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Zugs, Dennis Everberg, Dario Simon, Zugs Lino Martschini, Zugs Garett Roe, Santeri Alatalo, von links, jubeln, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und die EV Zug, am Freitag 30. November 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Nach einem dramatischen Spiel geht der EV Zug als Sieger vom Eis. Bild: KEYSTONE

Das Undenkbare denken – Zug wird Meister

Zug gewinnt in Langnau 2:1 und bleibt Leader. Ein Spektakelsieg, der zu gewagten Träumereien verleitet.



Manchmal gibt es sogar in einem Spitzenkampf etwas Wichtigeres als das Resultat. In der 22. Minute verkeilen sich Langnaus Verteidiger Claudio Cadonau und Zugs Stürmer Karl Klingberg ineinander. Beide verlieren das Gleichgewicht und der Schwede rutscht kopfvoran in die Bande. Kein Foul. Ein Unfall.

Karl Klingberg bleibt regungslos liegen. Im Stadion wird es bedrückend still. Der Zuger wird auf eine Bahre gehoben, vom Eis getragen und ins Spital Langnau überführt.

In der zweiten Pause kann Trainer Dan Tangnes seine Spieler beruhigen. Karl Klingberg hat keine Lähmungserscheinungen. Er kann Arme und Beine bewegen. Er ist ansprechbar und in bester medizinischer Obhut. Nun ist die Devise erst recht klar: gewinnen für Karl Klingberg!

Zugs Carl Klingberg, wird mit der Bare abtransportiert, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und die EV Zug, am Freitag 30. November 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Karl Klingberg wird vom Eis transportiert. Bild: KEYSTONE

Stephan fällt verletzt aus

Hätte Zug diese Partie verloren, dann hätte auch der boshafteste Chronist auf Kritik verzichtet. Trotz der Entwarnung in der zweiten Pause: Wenn ein Mitspieler ins Spital transportiert werden muss, ist für seine Kollegen nichts mehr, wie es vorher war. Nur eine Mannschaft mit einem enormen Zusammenhalt kann so einen Zwischenfall wegstecken.

Aber ein Berichterstatter hätte noch aus einem weiteren Grund auf Kritik verzichtet. Torhütertitan Tobias Stephan fehlte wegen einer Blessur. Sandro Aeschlimann (23) musste ins Tor. Ein ehemaliger Langnauer Junior, der seinen Arbeitsplatz sonst im Farmteam (EVZ Academy) hat.

Tigers Eero Elo, Mitte, verpasst eine Chance, gegen Zugs Goalie Sandro Aeschlimann, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und die EV Zug, am Freitag 30. November 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

In Zugs Tor steht ausnahmsweise Sandro Aeschlimann – also «nur» die Nummer 2.. Bild: KEYSTONE

Leitwolf Karl Klingberg, überdies der einzige ausländische Spieler der Zuger in guter Form, liegt im Spital und im Tor «nur» die Nummer zwei. Da wäre im Falle einer Niederlage Kritik wahrlich böswillig und unfair gewesen.

Langnau wollte Geschichte schreiben

Aber Zug gewinnt auch dank Sandro Aeschlimann. Ein reflexschneller, stilsicherer Schlussmann mit einem guten Winkelspiel und einer zwingenden, starken Ausstrahlung. Er hat den Puck immer im Auge. Er wehrt 96,15 Prozent der Schüsse ab. Tobias Stephan oder Leonardo Genoni hätten es nicht besser machen können. Wer sagt eigentlich, die Schweiz habe keine guten jungen Goalies mehr?

Kommt dazu: Es ging beim Gegner in dieser Partie um mehr als «nur» drei Punkte. Die Langnauer wollten Geschichte schreiben. Mit einem Sieg hätten sie von Zug die Tabellenführung übernommen. Zum ersten Mal seit dem 1. Oktober 2000. Damals rückten sie in der 6. Runde nach einem 3:2 in Kloten auf den 1. Platz vor.

