Schweiz
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Justizministerin Simonetta Sommaruga erklärt Toni Brunner noch einmal das revidierte Asylgesetz und die Abläufe in einem Bundes-Asylzentrum.

Asyl-«Arena»: Köppel wird sauer und Sommaruga stellt Toni Brunner kalt – aber so richtig 

Die Abstimmungs-«Arena» zur Asylgesetz-Revision vom 5. Juni offenbarte eines: Wenn es um ihr Kernthema Migration geht, dann schickt die SVP ihre Top Shots in die «Arena». Auch wenn die Abstimmung schon verloren ist. 



Justizministerin und «Arena»-Oberlehrerin Simonetta Sommaruga kam mit Mercedes und Chauffeur ins Leutschenbach. Den Apéro nach der Sendung absolvierte sie alleine – und als leichtes Selfie-Opfer – parlierend mit den Zuschauern. 

Offenbar haben die Sicherheitsleute der Bundesrätin keine allzu hitzige Debatte über das Asylgesetz-Referendum vom 5. Juni erwartet. Und das ist die gestrige «Arena» zur Vorlage, die im Kern aus massiv beschleunigten Verfahren in grossen Asylzentren besteht, denn auch nicht geworden. Jedenfalls nicht in der Sache. 

Schwierige Übungsanlage macht alle sauer

Dass während der Sendung trotzdem alle ausser Geri Pfister mindestens einmal so richtig sauer geworden sind, war der unmöglichen Übungsanlage geschuldet, die da lautet:

  1. Das Gesetz ist mangels Gegnerschaft bereits durch, nicht einmal die SVP bekämpft es ernsthaft.
  2. Weil es eine Abstimmung dazu gibt, muss die «Arena» trotzdem eine Sendung zum Thema machen.
  3. Und weil es um das Kernthema der SVP geht, müssen die Top-Shots ihre Gesichter trotz allem in die Kameras halten, wozu sie aber eigentlich noch weniger Lust hatten als Simonetta Sommaruga auf Gratisanwälte-Bullshit-Bingo.

Vor dieser Stimmungskulisse also debattierten Bald-CVP-Präsident Gerhard Pfister und Simonetta Sommaruga mit den SVP-Nationalräten Roger Köppel und Toni Brunner über die Frage, ob es sinnvoll ist, die Asylverfahren zu zentralisieren und zu beschleunigen, um damit eine höhere Erfolgsquote bei den Rück- und Wegweisungen zu erreichen und so die Kosten im Asylwesen zu senken. 

Köppel und Brunner legten in erwarteter Manier los und prangerten die «Gratis-Anwälte» und den Aufbau einer «Asyl-Industrie» an. Ihre Kernbotschaft lautete: Eine Beschleunigung der Asylverfahren bedeute eine «Beschleunigung des Zugangs in die Schweiz bei gleichzeitiger Entschleunigung des Abgangs», wie es Köppel ausdrückte.

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Dieser ging überhaupt sehr spielerisch an die Diskussion heran und lief rhetorisch zur Hochform auf, nachdem ihm die üblichen Floskeln der «Willkommenskultur» offenbar zu langweilig geworden waren. Er lieferte originelle Begriffsschöpfungen wie «angebotsorientierte Einwanderungspolitik» und «Ausbau der Empfangsinfrastruktur». 

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Brunner hingegen verzweifelte zunehmend an der Aussichtslosigkeit seines Auftrages, Sommaruga, Pfister und die Asylgesetzrevision in Bedrängnis zu bringen. Dass Pfister Brunner gleich zu Beginn seine eigenen Zitate von 2013 vorlas, in denen er selbst für Asylzentren und beschleunigte Verfahren plädiert hatte, machte es auch nicht besser. Vorlaut schwatzte er Sommaruga drein, warf ihr vor, in Eigenregie Eritreer in der Schweiz zu behalten und abgewiesene Asylbewerber in Massen untertauchen zu lassen.  

Als Brunner zum x-ten Mal weiterredete, nachdem Sommaruga seine Anwürfe in gewohnt-oberlehrerhafter Manier zerpflückt hatte, wies sie ihn dermassen scharf zurecht, dass er nicht mehr parieren konnte. 

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Dann ging der Stern des Ansgar Gmür auf. Der ansonsten als gewitzt und gescheit bekannte Direktor des Hauseigentümer-Verbandes (HEV) hat sich von seinem HEV-Präsidenten, dem SVP-Nationalrat Hans Egloff, für den Abstimmungskampf einspannen lassen und muss nun der ganzen Schweiz erzählen, dass Sommaruga mittels des «Enteignungsparagrafen» im revidierten Asylgesetz wild im Land herum enteigne, um auf dem Boden rechtschaffener Häuslibauer Asylzentren zu errichten. So also sass Ansgar Gmür exakt 54 Minuten ganz still am Experten-Pültli, bis er endlich seinen Auftragsfuror absetzen durfte.  

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Auch den «Enteignungsparagrafen» machte Sommaruga Köppel und Brunner madig, indem sie trocken darlegte, dass es sich dabei um ein ganz normales beschleunigtes Planungsverfahren handle, wie es im Übrigen auch dem VBS für Armeebauten oder dem UVEK für Auto- oder Eisenbahnstrecken zur Verfügung stehe. Mehr als ein «Ja, aber bei der Armee geht es um die Sicherheit der Bevölkerung!» konnte Brunner nicht erwidern. 

Brunner hat es eigentlich begriffen

Zuvor brachte Brunner den Kern der Asylproblematik und gleichzeitig die Absurdität seiner Beschleunigungs-Argumentation auf den Punkt, ohne es allerdings zu merken. Nämlich, dass all diejenigen Asylsuchenden, die man nicht zurückschicken könne, einfach als vorläufig Aufgenommene in der Schweiz blieben. Daran, und da hat er vollkommen recht, ändert auch das revidierte Asylgesetz nichts. Dafür kann man diejenigen – und das führte Sommaruga nachvollziehbar aus –, die zurückgeschickt werden können, viel früher abweisen, sodass weniger Härte- und Sozialfälle entstehen. 

Derweil stand Köppel immer noch locker hinter seinem Pult und drosch rhetorisch unterhaltsame Phrasen, was ihm Moderator Jonas Projer offenbar nicht bis zum Ende der Sendung durchgehen lassen wollte. Er holte Köppel in den reaktivierten Prüfstand und warf ihm und der SVP vor, einen Inserateboykott zu betreiben und gar nicht ernsthaft gegen die Asylgesetz-Revision zu kämpfen. In der Tat erschöpft sich das Budget für den Abstimmungskampf in der Arbeitszeit des HEV-Direktors Ansgar Gmür, die die SVP nicht einmal selbst bezahlt. Das hörte Roger Köppel ungern. 

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Es war bezeichnenderweise das einzige Mal in dieser Sendung, dass der sonst locker lächelnde Köppel so richtig angesäuert reagierte.

