Schweiz
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Elvira und Gino Ramadani in ihrem Restaurant Toscana. bild. watson 

Pizzeria in Greifensee tischt Gratis-Essen auf – inzwischen kommen bis zu 10 Hungrige pro Tag

Im Restaurant Toscana in Greifensee ZH gibt es für Gäste ohne grossen Geldbeutel Gratis-Mahlzeiten. Seit nun bald zwei Wochen. Das hat sich herumgesprochen und mittlerweile kommen auch Obdachlose. Kann das die Pizzeria auf längere Zeit stemmen? 



Das Restaurant liegt fast schon versteckt mitten in einem Wohnblock-Quartier im zürcherischen Örtchen Greifensee. Laufkundschaft gibt es keine, trotzdem ist die Beiz an diesem Mittag gut besetzt. 

«Die meisten Gäste sind Stammkunden», sagt Wirt Gino Ramadani zu watson. Seit acht Jahren führt er das Restaurant. Das ist für ihn alles andere als selbstverständlich. Der Mazedonier wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen auf. Er arbeitete, bevor er in die Schweiz kam, in Berlin, im Restaurant seines Onkels. Mit der Übernahme der Pizzeria hier in Greifensee habe sich für ihn ein Traum erfüllt. 

«Das sind die besten Carbonara, die ich seit Langem hatte.»

Albert S., IV-Bezüger aus Zürich 

Deshalb will er etwas zurückgeben. Denjenigen, welchen es nicht so gut geht. Menschen, die in der Schweiz leben und sich nie oder kaum ein Essen leisten können in einem Restaurant. Vor gut zwei Wochen setzte er seine Idee in die Tat um und hängte diesen Zettel am Eingang seiner Pizzeria auf. Zudem postete er die Botschaft auf Facebook

Am 15. Mai hängte Gino Ramadani diesen Zettel auf.

Jetzt kommen auch Obdachlose 

Seither wird er mit Glückwünschen und Gratulationen eingedeckt, auf allen Kanälen. Briefe bekommt er aus der ganzen Schweiz, Mails, Mitteilungen über Facebook, auch kommen Leute persönlich im Restaurant vorbei, um ihm zu sagen, wie schön sie seine Geste finden. «Zuerst haben wir versucht, alles persönlich zu beantworten», sagt Elvira Ramadani, die zusammen mit ihrem Mann Tag für Tag im Lokal steht.

Mittlerweile gehe das nicht mehr, schon jetzt seien es über tausend Zuschriften. Zudem haben verschiedene Medien darüber berichtet und die Geschichte vom Wirte-Paar mit dem Herz für Arme verbreitet. «Wir bekommen ausschliesslich positive Reaktionen», ergänzt Gino Ramadani. 

Nach nicht ganz zwei Wochen ebbt die Glückwunsch-Flut etwas ab, allerdings nutzen jetzt mehr und mehr Personen das Angebot. Über 120 sind es bereits, darunter seit Neustem auch Obdachlose. 

Die Pizzeria für arme Menschen

Albert S.* ist einer dieser Menschen, die es sich nicht leisten können, auswärts zu essen. Still sitzt er an einem Zweiertisch in der Mitte des Restaurants und dreht seine Spaghetti mit der Gabel auf dem Löffel auf. «Das sind die besten Carbonara, die ich seit Langem hatte», schwärmt er. Der 52-jährige IV-Bezüger ist mit dem Zug aus der Stadt Zürich angereist. Dort isst er seit Jahren in der Gassenküche. Mehr liege bei seinem Budget nicht drin und selber kochen könne er nicht. Darum sei er dem Wirte-Paar unendlich dankbar.

Obwohl es ihm unangenehm war, hat er  – bevor er seine Bestellung aufgab – der Bedienung gesagt, er könne nicht bezahlen und würde gerne vom Angebot Gebrauch machen, das draussen auf dem Zettel stehe. Heute kehrt er schon zum zweiten Mal ein im Toscana. «Ich bin beeindruckt, dass es so etwas gibt in der Schweiz», sagt er. Er kenne nichts Vergleichbares.  

«Mehrere Leute, die unsere Idee gut finden, haben uns Spenden zukommen lassen.»

