Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06897082 Switzerland's Alisha Lehmann celebrate the 2-2 goal during the UEFA European Women's Under 19 Championship 2018 match between Switzerland and France in the Niedermatten stadium in Wohlen, Switzerland, Wednesday, July 18, 2018.  EPA/ENNIO LEANZA

Bild: EPA/KEYSTONE

Nati-Stars Alisha Lehmann und Ramona Bachmann sind beflügelt von der Liebe

Die 19-Jährige Alisha Lehmann ist der neuste Shootingstar des Schweizer Fussballs. Ihr Glück auf und neben dem Platz fand sie in der Nationalmannschaft.

stephan santschi / Aargauer Zeitung



Sie war nicht geplant, die Extraschlaufe auf dem Weg zur WM 2019 in Frankreich. Doch aus den letzten beiden Spielen in der regulären Qualifikation gegen Schottland (1:2) und Polen (0:0) resultierte nur ein Punkt, und deshalb quälen sich die Schweizerinnen nun durch die Barrage, die gleich zwei Hürden bereithält. Zunächst Belgien und, im Falle eines Weiterkommens, den Sieger aus dem Duell zwischen Holland und Dänemark.

Heute Abend ab 19 Uhr findet in Biel das Rückspiel von Teil eins dieser Extraschlaufe statt. Die Ausgangslage ist gut, das Hinspiel in Belgien endete 2:2 unentschieden, womit ein torloses Remis schon reichen würde. Zu verdanken ist dies vor allem Alisha Lehmann, der 19-jährigen Bernerin, die am vergangenen Freitag zur Pause von der Bank gekommen war und anschliessend beide Tore für die SFV-Auswahl erzielt hatte.

«Es war ein cooles Spiel, ich habe mich über die Einwechslung gefreut und wollte etwas bewirken. Irgendwie hat es für mich einfach gepasst», sagt die schnelle Flügelspielerin im Rückblick auf ihre Länderspieltore zwei und drei.

Geteiltes Glück

Die Vorlagen zu Lehmanns Treffern kamen beide von Ramona Bachmann, der 27-jährigen Ausnahmekönnerin aus Malters. So gut, wie Bachmann und Lehmann auf dem Platz harmonieren, so eng sind sie auch daneben miteinander verbunden. In den sozialen Medien geben sich die beiden seit kurzem als Paar zu erkennen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

👀

Ein Beitrag geteilt von Ramona Bachmann (@bachmannr10) am

«Das wissen mittlerweile alle, doch ins Detail gehen möchte ich nicht», sagt Lehmann, die wegen der attraktiven Bilder, die sie mit ihren Fans teilt, vom Boulevard als Instagram-Star bezeichnet wird. «Klar ist, dass mich die Liebe derzeit beflügelt», fügt sie mit einem Lachen an. Dass Bachmann ihr die Tore aufgelegt hat, müsse aber nichts mit ihrer Beziehung zu tun haben, «da war sicher auch Zufall mit im Spiel»

Kein Zufall ist, dass Alisha Lehmann die Karriereleiter emporsteigt; das unterstreichen auch die Worte von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg in der Schweizer TV-Sendung «Morgen sind wir Champions»: «Sie hat eine unheimliche Explosivität, sie gehört zu den schnellsten Spielerinnen in der Schweiz.» 

Lehmann und Bachmann feiern den 1:1-Ausgleich

Im Herbst 2017 debütierte Lehmann im Schweizer A-Nationalteam, in der vergangenen Saison traf sie in der NLA 16-mal für die Berner Young Boys und in diesem Sommer ist sie zu West Ham United in die Premiere League gewechselt. «Vor einem Jahr hätte ich das noch nicht für möglich gehalten. Ich dachte aber, dass nun der richtige Moment gekommen ist, um ins Ausland zu gehen und mich weiter zu steigern. Bis jetzt hat sich dieser Entscheid als richtig erwiesen.»

Mühe, den Trainer zu verstehen

In den bisherigen drei Meisterschaftsspielen der Londonerinnen stand Lehmann am rechten Flügel des 4:3:3- Systems in der Startformation, vier Punkte waren die Ausbeute. «Viele sind neu, niemand ist gesetzt, jede muss sich ihren Platz erkämpfen. Ich brauche noch ein paar Spiele, um reinzukommen, schliesslich ist die Gangart doch etwas härter als in der Schweiz

Seit diesem Sommer spielt Lehmann bei West Ham United.

Auch an die Sprache, die sie ursprünglich nicht sonderlich mochte, musste sich die Handelsschülerin erst gewöhnen. «Zunächst hatte ich etwas Mühe mit dem Londoner Dialekt. Sogar die Irinnen im Team sagten, dass sie Trainer Matt Beard kaum verstehen. Nun klappt es aber immer besser.»

Ob Alisha Lehmann heute Abend gegen Belgien aufgrund ihrer jüngsten Leistung in der Startelf steht und damit einen weiteren Schritt weg von ihrer Jokerrolle macht, weiss die mittlerweile neunfache A-Nationalspielerin noch nicht. «Das teilt uns die Trainerin immer erst am Matchtag in einem persönlichen Gespräch und in der Teambesprechung mit.»

Klar aber sei, was man im Vergleich zum Spiel in Belgien zu verbessern habe, damit es klappt mit dem Überschreiten der ersten Hürde: «Defensiv müssen wir in der Mitte kompakter stehen. Im Angriff braucht es derweil mehr Pässe in die Tiefe und eine höhere Präsenz im Strafraum.»

