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Mark Barberio (l.) machte erneut mit einem brutalen Check auf sich aufmerksam.
Mark Barberio (l.) machte erneut mit einem brutalen Check auf sich aufmerksam.Bild: keystone

Barberio wehrt sich nach brutalem Check gegen Roe: «Ich bin kein schmutziger Spieler»

22.11.2021, 15:3622.11.2021, 17:55

Das Wiedersehen der ZSC Lions und des HC Lausanne, die sich in der vergangenen Saison eine hitzige Playoff-Serie geliefert hatten, wurde von einem harten Check gegen Garrett Roe überschattet. Der Topskorer der Zürcher wurde von Mark Barberio am Kopf getroffen und brach sich dabei den Kiefer. Roe fällt deshalb mehrere Wochen aus.

Im Interview mit dem Blick äussert sich Barberio zu der Aktion, die ihm lediglich eine Zweiminutenstrafe einbrachte. «Ich habe mir die Bilder noch einmal angeschaut und es sieht wirklich nicht schön aus», so der Kanadier. Er hoffe, dass es Roe gut gehe. Bereits in den Playoff-Viertelfinals sorgte Barberio für erhitzte Gemüter, als er Sven Andrighetto mit einem üblen Check eindeckte.

«Ich bin kein schmutziger Spieler.»
Mark Barberio

Damals wurde er für sechs Spiele gesperrt, die Konsequenzen für den Check gegen Roe sind noch unklar. Der schweizerische Hockeyverband eröffnete am Montagmorgen ein ordentliches Verfahren. Mögliche Konsequenzen werde Barberio akzeptieren. Eine lange Sperre droht. «Es liegt nicht mehr in meinen Händen. Wir werden sehen, was die Liga sagt.»

Trotz wiederholt unfairer Checks und bereits mehrerer Matchstrafen wehrt sich der Lausanne-Verteidiger aber gegen die Vorwürfe: «Ich bin kein schmutziger Spieler. Ich will ihn aufladen, aber ich will nicht seinen Kopf treffen.» Barberio habe auf die Schulter gezielt, doch dann den Kopf getroffen. Er wolle zwar körperbetont, aber nicht unfair spielen. «Das Problem ist die Position meines Schlägers. Er ist zu hoch.»

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/MySports

ZSC-Verantwortliche fordern lange Sperren

Die gesamte Partie war von Scharmützeln zwischen den beiden Teams geprägt. Nach dem Spiel deckte ZSC-Trainer Rikard Grönborg die Spieler und den Staff Lausannes mit diversen Beleidigungen ein. Zudem forderte Grönborg zehn Spielsperren gegen Barberio. Sportchef Sven Leuenberger erwartet ebenfalls ein Zeichen seitens der Liga: «Wir haben erst Ruhe, wenn man durchgreift. Man muss aufhören, solche Aktionen zu ignorieren.» (nih)

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