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Nach Amok-Drohung auf Facebook: Österreicher in Zürich verhaftet



Gleich zwei Männer haben in den vergangenen Tagen auf Facebook gedroht, einen Amoklauf durchführen zu wollen. Die Zürcher Kantonspolizei wurde auf die Äusserungen hingewiesen und leitete sofort Ermittlungen ein. Ein Mann wurde verhaftet, ein zweiter kontrolliert.

Die Kantonspolizei Zürich war über Facebook beziehungsweise WhatsApp auf die Äusserungen aufmerksam gemacht worden, wie sie in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Ein 36-jähriger Österreicher wurde im Zuge der Ermittlungen am vergangenen Donnerstag – noch am Tag der geäusserten Drohung – im Zürcher Hauptbahnhof verhaftet.

ARCHIV - ZU DEN NEUEN KRITERIEN DER STADTPOLIZEI ZUERICH BEI PERSONENKONTROLLEN, AM MONTAG, 20. NOVEMBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE THEMENBILDER ---- Beamte der Zuercher Stadtpolizei im Hauptbahnhof Zuerich am Samstag, 14. November 2015. Nach den Anschlaegen von Paris markiert die Polizei in der Schweiz verstaerkt Praesenz auch in groesseren Bahnhoefen oder in Fernverkehrszuegen, wie Stefan Blaettler, Praesident der Konferenz der Polizeikommandanten, an einer Medienkonferenz in Bern sagte. Zudem wuerden die Kontrollen an der Grenze verstaerkt. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Die Handschellen klickten am Bahnhof Zürich. Bild: KEYSTONE

Der Mann hatte zuvor auf Facebook sehr konkret geäussert, dass er in Zürich einen Amoklauf durchführen wolle. Nach ersten Ermittlungen könne aber davon ausgegangen werden, dass der Mann, der sich als Tourist in Zürich aufhielt, seine Drohung nicht wahrmachen wollte. Wegen seiner Äusserungen machte er sich aber strafbar.

Bereits am Mittwoch war der Polizei gemeldet worden, dass ein Mitglied einer geschlossenen Gruppe auf Facebook Andeutungen gemacht hatte, die auf eine Amoktat hinweisen könnten. Als Urheber dieser Aussagen wurde ein junger Mann aus dem Kanton Aargau identifiziert.

Die Kantonspolizei Aargau kontrollierte den Mann daraufhin an dessen Wohnort. Eine Ausführung der angedrohten Tat könne ausgeschlossen werden, heisst es in der Mitteilung weiter. (sda)

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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