Sport
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U20-WM, Gruppenphase, 1. Runde

Schweiz – Weissrussland 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)

Switzerland's Nicolas Muller, center, celebrates his goal with teammates Philipp Kurashev, left, and Marco Miranda against Belarus during the first period of IIHF World Junior Championship preliminary round hockey action in Buffalo, N.Y. Wednesday, Dec. 27, 2017. (Mark Blinch/The Canadian Press via AP)

Nicolas Müller und Philipp Kurashev jubeln über das 1:0. Bild: AP/The Canadian Press

Der wichtigste Sieg ist eingefahren – die U20 schlägt Weissrussland zum Auftakt

Die Schweizer haben an der U20-Weltmeisterschaft einen grossen Schritt in Richtung Viertelfinals gemacht. Das Team von Trainer Christian Wohlwend bezwang zum Auftakt Aufsteiger Weissrussland 3:2.



«Uns ist bewusst, dass Weissrussland das Spiel der Spiele ist», hatte Wohlwend im Vorfeld der Partie gesagt. Dementsprechend umkämpft war die Begegnung. In der 44. Minute gerieten die Schweizer gar 1:2 in Rückstand – nach einer Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.

Nicolas Müller bringt die Schweiz mit 1:0 in Führung.

In Unterzahl fällt das 1:2.

Die Reaktion auf diesen Rückschlag fiel dann allerdings überzeugend aus. Der erst 17-jährige Valentin Nussbaumer aus kurzer Distanz (49.) und Philipp Kuraschew mit einem platzierten Weitschuss (52.) zeichneten innert 184 Sekunden für die siegbringende Wende verantwortlich. Kurashev, ein Erstrunden-Kandidat im kommenden NHL-Draft, machte damit seinen Fehler vor dem 1:1 (19.) wieder gut.

Valentin Nussbaumer gleicht wieder aus.

Philipp Kurashev markiert das 3:2.

Mit diesem Sieg sind die Chancen der Schweizer auf die angestrebte Qualifikation für die Viertelfinals mehr als gut. Die Weissrussen, die am Vortag schon gegen Schweden (1:6) verloren hatten, spielen noch gegen Russland und Tschechien. Die Schweizer ihrerseits treffen am Donnerstagabend in der zweiten Partie auf Russland.

Unnötiges 1:1

Das 1:1 nach 20 Minuten war aus Sicht der Schweizer mehr als ärgerlich. Kurz vor dem Ausgleich vergab Marco Miranda eine Topchance zum 2:0. Der neben dem Tor stehende Stürmer der ZSC Lions hätte den Puck «nur» hoch schiessen müssen, traf ihn jedoch nicht richtig und scheiterte deshalb am Schoner von Andrej Grischenko.

Trainer Christian Wohlwend im Facetime-Interview.

Zudem war das 1:1 absolut unnötig. Kuraschew verlor hinter dem eigenen Gehäuse die Scheibe, worauf in der Verteidigung der Schweizer Chaos herrschte, was der vor dem Tor allein gelassene Maxim Suschko ausnutzte. 

Timo Meier ist zufrieden.

Das Telegramm

Schweiz - Weissrussland 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)
Key Bank Center, Buffalo. - 5224 Zuschauer. - SR Sjöqvist/Thomson (SWE/USA), McCrank/Yletyinen (CAN/SWE).
Tore: 9. Müller 1:0 (Eigentor Derjabin). 19. Suschko (Martynjuk, Gabrus) 1:1. 45. Bowbel (Litwinow, Suschko/Ausschluss Simic) 1:2. 49. Nussbaumer (Leuenberger) 2:2. 52. Kurashev (Maillard, Miranda) 3:2. 
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 1mal 2 Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Wüthrich; Gross, Geisser; Egli, Riva; Berni, Barandun; le Coultre; Müller, Kuraschew, Miranda; Sigrist, Heim, Eggenberger; Simic, Maillard, Nussbaumer; Jäger, Leuenberger, Rohrbach.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schmid (überzähliger Torhüter).

Die Tabelle

Bild

Bild: iihf

Naughty or nice?

Video: watson/Angelina Graf

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