Gino Ramadani, Wirt

Die Ramadanis freuen sich über die steigende Anzahl Gratis-Essen. Doch kann die bescheidene Quartier-Beiz dies auf längere Zeit bewältigen? Wird das Ganze nicht zu einer zu grossen finanziellen Bürde? «Wir haben keine Angst», sagt Gino Ramadani. Wer Angst habe, starte so eine Aktion nicht. 

Spenden finanzieren die Gratis-Essen 

Allerdings verfüge er nicht über Mittel wie sein Onkel, der in Berlin gratis Obdachlose bewirtet und von dem er die Idee hat. «Mein Onkel bewegt sich mit seinem Restaurant und seinen Gästezahlen in einer anderen Liga und kann sich das gut leisten. Wir hingegen sind ein einfacher Familienbetrieb.»

Es habe sich jedoch eine andere Finanzierungsform ergeben, auf die er selber nicht gekommen wäre. «Mehrere Leute, die unsere Idee gut finden, haben uns Spenden zukommen lassen», sagt Gino Ramadani. Andere zahlten das Doppelte, wie bei einem «Caffé sospeso». Bei einem «Caffé sospeso» kauft jemand einen Kaffee und bezahlt einen zweiten mit für einen nächsten Kunden, der sich keinen leisten kann.

Spendenkonto und Einzahlungsscheine

Das Ehepaar Ramadani ist für jegliche Art von Spenden dankbar. Jeder Rappen fliesse in Essen für Gäste, die nicht genug Geld haben. Seit Dienstag haben die Ramadanis ein Spendenkonto eröffnet. Einzahlungsscheine mit dem Vermerk «Spendenaktion für Bedürftige und Obdachlose» liegen im Restaurant auf. 

Zu einem Wohltätigkeitsbetrieb werde die Pizzeria dadurch nicht. Elvira und Gino Ramadani wollen ihre Quartierbeiz wie bisher weiterführen. Niemand habe sich über die neue Klientel beschwert. Im Gegenteil.

Im verschlafenen Greifensee könnte somit ein Modell Schule machen, dass es so bisher bei uns nicht gibt. 

*Name der Redaktion bekannt 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fumo 01.06.2016 08:22
    Highlight Highlight "«Gestern hatten wir einen Trupp von 15 Leuten hier», sagt Gino Ramadani. Es seien junge Leute gewesen, die in ihrer Freizeit gemeinsam musizierten. «Sie sagten mir, ihre finanziellen Möglichkeiten seien beschränkt»"

    Lieb von ihm aber genau das nenne ich ausnutzen. Junge Hipster die lieber im Park Gitarre spielen, und wahrscheinlich gelegentlich in der Uni vorbeischauen, gehen gratis essen anstatt sich darum zu bemühen was hinzubekommen.
    Ich würde mich wirklich nur voll auf Mittellose beschränken die keine andere Wahl haben, nicht faule Hipster.
    • Calvin Whatison 01.06.2016 09:29
      Highlight Highlight @fumo : Danke, sprichst mir aus dem Herzen...
  • Don Huber 01.06.2016 05:54
    Highlight Highlight Schlussendlich muss das Wirtepaar auch an ihre Existenz denken. Aber ich denke, die haben das sicher im Griff. Anstatt die Pizzen gratis abzugeben, wäre ein Symbolbetrag besser gewesen. Jeder kann zahlen was er will bei den Bedürftigen. z.B. eine hübsche junge Frau könnte eine Pizza für einen Kuss bekommen oder so...
    • Fumo 01.06.2016 08:23
      Highlight Highlight "z.B. eine hübsche junge Frau könnte eine Pizza für einen Kuss bekommen oder so..."

      Wie bitte? Hab mich leider verklickt, das Herzchen sollte fünf Blitze sein für diese versteckte Aufforderung zur Prostitution!
    • Bijouxly 01.06.2016 09:28
      Highlight Highlight Hä?^^ und eine hässliche Frau kriegt eine Pizza fürs wegsehen?😂 mit dem erdten Teil des Kommentars bin ich total einverstanden, aber sorry..^^
  • malu 64 31.05.2016 21:08
    Highlight Highlight Diese Leute meinen es ehrlich. Zugleich gratis Werbung in der ganzen Schweiz. Die Rechnung wird schlussendlich aufgehen.
  • Matrixx 31.05.2016 18:35
    Highlight Highlight Cool. Da geh ich auch mal essen. Gratis, versteht sich. Nach den 36 Franken fürs Zugbillett kann ich mir das Essen dann natürlich nicht mehr leisten.

