitarbeiter bei der Post beträgt 70.- und nennt sich Dank an Alle....die meisten sind gute Mitarbeiter....
  • T13 30.01.2019 10:00
    Highlight Highlight "Man sei zudem der Auffassung, dass die Konditionen stimmen. «Auf die Branche und damit auf vergleichbare Dienstleistungsunternehmen bezogen, bezahlt SPS faire Löhne», zitiert der «Blick» eine schriftliche Stellungnahme."

    Vergleichbare unternehmen werden aber nicht vom staat bzw. dem volk finanziert.
    🙄
    • karl_e 30.01.2019 12:11
      Highlight Highlight Die Hundelöhne bei den privaten und halbprivaten Zustellern und Busunternehmen sind weitherum bekannt. Daran sollte sich der Staatsbetrieb Post nicht messen.
    • Evan 31.01.2019 16:17
      Highlight Highlight Vor allem sagt ein Branchenvergleich wenig aus, ob der Lohn "stimmt". Das "Stimmen" des Lohnes ist von den Lebensunterhaltskosten abhängig und nicht von anderen Firmen, die ebenfalls Hungerlöhne bezahlen.
  • Posersalami 30.01.2019 09:53
    Highlight Highlight 100% Transparenz, sofort!

    Die ganze Buchhaltung ist doch eh schon digital erfasst. Die sollte also innert kurzer Zeit öffentlich werden für alles, was über einen normalen Lohn hinausgeht.
  • redneon 30.01.2019 09:52
    Highlight Highlight Ist doch eifach nur Normal. Warum Empöhren wir uns jeden 2 Tag. Wenn wider was in den Medien steht. Klar ist! Es ist völliger Blödsinn dieser Anlass! Ändern würde sich nur wass wenn wir das Angebot der Post nicht mehr in Anspruch nämen. Keine Konti mehr bei Postfinace. Keine Pakete mehr zustellen lassen. Nur wer wären die Leidtragenden? Sicher nicht die Kadermittarbeiter. Und Alternativen wo es anders Läuft haben wir auch nicht. Den da läuft es genau gleich. Die Katze beist sich in sein eigener Schwanz.... Helfen würde nur ein Systemwandel. Nur wie könnte der aussehen?
  • Thomas_v_Meier 30.01.2019 09:35
    Highlight Highlight Die Swiss Post Solutions hat Standorte in Nordamerika, Europa und Asien. Ein Standort in Ho Chi Minh City.
    Wenn sie jährlichen Event in DE /CH durchführen es werden Kader aus Nordamerika und Asien eingeflogen.
    Zusätzlich ist es auch eine Stärkung des Standort in Asien wenn man sein Event dort vor Ort durchführt.

    Ob jetzt die Kosten wirklich höher sind wenn der Event in Ho Chi Minh City oder Bern stattfindet ist auch fraglich.

    Ich sehe hier kein Skandal. Hätte sie sich in Rio wäre es evtl. ein Skandälchen.....
  • sherpa 30.01.2019 09:34
    Highlight Highlight Das ganze Management der Post, egal welche Abteilung oder Tochter, ist doch völlig daneben, Lügenhaft und sollte bald möglichst abgesetzt und ersetzt werden. Herr Schwaller ist doch einer jener Portionenplauderi, welcher die Bevölkerung mi leeren Versprechen beruhigen will, aber nichts aber auch gar nichts unternimmt, um.diese Versprechen auch umzusetzen.
    • Tobi-wan 30.01.2019 10:57
      Highlight Highlight Bis zu welcher Managementstufe schlagen Sie einen Wechsel vor? Sicher, dass alle wegen der Verfehlung von ein paar wenigen gleich denken und handeln?
  • hemster 30.01.2019 09:27
    Highlight Highlight ach ganz vergessen. steuert die post richtung dem grossen vorbildern aus DE (DHL, Hermes etc) da gibt es einen super beitrag von ZDF Neo dazu.
    Play Icon
  • hemster 30.01.2019 09:16
    Highlight Highlight und ich habe das auch noch mitfinanziert :-(

    die post hat sich an meinem ausländisches paket bereichert... 150.- warenwert. 50.- bearbeitungsgebühr inkl. 15.- zoll.

    liebe post, ladet mir doch bitte auch an so ein event ein, dann nerve ich mich auch nicht an dieser abzocke..
  • Linus Luchs 30.01.2019 08:50
    Highlight Highlight Wird ein Skandal aufgedeckt, spielen sie die Besorgten, versprechen Aufklärung und Besserung. Kaum fühlen sie sich unbeobachtet, frönen sie wieder den Privilegien, von welchen sie glauben, sie stünden ihnen zu. Immer dasselbe. Bei den Topkadern der Grossbanken war es nach der Finanzkrise nicht anders. Um in den Konzernleitungen eine Ethik zu etablieren, die tatsächlich zählt, müssten Leute übernehmen, die nicht in der neoliberalen HSG oder ähnlichen Institutionen geschult wurden, sondern zum Beispiel hier:
    https://www.insead.edu/centres/the-hoffmann-global-institute-for-business-and-society
    • Linus Luchs 30.01.2019 10:19
      Highlight Highlight Falls es jemanden interessiert, was hinter diesem Institut INSEAD steckt: Der Initiator ist André Hoffmann, und der ist Verwaltungsratsmitglied des Pharmariesen Roche. Er hat furchtbar viel Geld, aber auch eine philoanthropische Ader und fördert vor allem Naturschutzprojekte in der Camargue. Ihm ist es aber auch ein Anliegen, dass in der Wirtschaft echtes Verantwortungsbewusstsein Einzug hält, und um das zu fördern, hat er das Institut INSEAD gegründet.

      https://philanthropy.coutts.com/en/reports/2016/Europe/case-studies/andre-hoffmann.html
  • Käpt'n Hinkebein 30.01.2019 08:28
    Highlight Highlight Schade. Die haben wie einige andere Bundesangestellte nicht begriffen, dass sie nicht mehr in der Privatwirtschaft arbeiten. Als öffentlich-rechtliche Anstalt ist die Post nun mal gezwungen, sich für genau solche Exzesse zu rechtfertigen. Gut so.
    • Butzdi 30.01.2019 10:30
      Highlight Highlight Die SPS ist eine AG... informieren und dann schreiben.
    • Käpt'n Hinkebein 30.01.2019 10:45
      Highlight Highlight Stimmt teilweise, sorry. Die Post war bis 2013 eine öffentlich-rechtliche Anstalt. Die SPS ist seit dann ein Teilbereich der Post CH AG, die wiederum ein Teil der Schweizerischen Post AG ist. Diese ist eine spezialgesetzliche AG, die zu 100% dem Bund gehört. Dennoch ein Unternehmen in Bundeshand und entsprechend nur teilweise den Bedingungen der Privatwirtschaft ausgesetzt.
  • Hein Doof 30.01.2019 08:28
    Highlight Highlight [...] Die Gewerkschaft Syndicom verlangt, dass sämtliche Kosten und das Programm für den Kaderanlass in Vietnam offengelegt werden – die Post will der Aufforderung keine Folge leisten [...]

    Könnte da nicht der Bund Druck machen?
  • Fairness 30.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Wann kommen jetzt eigentlich die durch die ertrogenen Subventionen höher ausgefallenen Boni dieser Kaderleute zurück?
    • Hein Doof 30.01.2019 08:56
      Highlight Highlight Am St. Nimmerleinstag :-)
  • Stiggu LePetit 30.01.2019 08:17
    Highlight Highlight Weg mit diesen Menschen!
  • I_am_Bruno 30.01.2019 08:16
    Highlight Highlight In einem Betrieb, der durch Steuergelder mitgetragen wird oder einen Service Public wahrnimmt - ein absolutes No-Go.
    Schlussendlich widerspiegelt sich das direkt wieder in den Portokosten, die wir begleichen müssen.
  • Nathanael II 30.01.2019 08:13
    Highlight Highlight Ausserdem haben sie mit der unnötigen Fliegerei pro Person so viel CO2 in die Luft geblasen, wie ein durchschnittlicher Schweizer in einem ganzen Jahr....
  • Todesstern 30.01.2019 08:09
    Highlight Highlight Das haben die richtig schlau gemacht, überall die Regulierungen entfernt und jetzt in einem Ferrari ohne Bremsen eingestiegen.