Natürlich, weil es stimmt. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gabe 24.04.2016 04:14
    Highlight Highlight Ich finde jemanden nicht ausreden zu lassen ist sehr sehr Anstand und Respektlos, vor Allem am TV.
    Aber wenn jemand keinen Handshake machen möchte, dann ist das natürlich eine ganze Arena und X Schlagzeilem in allen CH Zeitungen wert. Einfach "Biräweich" die Politik gewisser Leute in diesem Land
  • äti 23.04.2016 22:51
    Highlight Highlight So stelle ich mir heutige hochbezahlte Söldner vor: bekommen ein paar Verslein und müssen diese x-Mal abschiessen. 2017 werden dies Robis tun mit Stimmvarianten damits erträglicher wird und kostengünstiger alleweil.
  • thestruggleisreal 23.04.2016 19:42
    Highlight Highlight manchmal denke ich mir, da hockt doch in der svp-strategie-runde einer der den karren extra in den sand setzen will, um dem ganzen drama endlich ein ende zu bereiten. Ein trojaner quasi - anders ist mir diese worte-woederholen-und meinen es merkt niemert - strategie nur schwer zu erklären - aber das wäre wohl zu schön um wahr zu seinvp.
    • kettcar #lina4weindoch 25.04.2016 11:38
      Highlight Highlight Das Köppel die Partei von innen aus zerstören will ist schon lange meine Theorie... so übertrieben daneben kann man ja eigentlich gar nicht sein... ich finde nur, er könnte jetzt dann bald mal auflösen.
  • Midnight 23.04.2016 17:46
    Highlight Highlight Die Begriffe von Köppel xDxDxD Ich kann nicht mehr xDxD Nehmen due sich überhaupt selber noch Ernst? Der nächste Köppel-Begriff wird wohl "Asyltouristen" (c) xD
  • Hammerschlegel 23.04.2016 15:54
    Highlight Highlight Also, die Herren Brunner und Köppel kamen mir vor wie zwei Pupertäre die es Frau Somaruga (Lehrerin) wieder mal richtig heimzahlen wollten. Die Argumente waren fadenscheinig und konstruiert und die Show der beiden unglaubwürdig. In der Schweiz von Asylchaos und Diktatur vom BR zu reden ist so etwas von abwägig. Auch wenn man mit dem BR nicht einverstanden ist,, heisst das ja nicht, dass man mit allen Rohren auf die Person schiesst. Herrn Köppel eignet sich nicht als Politiker und Herrn Brunner, dem politische Naturtalent, fehlte jeglicher Anstand.
    • rodolofo 23.04.2016 16:10
      Highlight Highlight Der "Klassen-Spassvogel" war aber gestern weder lustig, noch wenigstens ein kleines bisschen sympatisch. Mit zusammengekniffenen Augen schien er angestrengt zu überlegen, ohne dass nachher etwas brauchbares raus kam.
      der "Klassenstreber" rückte sich -wie üblich- die Horn-Brille mit dem Zeigfinger gegen die Stirn, wenn er zu arrogantem Besserwissertum und ideologischen Rundumschlägen ansetzte.
      Immerhin wissen diese zwei "Schüler" wenigstens, wie man der Oberlehrerin artig die Hand schüttelt...
  • arpa 23.04.2016 15:04
    Highlight Highlight Vorweg: Ich bin nicht rechts, ich bin für kriegsflüchtlinge und gegen wirtschaftaflüchtlinge, grob gesagt.

    Was nützt aber ein beschleunigtes Verfahren wenn eine Ausschaffung schlussendlich nicht durchgezogen wird? Glaubt man den Arena zahlen verlassen nur ein bruchteil das land, die anderen tauchen unter oder weigern sich. Zuerst muss doch hier eine Lösung her, bevor etwas beschleunigt werden soll.. wobei eine schnelle entscheidung sicher gut ist, wenns eben danach auch funktioniert... ich weiss noch nicht wass ich stimme...
    • AmartyaSen 23.04.2016 15:27
      Highlight Highlight Das mit dem Untertauchen ist schon heute so. Die Leute im Testbetrieb tauchten nicht öfter unter, sondern früher. Wenn man aber vergleicht, wie viele von ihnen dann wieder in der Nothilfe auftauchen (5% vs 52% im Regelbetrieb), liegt der Schluss nahe, dass viele die Schweiz verlassen haben. Grundsätzlichen nutzen schnelle Verfahren jenen Menschen, welche wirklich Asylgründe haben. Den anderen jedoch schaden sie. beispiel folgt.
    • AmartyaSen 23.04.2016 15:33
      Highlight Highlight 2/2 Angenommen ich komme aus Nigeria und habe keine asylrelevanten Gründe. Bisher: Trotz klarer Sachlage dauert das Verfahren bis zum Entscheid vielleicht einige Jahre. In dieser Zeit kann ich mir hier ein Netzwerk aufbauen und ev. arbeiten. Kommt der Nein Entscheid ist es so relativ einfach in die Irregularität abzutauchen. Ich kenne selbst viele solche Fälle. Geht das Verfahren allerdings nur max. 3 Monate, ist diese Vorbereitungszeit viel knapper. Ich überlege mir daher zweimal, ob ich 1000e Dollars für die Reise investieren will.
    • Mooncat 23.04.2016 15:53
      Highlight Highlight Es stimmt nicht, dass der Vollzug nicht vollzogen werden kann. Bei gewissen Fällen, ja. Aus Menschenrechtsgründen, weil wir an so etwas wie die Genfer Flüchtlingskonvention gebunden sind und die zum Glück wichtiger ist als von Rechten durchgesetzten Blödsinn.
      Aber bei vielen funktioniert der Vollzug bestens. Oder auch das Dublinverfahren. Oder sie erkennen dank dem Rechtsbeistand, dass ihr Gesuch chancenlos ist und entscheiden sich deshalb für eine freiwillige Rückkehr.
      Daher: wer für humanitäre und faire Behandlung von Menschen ist, der kann nur etwas stimmen: Ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 23.04.2016 14:57
    Highlight Highlight
    Die zwei SVP-"Paradepferde" Köppel und Brunner haben mich gestern abend dermassen in Rage gebracht, dass ich sofort wieder wach war und die Sendung bis zum Schluss schaute.
    Kompliment an Simonetta Sommaruga, dass sie trotz der destruktiven Polemik der Gegenseite (welche nur noch peinlich ist) die Ruhe bewaren konnte und sich sehr professionell verhielt.
    Etwas beehlendet hat mich Gerhard Pfister.
    Ihm war offensichtlich unwohl, so weit weg von seinen SVP-Kumpels. So machte er ständig verbale Bücklinge wie "hoch verehrter Roger Köppel", oder "geschätzter Toni Brunner, Du selber hast doch..." usw
  • bangawow 23.04.2016 14:51
    Highlight Highlight Wie so eine Schildkröte, die ihren langen Hals reckt und nachher beleidigt ist, dass sie nicht ans Blattgrün gekommen ist.

    SVP – Schweizer Täubeliverein.
  • TheMan 23.04.2016 14:33
    Highlight Highlight Ich finde diese Doppelmoral der Linken Cool. Einführung einer 2 Klassengesselschaft. Für Asylanten Gratis Anwälte, Bezahlen der Verfahrenskösten und wen das Asylwesen Land braucht Enteignung von Landbesitzer. Ein Schweizer muss seinen Anwalt und die Verfahrenskösten selberb bezahlen. Das die Anwälte nicht Gratis Arbeiten werden, werden uns Anwältskosten und Verfahrenskosten aufgebrumt. Die Zecke bezahlt wieder das Volk.
    • Fabio74 23.04.2016 14:57
      Highlight Highlight Interessant wie faktenresistent viele sind. Erstens: Diese Juristen kriegen eine Pauschale, die reicht nirgendwo hin. Zweitens: Die Versuche zeigten eine Beschleunigung der Verfahren und eine Senkung der Weiterzüge nach Ablehnungen. Aber: In einem Rechtsstaat muss es Rechte für alle geben. Drittens: Enteignet kann man schon heute für Strassen, Schienen, Militärinfrastruktur. Hier sagt der HEV nichts dazu. Ich sag scheinheilig und verlogen.
    • Sapere Aude 23.04.2016 15:02
      Highlight Highlight Es sind keine Gratisanwälte, es ist ein kostenloser Rechtsbeistand, welcher jedem Schweizer und jeder Schweizerin bei einem juristischen Verfahren in gleicher Weise zustimmt, wenn man die Anwaltskosten nicht zahlen kann. Die Formulierung der SVP zielt darauf ab, einen Unterschied zu erfinden wo keiner ist. Das ist schlicht und einfach lügen.
    • Sapere Aude 23.04.2016 15:17
      Highlight Highlight So zieht beispielsweise eine Einzelperson die Einsprache gegen den Stadionbau des neuen Stadions in Aarau bis vors Bundesgericht weiter. Wird er den Prozess gewinnen, übernimmt der Staat die ganzen Kosten, verliert er ihn und hat kein Geld zum die Prozesskosten zu bezahlen, dann übernimmt ebenfalls der Staat. Wenn überhaupt ein Ungleichgewicht besteht, dann zwischen der Mittelschicht und dem Rest der Schweiz. Weil diese genug verdienen um vom Gericht dazu verdonnert werden die Prozesskösten zu übernehmen, meist aber über zuwenig Mittel verfügen, dies dann wirklich zu bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Binder 23.04.2016 14:28
    Highlight Highlight Die SVP-Elite mit der Empathie von Tiefkühltruhen und dem Verantwortungsgefühl Dreijähriger erklärt uns Moral und Gerechtigkeit.
    • Thomas Binder 24.04.2016 08:51
      Highlight Highlight Ich mag Dreijährige sehr, bloss nicht zeitlebens Dreijährige, denen wir erst noch das eine geben, welches sie niemals haben dürfen, weil sie diese immer missbrauchen müssen: Macht.
  • DreamerTeamer 23.04.2016 13:51
    Highlight Highlight Es ist eine Frechheit, was die zwei SVP-Politiker da als Gegenargumente aufgetischt haben. Das war reine Angstmacherei und absolut billig. Kein einziges Gegenargument hat Hand und Fuss. Und dieser ganze Nonsens mit Beschleunigung und Entschleunigung ist sowieso "Seich". Ich war enttäuscht vom Auftreten der SVP-Politiker.