    #Sarcasm
    • Peter Keller (1) 31.05.2016 18:51
      Highlight Highlight Da ich davon lebe das die Leute fürs Zugfahren bezahlen überweise ich gerne etwas für dein Essen.


    • Matrixx 31.05.2016 19:55
      Highlight Highlight Danke, nicht nötig. Ich spende demnächst genug, um mein Essen und das mehrerer Bedürftigen zu bezahlen.
    • Peter Keller (1) 31.05.2016 21:42
      Highlight Highlight 😀
  • ovatta 31.05.2016 17:52
    Highlight Highlight Haben die fröhlichen Musikanten wenigstens ein Ständchen gebracht?
  • Valindra Valindragam 31.05.2016 17:32
    Highlight Highlight Das war klar, dass sich dies nun die gewissenlosen Parasiten zu Nutze machen. Furchtbarer Pöbel, ich schlage vor einfach die Türen zu schliessen!
    • stadtzuercher 31.05.2016 20:09
      Highlight Highlight es gibt keine parasiten, ehrlich. auch beim bge nicht. *duckundweg*
    • Nietram 31.05.2016 20:37
      Highlight Highlight Lassen Sie doch das Wirtepaar unterscheiden, wer es verdient bei ihnen gratis zu essen und wer ein Parasit ist.
      Die wahren Parasiten dieser Welt finden sich ohnehin anderswo.
  • Bijouxly 31.05.2016 16:46
    Highlight Highlight 15 junge Musiker... Also man kann ja auch arbeiten gehen, oder nicht? Besser als "gratis" fände ich einen Symbolbeitrag. Kann ja echt nicht sein, dass man als junge Arbeitskraft nicht 10.- zusammensparen kann. Das ist meiner Meinung nach ein Angebot für Obdachlose, für IV-Bezüger oder arbeitsunfähige, auch ohne IV.
    • 2sel 31.05.2016 19:22
      Highlight Highlight Yep! Und in Zukunft mit der digitalen SIM Karte der Swisscom sowieso. Diese 15 Franken pro Monat machen dann genau eine Pizza Margerita aus...
  • Hierundjetzt 31.05.2016 16:42
    Highlight Highlight ...ach muss das jetzt sein? :-( Gruppen. Bitte.

    Die tolle Aktion ist für Menschen unter der Armutsgrenze gedacht. Sonst spielt Ihr eben ZUERST um DANACH essen zu gehen.

    Hergott, es gibt eine Gassenküche in Zürich. Geht dahin! Diese tolle staatliche (!) Einrichtung finanzieren wir alle mit unseren Steuern. Hört auf KMU abzuzocken.

    Ich hoffe der Hype legt sich rasch, und die Aktion kann noch lange laufen. Reden kann jeder, daher habe ich der Pizzeria einen Betrag im Wert eines Hiltl-Nachtessens überwiesen, das gibt dann +/- 10-20 Gratispizzen.... ;-)

    Weiterhin ganz viel Erfolg!
  • Donald 31.05.2016 16:35
    Highlight Highlight Wenn das bedinungslose Grundeinkommen kommt, hat das Restaurant viele Stammkunden mit Geld. Das nenne ich mal einen Business Plan!
    • Charlie Brown 31.05.2016 16:48
      Highlight Highlight Zusammenhang?

