Spass
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Ein Drama erster Klasse (na ja, eigentlich geht's um nix)



Promi-Milionaer Walter Beller und seine Frau Irina posieren fuer ein Foto auf dem roten Teppich an der Schweizer Premiere des neuen James-Bond-Films

Irina und Walter Beller: Sie liebt die Kamera. Er liebt sie. Bild: KEYSTONE

«Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.»

Dr. Martin Luther King

Kinder, lasst alles stehen und liegen. Es gibt Neuigkeiten – von den Bellers!

Der Schweizer Bauunternehmer Walter Beller und seine Gattin Irina Beller an der Preniere des neuen James Bond Filmes Skyfall in Zuerich am Freitag, 26. Oktober 2012. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Die Eheleute Beller – Irina geizt nicht mit Reizen (wie man so schön sagt). Bild: KEYSTONE

Du so?

Animiertes GIF GIF abspielen

Ein Schreiberling dichtet zu meiner Unterhaltung? Man lasse den Pöbel beginnen! gif: giphy

Ja, es gibt Beller-Neuigkeiten, doch leider keine guten. Walter ist ein zum Himmel schreiendes Unrecht widerfahren, das kundgetan werden muss. Damit solches Unheil nicht auch anderen Millionären droht. Damit die Technik endlich funktioniert. Und für den Weltfrieden!

Doch der Reihe nach ...

Der Schweizer Bauunternehmer Walter Beller, rechts, und seine Frau Irina posieren auf dem gruenen Teppich am Eroeffnung Abend des 11 Zurich Film Festival in Zuerich am Donnerstag, 24. September 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Animalisches Duo: Baulöwin und Baulöwe. Bild: KEYSTONE

Der gute Walter wollte – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohlverdiente – Ferien machen. Auf Kuba. Wie es sich für einen besser Betuchten gehört, hat sich der vorausschauende 67-Jährige gar schon teure Karten gekauft. Für den Club Tropicana. Das, du ungebildeter Hundsfott, ist das «kubanische Moulin Rouge». Schreibt zumindest der «Blick».

Dein erster Gedanke?

Doch dann trübt ein schnöder Schicksalsschlag den Traum vom tollen Trip in die gefälligen Gefilde. Das Flugzeug – es hat Verspätung. Wegen technischer Probleme. Sagen sie. Dem Walter. Der durchleidet danach ein Martyrium, gegen das Mutter Maria wie eine heilige Jungfrau aussieht: Zehn Stunden muss der Mann warten, bis ein Ersatz auf dem Rollfeld ist.

Was sagt man dazu?

abspielen

RIP, George Michael: Whams «Club Tropicana». Video: YouTube/WhamVEVO

Ja, zehn Stunden wartet Walter. Nur weil die Technik abstürzt. Das ist schon dramatisch, werter Freund der klatschenden Unterhaltung, doch es kommt noch dicker. Knüppeldicke sogar! Als sich der bauchige Bauunternehmer in den Ferien-Flieger setzen will – selbstredend in der Ersten Klasse –, ist dort kein Platz mehr frei. Unglaublich! Ungerecht! Unfassbar!

Damit Irina auch mal zu Wort kommt!

Quizfrage für zwischendurch: Welcher Satz fällt im «Blick»-Artikel nicht?

Zur richtigen Antwort auf die vorige Frage: Es ist das die Letzte.

Walter tut nach diesem ersten Drama-Akt übrigens das einzig Richtige.

Und zwar was?

Zu Walters Ehrenrettung sei gesagt, dass der Mann es mit der Hüfte hat. Und: einen «zu breiten Hintern». Sagt er selbst. Deshalb seien zehn Stunden Flug in der Economy-Klasse nichts für ihn. Und die Fluggesellschaft bedauert natürlich, als die Kollegin vom «Blick» knallhart nachfragt.

Man habe «keine Kenntnis über ein medizinisches Problem von Herrn Beller» gehabt. Wir dürfen annehmen, dass sich das auf die Hüfte, nicht den Hintern bezieht. Zum guten Glück fliegt Walter dennoch von dannen: Am Donnerstagabend reist er nach Kuba, wo er am Freitag eine 13-tägige Kreuzfahrt antritt, an deren Finale ihn Irina Beller in Santo Domingo zurückerwartet.

Zeit für dein Fazit!

Und falls ihr euch fragt, was Weihnachten bei diesen Bellers los war ... Quelle: Facebook

Ente gut, alles gut? Oh nein!!!

«Rache ist Vergeltung durch Ungerechtigkeit.»

Gjergj Perluca, albanischer Physiker und Journalist (Weil: Zitat kommt immer gut – und sieht intellektuell-wichtig aus!!!)

Denn: So geht es nicht! Hier ist ein ehrlicher Baulöwe geprellt worden, der statt (mindestens) 17 Tagen Kuba-Urlaub nun nur noch (mindestens) 14 Tage Ferien in der prallen Sonne hat, während wir uns mit dem Pflotsch herumplagen müssen. Und für den einen mag das alles banal, unwichtig oder nichtig sein ...

... doch wir hier bei watson werden nicht eher ruhen, bis auch der letzte Millionär seinen breiten Hintern in die Erste Klasse bugsieren kann. So wahr uns Gott helfe!!!

Was bleibt nach vielen Worten um wenig Inhalt:

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