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epaselect epa04215055 Urs Rohner, CEO of Swiss Bank Credit Suisse, participates in a panel session during the Swiss International Finance Forum, in Bern, Switzerland, 20 May 2014. Politicians, supervisory authorities and scientists engage in an active dialogue on the future of the Swiss financial centre during the forum.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE

Verwaltungsratspräsident Urs Rohner im Gegenwind. Bild: EPA/KEYSTONE

Aufstand der Aktionäre: Für die Boni der CS-Bosse wird es langsam eng 



Nachdem die beiden Aktionärsberater Glass Lewis und Ethos ihre Empfehlungen für die Generalversammlung der Credit Suisse (CS) bereits abgegeben haben, meldet sich nun auch ISS zu Wort. Die US-Stimmrechtsberater empfehlen die Ablehnung des gesamten Vergütungsberichts, der maximalen Vergütung des Verwaltungsrats sowie der Boni für die Geschäftsleitung. Glass Lewis und ISS zählen zu den weltweit wichtigsten Stimmrechtsberatern.

Angesichts des zweiten Milliardenverlustes in Folge sei die Vergütung zu hoch, teilt ISS am Dienstag mit. Hingegen unterstützt der Stimmrechtsberater den Dividendenantrag sowie die Wiederwahl von Verwaltungsratspräsident Urs Rohner sowie aller anderen Verwaltungsratsmitglieder.

Verwaltungsräte abwählen

Glass Lewis sprach sich in der Vorwoche ebenfalls gegen die Boni für die Geschäftsleitung, den Lohn für den Verwaltungsrat und den Vergütungsbericht aus. Zudem werden Iris Bohnet, Andreas Koopmann und Kaikhushru Nargolwala nicht zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat empfohlen, wo sie für die Vergütung zuständig sind. 

In der Vorwoche hatte auch die Anlagestiftung Ethos empfohlen, alle Punkte zur Vergütung der Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglieder abzulehnen. Auch gegen die Wiederwahl von Verwaltungsratspräsident Rohner sowie Vizepräsident Richard Thornburgh sprach sich Ethos aus.

Rückendeckung erhielt die Credit Suisse dagegen von Harris Associates. Der Fonds, der einer der grössten Aktionäre der Bank ist, will auf der Generalversammlung vom 28. April alle Anträge abnicken, wie der Anlagechef kürzlich in einem Interview sagte. (whr/sda/awp)

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