      BGE für heute Berufstätige = CHF 0 mehr zur Verfügung als ohne BGE

      BGE für heute nicht Berufstätige = CHF 2'500 pro Monat, die nicht für Restauranbesuche reichen

      Ja, alles basierend auf den Erläuterungen der Initianten, nicht aufgrund des ultraschwammigen Initiativtextes. Schon klar.
    • Donald 31.05.2016 16:56
      Highlight Highlight Stimmt, IV- und Sozialhilfebezügern würde es wohl nicht viel bringen. Aber mit dem BGE fühlen auch die sich dann so frei, dass sie unglaublich kreativ und glücklich werden. Da bald sowieso nur noch Roboter in den Restaurants arbeiten werden, wird das Essen da so günstig, dass man es sich mit dem BGE leisten kann :)
    • Charlie Brown 31.05.2016 18:08
      Highlight Highlight Ist das jetzt ironisch oder nur wirr? Kann es grad nicht eindeutig zuordnen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf_CH 31.05.2016 16:30
    Highlight Highlight Der sollte das an den caritas Ausweis koppeln. Dann bekommen es die richtigen Leute
    • Gringoooo 31.05.2016 16:45
      Highlight Highlight Mir macht es den Eindruck als hätten sie den Kreis der Personen extra weit gefasst. Viele haben wohl keinen solche Ausweis, können es sich aber trotzdem nicht leisten in ein Restaurant essen zu gehen, sie scheinen nach dem Post und der Parxis (Musizierende) trotzdem wilkommen.
      Finde ich eine schönr Aktion, hoffe wird nicht ausgenützt aber unterstützt.
      Respekt
    • Fumo 01.06.2016 08:31
      Highlight Highlight "hoffe wird nicht ausgenützt"

      Wurde doch schon ausgenutzt wie du siehst.
      Wer kein Caritas Ausweis hat benötigt auch die Hilfe nicht. Ich kann mir auch kein Restaurantbesuch leisten trotzdem würde ich nie auf sowas zurückgreifen nur um mal nicht Zuhause kochen zu müssen oder um eine andere Wand dabei anzusehen weil meine langweilig geworden wäre.
    • jellyshoot 01.06.2016 15:36
      Highlight Highlight @Fumo: hör auf zu rauchen, dann kannst du locker auswärts essen gehen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scenario 31.05.2016 16:30
    Highlight Highlight @watson: Klugscheiss Modus an: Die Ramadanis sind Albaner... nur so zur Info (auch wenn Sie die Mazedonische Staatsbürgerschaft haben) you know... multiethnischer Staat und so

    Nun zum Artikel: Gute Sache, jedoch frag ich mich, ob da genug spenden reinkommen, damit die das noch länger durchziehen können
    • Dä Brändon 31.05.2016 16:46
      Highlight Highlight Oooh lueg jetzt. Wenn hier die kriminellen albanerstämmigen Schweizer als Albaner bezeichnet werden, wehren sich plötzlich alle und sagen "wir sind Schweizer". Hier aber kommen sie mit ihren ausgestreckten Zeigefinger aus ihren Löchern gekrochen.Oh Mann, immer wieder lustig. Wie auch immer, Hut ab vor den Beiden.
    • Anded 31.05.2016 16:56
      Highlight Highlight Wenn er einen mazedonischen Pass hat, ist er Mazedonier. Und wenn die Ramadanis den Schweizer Pass hätten, wären sie Schweizer. Und wenn da jemand kommt und sagt, sie wären nicht Schweizer sondern eigentlich Albaner, gälte das als rassistisch. Und genau weil es in dieser Herkunftregion offenbar so wichtig ist/war, ob jemand ein Albaner ist oder nicht, sind diese Leute nun hier in der Schweiz, wo das für uns Schweizer keine Rolle spielt.
    • Stachanowist 31.05.2016 17:43
      Highlight Highlight @ scenario

      Im Journalismus zählt die Staatszugehörigkeit, wenn es darum geht, die Nationalität einer Person anzugeben. Das ist allein schon deshalb nötig, weil man ansonsten jede Person befragen müsste, welcher Ethnie sie sich denn zurechne.

      Ein Russe hat was getan? Muss man nachfragen: Sind Sie Dagestaner, Tscherkesse, Burjate, Same, Komi, Russe, Ewenke oder Mordwine? Ziemlich kompliziert.

