Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Denis Nikitin, Pnos-Seminar, Pnos, Selbstverteidigungs-Kurs,

Denis Nikitin am letzten Selbstverteidigungs-Seminar der Pnos. screenshot: youtube

Rechtsextreme laden in der Region Zürich zum Selbstverteidigungs-Kurs

«Wort und Tat 2» – So heisst der Workshop, der morgen von der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) durchgeführt wird. Mit dabei ist auch der russische Kampfsportler und Gründer der Nazi-Mode-Marke «White Rex».



Mit Fäusten, Messern und Baseballschlägern trainieren die muskelbepackten Männer im Werbevideo von «White Rex» ihre Schläge. White Rex ist eine russische Modemarke, die neben Klamotten auch Kampfsportartikel anbietet. Das Design: Rechtsextremistische Symbole, Wikinger-Look und Gewaltästhetik.

Die Marke organisiert Kampfsporttuniere und Trainings und will, dass «die weissen Völker Europas» ihren «Kampfgeist wiederentdecken». Gründer dieses Modelabels und selber Kampfsportler ist Denis Nikitin. Er ist morgen in der Schweiz, um Mitgliedern und Sympathisanten der Pnos schon zum zweiten Mal seine Kniffs beizubringen. «Wort und Tat 2», heisst der fragwürdige Workshop. Der Ort ist geheim, auf dem Flyer ist lediglich der Hinweis auf die Region Zürich gegeben.

«Wir wollen gewappnet sein»

Wie schon letztes Jahr hat die Pnos einen zweitägigen Workshop mit Nikitin geplant. Während die Mitglieder am Samstag in Selbstverteidigung geschult werden, steht am Sonntag ein russischer Kulturtag auf dem Programm: Ein russischer Liedermacher soll auftreten, anschliessend gibt es einen Vortrag über «die Verwurzelung zur zaristischen Familie im antikommunistischen Kampf der Neuzeit».

Wort und Tat 2, White Rex, Pnos-Veranstaltung, Pnos, Rechtsextremismus,

Dieser Flyer kursiert auf Facebook. bild: facebook

Wovor sich die Pnos mit Selbstverteidigung schützen will, erklärt Parteichef Dominic Lüthard. «Wir wollen gewappnet sein. Was die Zukunft bringt, kann man nie wissen», sagt er. Seit mehreren Jahren gehe aber keine Gefahr mehr von der Antifa aus. Deren Angriffe beschränken sich hauptsächlich auf Internetspionage, erklärt er weiter.

Mit den Muckis dabei sein

Wieso die Pnos dann erst im Sommer 2015 den «Ahnensturm», den parteieigenen Sicherheitsdienst gegründet hat, bleibt offen. Samuel Althof, Leiter der Fachstelle für Rassismus und Gewaltprävention, hat eine einfache Erklärung: «Die Pnos glaubt sich vor der Wirkung ihrer rassistischen Provokation verteidigen zu müssen. Man muss dies aus der Perspektive einer Kampfgruppe sehen, die sie ja selbsterklärt sind. Eines der Hauptziele der Pnos ist es deshalb, sich verteidigen zu können.»

Propagandamittel Ahnensturm

Althof erklärt, dass der Ahnensturm vornehmlich ein Propagandamittel der Pnos sei. Weiter soll er in der Partei zusätzlich Sinn stiften: «Mitglieder der Pnos, die sich weniger politisch beteiligen wollen, können so mit ihren Muckis dabei sein. Fakt aber ist, dass der Ahnensturm (AS) als Sicherheitsinstrument komplett nutzlos ist», sagt Althof.

Wenn es eine Auseinandersetzung zwischen der Antifa und der Pnos gäbe, wäre die Polizei die effizientere und richtige Lösung, um zu deeskalieren. «Selbstjustiz ist strafbar. Auch bei einem Konzert engagiert man gescheiter die Securitas Sicherheitsfirmen mit den nötigen Bewilligungen und Erfahrungen, die über eine solide Ausbildung verfügen, anstatt des Laien-Kampftrupps AS», so Althof.

Spielzeugpartei Pnos

Der Ahnensturm AS spielt auf die Sturmabteilung SA, der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP an. Eine bewusste Provokation? Althof hält dies für keinen Zufall. Einschüchterung und Provokation seien ‹die› Mittel der Rechtsextremen. «Die Pnos ist nicht mehr als eine Spielzeugpartei, die in der Schweiz keine, ja null, politische Bedeutung hat.»

Auf Bildern von Parteiversammlungen sehe man immer wieder, dass die Bilder zugeschnitten sind, so dass man die leeren Plätze nicht sieht. Weiter verfüge die Pnos über keinerlei Mandate, weder in einem komunalen, kantonalen oder im nationalen Parlament. «Die einzige Möglichkeit der Pnos, Aufmerksamkeit zu erregen, ist die Provokation. Dazu gehören üble Wortspielereien wie der AS, die an die SA erinnern soll, aber auch solche Veranstaltungen», sagt er gegenüber watson.

Die Kantonspolizei Zürich weiss von der bevorstehenden Veranstaltung. «Wir wollen grundsätzlich keine Anlässe links- oder rechtsradikaler Gruppierungen im Kanton Zürich. Daher verfolgen wir das Geschehen in den Szenen aufmerksam. Zum konkreten Vorgehen geben wir keine Auskunft.», sagt Carmen Surber von der Medienstelle der Kantonspolizei Zürich.

White Rex, Russland

Die Marke «White Rex» gibt sich auf Facebook mit solchen Bildern gefährlich. Bild: Facebook

Auf Nachfrage, wieso die Pnos einen deklarierten Neonazi einlädt, um einen Selbstverteidigungskurs abzuhalten, erklärt Pnos-Chef Lüthard: «In den Medien wird man schnell als Nazi abgestempelt. Für mich ist einer, der einen Hitlergruss macht ein Nazi.»

Hitlergruss an Rütli-Feier

Im Jahr 2010 hatte die Pnos Schlagzeilen gemacht, nachdem ein Mann auf einer Pnos-Feier auf der Rütliwiese den Hitlergruss gezeigt hatte und auf der Facebookseite von White Rex waren laut Blick letztes Jahr noch Bilder von Hitlergrüssen gepostet worden.

Auch Lüthard selbst ist kein unbeschriebenes Blatt. Lüthard sang mit seiner Band an mehreren Gedenkfeiern des Blood-and-Honour-Gründers Ian Stuart. In seinen Texten geht es um «Rassenschande» und die «reine Schweiz», befreit von der «fremden Brut». Daneben wurde er auch wegen Körperverletzung verurteilt.

Das wurde aus der Führungsriege des «Dritten Reiches»

Das könnte dich auch interessieren:

