Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06855811 Supporters of Russia celebrate their team's victory during a public viewing of the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia at the FIFA Fan Zone in Sochi, Russia, 01 July 2018. Russian beat Spain in penalty shootout.  EPA/MOHAMED MESSARA

Kaum zu glauben: Russland wirft Spanien aus der WM. Bild: EPA

Diese 5 Erfolgsfaktoren haben Russland bis in den Viertelfinal geführt

Russlands Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow betont zwar bei jeder Gelegenheit, Teamwork hätte die Erfolge an der Heim-WM möglich gemacht. Gleichwohl stechen ein paar Figuren heraus – wie zum Beispiel Tschertschessow selber.



Stürmt der WM-Gastgeber noch weiter? Was Russland vor dem Turnier wohl niemand zugetraut hat, ist eingetroffen: Das Team hat Erfolg. Es ist bis in die Viertelfinals vorgestossen, wo es heute Abend (20 Uhr) auf Kroatien trifft.

Auch dank dieser fünf Figuren:

Der Trainer

epa06822909 Russia's coach Stanislav Cherchesov celebrates winning the FIFA World Cup 2018 group A preliminary round soccer match between Russia and Egypt in St.Petersburg, Russia, 19 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/ANATOLY MALTSEV   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA

Tschertschessow wurde im Juli 2016 mit der Referenz als polnischer Meister (mit Legia Warschau) zu Russlands Nationaltrainer erkoren. Als sich die Erfolge in der Vorbereitung nicht einstellten und die Sbornaja die Heim-WM mit sieben sieglosen Spielen in Angriff nahm, war der Schnauz des früheren Bundesliga-Goalies Teil der spöttischen Kampagne in der Öffentlichkeit. Der Wind hat gedreht, plötzlich gilt Tschertschessow als ein guter Taktiker. Seine stoische Ruhe und die Fähigkeit, äussere Einflüsse auszublenden, helfen ihm, die Erwartungen im Rahmen zu halten.

Der Goalie

Russia goalkeeper Igor Akinfeev celebrates after saving a penalty during the round of 16 match between Spain and Russia at the 2018 soccer World Cup at the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, July 1, 2018. (AP Photo/Victor R. Caivano)

Bild: AP

Einst galt der Keeper, der nie für einen anderen Verein als ZSKA Moskau zwischen den Pfosten stand, als eines der grössten Goalietalente Europas. Mittlerweile hat Russlands Captain 110 Länderspiele absolviert, nur Abwehrrecke Sergej Ignaschewitsch kommt auf mehr (126). Akinfejew sorgte immer wieder für Aufsehen, positiv wie negativ. Unglaubliche Paraden waren und sind beim 32-jährigen Moskauer ebenso keine Seltenheit wie unfassbare Fehlgriffe. An der WM war er im Penaltyschiessen des Achtelfinals gegen Spanien mit Paraden gegen Koke und Iago Aspas der Held.

Der Import

epa06855530 Isco of Spain (L) and Mario Fernandes of Russia (C) in action during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia in Moscow, Russia, 01 July 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/MAHMOUD KHALED EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA

Seine Wurzeln hat Mario Fernandes im brasilianischen Bundesstaat São Paulo. 2011 lehnte er ein Aufgebot für die «Seleção» unter sehr fadenscheinigen Begründungen ab, nach der WM 2014 spielte er in einem Test gegen Japan doch einmal für sein Heimatland. Seit Sommer 2012 lebt und spielt der 27-jährige Aussenverteidiger in Moskau. Beim ZSKA gehört er zu den Publikumslieblingen, obwohl er noch immer kein Russisch spricht und die Hilfe eines Dolmetschers in Anspruch nehmen muss. Im Nationalteam hat sich Fernandes seit dem Debüt im letzten Oktober als erster nicht in einer Republik der ehemaligen Sowjetunion geborener Feldspieler rasch einen Stammplatz erkämpft.

Der Legionär

Russia's Denis Cheryshev celebrates after scoring his team second goal during the group A match between Russia and Egypt at the 2018 soccer World Cup in the St. Petersburg stadium in St. Petersburg, Russia, Tuesday, June 19, 2018. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

Bild: AP

Russlands einziger Feldspieler aus einer europäischen Topliga war den meisten einheimischen Fans vor der WM einzig aus dem TV bekannt. Der Sohn des ehemaligen Legionärs Dimitri Tscheryschew wurde im Nachwuchs von Real Madrid ausgebildet, spricht Russisch mit spanischem Akzent und hat nie für einen Klub in seinem Heimatland gespielt. Einen Namen machte sich der Linksfuss spätestens mit seinen drei Toren in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Saudi-Arabien und Ägypten – als Ersatz des verletzten Alan Dsagojew. Gegen Spanien, bei dem einige gut befreundete Akteure aus Real-Zeiten mitspielten, verwandelte Tscheryschew den letzten russischen Penalty.

Siegt Russland weiter?

Der Knipser

epa06855148 Artem Dzyuba of Russia celebrates scoring the equalizer from the penalty spot during the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia in Moscow, Russia, 01 July 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA

Mit seinen 1,96 Metern wirkt Artem Dsjuba zuweilen etwas ungelenk. Wie Tscheryschew ist der Stürmer aber bereits dreifacher WM-Torschütze, zuletzt zum 1:1 per Handspenalty gegen Spanien. Dabei hatte es lange Zeit nicht danach ausgesehen, als würde es Dsjuba überhaupt ins russische Kader schaffen. Bei Zenit St.Petersburg gehörte Russlands Topskorer aus der EM-Qualifikation 2016 nicht mehr zum Stamm, aus der Krise half ihm die Leihe zu Ligakonkurrent Arsenal Tula. In zehn Spielen seit Ende Januar traf Dsjuba sechsmal – und machte sich dazu bei Zenit unbeliebt. Er kaufte sich eigenhändig aus einer Vertragsklausel heraus, wonach er gegen den vorherigen Arbeitgeber nicht antreten durfte, und machte mit dem späten Ausgleich zum 3:3 Zenits Hoffnungen auf die Champions League zunichte. (ram/sda/ap)

Die besten Bilder der Fussball-WM 2018 in Russland

Das bedeutet Hip Hop den Frauenfeld-Besuchern

Video: watson/nico franzoni

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Spitex will raschen Zugang zu Tests und Impfung

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fast jeder fünfte Profifussballer kämpft mit Langzeitfolgen des Coronavirus

Müde Fussballer und ein Bundesligaspieler mit Atemproblemen: Auch für Profifussballer können die Langzeitfolgen des Covid schlimme Folgen haben – nicht nur bei schweren Verläufen. Ein Experte fordert deshalb mehr Tests.

Irgendwann geht es nicht mehr. Wolfsburg-Verteidiger Marin Pongracic stützt die Arme in die Knie, versucht nach Luft zu ringen. Es sind Bilder, die man sonst vielleicht in einer Verlängerung sieht. Gespielt in dieser Bundesligapartie sind aber erst 15 Spielminuten. Pongracic beisst weiter, stützt sich auch in den folgenden Minuten bei Unterbrüchen immer wieder auf seine Knie. Zur Pause muss er raus. Seine Atemnot ist eine Folge einer überstandenen Coronavirus-Erkrankung.

Pongracic ist kein …

Artikel lesen
Link zum Artikel