    Wie lange dauert es wohl bis alles crasht?
  • suchwow 30.01.2019 08:08
    Highlight Highlight Für mich ein klassischer Fall von Korruption. In der Schweiz ist dies keinesfalls besser als in anderen Staaten, darum kann ich über das Resultat des Korruption-Index-Rating nur lachen. Korruption in Form von Bargeld-Bestechung ist vielleicht weniger ein Problem, dafür gits andere - teilweise weniger gut sichtbare - Baustellen. Absolut unterirdisches und völlig deplatziertes Verhalten vom Postkader.
  • N. Y. P. 30.01.2019 08:06
    Highlight Highlight Damenbesuche sind eben in Vietnam um einiges kostengübstiger.

    Die Post hatte in den 90ern sehr anständige Löhne. Heute dagegen ist das Gegenteil der Fall. Übelste Löhne. Auslagerungen von Angestellten an Subunternehmer, die wiederum die Angestellten an Subunternehmen auslagern..

    Und das Mänätschment geht frivol nach Vietnam einen abfeiern..

    Kommt ganz übel an bei den Mitarbeitern.
  • El Vals del Obrero 30.01.2019 07:54
    Highlight Highlight Meiner Meinung liegt das Problem an der Form "Privatunternehmen, dass dem Bund gehört". Dieser Zwitter wurde ja als Kompromiss zu Zeiten eingeführt, als manche am liebsten alles privatisieren wollten.

    Nur werden so die Nachteile von privat und staatlich kombiniert: Das Unternehmen steht nicht mehr unter Steuerung durch Demokratie, da es nicht mehr wie früher direkt ein Teil des Staats ist. Und es braucht eine teure Managerkaste. Gleichzeitig gibt es aber auch keine Kontrolle durch Markt wie bei komplett privaten Firmen.

    Entweder komplett Staat oder komplett privat.Alles dazwischen ist Murks.
  • Lappituedaugeuf 30.01.2019 07:50
    Highlight Highlight 100 Kadermitglieder für 2 Tage nach Vietnam hin- und zurückfliegen lasse. So viel zu den Aussagen der Post zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 30.01.2019 07:37
    Highlight Highlight Jetzt müsste der Werte Herr Schwaller entweder Kader kicken oder Abtretten.

    Es ist eine Schande das er den PostAuto Skandall im Gegenzug des Restlichen VRs Überlebt hat.

    Frau Sommeruga übernehmen sie
    • Gubbe 30.01.2019 09:02
      Highlight Highlight Das geflügelte Wort sagt: 'Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus'.
  • Yogi Bär 30.01.2019 07:34
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht nur bei der Post, je weiter sich jemand von der Basis entfernt je weniger spürt er sie. Nur die heutige Zeit hat immer mehr Nrzisten (durch heutige Erziehungsmethoden gefördert) und Egoisten. Wenn dies so weiter geht wiederholt sich das Jahr 1789 - 1799 Frankreich.
    • N. Y. P. 30.01.2019 08:20
      Highlight Highlight Da bin ich ganz deiner Meinung. (Letzter Satz) In Venezuela sieht man, wie die Zukunft aussieht, wenn die Menschen keine Kaufkraft mehr haben.
  • Muselbert Qrate 30.01.2019 07:28
    Highlight Highlight Swisscom-Mitarbeiter fliegen Business-Class wenn der Flug länger als 4h dauert! Jeder, nicht nur Kader! Die Gewerkschaft syndicom beharrt übrigens auf dieses Reglement.

    Swisscom verlocht regelmässig Millionen im Ausland, investiert in einen Rohrkrepierer in den nächsten (iO, Cloud etc) und hat jetzt das Gefühl im Blockchain eine „weltweit führende Rolle“ zu spielen. Swisscom investiert zur Zeit Millionen in Blockchain. Swisscom!!!

    Die Preise bleiben hoch, die Swisscom links-politisch geschützt damit die Swisscom weitermachen kann wie bisher.

    Fehlinvestitionen und Business Class zahlen wir.
    • NotWhatYouExpect 30.01.2019 08:05
      Highlight Highlight Also, dass finde ich doch absolut vernünftig, dass alle, wenn der Flug länger als 4h dauert Business Class fliegen.

      Auch ist es nicht verkehrt in Zukunftstechnologien zu investieren und da muss man halt mit Abschreibungen rechnen, wenn es nicht klappt. Aber genau so gut kann es klappen und es gibt danach Profit.