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

93
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 12.02.2017 08:22
    Highlight Highlight Gegen wen wollen die sich eigentlich verteidigen?
    SIE sind ja die brutalen Schläger...
  • stamm 12.02.2017 00:28
    Highlight Highlight Dass über so eine Spielzeuggruppierung überhaupt geschrieben wird verwundert mich. Aber warum solche Gruppierungen entstehen, darüber denkt wohl keiner nach. Solche Gruppierungen gibt es rechts, wie auch links. Aber wer in Wirklichkeit mehr Schaden anrichtet, darüber können wir wohl erst in 20 Jahren berichten....
  • Mira Bond 10.02.2017 23:59
    Highlight Highlight Und wenn das nun Islamisten wären (die ich übrigens gerne in die gleiche Ecke stelle wie Faschos), dann würde die Schweizer Regierung viel schneller handeln...
    • rodolofo 11.02.2017 07:50
      Highlight Highlight Wenn Du die beiden Varianten des Faschismus (den Christlich Geprägten- und den Muslimisch Geprägten-) gleich behandeln willst, was sollen dann die vielsagenden drei Pünktchen am Schluss?
    • CASSIO 11.02.2017 10:18
      Highlight Highlight Rodolofo, wie christlich waren die NS? Bereits das Hakenkreuz ist ein Hinduzeichen, und angesichts des Kastendenkens da näher am NS-Gedankengut als das Christentum.
    • rodolofo 12.02.2017 08:29
      Highlight Highlight @ CASSIO
      Das Zeichen der "Schwarzen Nazi-Spinne" wurde tatsächlich aus dem Indischen Kulturkreis geklaut.
      Aber ein solches Detail kann uns nicht darüber hinweg täuschen, dass die Christliche Mythologie mit ihren Legenden über den Verrat von Jesus durch Judas und durch die Juden und die darauf folgende systematische Diskriminierung, Ausgrenzung, Diffamierung und Verfolgung der Jüdischen Minderheit der Nazi-Ideologie das Feld bereitete, auf dem ihre "Saat des Hasses" aufging.
      Die Inder haben mit all dem nun wirklich rein gar nichts am Turban!
  • malu 64 10.02.2017 19:53
    Highlight Highlight Ich habe gehört, das der schwarze Block seit
    Neustem Combat Schiesstranings anbietet. Jetzt weiss ich auch warum!
    • Fabio74 10.02.2017 22:27
      Highlight Highlight SOlche Behauptungen sind Schwachsinn und kontraproduktiv
    • malu 64 11.02.2017 01:48
      Highlight Highlight Nehmt nicht alles so ernst. Keine Paranoia.
    • rodolofo 11.02.2017 07:41
      Highlight Highlight Auch die heutigen Nazis kommen spassig sauglatt daher!
      Zum Erfolgsrezept von "The Donald" gehört auch, dass er einer Komödie mir Schwarzem, Englischen Humor entsprungen zu sein scheint!
      (Habt Ihr den Neben-Gag beim Zusammenhang "Schwarzer Englischer Humor" und "Weisser Rassist" bemerkt?).
      Ich beobachte, dass sogar Putin-TV versucht, einen locker-humorigen Erzählstil zu imitieren, um beim "Westlichen" Publikum besser anzukommen...
      Wir sollten uns von solchen Maskeraden und Geheimdienstlichen Tarnungen nicht täuschen lassen! Unter dem Clown-Kostüm steckt nach wie vor ein knallhartes Würstchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marianne Binder 10.02.2017 18:54
    Highlight Highlight Ahnensturm!!!!!!!!!! Was für ein Wort! Wann war das Ende des zweiten Weltkrieges? Das Hirn mancher Leute ist offenbar so klein, dass nicht einmal knapp 70 Jahre Erinnerung an diesen Horror mit weltweit 80 Millionen Toten hineinpassen. Danke Watson für die Nachhilfe in Geschichte. Wohl vergebene Mühe. Lesen ist bei diesen Typen wohl auch eine Überforderung.
  • rodolofo 10.02.2017 18:21
    Highlight Highlight Was sollen die vielen Artikel über Rechtsextreme, Blocher, Trump und so weiter?
    Wollen die Watson-MacherInnen sich das "Rechtsnationale" Kunden-Segment erschliessen, welches nach der Schliessung der NZZ-Social Media-Plattform eine neue Heimat sucht und hier bereits offensiv angeworben und willkommen geheissen wurde?
    Es ist doch immer wieder das Selbe:
    Am Schluss triumphiert immer die Geschäftliche Gier...
    Macht nur so weiter!
    Dann seid Ihr mich aber bald los!
    Am Ende bin ich gegen alles Private und nur noch für Öffentlich-Rechtliche Medien!
    • Marianne Binder 10.02.2017 21:43
      Highlight Highlight ?
    • The fine Laird 10.02.2017 23:27
      Highlight Highlight Na dann geh...
    • rodolofo 11.02.2017 07:52
      Highlight Highlight @ The fine Laird
      Hunde die bellen, beissen nicht.
      Hast Du das noch nicht gelernt?
      Das Bellen soll ja das spätere Beissen unnötig machen!
      Also warten wir erst mal ab, wie sich die Dinge hier weiterentwickeln...
  • Shabina 10.02.2017 17:20
    Highlight Highlight Nur so als Einwurf, das soll nicht die Veranstaltung gutheissen, nur die tw. einseitige Berichterstattung veranschaulichen...
    http://www.srf.ch/news/international/der-begriff-linksextreme-wird-nur-ganz-selten-gebraucht
    • Lowend 10.02.2017 18:30
      Highlight Highlight Mimimimimi .... der Begriff wird kaum verwendet weil kluge Menschen denen Kommunisten sagen.

      Übrigens geht es hier nicht um eine kommunistische, sondern um eine rechtsextreme, demokratiefeindliche Partei die sich zum Kampf gegen uns alle rüstet. Finden Sie dass etwa OK?
    • Fabio74 10.02.2017 18:39
      Highlight Highlight Mit dem Relativieren heisst du es aber gut
    • Sapere Aude 10.02.2017 19:05
      Highlight Highlight Aus welchem Grund willst du denn mit diesem Interview die in deinen Augen einseitige Berichterstattung für unser Verständnis verdeut
      lichen? Unterstellst du manchen hier vielleicht, Linksextremismus gut zu heissen oder zumindest davor die Augen zu verschliessen?
      Denn in unserem Artikel geht es nun mal darum, dass die PNOS Selbstverteidigungskurse mit einem bekennenden Neonazi organisieren. Welchen Zusammenhang hat dies mit deinem Interview?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fly Boy Tschoko 10.02.2017 16:53
    Highlight Highlight Solange sie aber keinen Abfall hinterlassen und es sauber als Geburtstag anmelden ist das dem Schweizer doch egal.
    • trio 10.02.2017 20:50
      Highlight Highlight @FlyBoyTschoko
      Mir ist es schon wichtig das kein Abfall hinterlassen wird!
    • Fly Boy Tschoko 10.02.2017 21:10
      Highlight Highlight Natürlich, lieber eine Gruppe Faschisten welche unseren Rechtsstaat nicht anerkennen, als jemand der einen Zigarettenstummel liegen lässt. Ach im Faschismus wäre die Welt so wundervoll sauber. Wer braucht dann noch Demokratie oder Menschenrechte.
    • trio 10.02.2017 22:54
      Highlight Highlight Tja, mir ist nunmal jemand der die Natur und das Leben achtet lieber als jemand der "nur" unsere Demokratie oder Menschenrechte achtet.
      Nicht das wir uns falsch verstehen. Nur weil die Faschos ihren Abfall aufräumen, nehme ich ihnen noch lange nicht ab, dass sie Natur und Leben achten. Und jemand der Zigistummel in den Wald wirft, ist bei mir etwa auf der gleiche Stufe, wie so ein Nazi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 10.02.2017 16:48
    Highlight Highlight Althof unterschätzt die Wirkungsmöglichkeit. Im Moment mag es eine "Spielzeugpartei" sei, bei passenden Umständen können sich aber schnell mal 20k Mitläufer anschliessen.
    Der Ahnensturm ist nicht einfach eine "Security" der Partei sondern sind "Schild und Schwert" der Partei, ideologisch getrimmt, ob Selbstjustitz illegal ist, ist denen doch volkommen egal, wenns notwenig ist Prügeln die mit der Polizei wenn es der Partei dienlich ist, und wenn es dienlich ist halten sie die "Kameraden" zurück. Sollte sich ein bisschen über die Weimarzeit informieren was SA, RFB, Stalhelm für funktionen hatten
    • atomschlaf 10.02.2017 20:30
      Highlight Highlight @Meier: Dann ist es die Aufgabe der Politiker der übrigen Parteien, dafür zu sorgen, dass es nicht zu "passenden Umständen" kommt!
    • Fabio74 10.02.2017 22:32
      Highlight Highlight @Atomschlaf: Es ist Aufgabe des Parlaments hier vorwärts zu machen und solche Paramilitärs, Milizen oder wie immer man das nennen will zu verbieten.
  • Spino666 10.02.2017 16:40
    Highlight Highlight I hasse es einfach , dass die rechtsextreme szene nordisch symbole missbraucht.
    • The IT Guy 10.02.2017 18:20
      Highlight Highlight Es grüsst die Swastika.. :(
  • brian_9009 10.02.2017 16:39
    Highlight Highlight Bei der Bildstrecke habt ihr Erwin Rommel vergessen.
  • S_PN 10.02.2017 16:26
    Highlight Highlight White Rex .. wahrscheinlich Made in Bangladesh
    • supremewash 10.02.2017 18:40
      Highlight Highlight Wenns ums Geld geht ist man doch ideologisch flexibel. Immerhin sind da die Arbeitsbedingungen auch schön schlecht..
  • bernhardmat 10.02.2017 16:15
    Highlight Highlight Sagen die in dem Kurs, dass das Gehirn die beste Waffe ist?
    • ovatta 10.02.2017 16:31
      Highlight Highlight Wenn man kei s hat, kann mans auch nicht benutzen!
    • Fabio74 10.02.2017 18:40
      Highlight Highlight Dort fehlts an Hirn, Eiern und Rückgrat
  • DocM 10.02.2017 16:11
    Highlight Highlight Unter dem Strich: ein paar fremdenfeindliche Schwachmate laden ausländische Kollegen ein um in einer anderen ausländischen Sprache zu referieren. Das Outcome wird vermutlich nicht einmal den IQ eines Morgenfurzes haben.

    Damit es allen wohlig und lustig ist, reiben sie sich gegenseitig die Backen und nennen es Selbstverteidigung. Denn die russischen MMA-Kämpfer müssen ihre Leistung auf 1% drosseln, da es sonst schmerzt. Ich meine damit Donars Hall in einer der Hohlbirnen...
  • blobb 10.02.2017 16:01
    Highlight Highlight @Stipps
    Wer austeilt muss auch einstecken können ;)
  • Lowend 10.02.2017 15:55
    Highlight Highlight Ich finde es sehr speziell, wie der Staat tatenlos zusieht, wenn sich in der Schweiz paramilitärische Organisationen bilden und um zu erkennen, was für eine Rolle die Schweiz für die Nazis spielt, kann man die letzten Terrorakte dieser Mörderbanden in Deutschland betrachten, denn bei jedem Nazi-Prozess führen Spuren in die Schweiz.

    Und um zu erkennen, wie "national und sozial" die PNOS ist, muss man nur bei Facebook die Seite "Ahnensturm", dem "Sicherheitsdienst" der PNOS, anschauen! Dort sieht man gut, welch Geistes Kind diese ganze braune Nazibrut ist! Zum Glück glauben denen nur Verwirrte!
    • rodolofo 10.02.2017 18:27
      Highlight Highlight Lowend, Du hast völlig recht!
      ich habe Dich letzthin wegen Deiner militanten Linie hier auf Watson kritisiert.
      Aber im Moment bin ich gerade sehr aufgeladen und schwenke ebenfalls auf Deine harte Linie ein:
      Kein Meter den Faschisten!
      Wo sie auftauchen, müssen wir sie bekämpfen, mit allen Mitteln, die wir haben!
      Denn haben sie sich einmal richtig eingenistet, verbreiten sie ihren Terror immer mehr in der Gesellschaft.
      Wehret den Anfängen!
      (hier in der Schweiz sind längst keine Fascho-Anfänger mehr am Werk. Diese üblen Typen sind schon weit fortgeschritten, wie dieser Artikel beweist.)
    • pachnota 10.02.2017 19:35
      Highlight Highlight Lowend irgendwie habe ich das Gefühl, das du als pensionierter Beamter im privaten, eher nett und schüchtern bist.
      Na was sagst du?
    • atomschlaf 10.02.2017 20:35
      Highlight Highlight @Lowend & rodolofo: bevor Ihr hier hyperventiliert solltet Ihr Euch besser den von Shabina geposteten Link zu Gemüte führen.

      Dort steht u.a. "Die letztjährige Statistik der Schweiz zeigt, dass Linksextreme deutlich mehr Straf- und Gewalttaten verüben als Rechtsextreme. Konkret gab es 28 Gewalttaten von Rechtsextremen, 199 von Linksextremen."

      Wie rodolofo richtig schreibt: "Wehret den Anfängen!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dunkleosteus6765 10.02.2017 15:50
    Highlight Highlight Vor solchen Personen sollten wir Angst haben.
    Bei dem Motto "Wort und Tat", läuft es mir kalt den Rücken runter.
    Stattdessen suchen wir uns als Feindbild, in konkretem Fall, muslimische Personen die in der Schweiz (oder sonst wo) ein friedliches Leben führen möchten oder vor Krieg etc. fliehen. Aber solange solche Gruppierungen sich Worte wie "National", "Patriotisch", etc., auf die eigene Flagge schreiben, schaut man halt nur halbherzig hin oder ignoriert sie komplett.
    Hauptsache man verteidigt das eigene Land gegen die "bösen bösen" Muslime, mit Ihrem ach so radikalen Glauben (ironisch).
    • Dunkleosteus6765 10.02.2017 16:07
      Highlight Highlight @Stipps
      Wenn du die Ideologie des "radikalen nicht in Schublade stecken von fremden Personen
      aufgrund ihrer Religion, etc." meinst, dann liegst du richtig.
    • Konstruktöhr 10.02.2017 16:08
      Highlight Highlight Es hört sich jetzt an, als würde ich die Neonazis da verteidigen, jedoch möchte ich wissen, wie viel Gewalt sie wirklich auf Fremde ausüben. Ich höre ziemlich selten von Übergriffen von Rechtsradikalen im Gegensatz zu Übergriffen von Ausländern.
    • Sophia 10.02.2017 18:45
      Highlight Highlight KONSTRUTÖHR@ einfach Zeitung lesen oder mal irgeneine Tageschau. https://www.welt.de/politik/deutschland/article144214756/Liste-der-Schande-Der-unfassbare-Alltag-in-Deutschland.html
      Oder schaust du einfach weg, wenn's irgendwo brennt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Restless Lex 10.02.2017 15:22
    Highlight Highlight Ehm, schön ein paar gleichgesinnte Hirnschoner treffen sich zu einem vermeintlichen Selbstverteidigungstraining. Dies ist nahezu jeden Tag der Fall, in fast allen Schweizer Städten. Die bekommen auch keine Plattform, weshalb also die Lockenköpfe? Wie im Bericht bereits steht, hat die PNOS politisch den selben Einfluss, wie eine Gruppe besoffener Stammtisch- Genossen. Ich meine, dass die Medien die Aufgabe haben zu informieren, verstehe ich ja noch, aber was gibt es hier zu informieren? Dieses Training per se ist ja noch keine Straftat und Dummheit alleine auch nicht, also wieso Werbung machen?
    • 's all good, man! 10.02.2017 19:33
      Highlight Highlight Immer die selbe Leier mit dem »keine Plattform bieten«. Es gibt diesbezüglich sehr wohl etwas zu informieren und zwar, dass sich eine momentan zwar politisch noch recht bedeutungslose aber eben brandgefährliche Gruppierung zu einem Anlass treffen wird mit höchst fragwürdigem Inhalt. Dass die solche Events veranstalten, hat natürlich seinen Zweck: die wollen eine Ideologie verbreiten und sich nicht einfach nur zum Spass zum Prügeln üben treffen... Darüber darf und muss berichtet werden!
    • Gelegentlicher Kommentar 10.02.2017 22:04
      Highlight Highlight Lex, ich möchte das ja schon gerne wissen, wenn sich in meiner Heimat Gruppen mit gefährlichen Gedankengut kämpferisch ausbilden lassen.
  • lily.mcbean 10.02.2017 15:21
    Highlight Highlight Dieser verrückt falsche Nationalismus macht mich noch kirre... ganz sicher haben DIE auch alle "ausländische Brut" in ihrem Stammbaum! Wir haben bei uns im Dorf auch so ein Würstchen der auf Facebook unaussprechliche Sachen postet aber im Alltag ein einsamer Säufer ist der noch mit bald 40 bei Pappi wohnt. Ganz lustig ist das er sich ganz toll mit meinem Freund versteht, der eingebürgerte muslimische Bosnier. Das weiss der trottel offensichtlich nicht also warte ich nur auf den richtigen Moment.
  • pedrinho 10.02.2017 15:15
    Highlight Highlight statt sich aufzuregen,
    koennte man den leuten nicht ein stueck land zur verfuegung stellen ?
    Praktische uebungen koennten sie doch gemeinsam mit den linken chaoten, black block und fussbal chaoten durchfuehren.
    Einige gutmeschen fuer die "nachsorge" und aufraeumarbeiten wuerden sich sicher finden.
  • Werner17 10.02.2017 15:11
    Highlight Highlight Das diese Leute solch Kurse geben ist ja nicht wirklich verwerflich. Das Ziel sich selbst verteidigen zu können ebensowenig. Stellt sich nur die Frage was der Auslöser ihres Tuns sein könnte, der Angriffen auf sie provozieren könnte? Dies spiegelt dann ihr Gedankengut. Übrigens, es ist ja nicht neu das sie in der CH tätig sind. Schon im 2016 gab es einen Artikel darüber.
  • TanookiStormtrooper 10.02.2017 15:08
    Highlight Highlight Selbstverteidigungskurs? Also die letzten rechten Deppen, die ich gesehen habe könnten mich höchstens überrollen oder mich eventuell mit ihrem Geruch zur Bewusstlosigkeit bringen... 😂
  • leu84 10.02.2017 15:06
    Highlight Highlight Eine verrückte Bande voller Ausländer. Wo bleibt da der Nationalstolz. Da würde selbst ein Wilhelm Tell vom Sockel in Altdorf steigen...
  • ChiliForever 10.02.2017 15:04
    Highlight Highlight Zumindest auf die Zombieapokalypse sind die soweit vorbereitet, daß sie die Zombies mit dem Fäusten umhauen können. Daß ihre Gehirne von den Zombieviren befallen wird besteht ohnehin nicht zu befürchten....
  • pamayer 10.02.2017 14:57
    Highlight Highlight PS
    Über den IQ dieser rechtsextremen soll sich jemand anderes auslassen.
  • Fabio74 10.02.2017 14:51
    Highlight Highlight Zum Glück ist unsere Justiz auf dem rechten Auge blind. Wo bleibt der Staatsschutz der solche Auswüchse verhindert?
    • 7immi 10.02.2017 15:19
      Highlight Highlight nicht die polizei ist blind, eher die medien. so gab es letztes jahr auch zahlreiche linksextreme aufmärsche und proteste. über diese wurde jedoch nur wenig (und bei watson gar nicht) berichtet. weshalb auch immer... so hat man das gefühl, links würde gebändigt, während rechts nichts passiert.
      natürlich soll die polizei geltendes recht durchsetzen, das macht sie ja auch. damit sie eingreifen darf, muss aber ein tatbestand vorliegen. das gilt nun mal für alle gruppierungen, die es so gibt. für die, die man mag, aber auch für die anderen. eine gratwanderung bei extremen gruppierungen.
    • Fabio74 10.02.2017 15:43
      Highlight Highlight @7immi Whataboutism wie üblich. Thema ist braun-rechts. Wen einer eine AS alias SA gründet müssten Alarmglocken schrillen. Die Parallelen sind nicht zu übersehen.
      Der Tatbestand Gründung einer verfassungsfeindlichen Organisation Nationalsozialistische Organisationen gehören verboten
    • TheMan 10.02.2017 16:06
      Highlight Highlight @Fabio74 und ich dachte, die SVP sei immer Braun Rechts? Aber die PNOS ist viel Rechter als die SVP und eher dem Braunen Sumpf in Verbindung. Die SVP eher Moderat. Bei den Linken, sind die SP wirklich Kommunisten. Sie vertreten auch die Kommunistischen anliegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 10.02.2017 14:47
    Highlight Highlight "Der Ort ist geheim, auf dem Flyer ist lediglich der Hinweis auf die Region Zürich gegeben."

