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ARCHIV --- ZUR VERTRAGSVERLAENGERUNG VON ZSC-SPIELER MATHIAS SEGER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Zuerichs Mathias Seger schimpft mit seinen Teamkollegen im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions am Freitag, 24. Oktober 2014, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Mathias Seger will seine Karriere noch so lange wie möglich verlängern. Bild: KEYSTONE

Seger macht den ZSC heiss: «Wir müssen noch härter arbeiten»

Mit dem Auswärtssieg der ZSC Lions in Bern wurde die Halbfinalserie der beiden Grossklubs der National League so richtig lanciert. Der Titelverteidiger ist heute im zweiten Match gefordert.



>>> Wir tickern heute Abend ab 20.15 Uhr die Partie zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern live.

Sport ist auch deshalb so faszinierend, weil es manchmal wenig braucht, bis das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückkehrt. Das beste Beispiel hierfür sind aktuell die Lions. In der zweiten Partie im Viertelfinal gegen Zug verspielten sie im letzten Drittel eine 4:1-Führung und hätten kurz vor Schluss beinahe noch das 4:5 kassiert.

Jubel zum 5:4 bei Zuerichs Torschuetze Fredrik Pettersson im zweiten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Dienstag, 13. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

War das die Wende zum Meistertitel? Fredrik Pettersson entscheidet das zweite Spiel im Viertelfinal gegen Zug. Bild: KEYSTONE

Stattdessen brachte ein abgelenkter Verzweiflungsschuss von PostFinance-Topskorer Fredrik Pettersson das 1:1 in der Serie. Seither läuft die Maschinerie der Stadtzürcher, rufen sie nach einer missglückten Qualifikation ihr unbestrittenes Potenzial ab.

«Die Spieler haben gemerkt, dass sie hart arbeiten müssen. Es wird nun mehr gerumpelt», brachte es ZSC-Sportchef Sven Leuenberger auf den Punkt. Gerade auch das Boxplay, in dem eine grosse Opferbereitschaft notwendig ist, widerspiegelt die «neuen» Lions.

«Es wird nun mehr gerumpelt.»

ZSC-Sportchef Sven Leuenberger

Gegen Bern, das eigentlich über ein sehr starkes Powerplay verfügt, gelang dem ZSC bereits der dritte Shorthander in den laufenden Playoffs. Und auch das 2:1 von Pettersson in der 13. Minute, das unmittelbar nach Ablauf einer Strafe fiel, war quasi einer – in der gesamten Qualifikation hatten die Lions bloss einen Treffer in Unterzahl erzielt.

«Unsere Stürmer versuchen, so gut wie möglich die Schusslinie zu nehmen», erklärte der Ende Saison zurücktretende Routinier Mathias Seger das Erfolgsrezept. So werden die gegnerischen Spieler an der blauen Linie enorm unter Druck gesetzt.

Zuerichs Trainer Hans Kossmann im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EHC Biel, am Dienstag, 5. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Hans Kossmann verteilt die Last in Unterzahl auf viele Schultern – das bewährt sich bisher. Bild: KEYSTONE

Auffallend ist auch, dass Trainer Hans Kossmann die Last in Unterzahl auf viele Schultern verteilt. «In einem guten Boxplay muss man viel Energie aufbringen. Das kannst du nur mit vielen Spielern», sagte der Kanada-Schweizer, der nach dieser Saison durch Serge Aubin ersetzt wird. «Es ist immer gut, wenn man ein Tor in Unterzahl schiesst. Das macht das (gegnerische) Powerplay etwas nervös, und das ist, glaube ich, nötig.» Allerdings müssten sie die Strafen reduzieren.

ZSC auf lange Serie eingestellt

Von Euphorie nach dem wichtigen Auswärtssieg war beim ZSC nichts zu spüren. «Wir konnten das Glück erzwingen. Es hätte auch auf die andere Seite kippen können», so Seger. Der WM-Rekordteilnehmer ist sich bewusst, dass es schnell auch wieder in die andere Richtung gehen kann.

«Es wird an die Kraftreserven gehen.»

Mathias Seger

«Wenn wir nur ein wenig nachlässig werden, kann der Knopf sofort wieder zugehen, und wir stehen wieder am gleichen Ort wie vorher. Darum ist es extrem wichtig, dass wir noch härter arbeiten und noch besser spielen. Wir erwarten am Donnerstag einen stärkeren SC Bern. Ohnehin haben wir uns auf eine lange Serie eingestellt. Es wird an die Kraftreserven gehen.»

Zuerichs Mathias Seger im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem HC Fribourg Gotteron und den ZSC Lions, am Samstag, 6. Januar 2018, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Mathias Seger hofft natürlich, dass seine Karriere erst im Final endet. Bild: KEYSTONE

Tatsächlich ist nicht zu erwarten, dass diese Niederlage den SCB aus der Bahn werfen wird. Vor einem Jahr gerieten die Berner im Halbfinal gegen Lugano ebenfalls mit 0:1 in Rückstand, ehe sie viermal hintereinander gewannen. Nach den beiden Niederlagen im Final gegen Zug zum 2:2 in der Serie reagierten sie mit zwei deutlichen Siegen (6:1 und 5:1).

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2,303 Votes zu: SCB oder ZSC – wer zieht in den Playoff-Final 2018 ein?

  • 54%SC Bern
  • 46%ZSC Lions

«Herausforderungen sind da, um sie anzunehmen»

«Herausforderungen sind da, um sie anzunehmen», sagte SCB-Verteidiger Eric Blum. Die starke Leistung der Gäste war für ihn keine Überraschung. «Das hatten wir erwartet. Sie sind brandgefährlich».

«Mehr als zuversichtlich, dass wir zurückkommen.»

SCB-Spieler Simon Bodenmann.

Da es die Berner dem ZSC bei sämtlichen Gegentoren zu einfach gemacht haben, ist Simon Bodenmann «mehr als zuversichtlich, dass wir zurückkommen». Nebst den Fehlern sieht er bei den Zweikämpfen die grössten Steigerungsmöglichkeiten. «Wir konnten den Puck in der offensive Zone viel zu wenig ausgraben», so Bodenmann, der ab der nächsten Saison für die Lions tätig ist.

Zuercher Dave Sutter, Zuercher Patrick Geering, Berns Simon Bodenmann, Zuercher Drew Shore, von links, kaempfen um den Puck, im ersten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem ZSC Lions, am Dienstag, 27. Maerz 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Simon Bodenmann (Mitte) glaubt, dass sein Team die Lions doch noch austanzt. Bild: KEYSTONE

Auch ZSC-Trainer Kossmann rechnet mit einer Reaktion der Berner: «Sie haben viel Selbstvertrauen, sind gewohnt, zu gewinnen. Das müssen wir wettmachen mit Einstellung und Disziplin.» (fox/sda)

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Professor Chaos 29.03.2018 18:19
    Highlight Highlight Gute Nacht 😂
    Play Icon
    4 2 Melden
  • morax 29.03.2018 18:08
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass das Spiel ohne UPC oder Tagesabo-Dings nicht übertragen wird bzw. irgendwie gestreamt werden kann?
    7 1 Melden
    • N0pe 29.03.2018 18:47
      Highlight Highlight Sf2
      1 9 Melden
    • Züzi31 29.03.2018 19:00
      Highlight Highlight Nope, srf2 zeigt heute (und ich glaub am Samstag auch) das andere Halbfinale.
      4 1 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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