Dieser Freitag hätte einer der grössten Tage in der emmentalischen Sportgeschichte werden können. Gegen 20 Uhr stand der Abfahrtssieg von Beat Feuz drüben in Amerika fest und zwei Stunden später hätte Langnau die Nummer 1 in unserem Hockey sein können. Mehr geht nicht.

Statt Tabellenführung Rang 4

Der Lokalsender TeleBärn hatte extra seinen besten Mann für eine Reportage ins Emmental entsandt, um den historischen Moment in laufenden Bildern für einen Beitrag festzuhalten. Er packte seine Bildermaschine nach dem Spiel wieder ein. Niederlage. Keine Bilder. Statt Tabellenführung Rang 4. Zug bleibt Leader.

Die Zuger haben auswärts ein Spiel unter schwierigen Bedingungen gegen einen hochmotivierten Gegner verdient gewonnen. In einer Art und Weise, die zu gewagten Träumereien verleitet.

Der letztjährige Trainer Harold Kreis wäre entsetzt gewesen, wenn er seine Mannschaft so mutig, dynamisch, präzis und spektakulär hätte stürmen sehen. Er hätte unverzüglich ein Time-Out verlangt, mehr Vorsicht und defensiven Verstand angemahnt, Jungspunde wie Yannick Zehner (20), Livio Stadler (20) und Thomas Thiry (21) unter die Wolldecke verbannt und Raphael Diaz beauftrag, das Spiel zu verlangsamen.

Die Titanen taumeln durch die Saison

Keine andere Mannschaft der Liga löst sich zurzeit so flink aus der eigenen Zone, verlagert das Spiel mit so langen Pässen so schnell in die gegnerische Zone und hat den Stil im Vergleich zur letzten Saison so spektakulär geändert wie Zug.

Die Titanen der Liga – Lugano, der SC Bern, die ZSC Lions, Davos, die alle Titel in diesem Jahrhundert unter sich ausgemacht haben – taumeln durch die Saison. Trotzdem erwartet niemand von Zug eine Meisterschaft. Alle sind sich einig: Die «Operation Meistertitel» beginnt erst nächste Saison. Wenn Leonardo Genoni, Jérôme Bachofner und Grégory Hofmann da und alle Ausländerpositionen wieder erstklassig besetzt sind.

Le gardien bernois Leonardo Genoni, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le SC Bern ce dimanche 18 novembre 2018 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Noch sieht man ihn im Berner Trikot – Leonardo Genoni. Bild: KEYSTONE

Aber nächste Saison kommt auch der hohe Erwartungsdruck. Und der hatte in diesem Jahrhundert auf die mentale Verfassung ungefähr die gleiche Wirkung wie ein Frost Ende Juni im Rebberg am Niggelbühl.

Es hätte geheissen, der Chronist habe wohl wieder gekifft

Diese Saison können die Zuger hingegen unbeschwert durch die Qualifikation und die Playoffs fräsen. Warum nicht so unbeschwert und überraschend zum Titel stürmen wie Dänemark bei der Fussball-EM 1992? Die Dänen waren schon in die Ferien verreist, als sie völlig überraschend aus den Strandkörben gescheucht wurden. Sie durften für Jugoslawien ins Turnier nachrücken und konnten locker, unbeschwert und ohne jeden Erfolgsdruck aufspielen.

Item, Zug hat in Langnau so gespielt wie eine Mannschaft, die im nächsten Frühjahr Meister werden kann. Wir sollten das undenkbare denken: Zug wird 2019 Meister.

Oder ist es verrückt, so eine Prognose zu wagen? Was heisst hier verrückt? Nehmen wir an, der Chronist hätte exakt vor einem Jahr Ende November 2017 eine Prognose fürs Hockeyjahr 2018 gewagt. Und er hätte folgendes Szenario entworfen: Okay, die Deutschen kommen in den Final des olympischen Turniers, die Schweizer ins WM-Endspiel. Die ZSC Lions werden mit Hans Kossmann Meister. Kloten steigt ab. Ende November wird es beim Spiel Langnau gegen Zug um die Tabellenführung gehen und zu diesem Zeitpunkt wird Michel Riesen nach Arno Del Curto und Remo Gross schon der dritte Trainer beim HC Davos sein. Ach ja, dann noch das: SCB-Torhüter Leonardo Genoni wird bereits im August einen Fünfjahresvertrag in Zug unterschreiben.

