Sport
Fussball

Conference League: Servette – Ludogorets

epa11172869 Timothy Cognat of Servette celebrates after scoring the 0-1 lead during the UEFA Europa Conference League knock-out round play-offs, 2nd leg soccer match between Ludogorets and Servette in ...
Der Servettien Timothy Cognat avancierte mit seinem Tor zum 1:0 zum Matchwinner.Bild: keystone

Ersatzgoalie Frick hext Servette in den Conference-League-Achtelfinal

Servette steht erstmals seit 22 Jahren im Europacup in den Achtelfinals. Die Genfer sichern sich das Weiterkommen in der Conference League dank dem 1:0 bei Ludogorez Rasgrad.
22.02.2024, 18:1522.02.2024, 22:22

Ein einziges Tor entschied das schweizerisch-bulgarische Duell. Eine Woche nach dem torlosen Remis im Stade de Genève erspielte sich Servette auswärts schon nach etwas mehr als fünf Minuten den entscheidenden Vorteil. Ein bulgarischer Fehlpass diente Timothé Cognat als perfekte Vorlage zum 1:0.

Diesen frühen Vorsprung verteidigten die Genfer erfolgreich. In den nach der Pause zahlreicher gewordenen Phasen, in denen die Gäste ins Wanken gerieten, hatten sie in Jérémy Frick den benötigten Rückhalt. Der Keeper, der in dieser Saison nur in den Cup-Wettbewerben gesetzt ist, sorgte mit seinen Paraden nach der Pause selber dafür, dass er mit weiteren Einsätzen rechnen kann.

epa11172930 Rick (R) of Ludogorets and Keigo Tsunemoto (L) of Servette in action during the UEFA Europa Conference League knock-out round play-offs, 2nd leg soccer match between Ludogorets and Servett ...
Servette musste bis am Schluss kämpfen, um die Null zu wahren.Bild: keystone

Fricks ParadenFrick, in der Super League unter René Weiler die Nummer 2 hinter Joël Mall, parierte gegen Kwadwo Duah, den Schweizer Stürmer beim bulgarischen Serienmeister, stark (49.). Aber vor allem brachte Servettes Goalie den Brasilianer Caio Vidal mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Dieser scheiterte bis zu seiner Auswechslung dreimal aus guter Position an Frick. Ludogorez kam dem Ausgleich speziell in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit sehr nahe.

Servette trat offensiv weniger in Erscheinung als der Gastgeber, schaffte es aber immer wieder, sich aus der Umklammerung zu lösen und das Spielgeschehen in die Nähe des anderen Strafraumes zu verlagern. Es war ein reifer Auftritt des Meisterschafts-Zweiten wenige Tage vor dem Duell bei den Young Boys am Sonntag und dem Cup-Viertelfinal bei Delémont am Mittwoch.

Acht mögliche Gegner

Für Matchwinner Frick geht es normalerweise dann in Delsberg weiter. In der Conference League steht der Achtelfinal am 7. und 14. März an. Der Gegner wird am Freitag zugelost. Es wird einer der Gruppensieger aus der Vorrunde sein: Lille, Maccabi Tel Aviv, Viktoria Pilsen, FC Brügge, Aston Villa, Fiorentina, PAOK Saloniki oder Fenerbahce Istanbul.

Vor 22 Jahren endete der Lauf der von Lucien Favre betreuten Servettien im Achtelfinal des damaligen UEFA-Cups gegen Valencia. Diesmal könnte der Weg noch weitergehen. Zumindest der Formstand spricht dafür: Die Genfer haben in den letzten fast fünf Monaten nur zwei von 22 Spielen verloren. (kat/sda)

Ludogorez Rasgrad - Servette 0:1 (0:1)
SR Aghajew (AZE).
Tor: 6. Cognat 0:1.
Ludogorez Rasgrad: Padt; Wirty, Sonko Sundberg, Verdon, Son; Pedro Naressi (84. Tissera), Gonçalves (66. Rwan Seco), Piotrowski; Caio Vidal (74. Rick), Duah, Tekpetey.
Servette: Frick; Tsunemoto, Rouiller, Severin, Mazikou; Stevanovic, Magnin, Cognat (84. Kutesa), Bolla (56. Ondoua); Crivelli, Antunes (93. Baron).
Bemerkungen: Verwarnungen: 5. Cognat. 13. Caio Vidal. 31. Bolla. 54. Mazikou. 77. Piotrowski. 89. Son. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League
1 / 22
Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League
5 Tore: Erling Haaland (Manchester City) beim 7:0 gegen Leipzig am 14. März 2023.
quelle: imago/pro sports images / imago images
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
EVZ sinkt noch tiefer in die Misere + Lugano bodigt SCB + ZSC gewinnt gegen Lakers
Der SC Bern versagt zuhause ein weiteres Mal, Zug rutscht tiefer in die Krise, dafür beendet Lausanne seine Niederlagenserie. Das sind die Fakten zu den fünf National-League-Spielen vom Freitag.
Der SC Bern weist in dieser Saison eine Menge Baustellen auf, keine ist aber so gross wie die offensive Impotenz in der Heimarena. Beim 1:4 gegen Lugano waren die Berner auf bestem Weg, im dritten Spiel in Folge ohne eigenen Torerfolg zu bleiben. Erst in der Schlussphase beendete Victor Ejdsell eine Torflaute von 187 Minuten. Da stand es aber bereits 0:4, und die dritte Heimniederlage seit dem Jahreswechsel war nicht mehr abzuwenden. Angesichts dieser eklatanten Torflaute waren die zwei Treffer von Luca Fazzini und Connor Carrick im ersten Drittel bereits eine Vorentscheidung. Nicht mal das Schlusslicht Ajoie hat im heimischen Stadion weniger Goals erzielt als der SC Bern.
Zur Story