Sport
FIFA

Die Bosse von FIFA und UEFA wollen das Transferwesen reformieren

Italian goalkeeper Gianluigi Buffon, left, reacts next to FIFA President Gianni Infantino, right, during the Gianni's game a soccer match with many football legends, at the stadium Sportplatz Ges ...
FIFA-Präsident Gianni Infantino mit Italiens Torwartlegende Gigi Buffon.Bild: KEYSTONE

Die Bosse von FIFA und UEFA wollen das Transferwesen reformieren

20.09.2017, 11:2620.09.2017, 11:26

Die Präsidenten von FIFA und UEFA, Gianni Infantino und Aleksander Ceferin, haben sich in Genf für Änderungen am Transfersystem ausgesprochen. Ceferin bezog sich beim ausserordentlichen UEFA-Kongress auf die Kritik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel an den drastisch gestiegenen Ablösesummen und forderte die Unterstützung der Politik. «An alle europäischen Politiker: Wir könnten nicht mehr zustimmen. Aber ihr habt uns nicht sehr geholfen, die Dinge in Ordnung zu bringen», sagte er.

Es gebe ein «ganzes Arsenal, um das Spiel besser zu regulieren», betonte der Slowene. Als mögliche Massnahmen nannte er die Einführung einer Gehaltsobergrenze, eine Luxussteuer, kleinere Kader und eine Begrenzung von Ausleihen. «Das Momentum ist da», sagte der UEFA-Präsident. «Ich habe jede Intention, es zu tun. Es ist mein Ziel.»

«Es ist an der Zeit, dass wir alle zusammen das Transfersystem für die Zukunft in Angriff nehmen», betonte Infantino als Gast der UEFA-Vollversammlung am Lac Léman. Beispielsweise seien die Provisionen für Berater deutlich angestiegen. Im Sommer seien «wir Zeuge einer signifikanten Erhöhung der Ablösesummen» gewesen, so Infantino. «Das beschäftigt uns.» (ram/sda/dpa)

Von Emotionen überwältigt: Mann sieht zum ersten Mal Farbe

Video: watson

Die 43 teuersten Transfers ever

1 / 52
Das sind die 50 teuersten Fussball-Transfers der Welt

Platz 50: Kevin De Bruyne (BEL), offensives Mittelfeld. Wechselte im August 2015 für 76 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Manchester City.

quelle: epa/epa / nigel roddis
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Whitebeard
20.09.2017 11:42registriert Dezember 2016
Wurde eigentlich auch langsam Zeit
00
Melden
Zum Kommentar
7
Die Boston Celtics ziehen die kuriose Rückennummer 00 aus dem Verkehr
18. Januar 1998: Robert Parish ist einer der ganz grossen NBA-Spieler, nicht nur wegen seiner Körperlänge von 2,16 m. Vier Mal wird er Meister, er ist besonders bei allen Anhängern der Boston Celtics in bester Erinnerung – auch wegen seiner nicht alltäglichen Rückennummer.
Die 00 kennzeichnet James Bond und die anderen Doppelnull-Agenten mit der Lizenz zum Töten. Die 00 ist ein Feld, auf das man bei einigen Roulette-Spielen setzen kann. Die 00 kennzeichnete einst in Hotels die Türe, hinter der sich die Toiletten befanden. Und die 00 war tatsächlich die Rückennummer von Basketball-Star Robert Parish.
Zur Story