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Trump fordert Afrikas Verbände auf, für die WM-Kandidatur USA 2026 zu stimmen

President Donald Trump speaks during a news conference with President Muhammadu Buhari in the Rose Garden of the White House, Monday, April 30, 2018, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Trump (am rechten Flügel) und Nigerias Präsident Buhari.Bild: AP

So erpresst Trump Afrikas Verbände, die Fussball-WM an die USA zu vergeben

Man ahnt zwar, dass es hinter verschlossenen Türen schon immer so oder ähnlich lief. Trotzdem erstaunt es, was US-Präsident Donald Trump im Zuge der amerikanischen Co-Kandidatur für die Fussball-WM 2026 ganz offen von anderen Staaten fordert.
01.05.2018, 18:1101.05.2018, 18:11

Am 13. Juni vergibt der FIFA-Kongress in Moskau die WM 2026. Für die afrikanischen Fussball-Verbände ist wohl die Kandidatur von Marokko in der Pole Position. Sie ist die einzige Alternative zur gemeinsamen Bewerbung der USA mit Kanada und Mexiko.

Doch nun macht US-Präsident den Afrikanern Feuer unter dem Hintern. «Ich hoffe, dass alle afrikanischen Länder, die wir auch unterstützen, uns ebenso bei unserer Bewerbung mit Kanada und Mexiko unterstützen», sagte Donald Trump auf einer Pressekonferenz mit dem nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari in Washington. Die Vereinigten Staaten würden diese Angelegenheit «sehr genau beobachten», fügte Trump hinzu.

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Marokko ist nicht chancenlos

Es braucht geringe Fähigkeiten darin, zwischen den Zeilen lesen zu können. «Stimmt für uns, oder es gibt weniger Geld», so lautet Trumps Botschaft. Es waren nicht seine ersten Aussagen, die in diese Richtung gehen.

Marokkos Kandidatur hat zwar bezüglich der Infrastruktur Nachteile gegenüber der Konkurrenz. Dennoch ist der nordafrikanische Staat nicht chancenlos, da aus politischen Gründen viele Verbände gegen die US-Kandidatur stimmen dürften. Benötigt wird am Kongress die Mehrheit von 104 Stimmen der 207 FIFA-Mitgliedsverbände. (ram)

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