Und vielleicht auch wieder das eine oder andere Tor von Senkrechtstarterin Alisha Lehmann.

Wenn 70 Kinder 3 Fussballprofis auseinander nehmen

abspielen

Video: watson

Sie waren «Golden Boys»: zum besten Talent der Welt gekürt

So protzt Barcelonas 15-jähriger Xavi von morgen auf Instagram

Link zum Artikel

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Link zum Artikel

15 Wunderkinder des Weltfussballs und was aus ihnen geworden ist

Link zum Artikel

Woher der FC Basel seine Talente holt und wie er auch Spätgeborenen ihre Chance gibt

Link zum Artikel

Der erste Schritt zum Fussball-Profi: So wählen die Topklubs die jüngsten Talente aus

Link zum Artikel

Diese 30 Sturm-Talente musst du 2018 auf dem Radar haben – auch zwei Schweizer sind dabei

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel

Hitzewarnung der höchsten Stufe ++ So bereitet sich die Armee auf die Hitze vor

Link zum Artikel

Das gab's noch nie: Schweizer Mathe-Genie startet als 15-Jähriger mit Master-Studium

Link zum Artikel

Fans raten GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger zu grösseren Brüsten – aber ihr Konter sitzt

Link zum Artikel

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Schweizer Mathe-Genie (15) startet Master-Studium

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Shaska 09.10.2018 18:05
    Highlight Highlight Wow! Nicht das ich was dagegen hätte, aber der Frauenfussball ist schon stark lesbisch geprägt.
  • Hosesack 09.10.2018 13:37
    Highlight Highlight Viel mehr Klischee geht nicht.
    • Duscholux 09.10.2018 13:47
      Highlight Highlight Naja was willst du machen? Dir selber nicht treu sein weil es ein "Klischee" ist?
  • Der müde Joe 09.10.2018 12:50
    Highlight Highlight Rocky‘s Trainer sagte zwar immer: „bumsen macht die Beine schwach“

    🤷🏻‍♂️
    • Charlie Runkle 09.10.2018 23:27
      Highlight Highlight Ah deswegen der müde jou und nicht nur der joe...
    • Der müde Joe 10.10.2018 07:46
      Highlight Highlight 😉
  • Sagitarius 09.10.2018 11:51
    Highlight Highlight Schöne Story!
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 09.10.2018 11:43
    Highlight Highlight Ist Fauenfussball eigentlich stark lesbisch geprägt?
    Wusste ich jedenfalls nicht.
    • P.Rediger 09.10.2018 12:56
      Highlight Highlight Spielt das eine Rolle für den Fussball und würden Sie die gleiche Frage betreffend Homosexualität im Männerfussball stellen?
    • grind 09.10.2018 13:05
      Highlight Highlight hab mal eine mir bekannte spielerin gefragt. gemäss ihr waren es in ihrem team 90%
    • Citation Needed 09.10.2018 13:34
      Highlight Highlight P. Rediger: sollte keine Rolle spielen. Ist aber bei Männer- und Frauenfussball ein besonderes Thema.
      Fräulein: Frauenfussball ist stärker lesbisch geprägt als andere Teamsportarten, auch weil Fussball hierzulande stark männlich konnotiert ist. Tendenz aber abnehmend. Interessanterweise gibt es in Ländern, in denen Fussball nicht derart männlich konnotiert ist (USA, Skandinavien) auch weniger die Erwartung, Spielerinnen müssten lesbisch sein und Spieler nicht schwul. Scheinbar prägt das Image derart, dass lesbische Mädchen eher Fussball wähl(t)en und schwule Jungs eher nicht oder ungeoutet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • yukunda 09.10.2018 11:16
    Highlight Highlight Wie schön! Fussballerinnen werden durch die Liebe besser im Spiel, Fussballer durch ihre wahnsinnig gute Technik.... was soll ich da noch sagen??
    • winglet55 09.10.2018 11:38
      Highlight Highlight Genau, und der Tagi schreibt auf der Titelseite von Kickerin, nicht etwa Fussballstar, ein Attribut das jeweils bei der Erwähnung von Granit oder Stefan einfliesst!!!
    • äti 09.10.2018 12:15
      Highlight Highlight Haha .. wahnsinnig gute Technik, heisst wohl, bis zu 10% der Pässe kommen an. :)
    • P.Rediger 09.10.2018 12:58
      Highlight Highlight äti: Schon mal ein Fussballspiel von Frauen gesehen? Was definitiv Unterschiede zum Männerfussball sind, Frauen bleiben nur liegen, wenn sie wirklich Schmerzen haben und mit der Schiedsrichterin gibt es keine endlosen Diskussionen und es gibt keine Rudelbildung bei beinahe jedem Pfiff. Da könnten sich die Männer noch eine ganz schöne Ecke abschneiden.
    Weitere Antworten anzeigen

Wer dieses Akanji-Interview hört, versteht, wieso er mal ein ganz Grosser werden kann

Manuel Akanji erwischte gegen Portugal nicht seinen besten Tag. Mit einem fahrlässigen Fehlpass leitete er die erste grosse Chance Portugals ein und auch sonst wirkte er nicht so souverän, wie wir es von ihm gewohnt sind. Bei den Toren zum 1:2 und 1:3 kann er Ronaldo nicht daran hindern, seinen Hattrick zu komplettieren.

Wenn Fussballer nach durchwachsenen Leistungen und bitteren Niederlagen überhaupt zu Interviews erscheinen, dann sind sie meist niedergeschlagen und wortkarg. Mehr als die …

Artikel lesen
Link zum Artikel