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Lugano’s player Maxime Lapierre, centre, reacts during the first match of the playoff final of the National League between HC Lugano and ZSC Lions, at the ice stadium Resega in Lugano, on Thursday, April 12, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay

Maxim Lapierre konnte seine Skorerqualitäten gegen ZSC noch nicht unter Beweis stellen. Bild: TI-PRESS

Lapierre nach dem ZSC-Break im 1. Finalspiel: «Jetzt nur nicht in Panik verfallen»



Die ZSC Lions sind im ersten Playoff-Final jederzeit Herr der Lage und gewinnen 1:0. So hatte sich der HC Lugano den Auftakt in den Playoff-Final sicher nicht vorgestellt: «Es ist enttäuschend, dass ein Tor gegen uns den ZSC Lions schon zum Sieg gereicht hat», sagte Julian Walker. Maxim Lapierre konstatierte, dass «die Zürcher viel mehr Zweikämpfe gewannen als wir». Und Gregory Hofmann anerkannte, dass «der ZSC in allen drei Zonen ausgezeichnet gespielt hat».

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Die Höhepunkte des ersten Playoff-Finalspiels. Video: YouTube/MySports

Und was jetzt?

Luganos Chefstrategen warnen davor, aus dem ersten Spiel zu viel herauszulesen. Maxim Lapierre und Gregory Hofmann bildeten in Viertel- und Halbfinals gemeinsam mit Jani Lajunen die mit Abstand effektivste Sturmlinie der Playoffs. Im ersten Final gelang dieser Angriffslinie fast nichts.

Lapierre: «Kleine Details entscheiden Playoff-Spiele – bei einem 0:1 sowieso. Wir dürfen jetzt nicht in Panik verfallen. Wir haben auch viel richtig gemacht.» Gregory Hofmann analysierte ähnlich: «Es steht erst 1:0 für Zürich, die Serie geht weiter. Wir müssen weiterspielen, besser spielen und öfter aufs Tor schiessen.»

Das «Puck-Management» entscheide derartige Spiele, so Hofmann. «In dieser Beziehung waren die ZSC Lions in Spiel eins viel besser als wir.»

Lugano hatte mehr Druck

Besonders offensichtlich war das bei der entscheidenden Szene, als vor Luganos Gehäuse ein Tohuwabohu herrschte und Goalie Elvis Merzlikins keine Ahnung mehr hatte, wo sich der Puck befand. Mike Künzle erfasste die Situation mit entschlossenem Nachsetzen am schnellsten. Sein Tor blieb das einzige des Abends.

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Luca Cunti im Interview: «Habe auf der anderen Seite keine Engeli gesehen.» Video: YouTube/MySports

Künzle: «In der Defensive spielten wir sehr solide. Uns unterliefen keine Fehler, deshalb kam Lugano auch kaum zu Chancen. Wir hatten uns gut vorbereitet. Und es gelang uns, den Schwung aus der Serie gegen Bern mitzunehmen. Aber es steht erst 1:0 für uns. Und das erste Spiel ist für das Auswärtsteam immer eher einfacher, denn Lugano stand viel mehr unter Druck als wir.»

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Mike Künzle im Interivew: «Haben einen guten Job gemacht.» Video: YouTube/MySports

Die ZSC Lions wissen das. Sie starteten schon im Halbfinal gegen Bern und jetzt auch in Lugano auswärts mit einem Sieg. (pre/sda)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Simsalabum 13.04.2018 08:33
    Highlight Highlight Ich wünsche mir, dass das Niveau noch steigt in dieser Finalserie. Nach dem wahnsinns Halbfinal gegen Bern war das Spiel gestern anstrengend zu schauen.
    • AllknowingP 13.04.2018 10:14
      Highlight Highlight Unterschreibe ich ! Zuviel Pischipätschi in der Mittelzone.
  • Pedro878 13.04.2018 08:22
    Highlight Highlight Das war gut, aber das wird so nicht bleiben ;) mehr spannung wrd es schon noch geben!
  • Chäslade 13.04.2018 07:54
    Highlight Highlight Zahme Lions lassen lahmen Luganesi keinen Raum, wow, es kann und muss nur besser werden.
  • offspring 13.04.2018 07:26
    Highlight Highlight Gegen Zug hat der Z das erste Spiel in Zug verloren mit 4:1.

    Zum Spiel: Beeindruckend, das war eine recht abgeklärte Darbietung der Zürcher.
    • PRE 13.04.2018 08:19
      Highlight Highlight Stimmt, ist korrigiert. Merci für den Hinweis.

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