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Syngenta verdient in der ersten Jahreshälfte 13 Prozent weniger



Der Agrochemiekonzern Syngenta hat im ersten Halbjahr 2017 13 Prozent weniger verdient. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 928 Millionen Dollar, nach einer Milliarde im Vorjahreshalbjahr. Zudem drückten widrige Wetterbedingungen und Rohstoffpreise auf den Umsatz.

Beim Reingewinn machten sich unter anderem auch höhere Resturkturierungsausgaben bemerkbar, insbesondere höhere Aufwendungen für die Barauszahlung im Zusammenhang mit Mitarbeiterbeteiligungsplänen sowie Wertberichtigungsverluste in Verbindung mit dem Verkauf einer Nutzpflanzensparte, wie Syngenta am Mittwoch mitteilte.

Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) gab nach um 5 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar.

Zwar habe der Umsatz trotz widriger Bedingungen in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten sowie Nordamerika gehalten werden können. In Lateinamerika aber sei er stark rückläufig gewesen. Dort leidet die Branche unter niedrigen Rohstoffpreisen, zudem sind die Bestände in den Vertriebskanälen in Brasilien hoch, wie es in der Mitteilung heisst.

In der ersten Jahreshälfte war Syngenta in chinesische Hände übergegangen. Unter dem neuen Besitzer ChemChina will Syngenta die Führungsposition im Bereich Pflanzenschutz ausbauen und eine starke Nummer Drei im Bereich Saatgut werden, wie das Unternehmen weiter festhielt. (sda)

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