      Über andere Punkte streite ich gerne mit dir oder stimme dir zu, wenn die Preise zu hoch sind sowie die normalen Angestellten zu wenig vom Gewinn bekommen.
    • Magnum44 30.01.2019 08:10
      Highlight Highlight Das Bundesparlament war wohl seit 1848 durchgehend bürgerlich.
    • geissenpetrov 30.01.2019 08:13
      Highlight Highlight Zudem ist geplant, dass Swisscom und die Post fusionieren. Neuer Name: Compost

      Hast du den Artikel überlesen? Es geht hier um die Post. Die Swisscom kommt gar nicht darin vor.
  • Walter Sahli 30.01.2019 07:24
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt wie komplett unbedarft in den Chefetagen von Konzernen agiert wird.
  • maylander 30.01.2019 07:23
    Highlight Highlight Also wenn die alle standesgemäss Business geflogen sind in einem entsprechenden Hotel abgestiegen sind wird es wohl einiges mehr als 200kCHF gekostet haben. Die Reisezeit wird wohl als Arbeistzeit verbucht worden sein.

    Und bei der Klimadiskussion fliegt man für zwei Tage nach Vietnam und diskutiert dort womöglich über Elektropostautos.
    • Sarkasmusdetektor 30.01.2019 11:25
      Highlight Highlight Arbeitszeit oder nicht spielt bei Kadern keine Rolle. Die haben üblicherweise keinen Stundenlohn und können auch Überstunden nicht kompensieren.
  • Panna cotta 30.01.2019 07:16
    Highlight Highlight Der aufgefallene Anlass fand statt? Ja was denn nun? 🤔
    • Freedom Fighter 30.01.2019 09:38
      Highlight Highlight Lesen, Panna cotta. Der Anlass fand statt, sie haben einfach das Essen sausen lassen, um weiterzusaufen.
  • Alteresel 30.01.2019 07:07
    Highlight Highlight Frau Somaruga, das gibt Arbeit!!
    • ströfzgi 30.01.2019 08:35
      Highlight Highlight Genau. Schaller raus, SP rein. Wetten?

      Wird ja auch nicht von ungefähr kommen dass Leuthard den Parteikollegen Schwaller so lange über Wasser hielt. Säuhäfeli Säudeckeli, quer durch ALLE Parteien.
  • Madeso 30.01.2019 07:04
    Highlight Highlight "Die meisten Kadermitglieder kommen aus Europa."

    Ja OK, und wo arbeiten sie effektiv? Bei weltweit verteilten Arbeitern spielt der Ort des Teambuilding-Events ja eine eher untergeordnete Rolle, anreisen müssen ja sowieso alle.
    Darüber hinaus kosten ein paar Tage in Vietnam nur einen Bruchteil eines vergleichbaren Events in der Schweiz.


    Man kann ja sicherlich vieles an der Post kritisieren, aber gerade jeden Pups schlecht machen, finde ich dann auch daneben, insbesondere weil es berechtigte Kritik an relevanten Dingen entwertet.
    • Triumvir 30.01.2019 08:03
      Highlight Highlight Nein! Für zwei Tage nach Vietnam fliegen und dann erst noch in der Business Klasse geht einfach nicht und ist tatsächlich ein riesiges Ärgernis für die kleinen Angestellten und Kunden dieses Staatskonzerns.
    • Kris 30.01.2019 08:11
      Highlight Highlight Danke, dass hier jemand die Relationen bewahrt.
    • dan2016 30.01.2019 09:44
      Highlight Highlight mit rationalen Überlegungen kommst Du hier und beim Blick nicht weiter. Es wäre schön, wenn ein paar der Kommentierenden, die offenbar keine internationale Geschäftserfahrung haben, diese Chance bekommen würden. Und würden dann plötzlich bemerken, dass das Businessfliegen nach Vietnam genau 2-3 Mal cool und lustig ist, aber tendenziell langfristig primär eine Belastung darstellt.
  • Daniel* 30.01.2019 06:55
    Highlight Highlight Es ist überall das gleiche. Den Mitarbeitern gaukelt man vor das gespart werden muss. Nur damit sich das Management die Boni auszahlen kann. Es geht nicht mehr um das Wohl der Mitarbeiter und der Firma.
  • Töfflifahrer 30.01.2019 06:35
    Highlight Highlight Ach Gott, die Kader von Behörden und Bundeseigenen Betrieben wollen sich mit Multis messen und ebenso überzogene Kaderanlässe abhalten. Die habe alle den Bezug zur Realität schon lange verloren. Sieht man doch auch an dem Umgang mit den „Arbeitern“, also denen die den Erfolg wirklich erwirtschaften. Hole Phrasen wie, unsere Mitarbeiter sind das hösvhte gut, um genau dem höchsten Gut dann den Lohn zu drücken oder rauszuschmeissen. Es sind eben für die Kader nur teure Kostentreiber, keine Know-How Träger.
    • redeye70 30.01.2019 07:27
      Highlight Highlight Es wird immer schlimmer mit dieser Managerguilde! Die haben die Bodenhaftung längst verloren. Bescheidenheit ist eine Tugend und keine Schwäche. Erschreckend auch das, wie im Fall Raiffeisenbank, die VR‘s immer weniger ihre Verantwortung wahrnehmen. Nur noch abnicken solange der Rubel reichlich rollt. Dies geschieht alles auf Kosten von Kunde und Arbeitnehmer.
  • Chääschueche 30.01.2019 06:32
    Highlight Highlight Ich verstehe den Aufschrei irgendwie nicht wirklich.