      Darüber hinaus: Findest du es, analog zu deinem Statement, in Ordnung Personen albanischer Herkunft mit Schweizer Pass konsequent als Albaner zu bezeichnen? Für mich sind das einfach Schweizer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fenxi 31.05.2016 16:25
    Highlight Highlight tolle Aktion aber leider werden auch die "geizistgeil" Fraktion auftauchen. Und die haben es nicht nötig. Die leben einfach gerne auf Kosten anderer. Hemmungslos.
  • andersen 28.05.2016 11:18
    Highlight Highlight Liebe Restaurantbesitzer Toscana.

    Sie sind nicht vertraut mit der Mentalität in der Deutschschweiz, die Menschen lassen sich gerne bedienen, aber wenn es um dienen geht, kneifen sie.

    Somit übernehmen Sie die Verantwortung, die eigentlich die Schweizer übernehmen müssten.
    Wer gratis bei Ihnen Essen kann, schicken Sie sie nachher in die Küche um zum Abwaschen, wenn nach dieser Promotionsaktion bezahlende Gäste zahlreich erscheint, können sie nur so ihrer Restaurant behalten und Ihre Löhnen an Ihrer Mitarbeiter und Miete zahlen.
    Es gibt der Gassenküche noch in Zürich.
    • Stachanowist 31.05.2016 16:27
      Highlight Highlight "Sie sind nicht vertraut mit der Mentalität in der Deutschschweiz, die Menschen lassen sich gerne bedienen, aber wenn es um dienen geht, kneifen sie."

      Ein bisschen rassistisch-generalisierend, oder?
    • Jasmine 31.05.2016 18:43
      Highlight Highlight Stachanowist Daselbe ging mir durch den Kopf beim lesen, aber vielleicht wusste andersen ja nicht, was er schrieb. Ich bin überzeugt davon, daß er was ganz anderes meinte, da er sonst eigentlich Anti- Rassistisch eingestellt ist, zumal seiner sonstigen Kommentare nach zu beurteilen.
    • andersen 01.06.2016 08:55
      Highlight Highlight Ich wusste nicht, dass die Deutschschweizer eine Rasse ist, hat die Wahrheit weh getan?
      Das war eher ein Feststellung, was durch die Gruppen, auch bestätigt wurde.
      Nun, durch die viele Blitzer hab ich mich wohl getäuscht, sehr erfreulich, dass es auch Zahlungsfreudige Menschen gibt.
  • andersen 28.05.2016 09:37
    Highlight Highlight Ja, ja man kennt ja der Mentalität von viele Deutschschweizer, wenn es irgendwo etwas gratis gibt, kommen sie von weitem her angereist.
    Hätte der Rentner das Zug erspart, konnte er an seinem Wohnort im Restaurant essen.

    Dann ist ja gut, wenn Ausländer sie noch füttern.
    • Jasmine 31.05.2016 18:52
      Highlight Highlight Da versucht man ihn zu verteidigen, und gleich nochmal so ein Kommentar. Muss das sein?

      andersen Merkst du das deine zwei Kommentare hier als Rassismus gewertet werden können? Du bist bestimmt kein Rassist, ich denke das ist allen klar. Pass aber auf, WIE du etwas formulierst wenn du schreibst. :-)
    • andersen 01.06.2016 09:24
      Highlight Highlight nein, liebe Jasmine, ich bin kein Rassist....
  • Aareschwumm 27.05.2016 18:20
    Highlight Highlight Ich bin überwältigt. Schon lange nicht mehr so etwas schönes gelesen 👍🏽
  • loccodelcocco 27.05.2016 16:07
    Highlight Highlight Für alle die auch so lange gesucht haben (danke Felix:)

