Schweiz
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Arena Durchsetzungsinitiative

Simonetta Sommaruga schon im Gespräch mit Jonas Projer leicht angesäuert.
srf

Durchsetzungs-«Arena»: SVPler amüsieren sich über hässige Sommaruga 

Die «Arena» von SRF zur Durchsetzungs-Initiative hat einmal mehr gezeigt: Das Bodenpersonal der SVP kann auf Knopfdruck jede politische Gegnerschaft an die Wand reden. Das war schon immer so. Aber neuerdings wirkt es auch noch sympathisch. 



Es war ein bisschen wie in einem Klassenzimmer: Zwei lästige, aber lustige Lausbuben halten alle auf Trab. Nur der Klassenstreber hält noch zur Lehrerin, die schon alle Hoffnung mit den beiden hat fahren lassen. Und die Lausbuben machen mit ihrem Quatsch zum Amüsement der ganzen Klasse die Schulstunde zu ihrer eigenen Show. 

So hat es sich gestern in der «Arena» zur Durchsetzungs-Initiative abgespielt, als Justizministerin Simonetta Sommaruga und FDP-Ständerat* Andrea Caroni gegen die Befürworter der Vorlage Toni Brunner und Gregor Rutz (beide SVP) antreten mussten. 

Rasch war Sommaruga der Verdruss im Umgang mit ihren SVP-Gegnern anzusehen. Schon nach zehn Minuten, als Toni Brunner anfing, konsequent von der «Täterschutzklausel» zu sprechen und die Parole «Weniger Kriminelle, mehr Sicherheit» mantraartig zu wiederholen, war Sommarugas Geduld am Ende, was sich in genervtem Gesichtsausdruck zeigte, wann immer sie dachte, nicht im Bild zu sein. 

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Bild: Screenshot SRF

«Schoggistängeli und Gartenhäusli»-Storys

Von da an hatten Brunner und Rutz die Sympathien sowohl des Studio- als auch des TV-Publikums in der Tasche und die Debatte gewonnen. Denn Sommarugas Flankenschutz Caroni machte auch den gravierenden Fehler, schlecht vorbereitet mit den immergleichen und nachweislich falschen Fallbeispielen von Bagatelldelikten um sich zu werfen, die gemäss Durchsetzungs-Initiative angeblich zur Ausschaffung führten (Fenster im Gartenhäuslein einschlagen und Schoggistängeli stehlen etc.). 

Arena Durchsetzungsinitiative

Gregor Rutz und Toni Brunner wähnen sich nicht im Bild und amüsieren sich köstlich über die lamentable Vorstellung der Diskussionsgegner. 
Bild: srf

Damit begab sich Caroni auf das Schlachtfeld, auf dem ihn Rutz und Brunner haben wollten: Auf die praktische Ebene der Umsetzung, von der keiner weiss, wie sie letztlich aussehen wird und wo man alle vier Sekunden «Weniger Kriminelle heisst mehr Sicherheit!» sagen kann, ohne dass es unpassend erscheint. Einbruchdiebstähle und Körperverletzungen als Bagatelldelikte zu erwähnen, hat Caroni auch nicht geholfen. Denn was sagt Toni Brunner, wenn er so etwas hört? «Einen Faustschlag ins Gesicht zu kriegen, ist für mich keine Bagatelle, sondern vielleicht sogar etwas vom Schlimmsten, das es gibt.» Und niemand würde ihm widersprechen. 

Peinlich und faktisch falsch

Zwar lenkte Moderator Projer die Diskussion von den Niederungen der Schoggistängeli-Diebstähle zur eigentlich führenswerten Debatte, nämlich derjenigen über den Widerspruch der Initiative zu grundlegenden demokratisch-rechtsstaatlichen Prinzipien wie Verhältnismässigkeit. Aber Caroni war bereits dermassen aus dem Konzept, dass er ausgerechnet den Minarett-Verbietern Rutz und Brunner «Scharia-Logik» vorwarf und «Völkermörder auf eine Stufe mit jemandem zu setzen, der einen Joint raucht». Der erste Vorwurf ist peinlich, der zweite faktisch falsch, weil Kiffen nicht von der Durchsetzungs-Initiative erfasst ist.

Sommaruga warf den beiden derweil bezüglich Secondo- und der Jugendstrafrechtfrage stellvertretend für die SVP vor, die Partei stifte Verwirrung darum, ob die Initiative nun zur Ausschaffung von Secondos und Jugendlichen führe oder nicht, was sie im Sinne einer transparenten Information für das Stimmvolk als «unbefriedigend» erachte. «Unbefriedigend» ist im politischen und geschäftlichen Umgang nichts anderes als der diplomatische Terminus für das umgangssprachliche «verschissen» und sein Gebrauch immer ein zuverlässiger Frust-Indikator.

Arena Durchsetzungsinitiative

SVP-Nationalrat Toni Brunner sagt sein Schlagwort: «Täterschutz-Klausel».
Bild:

Experten, die ihren Job nicht machen

Die beiden Lausbuben Rutz und Brunner, in der irrigen Meinung, nicht im Bild zu sein, amüsierten sich köstlich über Sommarugas Wut. Es lief alles nach ihrem Gusto, denn die beiden geladenen Experten machten ihren Job nicht, der eigentlich darin bestünde, falsche Behauptungen der Politiker zu entlarven. Der St.Galler Erste Staatsanwalt Thomas Hansjakob, ein erklärter Gegner der Initiative, erging sich wie Caroni in abschreckenden Bagatelldelikts-Ausführungen und sein Kollege Markus Melzl, Kolumnist in Christoph Blochers «Basler Zeitung» und sachverständiger Befürworter der Initiative, beklagte, dass «die Richter noch und nöcher Härtefälle konstruieren, sodass in den letzten zehn Jahren über 1000 Kriminelle nicht ausgeschafft wurden.»

Und es wurde sogar noch besser, weil ihre Gegner Rutz und Brunner dauernd ins Messer liefen. Caroni betonte, nur 19 Prozent der ausländischen Gefängnisinsassen hätten Wohnsitz in der Schweiz, der Rest seien Kriminaltouristen. Diesen Steilpass nahm Rutz an: «Eben, sehen Sie, man zieht die Kriminaltouristen ja förmlich an, weil die genau wissen, hier passiert ihnen nichts.»

Und nachdem Sommaruga nochmal darauf hingewiesen hatte, dass Einbrüche und Schläge auch für sie keine Bagatelldelikte seien, sagte Toni Brunner: «Vielen Dank, Sie reden jetzt hervorragend für unsere Initiative.»

Eine treffendere Analyse der gestrigen «Arena» gibt es nicht. (thi)