    Wird nun alles was die Post fürs Kader macht infrage gestellt?
    Diese Beträge erscheinen für eine Einzelperson wie mich auch hoch...für eine Firma wie die Post sind 200k aber nichts. Das sind umgerechnet 2 Jahreslöhne mit Sozialleistungen (Arbeitgeberseitig).

    Klar hätte es auch günstiger sein können...aber deswegen ein solcher Aufstand? 🤔
  • dan2016 30.01.2019 06:27
    Highlight Highlight Ich wäre froh, wenn sich die Journalisten auch mehr mit Asien auseinandersetzen würden, man könnte viel lernen. Und die Chefs dürften m.E. sogar Business fliegen und in 4 Sterne Hotels übernachten.
    • Julian Roechelt 30.01.2019 08:03
      Highlight Highlight Ich bin bereit, mich mit Asien auseinanderzusetzen, hab schon damit angefangen.
      Ganz schön gross, dieses Asien, hätte ich nicht gedacht.
      Wohin soll ich meine Spesenrechnungen schicken?
    • dan2016 30.01.2019 09:47
      Highlight Highlight @cool, Roechelt. Leider Weiss ich nicht genau wo du arbeitest. Aber es gibt relative viele Firmen, die in Asien tätig sind. Beispielsweise hast Du als Lehrnendem bei Bühler die Möglichkeit, ein halbes Jahr in Asien zu verbringen.
      Für die Journalisten - wäre doch auch ein Skandalartikeli wert (denn es ist verdammt teuer).
  • khargor 30.01.2019 06:23
    Highlight Highlight Den ganzen Tag mit myclimate und CO2-Neutralität schwadronieren und am Abend in den Flieger nach Vietnam sitzen, um dann zwei Tage später wieder in der Schweiz zu sein. Absolut daneben!
  • Selbst-Verantwortin 30.01.2019 06:02
    Highlight Highlight Wenn man das Programm nicht offen legen will, hat man wohl etwas zu verheimlichen.
  • Evan 30.01.2019 06:00
    Highlight Highlight
    Jetzt spielen wir wieder ein paar Tage die empörten, aber was konkret wird getan, um solches Verhalten langfristig zu bekämpfen?
    • Heinzbond 30.01.2019 06:28
      Highlight Highlight Ich denke um Kosten zu sparen werden ein paar Filialen geschlossen, Mitarbeiter ausgestellt und mehr Geld ins Marketing gesteckt... Die einsparungen werden dann direkt mit Manager Boni verrechnet.....
    • ujay 30.01.2019 06:37
      Highlight Highlight @Evan. Vielleicht, indem darüber berichtet wird?🤔 Vielleicht hat es dann einmal Konsequenzen für solche Zecken der Gesellschaft.
    • Liv_i_am 30.01.2019 06:37
      Highlight Highlight Im Herbst Personen wählen, die politisch Druck auswirken und solche Aktionen hoffentlich eindämmen könnten.
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