Es hätte geheissen, der Chronist habe wohl wieder gekifft, Haschkekse genascht, Fliegenpilz-Tee getrunken und zu viele Bücher von Zecharia Sitchin statt Jeremias Gotthelf gelesen. Schlimmer: Er mache sich über unser Eishockey lustig. Ein Chronist sollte bei seiner Berufsausübung nüchtern sein und ein gewisses Mass an Seriosität und Glaubwürdigkeit walten lassen.

Und was ist 2018 im helvetischen Eishockey schon alles passiert? Eben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • R. Schmid 01.12.2018 22:42
    Highlight Highlight Nie wird Zug Meister, sind doch nur Schönwetter Spieler. Wenns hart wird und zählt können sie es nicht.
  • dizzy 01.12.2018 21:11
    Highlight Highlight zu weich für die playoffs...😙
  • Lumina 01.12.2018 18:19
    Highlight Highlight Das Undenkbare denken - Hallo KZ?

    Zug wurde bereits schon einmal CH-Meister - aber hat der "Chronist" wohl bereits schon wieder vergessen.
  • Darkside 01.12.2018 18:00
    Highlight Highlight Als ob der emotionsbefreite Harold Kreis jemals zu gegebener Zeit ein Timeout genommen hätte... 😂
    Nevermind, die Briefkästen sehen wie schon öfters gut aus im Herbst, abgerechnet wird aber erst im Frühling, wo sie in den letzten Jahren regelmässig eingebrochen sind. Ich würde nicht viel darauf wetten dass es diese Saison anders läuft.
  • dash72 01.12.2018 17:46
    Highlight Highlight Ja, monetär scheint zu gewinnen. Das wäre nur logisch in der heutigen Zeit. Wo Geld da Erfolg. Aber dann halt tschau Hockey. Es gibt noch andere Sportarten. Da gibt's mehr Emotionen. Die Zukunft gehört langfristig anderen
    • Danyboy 01.12.2018 18:18
      Highlight Highlight Ääähm, seit es Profisport gibt gewinnen meistens die Klubs mit dem meisten Geld. Und wenn mehrere Klubs ähnlich viel Kohle haben, kommts noch stark auf Management, Coaching und Strategie an. Alles andere ist naiv. Als ob sich jetzt urplötzlich der Sport ändert nur weil Zug oder Lausanne auch mehr Geld haben... Schon lustig diese Wahrnehmungen😂
  • Coffey 01.12.2018 17:14
    Highlight Highlight Der Chronist hat wohl wieder gekifft, Haschkekse genascht, Fliegenpilz-Tee getrunken und zu viele Bücher von Zecharia Sitchin statt Jeremias Gotthelf gelesen. Schlimmer noch: Er macht sich über unser Eishockey lustig. Ein Chronist sollte bei seiner Berufsausübung nüchtern sein und ein gewisses Mass an Seriosität und Glaubwürdigkeit walten lassen.
  • Andy14 01.12.2018 17:10
    Highlight Highlight So undenkbar ist das nicht. Zu dem Zeitpunkt in der Saison gibt es viele Teams die Meister werden können. Und EVZ hat ein Gutes Team. Aber es entscheidet alles die Playoffs.. da muss es stimmen
  • egemek 01.12.2018 16:38
    Highlight Highlight "Der letztjährige Trainer Harold Kreis wäre entsetzt gewesen, wenn er seine Mannschaft so mutig, dynamisch, präzis und spektakulär hätte stürmen sehen. Er hätte unverzüglich ein Time-Out verlangt, mehr Vorsicht und defensiven Verstand angemahnt, [...]"

    Klaus, dein Bericht ist ja gut und recht, aber eines hast du nicht beachtet: Harry hat nie ein Time-Out genommen. Nicht mal nach 3 Gegentoren in 2 Minuten... 😉
  • Freilos 01.12.2018 16:24
    Highlight Highlight In diesem Jahr könnte es durchaus einen Überraschungsmeister geben. Zug ist einer der Kandidaten, aber nicht der einzige.

    Wobei in den Playoffs sicherlich mit dem ZSC und dem SCB zu rechnen ist.
  • Hallo22 01.12.2018 14:50
    Highlight Highlight Gute Besserung Carl Klingberg. Immer unschön wenn so was passiert.

    Und nun zum Artikel. Zug hat sicher Chancen auf den Titel, allerdings muss dafür wirklich alles passen. Bei Zürich/Bern muss weniger passen für dass Sie Meister werden, da einfach stärkeres Kader. Lugano/Lausanne meiner Meinung nach auch mit höheren Chancen. Aber ja denkbar ist das laut Chloisu "undenkbare" dieses Jahr schon.
  • Mc EVZ 01.12.2018 13:55
    Highlight Highlight Endlich mal ein realistischer und hoffentlich hellseherischen Beitrag von KZ! 👏
  • fandustic 01.12.2018 11:51
    Highlight Highlight Man könnte es auch so Formulieren, dass die Zuger gewannen weil eben gerade Stephan verletzt war. Seien wir ehrlich, er ist ein guter "Goali", aber auch nicht mehr. Mit ihm im Tor wird Zug niemals Meister. Er ist einfach nicht die Art von Goali der über sich hinauswachsen kann wenn es dann richtig zählt....hat er bereits mehrfach bewiesen in den Playoffs. Von daher, ja Zug kann Meister werden, aber frühestens nächste Saison.
  • sisco 01.12.2018 11:00
    Highlight Highlight ...ich hoffe nicht, dass die Ressource "Geld" mit Titeln belohnt wird...

    Aber ich wünsche Klingberg gute Besserung
    • Jeff Scout 01.12.2018 11:23
      Highlight Highlight Dann bist du aber seit Jahren vergeblich am Hoffen! Oder stemmten Mannschaften wie Ambri oder Langnau in diesem Jahrhundert mal einen Meisterpokal in die Höhe? Kein Wunder holten in diesem Jahrhundert immer nur die gleichen vier Mannschaften den Titel. Immerhin werden in Zukunft auch Zug, Biel oder Lausanne ernsthaft um den Titel spielen, während sich Davos aus diesem Kreis wohl verabschieden wird.
    • Danyboy 01.12.2018 12:27
      Highlight Highlight Lol, wann hat im neuen Jahrtausend einmal NICHT die Ressource Geld zu Titeln geführt? Dir ist schon klar, dass wir hier von Profisport sprechen?
      Alle Titel seit 2000 wurden AUSSCHLIESSLICH von den Teams mit dem meisten Geld gewonnen. Und davor (1970-2000) war es auch nicht viel besser.
    • sisco 01.12.2018 12:54
      Highlight Highlight SALARY CAP - kann man googeln -
      schönes Wochenende :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainObvious 01.12.2018 10:35
    Highlight Highlight Wieso „das Undenkbare denken“?
    Es geht um Zug, die schon mal Meister wurden (auch wenn es schon bisschen her ist), und nicht um Gotteron 😃

