Schweiz
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AZUM THEMA JUGENDLICHE UND MOBILTELEFON STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 14.01.2016, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---  group high school students use their smart phones on the schoolyard of their high school, photographed in Zug, Switzerland, on June 9, 2015. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Eine Gruppe Gymnasiasten benutzen ihre Smartphone auf dem Pausenplatz ihrer Schule, aufgenommen am 9. Juni 2015 in Zug. (KEYSTONE/Christof Schuerpf)

Das schnelle Geld versprochen, einen Schuldenberg erhalten: Die Betrüger verleiten Jugendliche dazu, Handy-Verträge abzuschliessen. Bild: KEYSTONE

Zürcher Polizei schlägt Alarm: So fies legen Trickbetrüger Jugendliche mit Handy-Abos rein 

Eine neue Betrugsmasche hat es auf Jugendliche abgesehen. Trickbetrüger versprechen gutgläubigen Jugendlichen das schnelle Geld. Am Ende sitzen diese auf einem Schuldenberg. Die Kantonspolizei Zürich lanciert jetzt eine Kampagne gegen die perfide Masche.



In den letzten Monaten häufen sich Anzeigen von Jugendlichen, die Opfer einer neuen Betrugsmasche wurden. Jugendliche und junge Erwachsene lauern Altersgenossen auf und erzählen ihnen, wie sie ziemlich schnell und einfach zu Kohle kommen: Sie sollen bei Mobilfunkanbietern Verträge abschliessen, zu denen man kostenlose Handys oder Tablets erhält. Die Betrüger versprechen ihnen, die Geräte abzukaufen und die Verträge auf ihre Firmen zu überschreiben.

Bereits drei Täter gefasst

Beim Versprechen bleibt es dann: Die Jugendlichen bleiben meist auf den Handy-Abonnementen mit Laufzeiten von teilweise mehreren Jahren sitzen. Die Rechnungen türmen sich und so entstehen Schulden von bis zu 50'000 Franken. Die Betrüger hingegen verdienen sich eine goldene Nase mit dem Weiterverkauf der Tablets und Handys.

Bereits hat die Kantonspolizei Zürich drei mutmassliche Täter, drei Schweizer im Alter von 19, 20 und 26 Jahren, festgenommen. Sie werden verdächtigt, mit der Masche mehrere 10'000 Franken ergaunert zu haben.

Polizei lanciert Kampagne

Jetzt will die Stadtpolizei Zürich dem Treiben offenbar auf ihre Weise einen Riegel schieben. Zusammen mit der offenen Jugendarbeit Zürich und der Schuldenprävention hat sie über die sozialen Medien die Präventionskampagne «#fakefameZH» lanciert, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Unter dem Hashtag #fakefameZH sollen sie ihre Vorstellungen und Ideen von falschem Reichtum posten. (rwy)

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 17.08.2016 23:20
    Highlight Highlight Grösser als die Gier gewisser Menschen ist offenbar nur noch ihre Dummheit...
  • Alex_Steiner 04.08.2016 10:47
    Highlight Highlight Wie genau soll der Trick genau funktionieren? Also der angebliche "Trick" den sie den Jugendlichen auftischen.

    Sie müssen ja einen angeblichen Weg haben um das Abo nicht zu bezahlen. Wenn man aber das Abo einfach auf ihre Firma überträgt müssten sie ja dann trotzdem das Abo bezahlen. Also hätten sie dem jugendlichen Geld für das Tablet bezahlt und müssten dann das Abo noch fertig abbezahlen. Wie sollten sie damit Geld verdienen? Wie kann man auf so etwas hereinfallen?
    • Brummbaer76 04.08.2016 12:37
      Highlight Highlight Das Abo wird ja eben NICHT umgeschrieben und die Täter haben beides Tablets, Smartphones und zu beginn die Abos. Die Geräte werden dann Online verkauft.
      Da die Abos Mindestlaufzeiten haben, bleiben die Geschädigten auf den Kosten Sitzen.
    • Alex_Steiner 04.08.2016 13:28
      Highlight Highlight @Brummbaer76: Ich frage nicht wie der Betrüger tatsächlich sein Geld macht... sondern wie er es ihnen erzählt hat. Wie hat er den Opfern erklärt das er Gewinn machen will?
    • Charlie Brown 04.08.2016 19:38
      Highlight Highlight @Alex: Ich hab es so verstanden: Ich frage dich, ob du ein Abo sbschliesst und mir das Phone für sagen wir mal 200 Stutz verkaufst. Gemäss meinem Versprechen bekommst du krine Rechnung, da ich das Abo sofort umschreiben lasse. Dein Gewinn (vermeindlich): 200 Stutz.

