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Switzerland's Simon Moser in action during the IIHF Ice Hockey World Championships preliminary round game Switzerland vs Czech Republic at the Globe Arena in Stockholm, Sweden, on Monday, 6 May 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ihn gerne ein zweites Mal: Berns Simon Moser, hier im Dress der Schweizer Nationalmannschaft. Bild: KEYSTONE

SC Bern – bitte ein ausländischer Flügel mit der Postur von Simon Moser

Eine schwedische Zaubermaus ist auch auf der Liste der möglichen SCB-Ausländer. Aber Sportchef Alex Chatelain lässt sich Zeit.



Der SCB braucht noch einen ausländischen Flügelstürmer. Klotens Drew Shore (26) war beim SCB ein sehr ernsthaftes Thema. Immerhin hat ja der Kanadier in der letzten Qualifikation in 50 Spielen 24 Tore und 24 Assists erzielt. «Ja, es stimmt, wir waren an ihm interessiert» bestätigt Alex Chatelain. «Aber er möchte als Center und nicht als Flügel spielen und deshalb waren wir für ihn kein Thema mehr. In Zürich hat er in der Centerposition weniger Konkurrenz als bei uns.».

«Kommt der passende Spieler, dann handeln wir. Aber wir können es uns auch leisten, noch etwas zuzuwarten.»

SCB-Sportchef Alex Chatelain

Was Alex Chatelain nicht sagt: Sven Leuenberger, der neue ZSC-Sportchef, hat Drew Shore ein so lukratives Angebot gemacht, dass das Thema SCB für den Kanadier erledigt war. Drew Shore verdient bei den ZSC Lions gut und gerne 400'000 Franken netto, mehr als doppelt so viel wie letzte Saison in Kloten. Money talks. Flügel hin, Center her.

Der SCB hat mit Maxim Noreau, Mark Arcobello, Mika Pyörälä und Andrew Ebbett bereits vier ausländische Arbeitnehmer unter Vertrag. «Wir suchen noch einen fünften Ausländer» sagt Alex Chatelain. «Aber wir stehen nicht unter Zeitdruck. Kommt der passende Spieler, dann handeln wir. Aber wir können es uns auch leisten, noch etwas zuzuwarten.»

ZUR MELDUNG, DASS DER EISHOCKEYSPIELER CORY CONACHER IN DIE NATIONAL HOCKEY LEAGUE (NHL) ZU TAMPA BAY LIGHTNING ZURUECKKEHRT, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG 14. JULI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. DER KANADIER WAR IN DER ABGELAUFENEN SAISON TOPSKORER BEIM SCHWEIZER MEISTER SC BERN. - Berns Cory Conacher feiert seinen Treffer zum 5:5 im Eishockey National League A Spiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, am Mittwoch, 23. Dezember 2015, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Zumindest die Fans hätten Topscorer Conacher wohl gerne zurück im Team. Bild: KEYSTONE

Ein Kandidat ist Cory Conacher (27), der bissige kanadische Torjäger des Meisterteams von 2016 (61 Punkte in 62 Spielen). Diese Saison hat er sich in der NHL bei Tampa nicht durchgesetzt (11 Spiele/4 Punkte). Aber im Farmteam ist er ein AHL-Star. 60 Punkte in 56 Partien für Syracuse in der Qualifikation, bisher 22 Punkte in 18 Playoffspielen. Aber Alex Chatelain gibt zu bedenken: «Ist es gut, einen Spieler wieder zurückzuholen? Er soll jetzt erst einmal die Playoffs zu Ende spielen und dann werden wir weitersehen.» Er nennt als Beispiel unter anderem Simon Gamache, der SCB-Topskorer war (2006/07) und nach einem NHL-Versuch nach Bern zurückkehrte und nicht mehr ganz glücklich wurde.

Ein interessanter Name auf seiner Liste ist die schwedische Zaubermaus André Petersson. Der 26-jährige Schwede ist auf den Aussenbahnen ein flinker Tänzer mit stocktechnischen Taschenspielertricks. Letzte Saison hat er für Sotschi in der KHL in 39 Spielen 14 Tore und 15 Assists produziert. Nach drei Jahren in der grossrussischen Liga (146 Spiele/58 Tore/55 Assists) hat er seinen Agenten gebeten, sich in der Schweiz umzuschauen. Alex Chatelain sagt: «Es stimmt, ich habe ihn auch schon beobachtet. Aber er ist nur ein Name auf einer langen Liste». Und er schränkt ein: «Er ist nicht sehr gross». Wir lernen daraus: Hätte André Petersson (177 cm/79 kg) eine Postur wie Simon Moser (187 cm/98 kg), dann hätte ihn der SCB-Sportchef schon verpflichtet. Aber Alex Chatelain hat ja Zeit. Vielleicht findet er am Ende gar einen technisch brillanten Flügel wie Petersson mit der Postur von Moser.

Der SC Bern ist Schweizer Meister 2017

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