    IBAN CH74 0900 0000 8574 2042 0

    Zahlungszweck: Spendenaktion für Bedürftigte und Obdachlose


    • herschweizer 31.05.2016 16:28
      Highlight Highlight Ist das jetzt sicher die Toscana oder fake?
    • Padi Engel #Kanngarnix 31.05.2016 16:36
      Highlight Highlight @Max Bild vom Einzahlungsschein findest ja im Artikel... :)
    • Gringoooo 31.05.2016 16:46
      Highlight Highlight Hahaha sicher seine eigene IBAN.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 27.05.2016 09:38
    Highlight Highlight Starker Bericht, starkes Angebot. Ich kann mich daran erinnern wie früher mein Vater einen "Caffé sospeso" bazahlt hat, jetzt weiss ich warum. Eine schöne Einrichtung.
  • kiawase 27.05.2016 09:24
    Highlight Highlight bravo, das ist mal eine innovative und soziale idee. Ich meine das kann auch funktionieren wenn gäste mit genug geld dann auch mal etwas mehr bezahlen. Ich glaube viele Leute sind bereit so quasi indirekt Geld zu spenden weil es eben direkt ankommt !
    • jellyshoot 01.06.2016 15:45
      Highlight Highlight das gibt es ja schon lange mit dem aufgeschobenen kaffee. eine tolle sache. aber leider immer mehr in vergessenheit geraten.
  • pamayer 27.05.2016 09:08
    Highlight Highlight IST JA UNGLAUBLICH TOLL!

    UND FÜR DIE REICHE, GEIZIGE SCHWEIZ UNGLAUBLICH PEINLICH, DASS EINE MAZEDONISCHE FAMILIE AUS EIGENEN, BESCHRÄNKTEN MITTELN GRATIS ESSEN FÜR HUNGRIGE ANBIETET.

    WER MÜSSTE SICH DA BEI WEM "INTEGRIEREN"?
    • LordEdgar 27.05.2016 09:59
      Highlight Highlight Kein Grund so zu schreien. Und es spielt doch keine Rolle wer sich wo zu integrieren hat oder wer woher kommt, toll ist dass die Aktion mitgetragen wird von den Gästen!
    • engeliii23 27.05.2016 11:12
      Highlight Highlight Wenn ich da mal so mitmischen darf - Ich schätze jetzt mal, dass Herr und Frau Schweizer einfach zu verklemmt sind, selbst solche Aktionen zu starten, oder einfach nicht die Position dazu haben.
      Läuft einmal eine, unterstützen wir diese aber noch so gerne. Da hat sich eher jemand perfekt integriert und zeigt uns unser Potential auf. Nix da mit feindseligkeiten.
    • Hoppla! 31.05.2016 16:47
      Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass im der Schweiz Leute verhungern. Ich kenne mehrere von der Gemeinde unterstütze oder unabhängige Einrichtungen die Bedürftigen Gratisessen abgeben.

      Sicher eine schöne Geschichte. Es gibt aber keinen Grund die "reiche Schweiz" zu dissen.
  • küng-fü 27.05.2016 09:06
    Highlight Highlight Eine schöne Geschichte:)
    Danke fürs veröffentlichen.

    Ich bin zwar nicht religiös, aber der Spruch " geben ist seliger als nehmen" , der hat schon was.
    Ich hoffe, der eine oder andere Gastronom springt auf den Zug mit auf. Trittbrettfahrer erwünscht!
  • Statler 27.05.2016 08:43
    Highlight Highlight Und wo kann man spenden?
    • Felix Burch 27.05.2016 09:56
      Highlight Highlight Diese Einzahlungsscheine liegen in der Pizzeria auf.
      Benutzer Bild
    • Fumo 27.05.2016 09:57
      Highlight Highlight Der Link zu: " Seit Dienstag haben die Ramadanis ein Spendenkonto eröffnet"
      führt auf die Speisekarte, die zwar interessant ist aber keinerlei Bankdaten beinhaltet. Auf der gesamten Seite -> nichts. Auf der Seite, widerwillig, den Link zum Blick Artikel geklicht -> nichts.
      Waren mehrere Minuten Aufwand, trotzdem keine Daten. Kannst du bitte deine investierte Minute mit uns teilen und deinen Erfolg preisgeben Stefangol?
    • Statler 27.05.2016 09:57
      Highlight Highlight Es gibt im Artikel einen Link - der führt aber auf die Speisekarte der Pizzeria. Auf der Website selbst hab' ich keine Kontonummer gefunden. Das Impressum führt auf die Website der Web-Agentur, welche die Seite «verbrochen» hat...
      Die Frage deucht mich also durchaus legitim. Und wenn Watson schon einen so ausführlichen Artikel schreibt, wär's doch ein Einfaches, gleich auch das Spendenkonto zu erwähnen, oder nicht?
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