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82% mehr: In Luzern sind die Wohnungspreise explodiert 



In Luzern haben sich die Wohnungen über die letzten zehn Jahre schweizweit am stärksten verteuert. Ein Quadratmeter kostet dort mit 8500 Franken 82 Prozent mehr als noch im Jahr 2007. Das teuerste Pflaster ist aber Zürich mit 12'250 Franken für einen Quadratmeter.

Die Kapellbruecke von Luzern bei schoenstem Sommerwetter am Montag 18. August 2008.  Vor genau 15 Jaehren brannte die Historische Holzbruecke fast komplett nieder und wurde rund 8 Monate spaeter wieder neugebaut eroeffnet und erstrahlt wieder so wie vor dem Brand.   (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Teures Pflaster am See: Luzern Bild: KEYSTONE

Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Immobilienreport der ETH Zürich und des Internetvergleichsdienstes Comparis hervor. Besonders begehrt sind demnach Wohnungen in Seeregionen. Denn auf Luzern folgt die Zürcher Seegemeinde Horgen, wo die Quadratmeterpreise seit 2007 um 80 Prozent auf 11'000 Franken gestiegen sind.

Im vergangenen Jahr hatte Horgen noch die Rangliste der stärksten Preisanstiege angeführt. Neu in den Top Zehn sind dieses Jahr Sursee LU, Uster ZH, Lausanne, Hochdorf LU, Lenzburg AG und March SZ.

Nur in vier Bezirken der Schweiz sind die Preise über die letzten zehn Jahre um weniger als 30 Prozent angestiegen: In Laupen BE um 23 Prozent, in Hérens VS um 25 Prozent, in Burgdorf BE um 28 Prozent und in Kulm AG um 29 Prozent.

St. Moritz nicht mehr top

Bei den teuersten Wohnungen hat Zürich in diesem Jahr den Bezirk Maloja an der Spitze abgelöst, in dem sich unter anderem St. Moritz befindet. Ein Quadratmeter Eigentumswohnung wird in der Limmat-Stadt für 12’250 Franken angeboten. In Maloja liegt der Angebotspreis bei 11’500 Franken. Auf dem dritten Platz rangiert mit 11’250 Franken der Bezirk Lavaux-Oron am Genfersee.

Am wenigsten zahlt man im Bezirk Raron VS mit 2750 Franken. Auf Platz zwei und drei folgen die beiden Neuenburger Nachbarbezirke La Chaux-de-Fonds und Le Locle mit je 3250 Franken pro Quadratmeter.

Le Grossgrund Kanal est photographie entre les habitations du village de Turtig ce lundi 5 mai 2014 pres de Viege dans le Haut-Valais. Les proprietaires de terrains situes a proximite du Grossgrundkanal a Turtig vont etre informes ce soir a Rarogne des resultats de la deuxieme etape de l'investigation technique, ainsi que des consequences de la pollution au mercure. Entre 1930 et le milieu des annees 1970, la Lonza a utilise ce canal pour deverser ses dechets industriels, dont du mercure. Au total, 4,5 tonnes du metal ont pollue la region. Une moitie a contamine le canal et ses abords immediats, un tiers se trouve sur le site industriel de la Lonza. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Hier lebt es sich billig: Bezirk Raron im Wallis Bild: KEYSTONE

Hauskäufer müssen in den Bezirken Höfe, Meilen und Zug am tiefsten ins Portemonnaie greifen. Der Angebotspreis für ein mittelgrosses Haus beträgt dort mindestens zwei Millionen Franken. Ein vergleichbares Haus bekommt man im günstigsten Bezirk Porrentruy JU für 350'000 Franken. (sda)

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