* In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels hiess es, Andrea Caroni sei Nationalrat der FDP. Das ist natürlich falsch. Wir bitten um Entschuldigung für den Fehler. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 11.02.2016 07:51
    Highlight Highlight Die Verhältnisse spitzen sich weltweit immer mehr zu.
    Immer extremer bereichern sich gewisse "Eliten".
    Diese Menschen sind sehr schlau und skrupellos, haben viel Verstand und wenig Herz. Wo sie schmarotzen und die "Sau" rauslassen dürfen, tun sie das auch.
    Am anderen Ende der "Zweidrittel-Gesellschaft" weigert sich das dritte Drittel, still und leise zur Schlachtbank führen zu lassen.
    Solche Menschen haben viel Herz und wenig Verstand und sind darum leichte Beute für Rattenfänger und "Hassprediger", reiche und super-reiche Steuerbetrüger und Mafiosi.
    Was aber macht das "mittlere Drittel"?
  • Shabina 09.02.2016 13:03
    Highlight Highlight Leider braucht es die DSI, da uns das Parlament bewusst betrügt. Bei der Ausschaffungsinitiative wurde der Gegenvorschlag (mit Härtefallklausel) klar abgelehnt. Und was macht das Parlament? setzt sie einfach wider ein. Das hat bewiesen, dass das Parlament macht was es will und das verstösst gegen unseren Rechtsstat und gegen die dir. Demokratie!
    In der Arena hat sich die Sommaruge selber abgeschossen. So was von dreist, die Wähler derartig ins Gesicht zu lügen. "...wegen eines Bagatellfalles ausgewiesen zu werden..."
    Früher hätte man solche Politiker an den Pranger gestellt!
    • Renato Kälin 17.02.2016 14:15
      Highlight Highlight Uiuiui genau hier mit Rechtsstaat zu argumentieren, da schneiden Sie sich ins eigene Fleisch... In einem Rechtsstaat hat nämlich nicht das Volk das alleinige Sagen, sondern wird von BR und Parlament kontrolliert - diese Aufgabe hat das Parlament in der Angelegenheit wahrgenommen. Demokratie ist nämlich nicht einfach nur eine Monarchie der Mehrheit, sondern Dass der Mehrheit mehr Gewicht zugesprochen wird, nie aber die gesamte Macht. Alle Macht bei einem Organ (sei es Volk, König, Partei, Parlament etc) kommt nie gut.
    • Shabina 17.02.2016 15:02
      Highlight Highlight @Renato
      Das Volk hat nun mal das alleinige sagen! Wer argumentiert, dass das Parlament das Volk kontrollieren muss hat keine Ahnung. Es ist nämlich genau umgekehrt, das Volk kontrolliert das Parlament. Das Volk ist der Chef des Parlaments, gibt Aufträge, befiehlt, kontrolliert und sanktioniert, falls das Parlament Aufgaben nicht/Falsch wahrnimmt. Wer das Parlament auf die gleiche Ebene wie das Volk stellt hatt keine Ahnung von unserem staatlichen Gebilde. Das Parlament ist auswechselbar. Das Volk nicht!
    • Renato Kälin 17.02.2016 15:19
      Highlight Highlight Sorry aber da muss ich schon fast lachen. Volk - Bundesrat - Parlament. 3 Organe eines funktionierenden Rechtsstaates, die sich alle gegenseitig kontrollieren. Das Volk ist der Souverän ja, da stimme ich Ihnen zu. ABER nicht in dem es per Initiativen Gesetzte schreibt. Sondern in dem es jenes Parlament wählt, das die Zusammenhänge alle versteht und die Gefahren erkennt. Und dieses Parlament macht dann das Gesetz und das Volk macht dann à la Caesar Daumen hoch oder runter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tito 08.02.2016 20:19
    Highlight Highlight Man kann über diese Arena auf unterschiedliche Weise sprechen. Für die einen ist es Unterhaltung, dann kann man den einen oder die andere gewitzter oder schlagfertiger werden.
    Wer sich dem anschliesst, hat noch nicht begriffen, wie ernst das Thema ist. Wer den Ernst begreift, beachtet aber die Argumente, Ausführungen und Überlegungen auf sachlicher Basis.
    Es geht nicht darum, ob der Toni die Simonetta lächerlich gemacht hat, sondern inhaltlich geht es darum, wer den Faschismus verhindern will und wer ihn lieber heute als morgen verwirklicht hätte.
    • Shabina 17.02.2016 15:08
      Highlight Highlight Was heisst Faschissmus in diesem Zusammenhang für diech?
    • tito 17.02.2016 17:20
      Highlight Highlight Faschismus ist gekennzeichnet durch die Einschränkung der Rechte und die Verfolgung von Minderheiten (in der NS-Zeit die Juden, heute die Ausländer, morgen vielleicht die Sozialhilfeempfänger, übermorgen die Behinderten). Die DSI will die Ausländer diskriminieren, im Rechtswesen krass benachteiligen und ihnen ein faires Gerichtsverfahren unter den Grundsätzen der Rechtsgleichheit und der Verhältnismässigkeit vorenthalten. Dazu kommt noch die Sippenhaften, da bei Ausweisung in der Regel die Familie auch raus muss. Und das eben auch bei Bagatelldelikten.
    • Shabina 18.02.2016 10:10
      Highlight Highlight Wer der DSI faschistische Züge unterstellt hat gar nichts verstanden.
      Wer sagt, die DSI diskriminiere die Auländer suggeriert dass alle Ausländer kriminell sind. ES GEHT UM KRIMINELLE AUSLÄNDER. Auch mit der DSI erhällt jeder ein faires Gerichtsverfahren. Das einzige was ändert, ist dass dem Richter die Möglichkeit genommen wird, einen Vergewaltiger/Mörder (oder sonstigem Krimineller) als Härtefall einzustufen. Bei der Härtefallklausel wird nicht unterschieden, wie schwer das Vergehen ist. Wegen Bagatellen wird mit DSI niemand ausgewiesen, aber mit der HFK können Verbrecher in der CH bleiben!
  • Peter Watson 08.02.2016 18:50
    Highlight Highlight :-)
    Benutzer Bild
  • Martiis 08.02.2016 16:26
    Highlight Highlight Das GIF mit Sommaruga ist absolut harmlos. Wer hätte keinen genervten Blick geworfen, bei dem Stuss, den Brunner und Rutz erzählt haben? Leider ist es immer noch so, wenn Frau genervt ist, ist sie hysterisch, oberlehrerhaft und unprofessionell. Bei Männern ist es beinahe das Gegenteil. Wenn Brunner poltert, ist er sogar ein sympathischer Lausbube. Die Argumente von Sommaruga/Caroni waren wirklich unvollständig. Trotz Kritik an den beiden, erschließt sich aus dem Artikel jedoch nicht, was sie stattdessen hätten vorbringen sollen.
  • Einstein56 07.02.2016 20:03
    Highlight Highlight Aber hallo Leute: Wer von euch hat mal längere Zeit im Ausland gelebt? Eben. Man merkt es. Kein weiterer Kommentar nötig!
  • Calvin Whatison 07.02.2016 19:51
    Highlight Highlight Aufgrund des Berichtes war da eine Seite sehr selbstherrlich und polternd und eine Seite gelähmt und voreingenommen. Gewonnen ist noch gar nichts, in dieser Sache liebe Rechte, Arroganz kommt vor dem Fall. Verloren auch nicht, liebe Linke, ein bisschen mehr Mut, statt Wut, dann kommt es gut.
  • Roli Frei 07.02.2016 15:38
    Highlight Highlight Traurig, wenn Artikel wie dieser hier mitmachen im fragwürdigen Spiel des Lächerlichmachens der Gegner und der hauptsächlichen Profilierung mittels Unterhaltungswert. Der Autor sollte sich selbst mal fragen, worum es bei der DSI geht, bevor er in diesem makabren Politshowbusiness mitspielt.
    • dickmo 07.02.2016 21:11
      Highlight Highlight Herr Frei, es wäre sehr leicht, die Herren der SVP lächerlich zu machen und mit den eigenen Waffen zu schlagen. Wenn Frau Sommaruga aber nur leicht genervt-oberlehrerhaft sagt "Lesen Sie das Gesetz richtig" und Caroni mit seinen falschen Beispielen voll in die Hände der Gegner spielt, dann ist das mehr als kontraproduktiv und hilft dieser Initiative, die nur marginal apartheidhafter ist als das schon ausgearbeitete Ausschaffungsgesetz.
    • Martiis 08.02.2016 14:32
      Highlight Highlight Dass die Initiative nur marginal apartheidhafter ist, finde ich auch nicht. Im Wiederholungsfall führen Übertretungen, d.h. Massendelikte, zu einer Ausschaffung, was zahlenmässig einen grossen Unterschied macht. Hingegen werden schwere Delikte, wie sexuelle Handlungen mit Kindern, qual. Veruntreuung, Brandstiftung, Gefährdung der öff. Sicherheit, Bombenbauen im Gegensatz zum UmsetzungsG nur in Verbindung mit einer Vorstrafe erfasst. Während das UmsetzungG also wirklich auf Verbrecher abzielt, ist dies bei der DSI nicht der Fall, das ist doch ein beträchtlicher Unterschied.
  • Chlinae_Tigaer 07.02.2016 12:18
    Highlight Highlight Zitat; ... hässige Sommaruga .... Zitatende

    Also so wie ich das sehe, war sie nicht hässig sondern ganz einfach müde.

    Sehr müde.
  • Datsyuk * 07.02.2016 11:46
    Highlight Highlight Als Projer Brunner ins Kreuzverhör nimmt, lenkt Brunner immer wieder ab und gibt vorerst keine Antworten.
    Zugegeben, als Privatperson würde ich mich mit Brunner verstehen. Brunner mag lustig und sehr einnehmend sein, in der Arena-Sendung lügt Brunner aber oder er weiss es nicht besser.
    Allgemein: Sommaruga verhält sich sehr anständig, Brunner nicht. Mir persönlich ist Sommarugas Art sympathischer.
    Ich hätte aber auch gerne einen Auftritt eines etwas lauteren Gegenübers von Brunner gesehen, der diesen in die Schranken gewiesen hätte.
    • MarGo 09.02.2016 09:51
      Highlight Highlight Ja, Respekt war noch nie eine Tugend der SVP...
  • rodolofo 07.02.2016 10:21
    Highlight Highlight Ein rechtlich-soziales Grundproblem bei der "Durchsetzungs-Initiative" sehe ich darin, dass wir über eine Bevölkerungs-Gruppe entscheiden, die zu dieser Entscheidung nichts zu sagen haben.
    Das ist vergleichbar mit einer Abstimmung darüber, wer sich die Haare schneiden soll und wer nicht.
    Das Mindeste an Abstand und Respekt bei einer solchen "Haarschneide-Initiative" wäre, allen jenigen für die ein solches Haarschneide-Gesetz gelten soll, eine Stimme zu geben, so wie wir in diesem Blog unserem eigenen Blog ein "like"-Herzchen anklicken können.
  • Markus K 07.02.2016 03:09
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe irgendwie eine andere Arena gesehen. Eine Arena, in der Frau Sommaruga ruhig und gelassen wirkte, obwohl ihr zwei lästige, kleine Stechmücken immer wieder um die Ohren schwirrten. Die Wahrheit liegt wohl wie immer im Auge des Betrachters, denn sympathisch fand ich diese Mücken nicht. Ok, Herr Caroni war vielleicht nicht sehr souverän. Doch wenn Herr Rutz behauptet, die Schweiz ziehe Kriminaltouristen an, weil sie genau wissen, dass ihnen hier nichts passiert, dann ist das für jeden normal denkenden Menschen einfach nur absurd!
    • FrancoL 07.02.2016 10:55
      Highlight Highlight Ich stimme Ihnen bei der Bewertung der Aussage von Rutz 100% zu.
      Der kriminelle Tourist hat sicher nicht die milde Strafe im Auge.

      Grundsätzlich hat er die BEUTE klar vor Augen und vielleicht am Rande noch die Tatsache dass offensichtlich 80 bis 90 % der Fälle in der CH nicht aufgeklärt werden, somit 8 von 10 Kriminelle nach getaner Arbeit wieder zu Hause ankommen.

      Die mögliche Strafe stünde zudem im Verhältnis zu seinem Lebensumfeld und da kann in den meisten Fällen auch eine noch so harte Strafe das schlechte Umfeld im Herkunftsland topen.
    • dickmo 07.02.2016 21:40
      Highlight Highlight Das ist doch nicht der Punkt. Der Punkt ist doch, dass es den Kriminaltouristen einen feuchten interessiert, ob er noch das dritte oder vierte Mal einen Landesverweis kriegt! Der meldet sich ja nicht ordentlich an, wenn er nach seiner Haft- oder sonstigen Strafe wieder über die A13 auf Einbruchstour geht.
  • Markus K 07.02.2016 03:08
    Highlight Highlight Wenn jemand peinlich und genervt war (und genervt hat), dann ist es doch wohl Herr Brunner, der den Fragen von Herrn Projer immer wieder ausgewichen ist. Sehr interessant fand ich allerdings die Aussage Brunners, dass das Volk leider nicht immer recht hat! Wann hat es denn recht? Wenn es der SVP gehorcht? Aber wie gesagt, die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters...
  • Sandokan 07.02.2016 02:30
    Highlight Highlight Hier ein guter Artikel zur DSI von der WOZ.

