Spanien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06404888 A picture made available on 24 December 2017 shows Spain's King Felipe VI during his traditional Christmas message at La Zarzuela Palace, Madrid, Spain, on 23 December 2017.  EPA/BALLESTEROS

König Felipe von Spanien. Bild: EPA/EFE

König Felipe warnt katalanische Abgeordnete vor neuer Konfrontation



Der spanische König Felipe VI. hat die Abgeordneten des neugewählten katalanischen Regionalparlaments aufgerufen, eine neue «Konfrontation» zu vermeiden.

In seiner Weihnachtsansprache forderte der König die Abgeordneten am Sonntag mit Blick auf die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region auf, die Probleme anzugehen, «die alle Katalanen betreffen». Dabei müsse das Regionalparlament «die Pluralität respektieren und verantwortungsvoll an das Wohl aller denken».

Eine neue Konfrontation würde zu «Zwietracht, Unsicherheit und Entmutigung führen», mahnte der König. Dadurch drohten «moralische, staatsbürgerliche und natürlich wirtschaftliche Verarmung».

epa06374107 Thousands of Catalonian people rally to protest for the Independence of Catalonia, in Brussels, Belgium, 07 December 2017. A Spanish Court ruled on 04 December 2017 to grant probation to six imprisoned former Catalonian ministers with a 100,000 euro bail. Two other former regional ministers Oriol Junqueras and Joaquin Forn, Catalonian civil group Omniuim Cultural's leader Jordi Cuixart and civil group ANC's leader Jordi Sanchez will stay in prison after the Court decided not to grant them probation. All defendants are accused of rebellion, sedition and embezzlement for Catalonian pro-independence process.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Tausende Katalanen demonstrieren für die Unabhängigkeit und verhaftete Politiker anfangs Dezember. Bild: EPA/EPA

Bei der vorgezogenen Neuwahl des katalanischen Regionalparlaments am Donnerstag hatten die Unabhängigkeitsbefürworter ihre absolute Mehrheit verteidigt. Ein Ausweg aus der Krise um die Unabhängigkeitsbestrebungen der nordostspanischen Region ist nicht in Sicht.

Nach dem von der spanischen Justiz untersagten Referendum über eine Abspaltung von Spanien am 1. Oktober hatte Felipe VI. die Regionalregierung in Barcelona scharf kritisiert. Das sorgte für Verärgerung bei vielen Katalanen - zumal der König die Polizeigewalt gegen Wähler am Tag des Referendums nicht erwähnte. (sda/afp/bal)

Katalonien in Aufruhr

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

25
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pit Ralon 25.12.2017 11:01
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt dass die Macht, der Besitz, der Einfluss von Königshäusern und Aristokraten auf Vererbung, Ausbeutung, Eroberungen, Krieg. Mord und Totschlag der Blutlinie, deren Ahnen beruht bin ich dafür, dass man jedes Königshaus abschafft, die Leute enteignet, ihnen ein Verbot für Ämter in Politik auferlegt und sie fern von jedem staatlichen Einfluss hält. Nichts von deren Besitz oder Einfluss besteht auf uneigennütziger Leistung! Alles beruht auf Vererbung und Versklavung!
  • Don Alejandro 25.12.2017 10:11
    Highlight Highlight Sie sind einfach lernresistent im zentralistischen Madrid. Ein Bärendienst für die Unionisten.
  • Lusch 25.12.2017 08:55
    Highlight Highlight Er hat (leider) noch immer nichts verstanden!
    • ujay 25.12.2017 12:49
      Highlight Highlight Ja, du hast nicht verstanden😂
  • Der Rückbauer 25.12.2017 08:30
    Highlight Highlight Shlomo: "Vom Sohn des Nachfolgers von Franco erwarte ich auch nichts anderes".
    Ich glaube, das ist zu hart. Sein Vater hat einen wesentlichen Beitrag zur Einrichtung der Demokratie in Spanien geleistet (aber richtig, nachdem er Franco ergeben war).
    Ich glaube, das heutige Konstrukt Spanien braucht eine Reform der (Post-Franco-) Verfassung, eine umfassende Autonomie der Regionen, föderative Staatsstrukturen und einen konplett neuen Finanzausgleich unter den Regionen. Die dauernde totale Verweigerung Madrids bedeutet nichts Gutes.
    • dä dingsbums 25.12.2017 14:12
      Highlight Highlight Die Umfassende Autonomie ist eigentlich jetzt schon möglich.

      Das Baskenland hat so viel Autonomie wie ein Kanton und auch Katalonien oder Galicien haben so viele Kompetenzen, da werden die französischen Departements blass vor Neid.

      Katalonien hat es aber irgendwie nicht geschafft in Madrid Verbündete zu finden um seine Wünsche zu unterstützen. Obwohl CiU (die Vorgängerpartei Puigdemonts) mit dem PP viele Jahre eine Regierungskoalution bildeten.

      Es ist aber schon nicht sehr praktisch, dass jedes Autonomiestatut einzeln verhandelt werden muss. Ein föderaler Ansatz wäre besser.
  • Eron Thiersen 25.12.2017 07:52
    Highlight Highlight Könige sollten heute har nicht mehr existieren. Familien die ihre Macht über Titel vererben und über Staaten herrschen dürfen, sollten sich demütig verhalten und keine Reden schwingen.
    • El Vals del Obrero 25.12.2017 09:09
      Highlight Highlight Heute wird einfach Geld statt blaues Blut vererbt. Schon heute ist ja kaum mehr ein Reicher reich, weil er etwas besonderes geleistet hat, sondern weil seine Eltern schon reich waren. Wenn die Entwicklung so weiter geht wie in den letzten Jahrzehnten, wird man Kapitalismus und Feudalismus nur noch mit der Lupe unterscheiden können.
  • Duscholux 25.12.2017 01:20
    Highlight Highlight Bin eben in Spanien und habe die Rede von der Kloschüssel aus gehört. Soviel wars auch wert.
  • Juliet Bravo 24.12.2017 23:02
    Highlight Highlight Wie das letzte mal: kein Wort der Versönung! Abdanken bitte. Spanische Republik.
  • HansDampf_CH 24.12.2017 23:01
    Highlight Highlight König von was? König der Vergangenheit.
  • Gigi,Gigi 24.12.2017 22:37
    Highlight Highlight Nicht gerade majestätisch vom König. Und nicht gerade intelligent.
    • Baba 24.12.2017 23:42
      Highlight Highlight Felipe VI hat auf die Verfassung geschworen, die Einheit Spaniens zu erhalten... Insofern bleibt ihm nicht viel anderes übrig, als die Dissidenten zur Räson zu ermahnen.

      Ob's nützt, ist eine andere Frage.
    • ujay 25.12.2017 05:13
      Highlight Highlight Ein König, der zum Zusammenhalt seines Staates aufruft, soll nicht intelligent sein? Ich zweifle eher an Deiner.
    • _kokolorix 25.12.2017 10:27
      Highlight Highlight @ujay
      Solange er nur die Katalanen ermahnt, ist er schlicht dumm und will nur seine Macht und seinen Lebenstandard erhalten. Bleibt nur Egoismus übrig.
      Wäre etwas los mit ihm, würde er Rajoy genau so auf die Finger klopfen und ihn ermahnen endlich mit der Autonomie der Regionen vorwärts zu machen
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 24.12.2017 22:21
    Highlight Highlight Ich habe die Rede nicht mitverfolgt. Sollte es der König nur bei der Ermahnung der Katalanen belassen haben so ist er ein HALBER KöNIG.
    Gerade von einem richtigen König erwarte ich Durchsicht und das Mahnen ALLER beteiligten Parteien, sonst ist er einfach nicht viel mehr als ein Politiker der Partei nimmt und damit ist er überflüssig.
    • Shlomo 25.12.2017 00:45
      Highlight Highlight Vom Sohn des Nachfolgers von Franco erwarte ich auch nichts anderes
    • dä dingsbums 25.12.2017 02:28
      Highlight Highlight Habs mir jetzt angeschaut.

      Ja, hat er.

      Nicht sehr clever, wie schon vor zwei Monaten.
    • _kokolorix 25.12.2017 10:22
      Highlight Highlight Von einem König erwarte ich gar nichts. Hätte er einen brauchbaren Charakter wäre er nicht König, sondern hätte den Titel abgelehnt und für seinen Lebensunterhalt gearbeitet wie all die Millionen anderen auch.
      Aber da sitzt er, wie die Made im Speck, und spuckt grosse Töne 🤘
    Weitere Antworten anzeigen

Tests zeigen: Schweizer Markenartikel gibt es in Deutschland meist günstiger

Ausländische Hersteller und Händler schöpfen gezielt die höhere Kaufkraft in der Schweiz ab, lautet die häufige Kritik. Doch wie sieht es bei Schweizer Markenherstellern aus, die ihre Produkte auch ins Ausland exportieren?

Die Schweiz am Wochenende hat getestet, wie gross der Preisunterschied bei ausgewählten Schweizer Produkten in Deutschland und in der Schweiz ist. Die Testkäufe bei Coop, der zu Edeka gehörenden Einzelhandelskette Hieber, der Drogerie Müller oder den jeweiligen Webshops zeigen, dass es die Produkte in Deutschland tatsächlich meist günstiger als in der Schweiz zu kaufen gibt.

Eine Zahnbürste von Curaprox kostet zum Beispiel 23.8 Prozent mehr, die Pralinés du Confiseur von Lindt & Sprüngli …

Artikel lesen
Link zum Artikel