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Zurich's Niklas Schlegel reacts during the Champions Hockey League match between Switzerland's ZSC Lions and Czech Republic's HC Bili Tygri Liberec in Zurich, Switzerland, Tuesday, December 12, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Niklas Schlegel ist geschlagen, die ZSC Lions aus der Champions Hockey League ausgeschieden. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

ZSC und Bern versagen in der CHL – wie der Schweizer Cup, nur ein bisschen seriöser

Die letzten beiden Schweizer Vertreter sind in der Champions Hockey League in den Viertelfinals gescheitert. Weil sie den Wettbewerb nicht ernst nehmen.



Beginnen wir mit dem Hauptgrund für das frühe Scheitern. Sozusagen den Wurzeln allen Übels. Die Champions Hockey League ist und bleibt für die Schweizer Clubs ein Operetten-Wettbewerb. Ein bisschen seriöser als der auf die Saison 2014/15 wieder eingeführte Cup. Aber nicht viel.

Gegen diese Behauptung gibt es natürlich vehementen Widerspruch. Erklärungen, wie ernst man diesen Wettbewerb nehme. Wie toll die internationale Herausforderung sei.

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Die Highlights der Partie Växjö vs. Bern. Video: YouTube/Champions Hockey League

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Die Highlights der Partie ZSC Lions vs. Liberec. Video: YouTube/Champions Hockey League

Alles nur Lippenbekenntnisse. Hat denn je irgendjemand gehört, dass in Basel vor jeder Saison erklärt wird, man nehme die Champions League ernst? Hat je irgendein Funktionär der Bayern oder Barcelonas erklärt, die Champions League sei wichtig? Eben. Wer dauernd erklären muss, man nehme etwas ernst, nimmt etwas eben nicht ernst.

Keine echte TV-Präsenz

Das ist logisch. Die Champions Hockey League hat weder echte TV-Präsenz noch ist sie für die Klubs ein Geschäft noch mobilisiert sie die Zuschauer noch steigert sie den Marktwert eines Spielers. Ein zusätzlicher Wettbewerb, bei dem die Klubs ihre Saisonkartenbesitzer gratis ins Stadion lassen, hat nun mal keinen Stellenwert. Ein Wettbewerb, der von einem Nischen-Bezahlsender übertragen wird, hat keinerlei Ausstrahlung ins Publikum. Wahrscheinlich verdoppelt sich die Einschaltquote, wenn der Reporter eines Champions-Hockey-League-Spiels heiratet.

Ja, es ist wahr: Die Champions Hockey League ist an und für sich eine tolle Sache. Aber das Publikum weiss es nicht. So lange es keine nennenswerte TV-Präsenz gibt, wird das so bleiben. Es kommt im richtigen Fernsehen, also existiert es. Und sonst nicht. So einfach ist das heute im Sport-Business.

A camera man of TPC films during the Champions Hockey League group F match between Switzerland's SC Bern against Czech Republic's Mountfield Hradec Kralove in Bern, Switzerland, on Tuesday, October 10, 2017. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Es wird zwar gefilmt, doch nur was im «richtigen Fernsehen» kommt, existiert in der Sportwelt auch. Bild: KEYSTONE

Die NLA ist und bleibt eine der besten Ligen ausserhalb der NHL. Daran ändert auch das frühe Scheitern der Berner und Zürcher in der paneuropäischen Konkurrenz nichts. Die enormen Fortschritte unseres Hockeys lassen sich noch immer am besten an den Resultaten unserer Klubteams aufzeigen. In den 1980er-Jahren war es eine Sensation, wenn die Schweizer Klubs gegen skandinavische, tschechoslowakische oder sowjetische Klubs nicht hoch verloren.

Fatal: CHL-Out bleibt ohne Konsequenzen

Heute sind Siege gegen solche Klubs eine Selbstverständlichkeit. Die ZSC Lions haben ja auch 2009 die erste Neuausgabe der Champions Hockey League gewonnen – und damals machten die Russen noch mit. Jetzt ist die KHL nicht dabei – ein weiterer gravierender Fehler dieses europäischen Wettbewerbs.

Ari Sulander of Swiss team ZSC Lions lifts the trophy after winning the Ice Hockey Champions League final match against Metallurg Magnitogorsk in Rapperswil, Switzerland, pictured on January 28, 2009. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Torhueter Ari Sulander vom schweizerischen ZSC Lions Team hebt den

Ari Sulander stemmt 2009 den Champions-League-Pokal. Bild: KEYSTONE

Aber die Ausgeglichenheit zwischen den Ligen ist gross. So gross, dass Details entscheiden. Wie in der heimischen Meisterschaft auch. Der SC Bern und die ZSC Lions hätten das Potenzial, um die Champions Hockey League zu gewinnen. Aber weder in Bern noch in Zürich sind diese Spiele so ernst genommen worden, wie es notwendig wäre, um sie zu gewinnen.

Nun sagt man uns natürlich: Doch, doch, man habe alles unternommen, um die Halbfinals zu erreichen. Das mag oberflächlich sogar stimmen. Aber wenn von allem Anfang an von ganz oben bis ganz unten jedem klar ist, dass ein Scheitern in einem sportlichen Wettbewerb keinerlei Konsequenzen hat und vom Publikum mit einem «na und?» quittiert wird, dann gibt es nicht die tiefe, seriöse Vorbereitung, ohne die im Sport keine ausserordentlichen Leistungen möglich sind. Und um in der Champions Hockey League in die Halbfinals zu kommen, ist diese Extra-Leistung für einen Schweizer Vertreter notwendig.

epa06301413 Bern's goalkeeper Leonardo Genoni (C) looks on after Munich's Keith Aucoin (back L)  scored the 1-1 during the Champions Hockey League round of 16 match between Switzerland's SC Bern and Germany's Redbull Munich, in Bern, Switzerland, 31 October 2017 (issued 01 November 2017).  EPA/PETER KLAUNZER

Wen kümmert das Ausscheiden in der Champions Hockey League? Vielleicht ein paar Fans – für ein paar Tage. Bild: EPA/KEYSTONE

Titelverteidiger und Tabellenführer SCB ist gegen die beste schwedische Klubmannschaft nur knapp gescheitert. Die ZSC Lions befinden sich in einer weitgehend selbst gebastelten Krise und scheiterten knapp gegen den Vertreter aus der tschechischen Liga. Das mag das hohe Niveau unserer Liga zeigen.

NLA-Spiele sind wichtiger 

Die Champions Hockey League ist und bleibt ein internationaler Wettbewerb, der das europäische Eishockey bereichern könnte. Aber solange dieser Wettbewerb für die Klubs kein Geschäft ist und keine nennenswerte TV-Präsenz hat, so lange wird er eine Operetten-Veranstaltung bleiben. Nett zwar, sicherlich seriöser als der Schweizer Cup. Aber halt bloss ein bisschen Abwechslung. Spiele, die man besucht, wenn man grad nichts Besseres vorhat. Aber seine persönliche Agenda nach diesen Partien ausrichten? Nein.

In Bern bleiben die Partien gegen Ambri oder Biel für den Präsidenten, den Manager, den Sportchef, den Trainer, den Materialwart, die Spieler, die Fans und die Medienvertreter wichtiger als die Champions Hockey League. In Zürich die Spiele gegen Davos oder Kloten auch.

Zurich's Mike Kuenzle, left, and Roger Karrer reacts during the Champions Hockey League match between Switzerland's ZSC Lions and Czech Republic's HC Bili Tygri Liberec in Zurich, Switzerland, Tuesday, December 12, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Nur 3412 Zuschauer «verirrten» sich gestern Abend ins Hallenstadion. Bild: KEYSTONE

Erst wenn niemand mehr vor und während der Saison erklärt, man nehme die Champions Hockey League ernst, wenn kein Klub mehr seine Fans für diese Spiele gratis ins Stadion lässt, wenn das «richtige» Fernsehen jede Partie live überträgt, ist die Champions Hockey League ein sportlicher Wettbewerb, der die Konkurrenzfähigkeit einer Liga spiegelt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Steven86 13.12.2017 22:16
    Highlight Highlight Die CL ist für Hockeyliebhaber, die Spitzenhockey liebt. Die Cüplitrinker und Modefans bleiben fern. Auch wen ich nicht Z Fan bin war ich an zwei CL spielen von ihnen und es war ein genuss zum Zuschauen.
  • Porcupine Tree 13.12.2017 17:35
    Highlight Highlight Das stimmt alles nicht schlecht. Ich war diese Saison an allen CHL Heimspielen. Lieber als (sorry, nicht böse gemeint) immer wieder Biel, Lausanne, Genf, Ambri etc. In jedem Match sehe ich einen neuen Gegner, den ich nicht kenne! Wie toll ist das denn? Aber eines denke ich, stimmt im Bericht nicht. Auch wenn die schweizer Klubs die CHL ernst nehmen würden, sind die Schweden und eventuell auch Tschechen doch immer noch stärker als wir.
  • Michel Gfeller 13.12.2017 16:05
    Highlight Highlight Bin ich mal mit KZ nicht einverstanden.Also ich habe das Gefühl der SCB wollte wirklich gewinnen, hat leider nicht geklappt schade!
    Ich würde verdammt gerne diesen Titel mit dem SCB feiern.
    Nach 14 Meistertiteln und einer Silber WM Medaille als Fan wäre das noch das Sahnehäubchen.
    "Ja nu", so kann ich "nur" noch auf den Meistertitel spaniefeln, wäre mein 15.als aktiver Fan (bin seit 1972 voll dabei)! Der Champions Hockey Ligue Titel wäre mir lieber gewesen!! Muss für einen Gotteronier Arrogant klingeln......
    • p***ylover 14.12.2017 23:27
      Highlight Highlight Der Seitenhieb gegen Gottéron mag ich dir verzeihen, immerhin mussten wir uns nie vorwerfen lassen den Wettbewerb nicht ernst zu nehmen...
  • Normi 13.12.2017 14:46
    Highlight Highlight Aber solange dieser Wettbewerb für die Klubs kein Geschäft ist und keine nennenswerte TV-Präsenz hat und wer hat das in der CH zu verantworten ?? ja liebe SRG ihr seid gemeint...
    • HabbyHab 13.12.2017 17:32
      Highlight Highlight Auf der einen Seite soll die SRG also sparen und nicht so viel Geld für Dinge ausgeben, welche die Leute offenbar nicht interessiert. Auf der anderen Seite soll die SRG sich mehr Rechte für die CHL kaufen?
    • Normi 13.12.2017 23:46
      Highlight Highlight Ja klar ist doch einfach CHL kostet einen Bruchteil von Fussball übertragungen
  • holden27 13.12.2017 14:23
    Highlight Highlight “Hat je irgendein Funktionär der Bayern oder Barcelonas erklärt, die Champions League sei wichtig? Eben. Wer dauernd erklären muss, man nehme etwas ernst, nimmt etwas eben nicht ernst.“

    Logisch müssen die Funktionäre dies nicht tun, sie werden ja auch nicht spiel für spiel von den chronisten danach gefragt...

    Der ganze artikel wirkt für mich nur nach einer Ausrede, um das Scheitern von bern schönzureden.