    Meister werden ist aus meiner Sicht kaum als Lucky-Punch möglich. Man braucht die Spieler, die die Situation PO-Final kennen und die entsprechende Erfahrung mitbringen.
    Hat man vor zwei Jahren bei Zug imho gut beobachten können - es fehlte am Schluss mitunter die nötige Abgebrühtheit und der kühle Kopf, der sich nicht nervös machen lässt.
  • släppschött 01.12.2018 10:33
    Highlight Highlight Zug Meister 2019 wäre ja ne tolle Sache aber die Mannschaft ist mental zu wenig robust.
    Das letzte CHL spiel gegen München hat wieder mal gezeigt, dass die Zuger, sobald der Gegner physisch stark und aufsässig spielt, völlig aus dem Konzept kommen und sich einschüchtern lassen. In den Playoffs weht ein anderer Wind und es wird härter gespielt!
    Ich hoffe natürlich das ich mich mit dieser Einschätzung täusche....
    • Danyboy 01.12.2018 10:47
      Highlight Highlight Ja, das wird die Hauptaufgabe sein von Tangnes: Die Spieler mental und taktisch auf die PO einzustellen. Obwohl er selber wenig Erfahrung darin hat. Ich traue es ihm trotzdem zu. Gucken wir mal
    • Socceroo04 01.12.2018 11:33
      Highlight Highlight Zug wird 2019 nicht Meister. Die Mannschaft ist physisch (noch) zu wenig robust und Stephan ist, so gut er sein mag, kein Meistergoalie. Die bis jetzt getätigten Transfers zeigen deutlich auf, dass die Clubleitung genau diese Mängel versucht zu korrigieren, obˋs bereits für 2020 gelingt ist aber nach dennoch fraglich ...
  • Pladimir Wutin 01.12.2018 10:23
    Highlight Highlight Wenn Leonardo Genoni, Jérôme Bachofner und Grégory Hofmann da und alle Ausländerpositionen wieder erstklassig besetzt sind..

    Herr Zaugg wissen Sie da etwa mehr als wir? Natürlich hätte ich da nichts dagegen.. Auch wenn die Abgänge schwer sind nach all den Jahren, aber aus sportlicher Sicht wäre ein Tausch Hofmann gegen Suri und Lammer durchaus zu begrüssen!

    Trotzdem Danke und alles gute unter Palmen Reto und Domi!
    • MARC AUREL 01.12.2018 15:59
      Highlight Highlight Ich stufe Suri höher ein als Hofmann gesamthaft! Suri kann beissen und gibt nicht auf! Ein echter Leader! Und Hofmann???
    • Danyboy 01.12.2018 17:14
      Highlight Highlight Aurel: Für einmal gebe ich dir recht, obwohl Hofmann da nicht soooo viel schlechter ist. Wohl eher besser als Corvi.
      Die Personalie Suri laste ich übrigens zu grossen Teilen auch Kreis an, der es geschafft hat, ihn über 4 Jahre versauern zu lassen. Und diesen Frühling haben sich Kläy und Co auch nicht geschickt angestellt mit Freigabe und Rücknahme der Freigabe nach Unterschrift in Lugano... Sollte man weder Corvi noch Hofmann holen können, dann ist das ein ziemlicher Rückschlag für Kläy. Warten wir mal ab...
    • MARC AUREL 01.12.2018 17:22
      Highlight Highlight Schön sind wir uns mal einig Danyboy..😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • N0pe 01.12.2018 10:16
    Highlight Highlight „Wer sagt eigentlich, die Schweiz habe keine guten jungen Goalies mehr?“
    ... naja, unter anderem Sie Herr Zaugg.
    • dave92 01.12.2018 13:07
      Highlight Highlight Darauf wollte er ja auch anspielen ;-)
  • goldmandli 01.12.2018 10:14
    Highlight Highlight Unser Jungspund war wahrlich ein Aeschli-Man gestern. Man muss aber auch sagen, dass er in dieser Saison Turnierübergreifend schon ca. 10 Spiele bestritten hat und in allen eine Solide Leistung - mit dem einen oder Anderen Ei, das der Unerfahrenheit geschuldet war - gezeigt hat.
  • DrLecter 01.12.2018 09:57
    Highlight Highlight Ach Klaus....
    Musste unbedingt noch ein Artikel her oder wie?
    • mukeleven 01.12.2018 11:05
      Highlight Highlight das ist doch fein!
      ein hollaendisches weed, ein glas wein und mal wieder etwas weg vom HCD fokus - das behagt.
  • schwiizermeischterevz 01.12.2018 09:47
    Highlight Highlight also die langnouer sind eine extrem langweilige gurkentruppe die genau aus einem grund da oben stehen: weil alle anderen teams krass ablosen. zug ist top und wird schon diese saison den titel feiern. mit carli haben wir den topshot der liga bei uns. ab nächster saison ist eh klar, dass wir die meisterschaften serienmässig buchen werden. die weltstadt zug machts wie das englische königreich: wir haben den köhlen. wir haben die titel. ende gelände.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 01.12.2018 10:11
      Highlight Highlight Gute Satire
    • DerSeher 01.12.2018 10:51
      Highlight Highlight Dein Kommentar ist sogar als Zuger zum fremdschämen. Den Tikkanen kann nur der Tikkanen und einer reicht auch! Btw glaub ich nicht das es im Ernstfall gegen den CB oder den Z reicht. Aber die Zeit wird kommen.
    • Socceroo04 01.12.2018 11:21
      Highlight Highlight Man kann Tikkanen mögen oder nicht, wenigstens kann er Satire ... Du leider nicht, also lass es in Zukunft besser
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bobby Sixkiller 01.12.2018 09:46
    Highlight Highlight Nur weil Zug Clöisus Langnauer geschlagen haben, schreibt er gleich vom Titel?
    • zsalizäme 01.12.2018 10:42
      Highlight Highlight Musste selbst als EVZ Fan lachen. Da gewinnt Zug ein Spiel gegen Langnau und es wird vom Meistertitel geschrieben. Klar, Zug hat ein gutes Team und spielt tolles Hockey. Jeder Hockeyfan weiss aber, dass gutes Hockey im November nichts bringt.
  • Mia_san_mia 01.12.2018 09:43
    Highlight Highlight Hoffentlich wird der Zuger im Spital in Langnau richtig behandelt...
  • Tikkanen 01.12.2018 09:37
    Highlight Highlight ...guter Bericht Chlöisu. Aber mach dir keine Sorgen, die PO sind erst im 2019. Dort geht es dann wieder stetiger zu und her, es fliegen ender die Geissen als das der versnobte Apotheker Club🤢den🏆holt😂 Item, freue mich hinäch auf den Auftritt der Arno-Rausmobber in Bern. Werde bereits früh im Tempel sein, sodass ich bei Bärezipfu und🍻das Warmup der Murmeli-Zombies begutachten kann😋Als Zombies kann man die Lottertruppe aus den Bergen durchaus bezeichnen, schliesslich hat der HCD am 27.11. seine Seele verloren😥
    Hopp Bärn🐻🍻
    • hockeyaner 01.12.2018 10:38
      Highlight Highlight Ja die werden auch noch merken das mit geklotze und große gekotze die Titel nicht automatisch kommen! Wird ein Lugano 2.0....wobei das ist ja schon Lousanne! Also Lugano 3.0......👍🏽😅
    • goldmandli 01.12.2018 11:16
      Highlight Highlight @hockeyaner Du meinst im Gegensatz zu all den Teams, die mit einer Billig-Truppe Meister wurden in den letzten Jahren. 😄
    • Socceroo04 01.12.2018 11:19
      Highlight Highlight ... das der versnobte Apotheker Club🤢 ... schreibt der Anhänger von ehemaligen Kiosk und heutigen „Brief- und Paketdienst mit Papeterie und Bankenangebot“-Subventions-Club ... yea man, made my day 🤣
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  • Lümmel 01.12.2018 09:32
    Highlight Highlight Zug muss vorallem gegen Langnau spielen um einen Zaugg'schen Artikel wert zu sein.
    • Socceroo04 01.12.2018 09:56
      Highlight Highlight Immerhin das ... und noch immer 2 weitere Chancen auf Berichterstattung 🤣
    • Hallo22 01.12.2018 14:50
      Highlight Highlight Wo du recht hast, hast du recht.

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

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