    Die Zweiklassenjustiz und Delikte die nur für Ausländer gelten sollen. //Sehr bedenklich

    https://www.woz.ch/1605/entrechtungsinitiative/kaum-ein-land-ist-so-streng-wie-die-schweiz

    Von wegen für alle das gleiche Recht. Der SVP Oligarch [Anm. d. Red.: "Schimpfwort"-]blocher hat wohl dieses System aus seinen Südafrikareisen mitgebracht. Beschämend. Ich hoffe alle Schweizer mit Hirn durchschauen das falsche Spiel den nach den Ausländern kommt das Schweizervolk dran wer weiss mit welchen mittel. Ich für meinen Teil werde die Schweiz verlassen falls die DSI durchkommen sollte.
    • rodolofo 07.02.2016 08:36
      Highlight Highlight Ich fände es schade, wenn Du die Schweiz verlassen würdest. Dann wären "wir" ja noch weniger und der SVP würde es leichter fallen, zusammen mit rechtsbürgerlichen Opportunisten von der FDP und mit heuchlerischen Sonntagspredigern von der CVP in ihrem "Bürgerlichen Schulterschluss" eine (neoliberale) "Demokratur" zu errichten mit folgender Arbeitsteilung:
      Die "Manne und Froue fürs Grobe" vom "Sünneli-Orden" walzen alles platt, und nachher kommen noch die feinen "Geschäftlichen" mit ihrem Kleingedruckten in kallhart ausgehandelten Verträgen...
    • Sandokan 07.02.2016 11:08
      Highlight Highlight Danke für dein Kommentar Rodolofo. Bei der DSI fühle ich mich verraten und es schmerzt mich wenn über 50% der Stimmenden für eine andere Auslegung des Rechts für hier geborene stimmen würden obwohl es nur 30% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Als mein Grossvater in den 60er von Schweizerfirmen in Italien angeworben wurde um in der Schweiz zu Arbeiten sagte man Ihm das Italiener in der Schweiz nicht anders als Schweizer behandelt werden würden.
    • Sandokan 07.02.2016 11:10
      Highlight Highlight Dann kam die Schwarzenbach Initiative die Hauptsächlich gegen italienische Gastarbeiter gerichtet war.Tausende Italiener verliessen die Schweiz weil sie sich ausgegrenzt fühlten.Die Initiative kam damals nicht durch da es damals noch Solidarität in der Bevölkerung gab, dies ist heute anders. Viele Italiener der zweiten und dritten Generation haben sich nie einbürgern lassen aus welchen Gründen auch immer. Meine Grosseltern haben geschuftet meine Eltern auch in Jobs in den keine Schweizer zu finden waren. zb. Schichtarbeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • salliona 07.02.2016 00:24
    Highlight Highlight mich stört's gar nicht, wenn toni brunner wieder einmal ausflippt - die meisten spätestens dann, was dahinter steckt und wie seine ideale welt aussehen würde. mich beeindruckt die ruhe, die simonetta sommaruga ausstrahlt.
  • taisho-corer 06.02.2016 23:50
    Highlight Highlight Die SVP redet immer von Ängsten in der Bevölkerung. Wovor haben wir denn Angst? Unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft etc. funktionieren doch bestens? Ich kann beim Besten Willen die Angst nicht spüren. Immer diese Schwarzmalerei ist doch keine Lösung! Wir sind eine Gemeinschaft und anstatt uns noch weiter zu spalten sollten wir doch anfangen miteinander zu arbeiten. Dieses ewige Links-Rechts Denken wird uns eines Tages ins Verderben führen. Also warum
    kann nicht mal eine Partei den ersten Schritt wagen und Optimismus versprühen? Diese Arena Diskussion ist so betrachtet unglaublich peinlich!
    • rodolofo 07.02.2016 08:44
      Highlight Highlight Also das "bestens" würde ich jetzt in Anführungszeichen setzen, so dass die Ironie, welche in dieser Bezeichnung liegt, deutlich wird.
      Die Wirtschaft "funktioniert" und fährt mit ihrem System-bedingten Wachstumszwang die Ökologie unseres Planeten beschleunigt gegen die Wand.
      Wir brauchen immer dringender eine Bremse!
      Meiner Meinung nach würde eine solche Bremse mit dem Prinzip "Mehr Qualität statt Quantität!" wirksam.
      Die Umsetzung eines solchen Prinzips würde (unter anderem) zu mehr demokratisch legitimierten Regulierungen und zu weniger Zeit raubenden Schrott-Initiativen führen.
    • Froggr 07.02.2016 10:20
      Highlight Highlight Also ich habe Angst von der immer schneller zunehmenden Einwanderung in die Schweiz. Auch habe ich vor kriminellen Ausländern Angst. Und ich bin sicher, es geht vielen anderen Schweizern auch so.
    • taisho-corer 07.02.2016 12:24
      Highlight Highlight @Froggr Wovor hast du denn Angst?
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  • Palatino 06.02.2016 22:45
    Highlight Highlight Es fällt mir auf, dass dieser Beitrag nicht namentlich gezeichnet ist. Es findet sich bloss am Ende ein Kürzel, mit dem ich nichts anfangen kann. Schade, ich bin mir anderes von Watson gewohnt.
    • dickmo 07.02.2016 01:22
      Highlight Highlight Es gibt nur einen mit einem solch schönen Kürzel.
  • Kari Metzger 06.02.2016 21:28
    Highlight Highlight Warum hat niemand darauf hingewiesen, dass in den Katalogen jene Verbrecher fehlen, die andere um Millionen betrügen! Werden die Wirtschaftskriminellen deshalb geschont, weil sie der $VP nahestehen?
    • koks 06.02.2016 21:46
      Highlight Highlight frage: wenn die wirtschaftskriminellen auch rangenommen würden, wärst dann für die DSI, kari?
    • Martiis 06.02.2016 21:58
      Highlight Highlight Genau und dass es auch Delikte gibt, die unter den Katalog des Umsetzungsgesetzes zur Ausschaffungsinitiative nicht aber unter die Kataloge der DSI fallen, hätte auch erwähnt werden können. Dazu zählen u.a. die Planung von Mord, Raub und Geiselnahme, das Bauen von Bomben, das Arrangieren einer Zwangsheirat und die Mädchenbeschneidung.
    • Martiis 08.02.2016 11:15
      Highlight Highlight Es ist zu hoffen, dass die Bombenbauer wirklich vergessen gingen und nicht absichtlich aus dem ersten Katalog herausgenommen wurden. Das wäre ja auch denkbar, dass ein paar Schwerverbrecher hier bleiben sollen, um die Stimmung aufzuheizen und der SVP ihren Wähleranteil zu sichern.
  • mein Lieber 06.02.2016 20:05
    Highlight Highlight Die Geschichte wiederholt sich und die sich immer mehr bräunende Masse merkt es nicht mal. Ignoranz und Pfästerlipolitik führten zu dieser dummen und gefährlichen Abstimmung. Hässlich!
  • Ryback 06.02.2016 19:57
    Highlight Highlight Frau Bundesrätin Sommaruga ist menschlich gesehen ein Vorbild. Der Grund, wieso sie den beiden "Lausbuben" nicht die Ohren lang ziehen konnte war, dass sie keine knallharten Fakten vorbringen konnte. Sie pochte ständig darauf, dass man kriminelle Secondos nicht ausschaffen dürfe. Das war natürlich eine Steilvorlage für Brunner/Rutz. Sauer war sie wohl am meisten auf ihren Kollegen Caroni, der sie eigentlich hätte unterstützen sollen, der sie aber mit seinen hanebüchenen Storys mit in den Abrund riss. Die beiden waren kein eingespieltes Team. Frau Sommaruga konnte einem fast ein wenig leid tun.
  • franky_fix 06.02.2016 19:21
    Highlight Highlight Wählen ist wie Zähne putzen, wenn du's nicht machst wird's Braun.
    • TanookiStormtrooper 06.02.2016 19:31
      Highlight Highlight Und irgendwann tuts höllisch weh...
    • FrancoL 06.02.2016 21:10
      Highlight Highlight und dann kostet es auch noch verteufelt viel, also lieber fleissig putzen.
  • D. Saat 06.02.2016 18:37
    Highlight Highlight Lieber Mehmed... Es gibt auch Stammtische für Secondos mit IQ 60. Hatte ich vergessen. Dafür entschuldige ich mich von Herzen. Aber wenn sie es tatsächlich einer Initiative überlassen wollen wer ausgeschafft wird und nicht unseren Richtern... Ich finde es bedauernswert, dass sie nicht merken, dass dies erst der Anfang der rechten Hetze ist. Ich hoff nur es wird sie selbst nie treffen...
    • Froggr 07.02.2016 10:28
      Highlight Highlight Wie man gesehen hat kann man es eben nicht den Richtern überlassen. Solche die hätte ausgeschafft werden müssen wurden von den Richtern stinkfrech im Land gelassen. Und dies nur wegen der sogenannten Härtefallklausel. Kein wunder wenn sogar Mörder Hertefälle gewesen waren.
    • teXI 07.02.2016 20:00
      Highlight Highlight @Froggr: Wozu braucht es dann Richter, wenn es die SVP doch besser weiss? Welchen Mörder meinst du genau? Hast es wohl von der Schäfchen-Equipe gehört... Diese Initiative ist eine Frechheit gegenüber vielen anständigen Ausländern, die hier leben, und sie zeigt, wie sie von einem Teil der Bevölkerung angesehen werden. Als Bürger zweiter Klasse, die es nicht Wert sind, die gleichen Gesetze zu haben wie die Schweizer Bürger! Nach so einem Gesetzesentscheid ein Land demokratisch zu nennen, ist eine Verhöhnung der Demokratie und ich kenne kein "freies" Land (keine Ahnung wie es in Nordkorea ist) wo es so ist.
    • Froggr 07.02.2016 22:21
      Highlight Highlight teXI: Das dies gegenüber anständigen Ausländer etwas fragwürdig ist, sehe ich genau so. Wir geben ihnen jedoch das Gastrecht und wenn gegen die "bösen" Ausländer etwas unternommen wird, so verschwinden die allgemeinen Vorurteile auch gegenüber den "guten" Ausländern. Dabei richtet sie sich überhaupt nicht gegen die "Guten", denn die haben ja nichts zu befürchten. Es hat prinzipiell niemand etwas zu befürchten, welcher nicht dummes anstellt. Das gilt übrigens auch für "papierlischwiizer".
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  • mueggy 06.02.2016 18:32
    Highlight Highlight und was kommt nach dieser Initiative? worüber werden wir als nächstes abstimmen müssen? Ausschaffung krimineller Doppelbürger? Ausschaffung aller, die den Rütli-Schwur nicht kennen? Ausschaffung von LGBT? (denn ein "rächte Schwizer" ist mit einer Frau verheiratet, die Zuhause bleibt und kocht, hat zwei Kinder und arbeitet eine ehrliche Schweizer Arbeit,arbeiten auf dem Bauernhof.In dieser Idylle hat es keinen Platz für LGBT)

    Achtung,dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten!
    • Ryback 06.02.2016 19:08
      Highlight Highlight Vielleicht die Ausschaffung von Plauderis wie Ihnen.

      Achtung, auch dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
    • Stefan von Siegenthal 06.02.2016 21:03
      Highlight Highlight @mueggy Als nächstes stimmen wir über das BGE ab und nichts dergleichen, das du dir herbeiwünscht. Dass du kriminelle Ausländer mit LGBT gleichsetzt finde ich schockierend.
    • Shlomo 06.02.2016 22:45
      Highlight Highlight Lieber Ryback und Steffan, ich finde es eher bedenklich, dass ihr nicht einseht dass mit der DSI geradezu ein Apartheitssystem eingeführt wird.
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  • Angelika 06.02.2016 18:25
    Highlight Highlight Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwefen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
    Und die anderen Dummen werden Beifall klatschen.
    • stadtzuercher 06.02.2016 18:42
      Highlight Highlight Und zu welcher dieser zwei Sorten Menschen gehörst du?
    • koks 06.02.2016 18:47
      Highlight Highlight ohne worte, angelika.
      Benutzer Bild
    • Angelika 06.02.2016 19:00
      Highlight Highlight Ooooh, mich als dumm bezeichnen. Sehr clever! Du Schelm, du.
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  • KarinM 06.02.2016 18:25
    Highlight Highlight Erschreckend wie wenige sich tatsächlich mit der DSI auseinander gesetzt haben. Gerade die Befürworter plappern einfach nach, was die SVP vorkaut. In der Schweiz herrscht Meinungsfreiheit - unbestritten. Aber damit man sich dieses Recht verdient, sollte man seine Meinung auch auf eigene Recherchen stützen. Wer recherchiert und sich mit Strafrecht, Menschenrechten, der Bedeutung des Rechtsstaates und den Statistiken auseinandersetzt kann fast nur Nein stimmen! Ausserdem finde ich es eine Frechheit zB Secondos als Gäste zu bezeichnen! Oder verlangt ihr von euren Gästen Steuern?
    • stadtzuercher 06.02.2016 18:44
      Highlight Highlight KarinM, wer aufgrund seiner Nationalität in der Schweiz keinen Militärdienst leisten muss, ist tatsächlich Gast.
    • Kian 06.02.2016 18:48
      Highlight Highlight @stadtzuercher: Es gibt also noch andere Dienste an der Schweiz, die ich als wertvoller einstufen würde als die RS und die auch von Secondos geleistet werden.
    • TheCloud 06.02.2016 18:52
      Highlight Highlight Stadtzürcher, dann sind ausländische Frauen auch nur Gäste?
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  • Quincy2008 06.02.2016 17:32
    Highlight Highlight Im Linksportal Watson ein erstaunlicher Bericht. Und ebenso die darauf folgenden Kommentare.
    Mal schauen wie lange s dauert, bis wir so weit sind wie in Deutschland, wenn realitätsverweigernde Gutmenschen am Drücker sind.
    • Serjena 06.02.2016 17:48
      Highlight Highlight Wieso bewegen sie sich als rechtspopulist in diesem Portal, es gibt sicher Medien welche ihrer Gesinnung entsprechen.
    • Amadeus 06.02.2016 18:04
      Highlight Highlight Oder andersrum. Mal schauen wie lange es dauert, bis auch Leute in der Schweiz sich vorstellen können, auf Flüchtlinge zu schiessen.
      Ach Moment, die gibt es ja schon...(Quelle:Kommentar auf 20min)
      Benutzer Bild
    • trollo 06.02.2016 18:30
      Highlight Highlight serjena, soll dieses portal nur für gesinnungsgenossen offen sein? ah ja, toleranz erwartet man immer nur von den andern. es gibt hier genug foristen, welche alles unlinke mit der nazi- und rassistenkeule zusammenhauen.
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  • Statler 06.02.2016 17:02
    Highlight Highlight Toni Brunner ist kein «Lausbub». Das ist eine gefährliche Verniedlichung. Und gerade deswegen kommt er mit seiner Masche bei den einen gut an und wird von den Gegnern nicht ernst genommen.
    Brunner & Co. verwandeln die Politik in einen Zirkus und zeigen NULL Respekt vor ihren politischen Gegnern. Das mag im Kindergarten noch angehen - in der Politik ist das schlicht fehl am Platz. Und weil's im TV gesendet wird, haben einige noch die Illusion, das sei lustig. Nein, ist es nicht.
    Wenn D. Trump poltert, zeigen wir mit den Fingern auf den Ami-Wahlkampf, dabei ist es bei uns keinen Deut besser.
    • rodolofo 07.02.2016 09:10
      Highlight Highlight Ich finde, dass es Jaquline Badran von der SP noch gut kann mit diesen "Lausbuben".
      Sie rempelt sie kumpelhaft an und sagt: "Jao nei Toni, aber jezz ferzellsch würkli en totaale Seich! Dao chönnt mer jao uf t Idee choo, hebsch dää Seich fom Schtöffeli."
  • Pieter 06.02.2016 16:20
    Highlight Highlight Lausbuben?? Das ist zumindest sympathisch. Aber nicht bei solchen rotzfrechen, respekt - und anstandslosen Lümmeln wie diese zwei Herren.
    Die SVP kann nicht und ist auch nicht fähig sachlich zu diskutieren.
  • Billy the Kid 06.02.2016 16:11
    Highlight Highlight Die Strategie der SVP-Propagandaminister ist so durchsichtig wie hintertrieben: Man will die Bevölkerung maximal spalten und die Schweiz international isolieren, sodass man die Bevölkerung noch mehr spalten, die Gewaltenteilung sukzessive untergraben und den Rechtsstaat aushebeln kann. Die "Durchsetzungsinitiave" ist tatsächlich eine Verschärfungsinitiative, die dem Volk unter Etikettenschwindel schmackhaft gemacht werden soll. Diese Initiative dient nur als Steigbügel für weitere Initiaven, die schweizer Recht über internationales Recht stellen wollen. Nordkorea lässt grüssen!
    • Billy the Kid 06.02.2016 22:29
      Highlight Highlight @sound
      Lesen, verstehen und kommentieren ist auch eine "Kunst". Wem würde das nützen? Was ist das überhaupt für eine Frage? Freilich den rechten Biedermännern, die aus der Schweiz eine braune Postkartenheidiwelt basteln wollen, in der der dumme Stammtischmob über Wohl und Wehe unserer Nation entscheidet und man sich schon verdächtig macht wenn man nicht beim Dumpfbackenpatriotismus mitmachen will. Falls Sie nicht sehen, dass diese Initiative nicht nur gegen die EMRK verstösst, sondern tatsächlich als Steigbügel dient um noch viel extremere Anliegen vors Volk zu bringen - ist das ihr Problem.
    • Billy the Kid 07.02.2016 12:41
      Highlight Highlight @sound
      Ziel der "Durchsetzungsinitiative" ist einen KONFLIKT zwischen CH-Recht und Völker-Recht entstehen zu lassen. Die "Selbstbestimmungsinitiative" (Priorität Landesrecht gegenüber Völkerrecht) steht schon in den Startlöchern.
      Ergebnis mittelfristig: Kündigung EMRK, Austritt aus Europarat, Verletzung der Bilateralen Verträge, Verletzung internationales Recht, Verletzung Gewaltenteilungsprinzip, Automatismus, keine Prüfung des Einzelfalls, Ersetzung Judikative durch Volksjustiz, Ausschaltung Palament und Bundesrat.
      Ergebnis langfristig: Volksdiktatur / Protofaschismus.
  • D. Saat 06.02.2016 16:06
    Highlight Highlight Wenn wir so weitermachen werden unsere Entscheidungen immer öfter vom "Volk" gefällt. Im Grunde eine gute Sache. Doch wenn, wie zur Zeit in der Schweiz, das "Volk" aus Stammtisch-Idioten mit einem IQ von 60 besteht die zu allem ja sagen was die SVP so zusammenfantasiert wird mir schlecht. DAS VOLK sind für mich nicht die Schweizer, wie das die SVP gern hätte sondern alle Menschen die in unserem schönen Land leben und dazu beitragen, dass ich auch noch etwas anderes tun kann als Fondue zu essen oder einen Jass zu spielen.
    • koks 06.02.2016 16:11
      Highlight Highlight "Im Grunde eine gute Sache."
      Ausser das Volk teilt deine Meinung nicht? Dann ist es dumm, besteht aus lauter Idioten?
    • trollo 06.02.2016 16:18
      Highlight Highlight stimmt, vor dreissig jahren hatte die svp noch 14%, da haben die stammtisch-idioten noch sp gewählt. diese wählerwanderung ist mir nicht geheuer.
      jassen und fondue sind nicht an politische präferenzen gebunden. kenne jassende sp politiker.
    • TheCloud 06.02.2016 21:15
      Highlight Highlight Nur nicht Übertreibenit dem IQ. Ich habe festgestellt, dass in der Regel, der IQ umgekehrt proportional zur PS-Zahl des Boliden ist.
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  • koks 06.02.2016 16:02
    Highlight Highlight wer die gleichen rechte will wie schweizer bürger, soll auch die gleichen pflichten haben. wenn secondos nicht diskriminiert werden wollen, müssen sie sich halt einbürgern lassen. unterdessen ist es zum beispiel völlig normal geworden, dass secondos sich bis 25 nicht einbürgern lassen, damit sie keinen militärdienst leisten müssen. kann ich nicht unterstützen.
    • seventhinkingsteps 06.02.2016 16:06
      Highlight Highlight Es ist die SVP die immer wieder gegen eine erleichterte Einbürgerung von Secondos stimmt.
    • koks 06.02.2016 16:08
      Highlight Highlight secondos können sich heute spielend einbürgern lassen. sind hier aufgewachsen und sprechen locker eine landessprache. reine formsache. ps. ich bin nicht svp-wähler.
    • seventhinkingsteps 06.02.2016 16:15
      Highlight Highlight Die SVP hat auch aus politischen Gründen nicht wirklich Interesse, dass Secondos sich einbürgern lassen, besonders jetzt nach dem Abstimmungskampf um die DSI und der klaren Äusserung, dass auch Secondos betroffen sind. Mit der Einbürgerung kommt auch das Wahl- und Stimmrecht und ich glaube nicht, dass viele Secondos SVP wählen würden.
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  • Alex23 06.02.2016 15:15
    Highlight Highlight Für mich sind Brunner und Rutz keine Lausbuben, die es mit ihrer cleveren "Rhetorik" geschafft haben, die anderen blosszustellen. Wie kommt man darauf zu meinen, die beiden hätten die Sympathien auf ihrer Seite gehabt?
    Tony war vorlaut und hat dauernd unterbrochen. Damit hat er versucht seinen Mangel an stichhaltigen Argumenten zu übertünchen. Kein sonderlich originelles Vorgehen. Das verdient keinen Applaus.
    Dass man anstelle von Caroni jemand anders hätte finden müssen, einverstanden.
    Somaruga ist einfach nicht rotzig genug für die zwei SVP- Popanze. Qualitativ trotzdem überlegen.
  • tinmar 06.02.2016 15:08
    Highlight Highlight Erwachsene Lausbuben - zumal in so wichtigen Funktionen - sind mir grundsätzlich nicht sympatisch.
    Das sich die "Lehrmeistern" aufregt und die verzogenen Jungs feixen .. im Klassenzimmer sehr lustig - im politischen Leben ein düsteres Vorzeichen.
  • Dominik M. 06.02.2016 14:35
    Highlight Highlight Dieser sehr gute Artikel über die Sendung entspricht der Wahrheit. Es war m.E. eine der besten Arena-Sendungen überhaupt - es wurde gefightet wie in den alten Zeiten mit Filippo Leutenegger. Die Sendung hatte auch einen grossen Unterhaltungseffekt. Toni Brunner und Gregor Rutz hatten einen ihrer besten Auftritte überhaupt, im Gegensatz zu BR Sommaruga und Andrea Caroni,die wohl noch nie so schlecht dastanden.
    • Angelo C. 06.02.2016 15:27
      Highlight Highlight Hundertprozentig einverstanden, wie auch immer man zur DSI stehen mag....