    Ich persönlich mag die chl. Einzig bei den tv Übertragungen/medien Aufmerksamkeit muss ich dem zaugg recht geben, wäre schön wenn sie präsenter wäre
    • MARC AUREL 13.12.2017 18:52
      Highlight Highlight Hempoli, das ist schon lange so... ob sachlich oder nicht... gegen Bern wird immer rumgehackt! Aber die besten Ausreden haben sie immer um sich rauszureden! Besonders die Möchtegerns... (Bayern München)
  • Brucho 13.12.2017 14:05
    Highlight Highlight Anzufügen wäre:
    1. Der schwedische Verband hat die CHL komplett lächerlich gemacht hat, in dem sie Fredi Pettersson nicht das CHL 1/4 Finale spielen liessen, was im Fussball unmlglich wäre; sorry Zlatan Ibrahimović kann nicht im CL 1/4 Finale bei Manchester United spielen, er muss frühzeitig zum Vorbereitungs Mätchli nach Schweden kommen :-)
    2. Die Schiedsrichter nehmen die CHL anscheinend auch nicht ernst, da sie so viele eigenartige Entscheidungen treffen.
    3. Die Linesman kommen aus dem Land in dem gerade gespielt wird um Kosten zu sparen. Auch das ist in der Fussball CL absolut unmöglich.
    • Pitlane 13.12.2017 21:44
      Highlight Highlight Bin mit deinen Kommentaren zu den schiedsrichtern nicht ganz einverstanden. Der Olympia-Final (CAN vs. SWE) z.B. wurde von drei Kanadiern und einem Amerikaner gepfiffen. So sollten also die Linesman aus dem gleichen Land wohl kaum ein Problem darstellen.
  • marak 13.12.2017 13:50
    Highlight Highlight Ums mehr hätte man in der Halle gestern mehr mit vier Linien spielen könnne. Aber vielleicht folgen die Trainer einem Geheimplan.
  • marak 13.12.2017 13:50
    Highlight Highlight Umso mehr hätte man mehr mit vier Linien spielen können im Hallenstadion um ein wenig den Nachwuchs zu fördern. Aber vielleicht folgen die Trainer einem Geheimplan.
  • David Ruppolo 13.12.2017 13:46
    Highlight Highlight Für einmal bin ich gleicher Meinung wie unser "geneigter Chronist"!
  • TheDan 13.12.2017 13:32
    Highlight Highlight Das mangelnde Interesse am CL Turnier kann ich als regelmässiger Matchbesucher im Hallenstadion nicht nachvollziehen. Jedes einzelne CL Spiel hatte mindestens eine so hohe Intensität und Spannung wie die besten Qualispiele z.B. gegen den SCB. Für mich sind die CL Spiele viel geiler als unsere Quali und ein Vorgeschmack auf die Playoffs.
    • Michel Gfeller 13.12.2017 16:07
      Highlight Highlight Ich als SCB Fan kann dir nur zustimmen! Aber wir CL Liebhaber sind wohl Exoten!
    • Altorez 13.12.2017 19:52
      Highlight Highlight Bin ganz deiner Meinung. War bis auf gestern auch an bisher jedem CHL Spiel. Wäre auch gestern gerne dagewesen aber in dieser Saison schaff ich es am Dienstag nur selten an die Spiele (Teilzeitstudent - > Abendvorlesungen).
  • ralck 13.12.2017 13:30
    Highlight Highlight Mir persönlich gefällt die CHL sehr. Sie ist abwechslungsreich, man lernt neue Teams kennen, neue Kulturen und neue Stadien. In Tschechien bezahlten wir ein paar Rappen für den Eintritt und in Schweden wurden wir in der Zeitung als geile und laute Fans gelobt. Nach Deutschland würde ich gerne endlich, Wales war leider organisatorisch für mich nicht möglich. Im Stadion in der Schweiz verpasste ich aber kein CHL-Spiel. Schade wenn ich damit zur Minderheit gehöre…
    • Tobiwankenobi [ZH] 13.12.2017 14:52
      Highlight Highlight Ich liebe die CHL und war letztes Jahr in Ingolstadt. War super!
