Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Real Madrid's Cristiano Ronaldo during a Spanish La Liga soccer match between Real Madrid and Atletico Madrid at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, Saturday Feb. 27, 2016. Atletico won the match 1-0 and after the match Ronaldo said.

Die Meisterträume von Cristiano Ronaldo und Real Madrid sind am Samstag endgültig geplatzt.
Bild: Paul White/AP/KEYSTONE

«Wenn alle auf meinem Level wären, wären wir Erster» – CR7 entschuldigt sich per WhatsApp für Kollegenschelte

Cristiano Ronaldo hat nach der Derby-Pleite gegen Atlético seine Real-Kollegen öffentlich scharf kritisiert. Später entschuldigte sich der Superstar via WhatsApp und auch im Training musste sich CR7 rechtfertigen.



Nein, die feine Art war das nicht: Nach der 0:1-Niederlage im Stadtderby gegen Atlético teilte Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo gehörig aus. Und zwar nicht nur gegen die Medien, sondern auch gegen die eigenen Teamkollegen. 

«Es nervt mich, dass gesagt wird, meine Leistungen seien schlechter und deshalb sei auch Real schlechter geworden. Wenn alle mein Level hätten, wären wir Erster», posaunte der dreimalige Weltfussballer des Jahres nach dem Duschen in der sogenannten Mixed Zone.

abspielen

Das Interview mit Ronaldo.
YouTube/Latest Football News On Youtube

Und er nannte sogar Namen: «Ich will nicht sagen, dass Jesé und Lucas Vazquez keine guten Spieler sind. Sie sind sehr gut, aber ich spiele gerne mit Pepe, Benzema, Bale und Marcelo zusammen. Wenn man einen Wettbewerb gewinnen will, braucht man die Besten. Und die sind leider verletzt.» Autsch, das hat gesessen.

Pepe, Bale und Marcelo fehlten am Samstag im Derby angeschlagen, Benzema, der eine ganze schwache Leistung zeigte, wurde in der Halbzeit ausgewechselt. Jesé und Vazquez kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit ins Spiel.

abspielen

Schon auf dem Feld ärgerte sich Ronaldo masslos.
YouTube/Fútbol LatinoHQ

«Ich sage ja nicht, dass Jesé, Lucas Vazquez und Kovacic nicht auf der Höhe sind, aber es gibt halt einen Grund, warum die Besten die Besten sind, und sie verhelfen dir zum Sieg», versuchte Ronaldo noch zu retten, was zu retten ist, doch der Schaden war bereits angerichtet.

Dani Alves stichelt

Bild

«Die Grösse eines Teams liegt im gegenseitigen Respekt und in der Zusammenarbeit. Wir werden immer zusammenstehen, egal was passiert», schreibt der Barça-Spieler am Sonntag auf Instagram.
bild: instagram

Aussprache per WhatsApp und im Training

Nur wenige Stunden nach seiner Kollegenschelte bereute der Real-Topskorer die öffentlich geäusserte Kritik an seinen Mitspielern bereits wieder. Wie die Zeitung «El Mundo» berichtet, entschuldigte sich Ronaldo umgehend per WhatsApp

Auch im Training vom Montag musste sich Ronaldo noch einmal vor den Teamkollegen rechtfertigen. Wie er die Risse im Teamgefüge zu kitten versucht hat, bleibt wohl ein mannschaftsinternes Geheimnis. Real-Trainer Zinedine Zidane ist jedenfalls gefordert. Bis am Mittwoch, wenn die Königlichen in der Primera Division auf Levante treffen, hat er Zeit, seine Mannschaft wieder auf Vordermann zu bringen.

Sollte der erwartete Kantersieg ausbleiben oder es gar zu einem Punktverlust kommen, dürfte die Stimmungslage noch schlechter werden. Nach der Derby-Pleite gegen Atlético liegt Real bereits zwölf Punkte hinter Leader Barcelona, das Meisterrennen scheint entschieden und in der Liga ist Hinblick auf die Stimmung und dem grossen Ziel, der Champions League, nur noch Schadensbegrenzung angesagt. (pre)

Die meist gehassten Fussballer der Welt

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Tiger Woods in schweren Autounfall verwickelt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Roberto Carlos schiesst ein Tor, das noch unmöglicher ist als sein Freistoss

21. Februar 1998: Real Madrid verliert bei Teneriffa trotz zweimaliger Führung mit 3:4. Mehr als das Resultat bleibt der erste Treffer der «Königlichen» in Erinnerung. Aus vollem Lauf hämmert Roberto Carlos den Ball von der Grundlinie mit spektakulärem Effet ins Netz.

Der Brasilianer Roberto Carlos besitzt bis heute Kultstatus. Der Weltmeister von 2002 gilt als der Fussballer mit den dicksten Oberschenkeln der Geschichte und als einer, der dadurch unfassbar wuchtig schiessen konnte. Sein berühmtestes Tor erzielt er 1997 ein Jahr vor der WM in Frankreich: ein Freistoss für die Ewigkeit.

Aber Carlos erzielt noch ein anderes Tor, das schier unmöglich scheint. Gegen Teneriffa wird der stürmende Aussenverteidiger von Real Madrid steil geschickt. Er erläuft sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel