Schweiz
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Babyboom: In Zürich bekommen die Frauen so viele Kinder wie in keiner anderen Schweizer Stadt 



Die Geburtenzahlen in der Stadt Zürich sind in den letzten 15 Jahren markant angestiegen. Im Jahr 2000 waren knapp 3577 Geburten zu verzeichnen; im Jahr 2015 wurden 5191 Kinder mit Wohnsitz in der Stadt Zürich geboren, das entspricht einer Zunahme von 45 Prozent. Das ist die höchste jährliche Geburtenzahl seit dem Jahr 1966.

Die Geburt eines Kindes kann Anlass zu einem Umzug in eine grössere Wohnung oder ein Einfamilienhaus geben. Im Zusammenhang mit höheren Immobilienpreisen und Mieten in der Stadt Zürich ist denkbar, dass die ausgeprägte Zunahme der Geburten einen starken Anstieg der Stadtflucht von Familien mit Neugeborenen zu Folge hat.

Geburten, Todesfälle, Zu- und Wegzüge der 0- bis 6-Jährigen

Bild

Quelle: Statistik Stadt Zürich

Keine Stadtflucht von Familien

Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Wegzüge sind im Gegensatz zu den Geburten seit dem Jahr 2000 deutlich geringer angestiegen. Zusätzlich ist bei Zuzügen ebenfalls ein Anstieg zu beobachten. Der Migrationssaldo – Zuzüge minus Wegzüge – ist seit dem Jahr 2000 nahezu unverändert bei  3 Prozent.

Die höheren Geburtenzahlen überstrahlen also die Migrationsbewegungen, eine durch die Geburten ausgelöste Stadtflucht ist nicht zu beobachten. Offensichtlich bleiben immer mehr Familien mit 0- bis 6-Jährigen Kindern in der Stadt Zürich. Das hat auch mit dem Bau von Familienwohnungen in Neubausiedlungen zu tun.

Mehr Kinder pro Frau und mehr Frauen im gebärfähigen Alter: Die Anzahl Frauen zwischen 15 und 49 Jahren hat sich seit dem Jahr 2000 um 18 Prozent erhöht. Gleichzeitig bekommen die Frauen mehr Kinder. Die Fertilitätsrate war im Jahr 2015 um 23 Prozent höher als bei der Jahrhundertwende.

Mit ihrer Gebärfreudigkeit sind die Zürcherinnen auch schweizweit an der Spitze: In keiner anderen grösseren Stadt bekommen die Frauen so viele Kinder wie in Zürich. Die Zürcherinnen liegen auch europaweit vorne. Nur in Oslo, Stockholm und Amsterdam liegen die Fertilitätsraten noch höher. (whr)

Neugeborene herzerwärmend in Szene gesetzt

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