  • Pana 13.12.2017 13:03
    Highlight Highlight Wieso die Fans lieber eines von 50 relativ unwichtigen Qualispielen gegen die ständig selben Gegner schauen gehen, statt ein Duell gegen ein ausländisches Spitzenteam, ist mir schleierhaft. Egal wie populär das Turnier im TV ist, das Hockeyherz müsste doch höher schlagen.
    • Hayek1902 13.12.2017 15:20
      Highlight Highlight Die Zeiten sind etwas unattraktiver, aber sonst fällt mir auch keinen guten Grund ein.
    • Goon 13.12.2017 16:10
      Highlight Highlight Ganz genau. Top Kommentar
    • Mia_san_mia 13.12.2017 17:07
      Highlight Highlight Ja du sagst es, das habe ich mich auch schon gefragt. Ein internationaler Vergleich ist doch interessant.
  • why_so_serious 13.12.2017 12:58
    Highlight Highlight Der Artikel fasst das wichtigte zusammen. Die CHL ist wirklich ein grossartiges Format - Vergleiche der besten Hockey-Teams der einzelnen Länder. Die KHL fehlt hier aber eindeutig und die TV-Präsenz leider auch.
  • Dynamischer-Muzzi 13.12.2017 12:56
    Highlight Highlight Oh je Clöusu, dass klingt viel mehr nach dem Versuch einer Ausrede, als nach Realität. Nimm doch mal Rücksprache mit den Vereinsoberen des SCB, dort war der Gewinn der CHL als klares Ziel vor der Saison ausgegeben worden. Und warum sollte der SCB den Cup nicht ernst nehmen, wenn sie doch so gern gegen Biel scheitern, ääähhh spielen? Auch der Gewinn des Cup war ein Ziel.
    Ich schrieb es gestern schon: "2 von 3 Zielen des SCB wurden schon vergeigt und Ziel 3 könnte mit so einer Larifari-Einstellung im Frühjahr ebenfalls in Luft aufgehen."
    • MARC AUREL 13.12.2017 18:56
      Highlight Highlight Von Biel und ihre primitiven Fans reden wir besser nicht.😉
    • hockeyaner 13.12.2017 20:02
      Highlight Highlight Ja der Dynamochasperli kann nur zwei Dinge....über den SCB lästern,klar wenn man selber nichts gewinnt kann man nur lästern🤪 Das zweite ist Jammern über alle andern und die Ligamafia 😅
    • Dynamischer-Muzzi 13.12.2017 20:10
      Highlight Highlight Dann solltest Du Dich mit den Zielsetzungen des SCB mal ein bisschen auseinander setzen Hempoli. Zielstellung VOR der Saison war ganz klar der Gewinn des Triple aus Meisterschaft, Cup UND CHL. Lesen und zuhören bildet habe ich mal gelernt.
      Und zum Thema Biel. Bieler stehen nach einer Niederlage auf, putzen sich den Mund ab und kämpfen weiter, denn was anderes wäre Kapitulation. Biel Fan ist man nicht wegen des Erfolgs, Biel Fan ist man aus voller Überzeugung und Leidenschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikkanen 13.12.2017 12:15
    Highlight Highlight ...wahre Worte, Chlöisu👍🏻Tatsächlich interessiert in Bern einzig der 🇨🇭Meistertitel. Weder der Ringier-Kommerz Cup noch die defizitäre CHL Micky Maus Liga vermögen die Massen zu begeistern, bleiben Nebenschauplätze was auch richtig ist🤔So ist das gestrige Ausscheiden zu werten, egal!
    Wichtig für uns Berner bleibt der alljährliche Playoff-Durchmarsch der Hockeymaschine, welcher diese Saison mit dem dritten🏆in Serie gekürt werden wird🤗Freue mich jetzt schon auf eine rauschende Meisterfeier vor der Ochsenschüür, Europas Hockeyhauptstadt🐻 wird zur Partymeile an der Aare😋😎🍻
    • LebeauFortier 13.12.2017 14:50