      War eine super gute ARENA, die unbestreitbar klar zu Gunsten von Rutz und Brunner ausging. Der Staatsanwalt war farblos, Caroni gefiel sich stereotyp in seinen stets neu aufgelegten Bagatell-Beispielen - und auch die Bundesrätin tat mir manchmal fast etwas leid.

      Das allgemeine Ambiente blieb aber, trotz hartem fighten, erstaunlich gut und das bis zum Schluss, auch das Publikum schien Spass zu haben und hat sich offenbar gut unterhalten gezeigt.

      Mal sehen, was nun am 28. Februar wird - bin jedenfalls echt gespannt 😑!
    • Statler 06.02.2016 16:38
      Highlight Highlight Politik ist keine Unterhaltung. Wer amüsiert werden will, schaue sich eine Comedy-Sendung an.
      Dass die SVP, und allen voran der Brunner Töneli, so einen Zirkus veranstaltet und eine wichtige politische Diskussion zu einer Lachnummer degradiert, ist schlichtweg untragbar.
  • trollo 06.02.2016 14:18
    Highlight Highlight bundesräte/innen sollen sich grundsätzlich vom abstimmungskampf fernhalten. sie können ja ohnehin nur vorgekautes wiederholen. ab und zu blamieren sie sich wie leuthard in der vignetten arena. zudem kratzt zu viel persönliches engagement am exekutiv status eines regierungsmitglieds. im falle einer annahme der initiative muss die verliererin etwas umsetzen das sie vehement zu verhindern suchte.
  • Bärner Gieu 06.02.2016 14:11
    Highlight Highlight Ich hatte mal eine Klavierlehrerin wie Sommaruga. Die war auch immer dauerbeleidigt. Scheint jobimmanent zu sein. Um Politik zu betreiben allerdings eine etwas schwierige Charakteranlage.
    • Shlomo 06.02.2016 19:53
      Highlight Highlight Einen nichtsagenderen Kommentar hab ich schon lange nicht mehr gelesen.
    • FrancoL 06.02.2016 21:19
      Highlight Highlight Nun Dein Wissen zur Klavierlehrerinnen-Branche hilft in Sachen DI wirklich weiter.
  • padasch 06.02.2016 14:06
    Highlight Highlight Kann man mal sachlich reden, als wäre es eine Debatte im Radio gewesen, ohne Physiognomie und anderen Körpersprachen? Was in der Arena klar wurde ist, dass die Opposition schockiert ist aufgrund der Engstirnigkeit und Ignoranz der Befürworter. Dass Brunner seine Wählerschaft und das ganze Volk als unzurechnungsfähig hinwirft, ihm sagt dass es nicht immer recht hat, untergräbt unser Volksdasein und den Sinn einer direkten Demokratie. Dass das Volk direkte wortwörtliche Gesetztesänderungen durchbringen soll, wiederspricht der Idee eines Parlaments. Xenophobie hin oder her, das ist simpel falsch.
    • Karl33 06.02.2016 15:03
      Highlight Highlight Wenn die Vorlage so absurd wäre, wie du sagst, sollte sie wohl ohne Probleme abgelehnt werden.
      Es sei denn, DU glaubst (wie du Brunner vorwirfst), dass das ganze Volk unzurechnungsfähig sei und nicht immer recht habe.
    • FrancoL 06.02.2016 21:24
      Highlight Highlight @Karl33; es muss nicht das ganze Volk auf dem Holzweg sein; es genügt eine Mehrstimme bei den Wählenden.
  • sammael 06.02.2016 14:02
    Highlight Highlight Ich verstehe die grundsätzlich ablehnende Haltung in diesem Forum gegen diese Initiative nicht. Wer kann schon Interesse daran haben, dass kriminelle Ausländer in der Schweiz bleiben dürfen? Ist dies einfach der 'Ich bin gegen alles was von der SVP kommt' Reflex? Vielleicht sollte man sich mehr mit der Vorlage (links oder rechts) und weniger mit den Initianten beschäftigen. Nur so kann man sich objektiv eine Meinung bilden.
    • tinmar 06.02.2016 14:55
      Highlight Highlight Du hast es immer noch nicht gecheckt ..
      Es gilt doch seit 01.01.2016 die Ausschaffungsinitiative.
      Reicht dir das nicht?
      Nein - es muss ja ohne wenn und aber - gnadenlos sein.
      Wie engstirnig, frei von jeglicher Empathie und durch und durch spießbürgerlich muss man nur sein ..
    • Amadeus 06.02.2016 16:24
      Highlight Highlight @Trader: Die Mehrheit der kriminellen Schweizer ist männlich und eher bildungsfern. Man lese nur die tägliche Bericherstattung.
      Sollten wir also auch Männer und Leute mit niedriger Bildung härter bestrafen als Frauen und Akademiker?

      Ganz in ihrem Sinne: Zum Wohle unseres Landes und unter Nichtberücksichtigung des Diskriminierungsverbots.

      (Achtung, kann Spuren von Ironie enthalten)
    • Daniel Severin 06.02.2016 21:33
      Highlight Highlight Es geht nicht um kriminelle Ausländer. Diese werden mit der Auschaffungsinitiative ausgeschafft. Diese Pille mussten wir schon schlucken, nachvollziebar ist es aber auch für mich als Gegner. Es geht auch nicht um Bagatelldelikte und wie schwer jetzt was wiegt.
      Die Durchsetzungsinitiative wirft unser Rechtssystem und unsere Gewaltentrennung über den Haufen. Das von ein paar Parteistrategen verführte Volk wird zum gnadenlosen Richter. Egal woher so eine Initiative kommen würde, ich würde sie wehement bekämpfen.
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  • rkeller 06.02.2016 14:02
    Highlight Highlight Nein, Brunner und Rutz haben keineswegs überzeugt. Da schimmert SVP Sympathie eines Journalisten durch, die wohl leitend für die Bewertung sein dürfte. überzeugt hat in dieser Diskussion niemand, am wenigsten Projer als Moderator.
    Die SVP Initiative ist ein vollkommen untaugliches Instrument für ein sicher nicht zu ignorierendes europäisches Problem. Die SVP Ajatollahs ruinieren das Image der Schweiz endgültig. Ihre Arroganz - wann könne gar ohne Ausland am besten (ich meine hier nicht die EU) - ist lächerlich und dumm.
    • Renato Kälin 17.02.2016 15:24
      Highlight Highlight Da muss ich Ihnen absolut widersprechen, meiner Meinung nach hat Herrn Projer das sehr gut gemacht, als da gegen Ende der Sendung Toni Brunner den Fragen ständig ausgewichen ist. Da hat er immer wieder gefragt, sodass das lächerliche Spiel von Tönneli richtig zum Vorschein kam.
  • demokrit 06.02.2016 13:41
    Highlight Highlight Der Faktencheck in den Blochermedien:
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    • koks 06.02.2016 13:53
      Highlight Highlight wo ist dein problem?
      derselbe artikel wird auch im tagi gebracht.
      Benutzer Bild
    • demokrit 06.02.2016 14:18
      Highlight Highlight Interessant ist doch, dass die SVP Zensur betreibt.
    • trollo 06.02.2016 15:19
      Highlight Highlight demokrit: "Blochermedien"
      pegida: "Lügenpresse"

