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epa04779508 President of the Colombian Soccer Federation (FCF), Luis Bedoya, holds a press conference in Bogota, Colombia, 01 June 2015. Bedoya said that the organisation's accounts and those belonging to him are open to authorities and said that if there is any irregularity he will resign, as reaction to the corruption scandal at FIFA.  EPA/Mauricio Duenas Castaneda

Der Kolumbianer Luis Bedoya packte nun vor Gericht aus. Bild: EPA/EFE

Nächster Funktionär packt aus: Katar bot vor der WM-Vergabe 15 Millionen Dollar

Im FIFA-Korruptionsskandal in New York sagte Luis Bedoya aus, ehemaliger Präsident des kolumbianischen Verbands. Ihm sei Schmiergeld angeboten worden, damit er die Kandidatur von Katar für die WM 2022 unterstütze.



Luis Bedoya, dem früheren Präsidenten des kolumbianischen Fussballverbandes, wurden eigener Aussage zufolge Schmiergelder in Millionenhöhe für seine Unterstützung bei der WM-Vergabe 2022 angeboten. Das sagte Bedoya am Montag im Prozess um den FIFA-Korruptionsskandal vor Gericht in New York, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete.

Der südamerikanische TV-Rechtehändler Mariano Jinkis habe ihm nach einem Treffen mit einem Vertreter des katarischen Fernsehens Zahlungen bis zu 15 Millionen Dollar (14,7 Millionen Franken) in Aussicht gestellt, sagte Bedoya. Diese Summe könne dann unter den Beteiligten der Abmachung aufgeteilt werden, habe Jinkis versichert. Bei dem Treffen, das Bedoya zufolge 2010 in einem Hotel in Madrid stattfand, habe der Katarer Englisch gesprochen und Jinkis übersetzt. An den Namen des Katarers könne er sich nicht mehr erinnern.

Lebenslänglich gesperrt

Bedoya und die weiteren damals anwesenden FIFA-Exekutivmitglieder waren bei dem Votum im Jahr 2010 zwar nicht stimmberechtigt. Die Katarer hätten aber drei andere südamerikanische stimmberechtigte Mitglieder beeinflussen wollen. Bedoya war bis Ende 2015 Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee, wurde im Mai 2016 aber auf Lebenszeit gesperrt, nachdem er sich der Verabredung zum Überweisungsbetrug und organisierter Kriminalität schuldig bekannt hatte.

Im Prozess in New York stehen die drei ehemaligen Fussball-Funktionäre Juan Angel Napout, Jose Maria Marin und Manuel Burga im Zentrum. Das Trio soll Schmiergelder in Millionenhöhe angenommen haben. Als Gegenleistung sollen sie lukrative TV- und Sponsorenrechte für Fussballturniere an eine Marketingfirma vergeben haben. (ram/sda/ap)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheGoon 28.11.2017 13:08
    Highlight Highlight Voll und ganz im Sinne des Vereinsrechts, was die FIFA da in Züri macht.
  • flying kid 28.11.2017 12:13
    Highlight Highlight Nein 😱
    Echt? Wer hätte das gedacht 🤦🏼‍♂️
  • rodolofo 28.11.2017 09:27
    Highlight Highlight Mit viel Geld lassen sich sehr viele Menschen kaufen.
    Aber nicht jeder Walliser heisst Sepp Blatter.
  • N. Y. P. D. 28.11.2017 09:21
    Highlight Highlight Sepp ?
    Gell, da bleibt einem die Sprache weg. Alle zurückliegenden Weltmeisterschaften waren gekauft. Fast alle Funktionäre waren/sind korrupt, liessen sich schmieren etc.
    Und Dir will man ständig anhängen, dass Du Dirigent dieses tief korrupten Systems warst.
    Und dass Du Deinen Lohn bei der FIFA selber bestimmt hast, wird Dir auch ständig vorgeworfen.
    Und dass man Dich ständig hänselt, dass Du Deine 1m 60 cm mit viel Macht kompensieren wolltest, finde ich auch voll daneben.

    Armer Sepp
    • manuel0263 28.11.2017 11:00
      Highlight Highlight Ich gehe doch sehr davon aus, dass Ihr Kommentar ironisch gemeint war...dann meine definitive Zustimmung.
    • N. Y. P. D. 28.11.2017 11:21
      Highlight Highlight @manuel0263
      Die Zustimmung ist der Beleg der Ironie.
      Du darfst mit ruhigem Gewissen den ♥️ Button drücken..

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