      Highlight Highlight Ich meinte, jemand hätte noch vor Wochenfrist unter Deinem Namen eine ziemlich gegenteilige Meinung herumposaunt. Ich würde diesem Mysterium dringend mal nachgehen. Könnte Betrug sein, oder halt Schizophrenie.
    • navigator 13.12.2017 15:27
      Highlight Highlight Werter Tikkanen, Fakt ist die CHL hat und bietet einen höheren Stellenwert als Deine offenbar heissgeliebte Schwyzermeisterschaft. Für Dich gibt es offenbar nur SCB-CH-Meister und sonst nicht mehr viel ... fragt sich, ob Du beim essen auch mit Schnipo regelmässig zufrieden bist. Ich wünsche mir, dass die CH-Fans mehr über den Tellerrand hinausschauen und die Medien der CHL mehr Gewicht geben.
    • egemek 13.12.2017 15:35
      Highlight Highlight Tikkanen das alte Fähnli im Wind...
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1848BO 13.12.2017 12:11
    Highlight Highlight Man hätte damals 2009 mit der CHL weitermachen müsse wie si wahr die Spiele wahren überall gut besucht das Nivo wahr deutlich höher und das Medien Intresse höher. Aber man muss auch sagen das zum Beispiel Petterson in die Nati einrücken musste gibt es glaub ich nirgens auf der welt das spieler während solchen Spielen aus dem Team genomen werden so geht der Wettbewerb noch ganz vor die Hunde da auch die Verbände kein Intressen zeigen und solange die KHL nicht dabei ist wird sich nichts ändern. Und übrigens wahren beim ZSC die Saisonkarten nur für die ersten zwei Heimspiele gültig
    • marak 13.12.2017 16:06
      Highlight Highlight Gazprom ist eben ausgestiegen und die Firma war mit Abstand der grösste Geldgeber. Warum ein solches Klumpenrisikto zustande kam, weiss ich nicht. Vermutlich, weil die eigentlich 3 Jahre Untersützung versprochen hatten und man hoffte in der Zwischenzeit dann noch mehr Geld zu finden.
    • HabbyHab 13.12.2017 17:35
      Highlight Highlight Und Nilsson hätte auch zur Nati gehen müssen, wenn er denn fit gewesen wäre. Ohne die besten Spieler ist es nicht ganz so einfach :)
  • reaper54 13.12.2017 12:07
    Highlight Highlight Ich habe bei KZs Analysen ja regelmässig das Gefühl ich lebe auf einem anderen Hockeyplaneten, ABER WOW super Artikel ich glaube das unterschreibt jeder Schweizer Hockey Fan!
  • Nummelin 13.12.2017 12:05
    Highlight Highlight Wieder mal typisch, dass so ein Text vom Zaugg kommt. Wäre der SCB weiter, hätte er diesen in den höchsten Tönen gelobt, wie ernst der SCB die Championsleague nimmt und was für eine starke Rolle der SCB für das Schweizer Hockey international einnimmt.
    • Gretzky 13.12.2017 15:38
      Highlight Highlight Ich wollte gerade das gleiche schreiben. Hätten beide gewonnen, hätte sich Zaugg wieder Seitenlang darüber ausgelassem, was für ein wahnsinns Weltklasseeishockey in der Schweiz doch geboten wird. Reines Wunschdenken. Der SCB mag in der Schweiz aktuell das Mass aller Dinge sein, international sind die allerhöchstens Durchschnitt. Angesichts der Tatsache, dass die KHL gar nicht teil nimmt und die Schweden sich freiwillig verabschieden, müsste dies eigentlich sogar Alice im Wunderland Zaugg auffallen.
    • Antiklaus 13.12.2017 19:36
      Highlight Highlight und hätte der Z gewonnen, wäre gar kein Artikel gekommen.
  • Against all odds 13.12.2017 12:03
    Highlight Highlight "Es kommt im richtigen Fernsehen, also existiert es."
    Die NLA kommt auch nicht im "richtigen" Fernsehen.

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