      was sture, eingleisige ideologie nicht alles hervor bringt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 06.02.2016 12:51
    Highlight Highlight ich gönne sommaruga diese niederlage. mit demselben schlechten überheblichen stil hat sie damals versucht, das gemeinsame sorgerecht gegen die interessen der väter zu verhindern.
    • Serjena 06.02.2016 16:28
      Highlight Highlight Wieso stellt ihr immer so dumme Behauptungen auf, das Parlament hatte bis 2013 10 Jahre !!! über dieses Gesetz gestritten und diskutiert ohne eine Lösung zu finden, Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga wurde 2010 in den Bundesrat gewählt und sollte also diese Verfahrene Sache so schnell wie möglich lösen. Nun einfach Frau Sommaruga die Schuld zu geben ist recht primitiv.
      Es wäre gut wenn man, wenn man schon mitreden möchte sich jeweils besser informieren würde.
  • Amadeus 06.02.2016 11:52
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein Rechtsstaat. Wir haben Gewaltentrennung und ein Diskriminierungsverbot und es irritiert mich, dass wir tatsächlich darüber diskutieren, diese Errungenschaften preiszugeben.
    • Oberon 06.02.2016 12:49
      Highlight Highlight Es ist leider nur peinlich und der Schweiz nicht würdig.
      Das Volk wird seit Jahren in vielen Bereichen manipuliert und mir ist noch nicht klar wer Interesse daran hat die Schweiz so zu schwächen.
    • TheCloud 08.02.2016 19:41
      Highlight Highlight Zeitform ist inkorrekt. "Wir hatten mal Gewaltentrennung und Diskriminierungsverbot". Spätestens seit Annahme der Ausschaffungsinitiative ist es damit vorbei.
      Aber nur Mut, es kommt noch viel Schlimmeres, das es zu verhindern gilt.
  • jdd2405 06.02.2016 11:46
    Highlight Highlight Ich habe selten einen so hervorragenden Artikel auf Watson gelesen. Wie der Journalist mit Worten jongliert ist einfach köstlich. Danke, thi
    • dickmo 06.02.2016 12:31
      Highlight Highlight Pleasure. Vielen Dank!
    • mambo 06.02.2016 12:47
      Highlight Highlight Ja, gut GEschrieben, nur ziemlich schwach BEschrieben, was wirklich passierte. "Lamentable Vorstellung"? "Schlecht vorbereitet"? Erstaunlich, wie man diese Worte auf die Gegner anwenden kann. Gratulation an Projer - selten einen Politiker (egal welcher Partei) so schwitzen sehen wie T.B. - von wegen "schlecht vorbereitet" und so...
    • padasch 06.02.2016 14:11
      Highlight Highlight Journalistisches Meisterwerk. Schön verworren, ab dem ersten Satz parteiisch und null Kritik an die Befürworter.
      Recherche, Argumente und Begrüng fehlen. Keine Metasicht auf das Thema.
      Eine kleine Wörtersuppe, die Sympathie für eine Seite hegt und sie für schnelle Leser als bessere Menschen deklariert.
      Watson ist nicht parteilos, aber wenn schon auf jung und hip gespielt wird, dann sollte man auch jung und liberal dokumentieren und nicht Sprecher der Rechten profilieren.
  • seventhinkingsteps 06.02.2016 11:38
    Highlight Highlight Ich finde, wir sollten mal Argumente auflisten, die die Gegner nicht benutzt haben:

    - Das Parlament ist direktdemokratisch gewählt, soll aber einen schlechten Job gemacht haben? Teilweise benutzt von Projer.
    - DSI kostet Millionen weil fast jeder nun Anrecht auf Verteidiger hat
    - Viele Ausländer können eh nicht ausgewiesen werden, weil das Land sie nicht zurück nimmt
    - Die Ausweisung hängt davon ab ob man angezeigt wird oder nicht
    - DSI ändert nichts an den Gefängniszahlen, höhere Strafen schrecken Straftäter nicht ab, siehe Todesstrafe USA
    - Nur 2.2 % Ausländer waren 2014 kriminell
  • Marc< 06.02.2016 11:17
    Highlight Highlight Wir scheinen nicht die gleiche Arena geschaut zu haben. In meiner Version machte vor allem Toni Brunner keine gute Falle. Er wich den Fragen des Moderators häufig aus und zum Schluss wurde er von ihm derart in die Mangel genommen, dass sein Witzchen sehr gequält rüberkam. Dem "Lausbuben" wurden die Hosen runtergezogen.

    Aber jetzt mal zu Ihnen, werter Verfasser des Artikels: Ihr Vergleich mit dem "Lausbuben" verharmlost die krass demagogisch argumentierenden SVP-Herren und die Auswirkungen der Initiative schon ein ganz kleines Bitzeli, finden Sie nicht? *smile, zwinker, lach*
    • seventhinkingsteps 06.02.2016 12:10
      Highlight Highlight Ich finde er Artikel ist tatsächlich nicht so neutral geschrieben. Brunner wurde auch mehrmals sichtlich erregt von der Kamera erwischt, Rutz ebenfalls. Und Jonas Projer hat die Argumentation der SVP so gut entlarvt wie lange keiner mehr. Die Antwort, die Toni Brunner auf die Frage, ob die Tausende von Leuten die ihn ins Parlament gewählt haben nun doof seien, weil das Parlament eh nichts kann war: "Da hat es einfach zu wenig Tonis drin.". Etwas gescheiteres fiel ihm nicht ein. Und dass der SVP-Präsident sagt, das Volk habe nicht immer Recht kommt fast einem kleinen Skandal gleich.
    • ben_fliggo 06.02.2016 14:39
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung, Marc Schiess!
    • Alex23 06.02.2016 15:51
      Highlight Highlight Marc Sch: hatte genau den gleichen Eindruck, als ich den Watson-Artikel gelesen habe. Wo positioniert sich denn der Journalist dieses Artikels?
      Rutz und Brunner sind keine Lausbuben sondern durchtriebene Demagogen. Was soll diese euphemistische Betitelung?
  • Tatwort 06.02.2016 11:17
    Highlight Highlight Was ich manchmal wirklich nicht verstehe: Alle wissen, aus welchem Weichholz Brunner und Rutz geschnitzt sind. Man weiss, dass sie - statt zu Antworten - einen verbalen Bogen machen und ihre Standard-Floskeln runterleiern. Man weiss, dass sie anderen gerne ins Wort fallen. Man weiss, welche Scheinargumente sie vorbringen
    Aber weder Projer noch Sommaruga oder Caroni scheinen auf diese Art der "Diskussion" vorbereitet gewesen zu sein.
    Damit überliess man das Feld jenen, die auch mal gerne Lügen verbreiten und - siehe Brunner Toni - vom Funktionieren unseres Staates keine Ahnung haben.
  • G-4 06.02.2016 11:03
    Highlight Highlight
    Generell finde ich es ja sowieso eine "Frechheit" das man, bevor die MEI überhaupt in kraft getreten ist, eine neue Initiative lanciert. Eigentlich sollte man das Gesetz zur MEI zuerst anwenden und dann weiterschauen. Die DI hätte man später starten können und sich dann auf aktuelle Fakten beziehen. Was aber gar nicht geht ist, dass man einfach die Organe unseres demokratischen Landes übergeht und die ganze Balance welche jahrelang für Stabilität gesorgt hat ausschaltet und dazu diverse andere wichtige Grundrechte der BV einfach über den Haufen schmeisst.
    • Bowell 06.02.2016 12:02
      Highlight Highlight Was hat die MEI jetzt genau mit der DI zu tun?
    • G-4 06.02.2016 12:12
      Highlight Highlight Uppsala hab ich wohl ein durcheinander gemacht es war natürlich die AI gemeint😑.
      Aber eben das sollt ja klar sein😊
  • joséklopp 06.02.2016 10:54
    Highlight Highlight Ich finde die Analyse trifft wenig auf die gestrige Diskussion. Bspw. spricht Rutz (Ab Min. 13) dass der Prozess der Verurteilung gleich bleiben wird. Falsch: Bei Bagatelldelikten wird mit Sicherheit vermehrt von einer Anzeige abgesehen werden und sollte es dazu kommen, werden die Urteile angefochten und die Länge gezogen.