    Und Ansgar Gmür kam mir wie ein kleiner Täubeli vor.
  • Froggr 23.04.2016 13:23
    Highlight Highlight Was ich mich immer noch frage: Wie zur Hölle sollen Gratisanwälte das Asylverfahren beschleunigen? Das macht doch kein Sinn, dass etwas beschleunigt wird, wenn noch mehr Leute miteinbezogen werden.
    • Hans der Dampfer 23.04.2016 14:03
      Highlight Highlight Theoretisch sollen die Anwälte Verfahren beschleunigen indem sie Antragssteller gezielter durch das Verfahren bringen. Das Problem ist, das Anwälte nun mal per Definition Oppurtunisten sein müssen und die Verfahren dann in die Länge gezogen werden, weil sich immer noch irgendwo ein Hintertürchen findet. Genau so wird es m. M. nach kommen.
    • AmartyaSen 23.04.2016 14:06
      Highlight Highlight Ich bitte sie, nicht von Anwälten zu sprechen. Dies ist eine Wortschöpfung der SVP und schlichtweg nicht korrekt (Man braucht kein Anwaltspatent dafür). Es handelt sich um Rechtsvertretungen, welche den Asylsuchenden von Tag 1 begleiten, ihn informieren und über seine Chancen aufklären. Bisher gibt es auch schon Rechtsberatungen, diese werden über die Hilfswerke organisiert und kosten ein Vielfaches. Will man Verfahren derart verkürzen, ist die Rechtsvertretung notwendig, um den Zeitplan einhalten zu können.
    • AmartyaSen 23.04.2016 14:40
      Highlight Highlight Specht: Das stimmt absolut für Anwälte, die ein Leistungshonorar erhalten. Die Rechtsvertretung (einmal mehr, Keine Anwälte) hingegen wird pauschal mit Monatsgehalt bezahlt. Sie profitiert in keinster Weise von herausgezögerten Verfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 23.04.2016 12:46
    Highlight Highlight Wenn die syrischen Flüchtlinge erfahren, dass sie innert 48h in der Schweiz Asyl erhalten, werden wir 2016 die Million abkriegen.
    • AmartyaSen 23.04.2016 12:56
      Highlight Highlight Sie haben wohl das Asylgesetz nicht ganz verstanden. Syrische Flüchtlinge erhalten in der Regel eben kein Asyl, sondern eine vorläufige Aufnahme. Zudem, Menschen "kriegt" man nicht "ab". Diese Leute fliehen vor Krieg, würden sie denen keinen Schutz gewähren wollen?
    • seventhinkingsteps 23.04.2016 13:03
      Highlight Highlight Die Asylgesetzrevision ändert nichts an den Bedingungen für Asyl. Wenn ein Asylbewerber mit dem neuen Gesetz Asyl erhält, dann nur wenn er es mit dem alten Gesetz auch bekommen hätte. Einfach schneller als vorher. Hingegen können wir dem neuen Gesetz Asylbewerber, die die Bedingungen nicht erfüllen, schneller wieder abweisen.
    • simiimi 23.04.2016 13:09
      Highlight Highlight @AmartyaSen Wenn die syrischen Flüchtlinge kein Anrecht auf Asyl haben, wer dann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einstein56 23.04.2016 12:23
    Highlight Highlight Der Auftritt von unserer Oberlehrerin war - entschuldigt bitte - peinlich. Sie wirkte von Anfang an überheblich und genervt, sich mit diesen Typen abgeben zu müssen. Sorry Frau Lehrerin, so geht das nicht. Und dann blickte sie dauernd händeringend und hilfesuchend zu Gery Pfister. Der zukünftige Bundesrat wird den Nickerchenclub dereinst aufmischen. Gery for President!!!
    • Steddybär 23.04.2016 13:58
      Highlight Highlight Ich glaube, ich wäre auch genervt, wenn ich mich mit dem Duo abgeben müsste ;-)
    • Fabio74 23.04.2016 15:01
      Highlight Highlight Wenn ich mit dem Brunner Toni und dem Köppel zu tun hätte wäre ich auch frustiert. Brunner lügt siehe Zitate von 2013 und Köppel als Klein Goebbels machts auch nicht besser.
    • rodolofo 23.04.2016 15:39
      Highlight Highlight Brunner und Köppel haben ständig dazwischen gerufen!
      Sind wir bald so weit, dass sie unsereinen nieder schreihen?
      Bundesrätin Sommaruga hat sehr angemessen darauf reagiert: Sie hat einfach nichts mehr gesagt und abgewartet.
      Dann hat sie gefragt: "Darf ich jetzt weiter sprechen?"
      Aber etwas anderes hat mich stark irritiert und abgelenkt:
      Moderator Preuer schaute, während Frau Sommaruga noch am reden war, rüber zu Roger Köppel und hielt seine Regisseuren-Hand ins Bild, wie ein Damokles-Schwert.
      Ich finde, er sollte das unterlassen.
      Wenn eine Person spricht, sollten ihr die anderen zuhören!
