Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

2,44 Milliarden Verlust: Credit Suisse will 5500 Stellen abbauen



Die Credit Suisse (CS) weist für das Jahr 2016 einen Verlust von 2,44 Mrd. Franken aus. Hauptgrund für die erneut tiefroten Jahreszahlen sind Sonderkosten wie die Milliardenbusse im US-Hypothekenstreit, wie die CS am Dienstag mitteilte. Aber auch geschäftlich lief es bei der Grossbank nicht rund.

Die Grossbank hat im letzten Jahr 7250 Vollzeitstellen abgebaut. In diesem Jahr sollen weitere 5500 folgen. Abgebaut werden die Stellen jedoch nicht primär in der Bank selbst, sondern, indem die Bank die Zusammenarbeit mit externen Firmen und Mitarbeitern aufkündigt.

Der US-Hypothekenstreit hat dabei das Jahresergebnis am stärksten belastet. So musste die Grossbank im vierten Quartal rund 2 Milliarden Dollar für ihre Tricksereien mit US-Hypotheken zurückstellen. Aber auch der Umbau der Bank hat zusätzliche Kosten im Umfang von 540 Millionen Franken verursacht, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Auch 2015 gab es grossen Verlust

2015 hatte die Credit Suisse mit einem Minus von 2.94 Milliarden Franken einen noch höheren Verlust geschrieben. Damals war es vor allem eine Wertberichtigung, die der Grossbank das Ergebnis verhagelt hatte. Geschäftlich war die Bank 2015 jedoch besser unterwegs.

So wies die Credit Suisse für 2015 einen bereinigten Vorsteuergewinn von 4.2 Milliarden Franken aus. Für 2016 fällt er mit 615 Millionen Franken deutlich tiefer aus. Schlechter abgeschnitten als im Vorjahr haben dabei vor allem die Investmentbank und das Vermögensverwaltungsgeschäft in der Region Asien/Pazifik.

Zulegen konnte dagegen die Credit Suisse im Geschäft in der Schweiz und in der Internationalen Vermögensverwaltung.

(whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Die Schweiz hat einen neuen Vogel des Jahres

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

3 Hauptargumente der KVI-Gegner auf dem Prüfstand

Der Kampf um die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) tobt unerbittlich. Dabei argumentieren die Gegner auch mit Vorwürfen, die sich bei genauerer Betrachtung als falsch herausstellen. Drei Argumente im Prüfstand.

Im Abstimmungskampf zur KVI gehen die Wogen hoch. Ja-Fahnen zieren jeden zweiten innerstädtischen Balkon, die Initianten machten diese Abstimmung zur teuersten aller Zeiten. Auf der anderen Seite werden die Initianten auf Facebook in einer Verleumdungskampagne als «linke Krawallanten» verunglimpft und Ueli Maurer wird «bei der Arroganz, die hinter dieser Initiative steckt, fast schlecht».

So hart die Bandagen in diesem Kampf sind, so knapp wird wohl auch das Ergebnis werden. Momentan liegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel