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Matt Damon als Amnesie-Agent Jason Bourne

Matt Damon prügelt sich bereits durch seine 4. Bourne Rolle.  © Universal Pictures

Wir haben uns «Jason Bourne» angesehen: So schlägt sich Matt Damon durch seine vierte Identitätskrise

Matt Damon schlüpft zum vierten Mal in die Rolle des ominösen Agenten, prügelt sich durch Osteuropa und kämpft gegen den CIA-Boss. Packende Action scheint garantiert. Wir zeigen euch, was der Streifen wirklich hergibt. 



Ein Artikel von

Freitagabend auf der eindunkelnden Piazza Grande, Dreh- und Angelpunkt des 69. Festival del Film Locarno: Jeder einzelne der rund 8000 Stühle vor der Leinwand ist besetzt, Weingläser klirren, aufgeregte Vorfreude liegt in der Luft.

Die beiden Moderatoren sagen den Film an, Matt Damon gibt per Videobotschaft bekannt, dass er es leider nicht nach Locarno geschafft hat (Wahrscheinlich sitzt er gerade live bei Jimmy Kimmel. Oder findet seinen richtigen Pass nicht mehr, wir wissen es nicht.).

Der Leopard schleicht knurrend mit schwerem Schritt über die Leinwand, dann heisst es: Film ab!

Bourne lädt einmal mehr sein Gewehr

10 Jahre ist es nun her, seit sich Amnesie-Agent Jason Bourne (Matt Damon, natürlich) nach Identitätssuche in drei erfolgreichen Filmen («The Bourne Identity», «The Bourne Supremacy» und «The Bourne Ultimatum») und einem weniger erfolgreichen Spinn-Off mit Jeremy Renner («The Bourne Legacy») in den osteuropäischen Untergrund verzogen hat, wo er sich mit anderen stahlharten Jungs prügelt.

Oscarabräumerin Alicia Vikander, an der sich niemand satt sehen kann, mimt die emotionslose CIA-Agentin

Oscar-Abräumerin Alicia Vikander, an der sich niemand satt sehen kann, mimt die emotionslose CIA-Agentin. Bild: © Universal Pictures

Doch ganz ausgelutscht ist der Bourne-Hype immer noch nicht: Die ehemalige Kollegin Nicky Parsons (Julia Stiles) des verschollen geglaubten Super-Agenten stiehlt der CIA wichtige Daten, in die auch Bourne verwickelt ist. Sie bringt damit eine atemlose zweistündige Verfolgungsjagd wischen unserem Lieblingsagenten und der CIA ins Rollen – inklusive Polizei-Razzien, Kugelhagel und ganz viel Ortungstechnik der CIA. 

Atemloser Thriller mit Glamourfaktor

An aufregend überraschender Action oder einem umwerfenden Plot fehlt es dem Film zwar, an bekannten Gesichtern dafür nicht. Oscar-Abräumerin Alicia Vikander mimt die emotionslose CIA-Agentin, der schaurig-gute Vincent Cassel ballert als Auftragskiller um sich.

Und sie alle kämpfen eiskalt, ohne mit der Wimper zu zucken, was zwar gespanntes und vor allem zu Beginn schier atemloses Actionkino liefert, den Streifen aber sehr düster und absolut humorlos zeichnet.

Schaurig-gut: Vincent Cassel ballert als Auftragskiller um sich

Schaurig-gut: Vincent Cassel ballert als Auftragskiller um sich. Bild: © Universal Pictures

Die nervöse Handkamera von Regisseur Paul Greengrass, die den Vorgängerfilmen den ganz besonderen Kick gegeben hat, wirkt nun ebenfalls nicht mehr so erfrischend.

Und irgendwann fragen wir uns, wie lange Bourne denn eigentlich noch um sich schiessen muss, um mit seiner Identität zurechtzukommen. 

Unser Fazit: «Jason Bourne» ist ein schnell geschnittener Actionthriller mit Starglanz, der an seine Vorgänger nicht ganz herankommt, aber allein durch Wiederbelebung der packenden Spionage-Franchise Aufmerksamkeit verdient.

Kinostart: 11.08.2016

Regie: Paul Greengrass Mit: Matt Damon, Tommy Lee Jones, Alicia Vikander, Vincent Cassel, Julia Stiles

Auch dabei: Tommy Lee Jones als CIA-Agent Robert Dewey

Auch dabei: Tommy Lee Jones als CIA-Agent Robert Dewey. Bild: © Universal Pictures

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 12.08.2016 05:48
    Highlight Highlight Ich habe bisher alle Bournemovies x-mal reingezogen. Diesen letzten Movie aber noch nicht. Aber dieser letzte Movie ist super, das weiss ich. Warum weiss ich das? Weil Matt Damon Jason Bourne mimt. Jason Bourne...sorry... Matt Damon, ist mit Abstand der beste Schauspieler, den der Planet Erde im Moment hat. Matt Damon hat übrigens diesen genial-dubiosen Tom Ripley aus dem Buch von Patricia Highsmith in einem Film gespielt. Patricia Highsmith ist übrigens die beste Autorin alle Zeiten. Patricia Highsmith hat übrigens lange Zeit im Tessin gelebt.
  • Scaros_2 11.08.2016 10:43
    Highlight Highlight Bei deinem Satz, das es den Film absolut Humorlos zeichnet. Warum erwähnst du das so? Muss den der Film Humor haben?

    Ich meine das ist wie mit den DC-Filmen und Marvel. Man kritisiert den DC-Filmen an sie hätten nicht den gleichen Humor wie Marvelfilme obwohl DC das gar nicht möchte und düster rüberkommen muss.

    Muss also für dich der Film Humor haben oder nicht? Ich finde das braucht der Film genau 0
    • Marbek 11.08.2016 14:47
      Highlight Highlight Absolut einverstanden. Mich nervt es, wenn in düsteren Plots wie den Bourne-Filmen auf Teufel komm raus irgendwie noch Humor reingequetscht werden muss. Das riecht für mich nach diesen unseligen Test-Screenings, nach denen ganze Teile von Filmen nachgedreht werden müssen, weils dem Pöbel nicht gefällt. Lasst die Regisseure ihre Filme machen - aus irgend einem Grund wurden sie ja verpflichtet.
  • Tobitrix 11.08.2016 10:33
    Highlight Highlight Das war Jeremy Renner nicht Jeremy Irons in The Bourne Legacy! Immerhin die Hälfte des Namens war richtig.
    • Laurent 11.08.2016 10:53
      Highlight Highlight @Tobitrix: merci, ist korrigiert.

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