  • Thomas Binder 23.04.2016 12:14
    Highlight Highlight Die Schweiz stimmt ab über eines der weltweit härtesten Asylgesetze und Köppel redet von "angebotsorientierter Einwanderungspolitik" und "Willkommenskultur", derweil Brunner subventionierte Gratisfuttertroge für sein Braunvieh wichtiger sind als Gratisrechtsvertreter für Kriegsflüchtlinge: Bye-bye Menschlichkeit, welcome new brave SVP world.
    • Thomas Binder 23.04.2016 12:29
      Highlight Highlight Ich setze mich zuerst für die Bekämpfung der Fluchtursachen ein, für die Beendigung "unserer" Waffenlieferungen, Wirtschafts- und realen Kriege und für die massive Verstärkung der Hilfe vor Ort, dann dafür, dass dies die ganze "westliche Wertegemeinschaft" tut, dann für das Einziehen aller Steuern der (Super)reichen, für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und dann für die temporäre Aufnahme so vieler Flüchtlinge wie notwendig.
    • satyros 23.04.2016 12:52
      Highlight Highlight @simply smarter: Die Grenze der Verfolgten auf der Welt setzen leider nicht wir, sondern Herren wie Assad und Afewerki. Und wer von Obergrenzen für die Schweiz, eines der reichsten Länder der Welt, redet, sollte nicht vergessen, dass der Libanon, nicht eines der reichsten Länder der Welt, mit seinen vier Millionen Einwohnern ca. zwei Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen hat.
    • Maragia 23.04.2016 12:53
      Highlight Highlight Wo und wie setzt DU dich konkret dafür ein? Ein paar Beispiele bitte!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 23.04.2016 12:11
    Highlight Highlight Lächerlich fand ich den Einwurf von Köppel: Wenn ER (KOEPPEL) und Toni BRUNNER sich in die Arena bemühen dann zeige dies wie wichtig man die Sache nehme und für ein Nein kämpfe.
    Da leidet er höflich ausgedrückt wohl an leichtem Grössenwahn und haut seine SVP-Kollegen schön in die Pfanne!
  • Lowend 23.04.2016 11:39
    Highlight Highlight Simonetta Sommaruga war genial, wie ruhig sie den Täubeli-Toni in den Senkel stellte und das Highlight war echt der Hauseigentümer Boss, der fast eine Stunde lang wartete, um sich dann furchtbar über ein normales Plangenehmigungsverfahren aufzuregen, das beim Militär- und beim Verkehrsdepartement problemlos akzeptiert wird und am Ende von Geri Pfister mit der Frage, warum der HEV den bei der Vernehmlassung und der Beratung im Parlament schwieg, um sich jetzt plötzlich so medienwirksam aufzuregen, komplett demontiert wurde. Zu den zwei pöbelnden Phrasendreschern erübrigt sich jeder Kommentar.
    • rodolofo 23.04.2016 15:50
      Highlight Highlight Dieses wild gestikulierende "Männchen" vom Hauseigentümerverband setzte dem ganzen unwürdigen Spektakel wirklich noch das Sennenkäppi auf!
      Was sollte das eigentlich?
      Bei jeder Strasse von nationalem Interesse wird Land enteignet!
      Und Simonetta Sommaruga erklärte ja ganz sachlich, dass die neuen Asylzentren in einvernehmlicher Zusammenarbeit mit den Kantonen gesucht und geplant würden!
      Aber hier ging es gar nicht mehr um das Suchen von Lösungen, sondern das war reine Sabotage!
      Damit haben die SVP und der HEV-Präsident bewiesen, dass sie -ähnlich der AFD in Deutschland- kaum integrierbar sind...
  • Turi 23.04.2016 11:14
    Highlight Highlight manchmal würde es schon helfen, die einkommen und vermögen der politiker in der arena transparent zu machen. dann wüsste man, dass hier ein paar gutbetuchte selbstdarsteller zu gast waren, die weit davor entfernt sind, die sorgen und erfahrungen der normalen bürger zu kennen, geschweige denn zu teilen. gilt von sp bis svp.
  • Der Kritiker 23.04.2016 10:55
    Highlight Highlight Und ich schaue mir die Arena gleich nochmals an. Brunner ist ja Inkompetenz in Person. Meine Frage an Brunner: weshalb hat SVP-Maurer das EJPD nicht übernommen? Dann hätten wir hier heute ja offenbar all diese Probleme nicht.
  • roger.schmid 23.04.2016 10:53
    Highlight Highlight Danke für die Zusammenfassung. Immer gut wenn man bei Köppels Visage einfach hoch scrollen kann und seine gut bezahlte Hetze nicht anhören muss.
  • Grundi72 23.04.2016 10:33
    Highlight Highlight Und watson so:

    3 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune!
    Ich mach' mir die Welt,
    Widdewidde wie sie mir gefällt ....
    • Xeno 23.04.2016 11:04
      Highlight Highlight Was wolltest Du sagen? Watson hat es auf den Punkt gebracht, mir eher noch zu zahm.
    • FrancoL 23.04.2016 12:15
      Highlight Highlight Ich kenn dieses Liedchen und nun geht Pippi Langstrumpf ins Asyl?
    • esmereldat 23.04.2016 19:49
      Highlight Highlight @FrancoL Dann kennst Du das Lied wohl doch nicht oder meinst zumindest ein anderes ;-) aber macht nichts, man muss nicht jeden Insider verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 23.04.2016 10:32
    Highlight Highlight Lieber das Geld für die Gratisanwälte weglassen, dafür mehr, die wirklich Schutz suchen, aufnehmen.
    • _helmet 23.04.2016 11:05
      Highlight Highlight Es sind keine Gratisanwälte. Es sind für die Beschleunigung der Asylverfahren notwendige Rechtsberater, die notwendig sind, damit die wirklich Schutzbedürftigen auch Schutz finden. Zudem machen sie die Verfahren billiger.
    • seventhinkingsteps 23.04.2016 11:39
      Highlight Highlight Es sind Rechtsberater ohne Anwaltslizenz. Ausserdem sind sie pauschal pro Fall bezahlt, nicht per Stunde. Es besteht also seitens des Rechtsberaters kein Anreiz, das Verfahren zu verlängern oder den Asylbewerber dazu zu bewegen, irgendwas anzufechten.
    • ströfzgi 23.04.2016 12:39
      Highlight Highlight @seven... wenn pro fall bezahlt wird, besteht der anreiz dann nicht darin, möglichst viele fälle zu haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • -woe- 23.04.2016 10:30
    Highlight Highlight Eine Antwort blieben Brunner und Köppel schuldig, weil die Frage dazu leider nicht gestellt worden ist:
    Wenn beschleunigte Asylverfahren angeblich eine anziehende Wirkung auf Asylsuchende haben, müsste man dann für eine abschreckende Wirkung die Asylverfahren so lange wie möglich hinziehen?
    Was ist in den Augen der SVP die ideale Länge eines Asylverfahrens?
    • Der Kritiker 23.04.2016 10:37
      Highlight Highlight Das ist der logische Umkehrschluss... und um es richtig chauvinistisch zu sagen: sind Köppel und Brunner Hühner? Sie gackerten rum und dies ohne Logik. Brunner wurde laut und bewies damit, dass er keine Argumente hatte. Auch Köppel machte eine schlechte Falle. Die auswendig gelernten Sprüche prellten an Pfister und Sommaruga wie Glasperlen ab.
    • seventhinkingsteps 23.04.2016 11:37
      Highlight Highlight Nein, Asylrecht praktisch abschaffen und Grenzen dicht. Das wäre zumindest der feuchte Traum Glarners und Lutzi Stamms wenn sie von islamischer Invasion fabulieren

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