    Habe das schnell gegooglet. Auf der Homepage dieser wahrlich abstossenden Gruppe steht, dass Nikitin in die Stadt Zürich eingeladen wurde. Das schliesse ich daraus, dass White Rex schreibt, dass "Zürich die grösste deutschsprachige Stadt der Schweiz" sei und Nikitin in ebendieses Zürich eingeladen wurde. Gehe deshalb davon aus, dass das in der Stadt Zürich stattfinden wird.

    http://white-rex.com/2016/03/seminar-white-rex-v-shvejtsarii/
    • Stachanowist 10.02.2017 15:03
      Highlight Highlight Korrigiere: Meine Angaben sind zum letztjährigen "Event". Man kann sich ja das Video auf der verlinkten Seite mal anschauen, sieht nach einer Schulturnhalle aus. Vielleicht erkennt jemand den letztjährigen Ort?
    • Denis Nikitin 10.02.2017 23:05
      Highlight Highlight Gute Arbeit, Comrade👍🏻
  • Wehrli 10.02.2017 14:36
    Highlight Highlight Ist doch super. Bin froh wenn die Ihre Muskeln nutzen, dann kommen Sie nicht auf die Idee, Ihr Gehirn zu brauchen. Würde es auch begrüssen entsprechende Zonen einzurichten in denen sich unser "white trash" ausgiebig gegenseitig auf die Kappe geben kann.
    • ChiliForever 10.02.2017 15:05
      Highlight Highlight Welche Gehirne ?
    • Denis Nikitin 11.02.2017 12:26
      Highlight Highlight komm doch Mal vorbei zu uns in die Zone, bei uns herrscht Meinungsfreiheit, kannst dich gerne äußern )

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham …

Artikel lesen
Link zum Artikel