      Ich verticke das Phone anschliessend für 400 online. Mein Gewinn (effektiv): 200 Stutz.

      Dein Schaden: 24x Abogebühr abzüglich 200 Stutz.

      Der Betrüger sagt nicht, er mache Gewinn, er sagt z.B. dass er als Firma nicht Neukunde ist und darum kein so gutes Angebot fürs neue Phone bekommt (stell ich mir vor).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex_Steiner 04.08.2016 10:37
    Highlight Highlight Was? Wie soll das funktionieren? Ich soll ein Abo abschliessen und das Gratis Tablet ihnen verkaufen. Dann kann ich das Abo auf ihre Firma abschieben und sie sollen das Abo weiter bezahlen.

    Wieso genau würden sie mich dazu brauchen? Können sie das Abo nicht direkt auf die Firma abschliessen und das Tablet selber abstauben? Hä? Wo ist der Trick dabei? Sie müssten ja einen Weg haben um das Abo nicht zu bezahlen. Sonst macht das ganze ja keinen Sinn...
  • Angelika 04.08.2016 07:14
    Highlight Highlight Ist das nicht (mehr?) so, dass die Eltern mitunterschreiben müssen? Oder war das nie so? Unter 18 ist man doch gar nicht unterzeichnungsberechtigt, oder sind Natelabos eine Ausnahme? Oder sind diese Jugendlichen schon über 18?
    • Dadaist 04.08.2016 08:57
      Highlight Highlight Ich war 19 und habe mich ebenfalls durch einen ähnlichen Trick verschuldet aber nur gering, und in der Schweiz gelten alle ≤19 als Jugendliche also alle 13-19 Jährigen :)
    • Alex_Steiner 04.08.2016 10:42
      Highlight Highlight @Dadaist: Öhm... was?

      @Angelika: Jugendabos bei Sunrise und Salt kannst du bis 30 abschliessen. Bei Swisscom ist es bis 26. Und idioten findest du in jeder Altersklasse.
    • Charlie Brown 04.08.2016 19:31
      Highlight Highlight @Alex: Das war aber definitiv nicht die Frage von Angelika...
  • giguu 04.08.2016 06:54
    Highlight Highlight Die Swisscom verdient gross mit. Swisscom easypay ist zum Beispiel ein Dienst, der ausschliesslich zum Betrug geschaffen wurde. Rentner und jugendliche werden mit dubiosen Abos zu gepflastert, die sie nie bestellt haben, ihnen 0 Mehrwert bieten und müssen dann monatlich zig Franken bezahlen. Das wäre auch mal einen Artikel Wert...
  • Charlie Brown 04.08.2016 06:24
    Highlight Highlight Wie kommt man so auf 50'000 Schulden? Selbst mit dem teuersten Abo (199/Monat) mit einer Laufzeit von 24 Monaten muss man ja den selben Fehler 10 Mal machen...? Oder verstehe ich da was falsch?
    • MaskedGaijin 04.08.2016 07:54
      Highlight Highlight Hab das selbe gedacht. Selbst wenn man bei 3, 4 Anbietern das teuerste Abo nimmt, kommt man doch nie auf 50'000.-?
    • Brummbaer76 04.08.2016 09:18
      Highlight Highlight Der Artikel ist ein bisschen ungenau. Auf der Seite der Stapo steht genauer wie es geht. Dort ist von bis zu 10 Abos verschiedener Anbieter die Rede. Die Geräte werden ja mit den Abos weitergegeben und dann auch benützt.

Offen gesagt

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