DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kaum angepfiffen, durfte Emmanuel Latte Lath schon über das 1:0 jubeln.
Kaum angepfiffen, durfte Emmanuel Latte Lath schon über das 1:0 jubeln.Bild: keystone

Der FCSG schlägt Luzern hochverdient und ist neuer Leader

Der FC St.Gallen gewinnt auch sein drittes Heimspiel der Saison. Dank dem 4:1 gegen Luzern setzen sich die Ostschweizer an die Spitze der Super League.
13.08.2022, 22:3013.08.2022, 22:59
Inhaltsverzeichnis

Einmal mehr in dieser Saison startete der FC St.Gallen mit viel Tempo in einer Partie. Nach 95 Sekunden führte er durch den zweiten Saisontreffer von Emmanuel Latte Lath bereits.

Danach trafen die Ostschweizer durch Basil Stillhart, Lukas Görtler und Latte Lath dreimal die Torumrandung, bevor sie für klare Verhältnisse sorgten. Das Torschussverhältnis lautete am Ende 23:1.

Captain Görtler: «Sehr, sehr dominant»

Diesmal gab es keinen St.Galler Einbruch nach der Pause, sondern die ersten Tore in den zweiten 45 Minuten in dieser Saison – durch den Luzerner Denis Simani nach einem energischen Vorstoss von Patrick Sutter (51.), durch Görtler mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (56.) und durch den eingewechselten Chadrac Akolo (69.). «Heute haben wir sehr, sehr dominant gespielt», sagte bei «Blue» der St.Galler Captain Görtler.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/blue Sport

«Phasenweise war es wirklich toll», lobte FCSG-Trainer Peter Zeidler seine Mannschaft. «Es wird nicht jede Woche so laufen, aber ich bin sehr zufrieden. Jetzt wird es Zeit, dass wir das auch auswärts mal so machen.»

Luzerner wollen sich gegenseitig an die Wäsche

Der FC Luzern stand von A bis Z auf verlorenem Posten. Die Innerschweizer, die mit einer Serie von zehn Partien ohne Niederlage in den Kybunpark gereist waren, implodierten ohne den früh verletzt ausgewechselten Nicky Beloko.

Am deutlichsten zeigte sich der Luzerner Zusammensturz an diesem Abend, als der für Beloko früh ins Spiel gekommene Samuele Campo vor Ablauf der ersten Stunde wieder vom Feld musste. Er kickte eine Kühltruhe um und lieferte sich ein heftiges Wortgefecht mit Goalietrainer Lorenzo Bucchi.

FCL-Trainer Frick: «Unter aller Sau»

«Wir müssen das besprechen», meinte Luzern-Trainer Mario Frick, «aber ich glaube, das war heute noch unser kleinstes Problem.» Der Liechtensteiner war angefressen: «Wir legten einen grottenschlechten Auftritt hin, St.Gallen hat absolut verdient gewonnen. Wir hatten einen einzigen Torschuss, das ist unter aller Sau.»

Einziger Lichtblick aus Luzerner Sicht war der erfolgreiche Einstand von Sofyan Chader. Der eben verpflichtete Franzose traf keine drei Minuten nach seiner Einwechslung für Campo zum 1:3. Mehr als ein keines Lebenszeichen war der Treffer aber nicht.

St.Gallen – Luzern 4:1 (1:0)
16'609 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 2. Latte Lath (Quintillà) 1:0. 51. Simani (Eigentor) 2:0. 56. Görtler 3:0. 60. Chader (Abubakar) 3:1. 69. Akolo (Guillemenot) 4:1.
St.Gallen: Watkowiak; Sutter, Stillhart, Stergiou, Guindo; Görtler, Quintillà (54. Maglica), Witzig (54. Schneider); von Moos, Schubert (67. Akolo), Latte Lath (66. Guillemenot).
Luzern: Müller; Dräger, Jaquez, Simani, Frydek; Jashari; Dorn, Kadak (82. Gentner), Beloko (10. Campo/57. Chader); Sorgic (57. Tasar), Ardaiz (57. Abubakar).
Bemerkungen: St.Gallen ohne Schmidt, Zigi (beide gesperrt) und Kempter (verletzt). Luzern ohne Schürpf und Toggenburger (beide verletzt). 9. Pfostenschuss von Stillhart. 15. Lattenschuss von Görtler. 49. Pfostenschuss von Latte Lath. Verwarnung: 82. Kadak (Foul). (ram/sda)

Sion – GC 2:2

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das sind die 50 teuersten Fussball-Transfers der Welt

1 / 52
Das sind die 50 teuersten Fussball-Transfers der Welt
quelle: ap/pa / david davies
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Heiratsantrag nach Triathlon – Spanier bekommt «weiche Knie»

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Prinz Eugen
13.08.2022 22:26registriert März 2021
Solides Spiel von unserem FCSG. Die Stimmung wie immer top. Da braucht es aus meiner Sicht auch keine Pyros. Es wird auch diese Saison schwierig sein im Kybunpark zu gewinnen. Allerdings waren die jetzigen Gegner etwas geschwächt. Sowohl Zürich als auch Luzern hatten viel um die Ohren. Dennoch gute Leistung und attraktiver Fussball wie man es kennt.
236
Melden
Zum Kommentar
6
Der «Thrilla in Manila» zwischen Ali und Frazier wird zum Höhepunkt der Box-Geschichte
1. Oktober 1975: Sie hassen sich und sie verprügeln sich. Muhammad Ali und Joe Frazier haben sich beide je einmal besiegt, nun kommt es zum dritten und ultimativen Fight: Dem «Thrilla in Manila». Ali gewinnt, aber er erreicht danach nie mehr sein höchstes Niveau.

«Smokin' Joe» Frazier ist Schwergewichts-Weltmeister, als er 1971 im New Yorker Madison Square Garden auf seinen bislang härtesten Gegner trifft: Muhammad Ali. Beide sind in ihrer Karriere noch ungeschlagen, nicht nur die Box-Welt fiebert dem «Fight of the Century» entgegen.

Zur Story