    Und die 10 Minuten in denen Projer Brunner in die Mange nahm, sind ganz entscheidend! Brunner kann den Widerspruch seiner Initiative mit dem Prinzip Gewaltenteilung nicht lösen. Und auch nicht sagen, warum das Referendum zur Ausschaffungsinitiative nicht ergriffen wurde.
  • DerTaran 06.02.2016 10:41
    Highlight Highlight Der Hauptgrund warum die SVP so erfolgreich ist: Die Partei die angeblich für ein Miliz Parlament steht, ist als einzige professionell aufgestellt. Die anderen lassen sich immer wieder vorführen, weil sie ohne Strategien und Konzepte in den Wahlkampf gehen. Mit einem halbherzigen Auftritt haben sie schon die MEI verloren, aber sie machen trotzdem einfach weiter mit ihrer Mittelmäßigkeit. Klar, sie haben keinen Mäzenen wie die SVP, aber das ist keine Entschuldigung, dann muss man eben seine Anhänger mobilisieren, sonst sehe ich die SVP irgendwann bei 51% und dann wehe!
    • rodolofo 07.02.2016 12:27
      Highlight Highlight Ich sehe weitere Gründe:
      Knallharten Egoismus und skrupelloses Machtstreben.
      Und diese Haupttriebfedern des rechtsbürgerlichen Handelns kann man auch noch als ehrlich und authentisch verkaufen.
      Tatsächlich sind auch die "politisch Korrekten" und "Toleranten" in Wahrheit gar nicht so tolerant und uneigennützig, wie sie uns vorgaukeln...
      Trotzdem ist es mir lieber, wenn sie uns in die Richtung einer multikulturellen, global vernetzten und ökologisch nachhaltigen Weltgemeinschaft manipulieren.
      Ich habe Kleinkriege, Kriege und Bürgerkriege wirklich satt!!!
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 06.02.2016 10:15
    Highlight Highlight Warum bringt unser Parlament eine solche Initiative überhaupt vors Volk, wenn sie gemäss eigene Angaben teilweise ungültig ist?
    • Alex23 06.02.2016 15:44
      Highlight Highlight Adrian B.: Danke für die Erklärung. Ich habe mich oft gefragt, wieso das zur Abstimmung kommen durfte. Das scheint eine gravierende Schwachstelle zu sein. Das Volk ist meines Erachtens schlichtweg nicht in der Lage über solche komplexen Sachverhalte abzustimmen. Somit ist es ein Leichtes ihm im Vorfeld ein X für ein U vorzumachen.
  • Linus Luchs 06.02.2016 10:01
    Highlight Highlight Soso, haben sie sich amüsiert. Ja, am Stammtisch lachen sie auch gerne herzhaft über die Weltverbesserer, die Umweltschützer, die Emanzen und klopfen triumphierend auf den Bierdeckel. Mit Verstand und Argumenten ist diesen Leuten nicht beizukommen.
    • a-n-n-a 06.02.2016 11:08
      Highlight Highlight Aber die Frage ist doch, was kann man machen um diese Scheinheiligen zu entlarven? Diese Entwicklung, im Zuge welcher der Rassismus salonfähig gemacht wurde, macht mich sprachlos und schockiert mich immer wieder aufs Neue.
    • Linus Luchs 06.02.2016 23:04
      Highlight Highlight @a-n-n-a: Auch ich schwanke zwischen Wut und Verzweiflung, wenn ich diese Entwicklung sehe. Ich denke, es läge vor allem an zwei Institutionen, um sie längerfristig zu stoppen: Schulen und Medien. Nebst der elterlichen Erziehung prägen Schulen und Medien das Menschen- und Weltbild. Beide Institutionen orientieren sich aber immer mehr an ökonomischen Kriterien. Die neoliberale Agenda schafft Bürgerinnen und Bürger ohne humanistische Bildung und ohne historisches Bewusstsein. Ihnen fehlt die Basis, um Verantwortung tragen zu wollen.
      a-n-n-a, ich befürchte, es gibt keine schnelle Lösung.
  • Typu 06.02.2016 09:50
    Highlight Highlight Ich verstehe die ganze aufregung nicht. Wir sind uns doch alle einig, dass gewaltdelikte, einbrüche, körperverletzungen etc nicht zu dulden sind. Werden sie von einem ausländer begangen, soll er von mir aus ausgeschafft werden. Was genau soll da nicht io sein? Was bringen uns diese menschen mit dieser kriminellen energie? Geht es hier um eine EU-Geschichte? Müssen wir hier irgend einen pseudo EU paragraphen erfüllen? Was zum geier diskutieren wir hier eigentlich?
    • KarinM 06.02.2016 10:06
      Highlight Highlight Das ist ja genau das Problem! Es geht überhaupt nicht um die schweren Delikte! Da sind sich die Meisten einig, dass es zu einer Ausschaffung kommen sollte. Ich bin selber Rechtsanwältin und kenne mich mit Strafrecht aus. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Gerichte gute Arbeit leisten und solche Ausländer ausschaffen werden. Aber es sind die leichteren Delikte, welche Probleme machen! Wie kann es sein, dass jemand, der einen Sozialhilfebetrug im Umfang von CHF 200.00 begangen hat, härter bestraft wird als jemand der Steuern im Umfang von mehreren tausend Franken hinterzogen hat?
    • Herbert Anneler 06.02.2016 10:25
      Highlight Highlight Aus meinem weiteren Bekanntenkreis: Französin, baute Business in der Schweiz auf mit 27 Angestellten mit Schweizerpass, Ex-Mann (Schweizer) boykottierte aus Rache ihre Einbürgerung. Sie erhielt eine Strafe wegen zu schnellem Fahren im Bereich einer Autobanbaustelle. Nun noch ein einziges Mal ein Gläschen zu viel wie etwa CVP-Fraktionschef Lombardi, und das Business mit den 30 Jobs geht halt nach Frankreich, 27 SchweizerInnen und 3 AusländerInnen stehen auf der Strasse!
    • a-n-n-a 06.02.2016 11:13
      Highlight Highlight ..was mich schockiert ist, dass viele Leute nicht wissen (wollen?), das schon Heute - und auch vor 15 Jahren - Kriminelle ausgeschafft werden bzw. wurden. Die SVP ist ja bekanntlich die Meisterin der Desinformation, aber dass viele Leute einfach alles glauben, was ihnen vorgesetzt (oder auf Plakate geschrieben) wird zeugt von unglaublicher Naivität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • christianlaurin 06.02.2016 09:50
    Highlight Highlight Manchmal wünsche ich mir das wir alles der Svp machen. Kein bilateralen kein andrer Richter usw. Dann würden wir mal richtig gegen die Wand donnern so das wir vielleicht mal etwas lernen. Ich sage nicht das alles der Svp ist schlecht. Sie kann vieles Gutes bewirken, aber was jetzt läuft ist Affen Theater.
    • giguu 06.02.2016 10:12
      Highlight Highlight Ich glaube auch, dass es nun endlich Zeit ist für die SVP, dass man ihnen den Spiegel vorhält. Solche gewissenlose Politik zu betreiben sollte endlich mal aufgedeckt werden. Sommaruga sollte echt die bilateralen gegen die Wand fahren lassen, um das "Volch" die Konsequenzen seines verantwortungslosen Handelns spüren zu lassen.
  • KarinM 06.02.2016 09:47
    Highlight Highlight Ich verstehe nur nicht ganz, warum das Beispiel, welches Caroni vorbrachte, so falsch sein soll. Caroni hat nicht nur die Schoggistängeli vorgebracht, sondern so weit ich mich erinnern kann auch noch Geld im Wert von CHF 1'500.00. Mit dem Eindringen ins Gartenhäuschen (Hausfriedensbruch StGB 186), dem Eindrücken des Fensters (Sachbeschädigung StGB 144) und dem Stehlen von Schokolade und CHF 1'500.00 (Diebstahl StGB 139) ist durchaus der Einbruchdiebstahl, welcher im ersten Katalog der Initiative aufgeführt ist und direkt zur Ausschaffung führt, erfüllt! Das ist absolut unverhältnismässig!
    • Serjena 06.02.2016 10:09
      Highlight Highlight Wenn man den Text der Initiative richtig liest, trifft dies genau zu, (wie im StGB verankert) zudem werden im StGB keine Geldbeträge erwähnt, die Strafe lag bisher im Ermessen der Gerichte. Die SVP lügt auch hier wenn sie behauptet dies würde nicht zu einer Ausschiffung führen., oder sie dreht und wendet ihre eigene Initiative wie auch bei der Forderung - Raser- Ermessensspielraum, nach ihrem Gutdünken..
    • rodolofo 07.02.2016 12:49
      Highlight Highlight @ Adrian Bühlmann
      Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass die FDP nur äusserst halbherzig und unmotiviert dabei mitmacht, die SVP in Schach zu halten.
      Insgeheim sympatisiert die Hälfte ihrer Basis mit der Ablenkungs-Strategie der "Rechtsnationalen" auf dem Buckel der AusländerInnen!
      Und bringt zusammen mit der SVP in der neuen "Rechtsbürgerlichen Mehrheit" im Parlament "die Felle für ihre Klientel ins Trockene":
      - Einsparungen überall, ausser bei der Armee und bei der Landwirtschaft
      - Steuererleichterungen und Steuerschlupflöcher für die Reichen und Superreichen
      ...
  • zombie woof 06.02.2016 09:38
    Highlight Highlight Mit Rechtspopulisten eine vernünftige Diskussion zu führen ist unmöglich!
  • dracului 06.02.2016 08:56
    Highlight Highlight Sommaruga ist eine tolle Bundesrätin, aber ich frage mich schon, warum sie sich das antut? Mit grosser Bewunderung sehe ich, wie sie sachliche Argumente gegen hetzerischen Schlagworte zu setzen versucht.
    Das ist ein Vorgeschmack der nächsten 4 Jahre... Sommaruga hätte das Steuer besser den Lausbuben übergeben.
    • zombie woof 06.02.2016 09:36
      Highlight Highlight Man muss der Frau dankbar sein, so haben wir zumindest eine Bundesrätin die der SVP die Stirn bietet und gegen so gefährliche Initiativen wie die DI ankämpft!
    • dracului 06.02.2016 11:50
      Highlight Highlight Ich bin ihr dankbar und bewundere, was sie geschafft hat, wovon Blocher nur redete. Trotzdem: Die SVP scheint ein Füllhorn von Schwätzer zu sein und die Stammtischparolen verstummen erst, wenn sie Verantwortung übernehmen. Falls die DSI angenommen wird, würde ich als Bundesrätin den Bettel hinknallen. Jahre lang versucht man das Beste für dieses Land zu tun, Fehlentscheide auszubügeln und dauernd wird man von der Bauernpartei nur angegriffen. Dieser destuktive Umbau der Demokratie zur Ochlokratie muss enden!
    • Pisti 06.02.2016 12:49
      Highlight Highlight Zombie woof also ich weiss nicht welche Arena sie gesehen haben, aber die Stirn bieten sieht für mich anderst aus. Frau Sommaruga hatte null Austrahlung und Selbsbewusstsein, war schon nach dem ersten Satz von Toni Brunner sichtlich genervt. Als sie zur Sprache kam, geriet Sie auch immer wieder ins Stocken, ein souveräner Auftritt war das nicht. Dürfte der SVP eher aufwind geben.
  • N.F. 06.02.2016 08:55
    Highlight Highlight Ist doch eine Glanzleistung der Gegner. Gegen Lügen der SVP ist man eh machtlos. Die einzige Taktik die hilft ist selber zu lügen oder sich gar nicht mehr vorzubereiten... Finde das alles sehr ERFREULICH.
    • Gutelaunetyp 06.02.2016 09:07
      Highlight Highlight aber das wäre ja schade, wenn unsere politik zu einem verbalen rauffhaufen verkommen würde, in dem niemand mehr sachliche argumente vorbringt..
  • The_Toby 06.02.2016 08:54
    Highlight Highlight Haben wir tatsächlich die gleiche Arena gesehen? Meiner Meinung nach hat sich die SVP gegen Ende der Debatte nachhaltig ins Aus manövriert. Mit der Aussage, "das Volk hat nicht immer recht" und der gleichzeitigen Forderung, das Volk Verfassungsbeiträge am Parlament und der Regierung vorbei direkt zu verabschieden, kann an Widerspruch kaum übertroffen werden. Zudem hat die Aussage wohl Einfluss auf zukünftige Forderungen der SVP nach mehr Macht für das Volk.
    • Maett 06.02.2016 09:29
      Highlight Highlight @The_Toby: Das ist aber eine sehr einseitige Auslegung von Ihnen, immerhin ist das Definitionssache. Recht (im Sinne von richtig-liegen) hat das Volk ja beliebe nicht immer (auch BR und Parlament nicht), im Recht ist es dagegen schon (das ist nicht meine Aussage, sondern meine Interpretation - die natürlich auch falsch sein kann - derer, die sie ankreiden).
    • Lari 06.02.2016 10:05
      Highlight Highlight Sehe ich genauso. Meiner Meinung nach kam Herr Brunner auf dem Prüfstand ziemlich ins Schwitzen.
    • The_Toby 06.02.2016 10:08
      Highlight Highlight @Maett: bei der Aussage ging es klar um "richtig entscheiden". Auch ich bin der Meinung, dass das Volk nicht immer richtig liegt. Aber genau dafür haben wir ein System mit Volk, Parlament und Bundesrat inkl Referendum erschaffen. Die Durchsetzungsinitiative umgeht diese Institutionen und gibt dem Volk die alleinige Macht über die Verfassung. Die von der SVP so hoch gelobte schweizer Form der Demokratie wird somit wegen eigenen Interessen in die Tonne getreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 06.02.2016 08:05
    Highlight Highlight Wenn ich mir vor Augen halte, wie niederträchtig Brunner an den SVP-Parteitagen und -Delegiertenversammlungen mit Sommaruga umgeht - er nannte sie Verräterin, rückte sie in die Nähe von Verbrechern, unterstellte ihr Asylchaos, im Moment, wo ganz Europa uns beneidet -, verstehe ich, dass Sommaruga mit Brunner mehr als nur Mühe hat. Ich bin nicht SP, aber es beleidigt auch mich, wenn Brunner mit vom Volk demokratisch gewählten VertreterInnen so respektlos umgeht. Das zeugt von Respektlosigkeit gegenüber der Demokratie. Es wäre deshalb wohl klug gewesen, jemand anders zu delegieren als Sommaruga
    • zombie woof 06.02.2016 09:40
      Highlight Highlight Anstand und Respekt kennt eine SVP nicht!
  • poga 06.02.2016 07:59
    Highlight Highlight Ich bin ein wenig überrascht, dass man zumindest auf srf praktisch nur FDP Leute als Gegner der DSI sieht/höhrt. Das die CVP sich auf ihre Heiratsstraffe konzentriert ist ja urgendwie klar. Aber die grossen Namen rechts der SVP melden sich kaum zu Wort. Oder wollte sich niemand von zerreissen lassen?
    • EvilBetty 06.02.2016 09:15
      Highlight Highlight Rechts von der SVP gibts halt nicht mehr viel...
    • äti 06.02.2016 10:40
      Highlight Highlight weiter rechts gibt es doch gar nichts!
    • DerTaran 06.02.2016 10:50
      Highlight Highlight Er meint wohl Rechts von der SP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stellklaus 06.02.2016 07:21
    Highlight Highlight Naja so heftig wars nun auch wieder nicht. Brunner gab auf dem Prüfstand eine schlechte Figur ab, obwohl die Fragen von Projer weniger kritisch und aufsässig waren als bei SS. Die hatte den Gesichtsausdruck übrigens schon 1min nach Beginn der Sendung.

    Ich verstand auch nicht ganz warum die Gegner Caroni aufgestellt haben. Er macht schon seit Wochen mit wirklich lächerlich unrealistischen Fallbeispielen(Apfelklau) von sich reden. Jositsch wäre um Welten besser gewesen.

    Rutz war wirklich der Einzige der vollkommen überzeugt hat.
    • Stefan von Siegenthal 06.02.2016 08:13
      Highlight Highlight Stimmt, Jositsch hat hier wirklich gefehlt.
    • Serjena 06.02.2016 08:32
      Highlight Highlight Leider war Herr Projer wieder nicht objektiv. Zudem haben sowohl Herr Brunner wie auch Herr Rutz doch einige Male Lügen erzählt, genauer gesagt ihre eigene Initiative anders dargestellt wie was deren Text aussagt. Aber der Lacher des Abends hat Herr Brunner geboten "Volch hat nöd immer recht" Nun wissen wir was er vom "Volch" hält.
    • poga 06.02.2016 08:33
      Highlight Highlight Rein inhaltlich wäre Jositsch sicher besser gewesen. Ob er sich aber besser geschlagen hätte? Ich glaube Caroni ist rein von der Persönlichkeit her keine schlechte Wahl. Man hätte Ihn aber im Vorfeld dieser Abstimmung besser darauf vorbereiten können. Die Art wie Brunner/Rutz auftreten würden, sollte jedem Berufspolitiker klar sein.
  • chrigu_ 06.02.2016 07:14
    Highlight Highlight OK. Das sehe ich aber dezidiert anders. Gerade im Prüfstand wurden Toni Brunner m.E. sprichwörtlich die Hosen runter gezogen, auch wenn er zugegebenermaßen vieles geradebiegen kann mit seiner "lustigen" Art.
    Dass gerade Brunner zusätzlich immer wieder die gleichen leeren Parolen raushaute, ist nicht ein Zeichen der stärkeren Position. Schließlich wollten sie geflissentlich immer wieder ablenken von den problematischen Punkten der Initiative (Initiative lancieren anstatt Referendum, "Bagatelldelikte" die es effektiv gibt, rechtsstaatliche Probleme etc.). Und das Volk hat nicht immer Recht... ;)
    • Alex23 06.02.2016 15:21
      Highlight Highlight Genau. Darum finde ich den Tenor des Watson-Artikels diesmal auch nicht zutreffend. Man "prämiert" die Falschen. Wollen wir einen Preis vergeben für gekonntere Demagogie?
  • samy4me 06.02.2016 06:15
    Highlight Highlight Ich bin vorhin vom Ausgang nach Hause gekommen, habe den Artikel gelesen und mir danach direkt die Arena reingezogen. Ich hätte noch in dem Zustand, in welchem ich mich um 04:00 befand als ich ins Bett fiel, eine bessere Falle gemacht als Sommaruga und Caroni. Einmal mehr hat Links es verpasst Rechts, obwohl genügend GUTE Argumente vorhanden wären, das Wasser zu Reichen. Man muss sich dann nicht wundern wenn am Ende die SVP erneut als Sieger vom Platz geht. Aufwachen liebe Politiker, es ist auch Euer Job diesen Wahnsinn gar nicht erst Realität werden zu lassen!
    • Stefan von Siegenthal 06.02.2016 08:17
      Highlight Highlight Da hast du recht. Die SP hat hier schlichtweg versagt, weil es viel bessere Gründe gegen die Initiative gibt. In der Diskussion ist die Durchsetzungsinitiative klar besser rausgekommen, als sie tatsächlich ist.
    • a-n-n-a 06.02.2016 11:26
      Highlight Highlight Dann meldet euch doch beim Sekretariat der SP, ich bin mir sicher, dass gute Ideen gerne angenommen werden (wir Genossen sind gegenüber Neuem immer sehr aufgeschlossen).

      PS: Kritisierten ist immer einfacher, als es selber besser zu machen!
  • DerRaucher 06.02.2016 04:57
    Highlight Highlight Erstaunlich fand ich das von den 76% Ausländern in den Gefängnissen lediglich 19% überhaupt eine Aufenthaltserlaubnis haben. Darüber redete bis jetzt komischerweise noch niemand. Das heisst also das es für die überwiegende Mehrheit (Asylanten, Kriminaltouristen) die DI sowieso nicht bräuchte weil die sowieso gehen müssen. Prozentual wäre der Anteil der hier legal lebenden kriminellen Ausländern sogar kleiner als bei Schweizern (24%). Ein Punkt mehr das eine Annahme so gut wie nichts ändern würde. Wer eh illegal hier ist hat mit der DI auch nicht mehr zu verlieren.
    • Serjena 06.02.2016 08:25
      Highlight Highlight Wer sich informierte kannte diese Zahlen, die Zahlen welche die SVP publizierte wurden oftmals auch von den Medien nach unten korrigiert, nur das "Volch da nicht immer recht hat" (Toni Brunner) lies sich leider blenden.
    • barmi 06.02.2016 09:45
      Highlight Highlight Über was bisher wirklich niemand redet ist, weshalb kriminelle Ausländer (ohne Aufenthaltsbewilligung) überhaupt ihre Gefängnisstrafe in der Schweiz absitzen wenn sie danach sowieso ausgeschafft werden?
    • seventhinkingsteps 06.02.2016 11:25
      Highlight Highlight Weil wir der Staat sind der urteilt, wir müssen auch die Strafe vollziehen. Mir leuchtet das ehrlich gesagt ein. Und weil ein Richter hier urteilt mit dem Wissen, wie ein Schweizer Gefängnis aussieht und nicht das Gefängnis im Herkunftsland des Täters.
  • seventhinkingsteps 06.02.2016 03:55
    Highlight Highlight Ausserdem wäre es so einfach gewesen in dieser Debatte Brunner dazu zu bringen zu sagen, dass die Schweiz die EMRK kündigen sollte, was wohl viele Zuschauern nicht befürworten würden. "Die DSI wurde vom Parlament übrigens als teilweise ungültig erklärt, weil sie Völkerrecht kratzt bzw. gleich selber definieren wollte." Darauf Brunner in etwa: "Schweizer Recht über dem Völkerrecht, die EMRK muss im Zweifelsfall gekündigt werden." "Bisher hat das nur Griechenland in Militärdiktatur getan, ist das ihr Bild einer erfolgreichen Schweiz, Herr Brunner?". So einfach wäre das gewesen!!
  • seventhinkingsteps 06.02.2016 03:51
    Highlight Highlight Kiffen fällt tatsächlich nicht unter den Katalog der DSI, wohl aber der Verkauf von Marihuana an Ausbildungsstätten, bzw. Hanf dealen am Gymi. Das hätte man viel besser als Bagatelldelikt darstellen können. Aber die Thematik spielt Brunner und Rutz schon an sich in die Hände, es ist leicht den Gegner zum Täterschützer und Opfergegner zu degradieren. Man muss den Zuschauern nur klar machen dass auch ein Täter noch Anrecht auf individuelle Fallprüfung hat, was bei der DSI wegfällt.
    • SwissGTO 06.02.2016 07:41
      Highlight Highlight Drogendealen ist nun mal kein Bagatelldelikt.
    • Yelina 06.02.2016 08:23
      Highlight Highlight SwissGTO, wenn ein italienischstämmiger Gymischüler einem anderen Schüler für 10 Stutz etwas von seinem Gras abgiebt, ist es meiner Meinung nach eine Bagatelle. Wenn ein Chügelidealer auf dem Pausenplatz Schüler anspricht, um zu dealen, da stimme ich Ihnen zu, ist es keine Bagatelle. Aber beides gilt als "Handel"
    • samy4me 06.02.2016 08:46
      Highlight Highlight Marihuana ist eine Droge die gar nicht illegal sein dürfte. Jetzt soll der Ausländer, der dem Sohn von Ueli etwas Gras vertickt das Land verlassen müssen? Irgendwie nicht ok.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Berggurke 06.02.2016 02:03
    Highlight Highlight Es mag zwar sein, dass sich Brunner und Rutz besser verkauft haben. Aber es ist auch einfacher, mit den immergleichen populistischen Standartsätzen zu argumentieren als mit der komplexeren Argumentation der Gegner der DSI.
  • exeswiss 06.02.2016 02:00
    Highlight Highlight Eben, sehen Sie, man zieht die Kriminaltouristen ja förmlich an, weil die genau wissen, hier passiert ihnen nichts.»

    interessiert ein kriminaltourist ein landesverweis? nope, tut es nicht.

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