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Zlatan Ibrahimovic: ein Geniesser.
Zlatan Ibrahimovic: ein Geniesser.Bild: keystone

Tränen in Paris, Euphorie in Manchester, ein König in Mailand – das Beste des Wochenendes

23.05.2022, 10:2023.05.2022, 13:29

Di Maria verlässt PSG und weint

Angel Di Maria wird Paris Saint-Germain zum Ende dieser Saison verlassen. Der 34-jährige Argentinier machte seit 2015 294 Spiele für PSG, kam dabei auf 92 Tore und 118 Assists und holte insgesamt 18 Titel.

Am Wochenende machte Di Maria beim 5:0-Heimsieg gegen Metz sein letztes Spiel im Trikot der Pariser. Nach 67 Minuten traf er dann prompt noch selbst und wurde von seinen Emotionen überwältigt. Die Superstars Neymar und Mbappé umarmten ihren Teamkollegen, die Fans applaudierten.

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Beenden wird Di Maria seine Karriere aber noch nicht. Es wird über einen Wechsel im Sommer zu Juventus Turin spekuliert, welches ihn als Ersatz für Paulo Dybala verpflichten möchte.

Ibrahimovic lässt sich feiern

Die AC Milan hat am Wochenende dank eines 3:0-Auswärtssieges bei Sassuolo die italienische Meisterschaft gewonnen – zum ersten Mal seit 2011. Seinen Anteil daran hatte auch der 40-jährige Zlatan Ibrahimovic, der 8 Tore in 23 Spielen beisteuerte.

Bei der meisterlichen Spielerehrung im Stadion – alle Milan-Akteure bekamen ihren eigenen Auftritt – tat Ibrahimovic dann das, was er seit jeher am besten kann: Er bot den Fans mit Champagner in der Hand und Zigarre im Mund die Show, die alle von ihm erwarteten.

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Die dritte Generation

Den Meistertitel holte bei Milan auch der 20-jährige Daniel Maldini. Zumindest der Nachname dürfte jedem Fussball-Fan ein Begriff sein – handelt es sich beim Offensivspieler Daniel doch um den Sohn von Verteidiger-Legende Paolo Maldini.

Doch nicht nur Daniel Maldinis Vater war eine Milan-Legende, bereits Grossvater Cesare spielte 12 Jahre für die AC und war später auch noch als Trainer der «Rossoneri» (und der italienischen Nationalmannschaft) aktiv.

Weil sowohl Vater als auch Grossvater ebenfalls den Scudetto geholt hatten, ist Daniel (8 Einsätze, 1 Tor) nun bereits der Maldini in der dritten Generation, welcher mit Milan die italienische Meisterschaft gewinnt.

Pep jubelt wie Rumpelstilzchen

Der englische Meister heisst Manchester City. Obwohl die «Citizens» beim Heimspiel gegen Aston Villa nur einen Punkt brauchten, kamen sie noch ordentlich ins Schwitzen. Das Team von Liverpool-Legende Steven Gerrard ging durch Matty Cash (37.) und Philippe Coutinho (69.) nämlich mit 2:0 in Führung.

Doch City zeigte Moral und drehte die Partie innert fünf Minuten durch Gündogan (76.), Rodri (78.) und erneut Gündogan (81.). Beim 3:2 war dann eigentlich klar, dass sich ManCity das Ding nicht mehr nehmen lässt. Das wusste auch Trainer Pep Guardiola, der seinen Emotionen beim Torjubel freien Lauf liess.

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Chelseas 45-Minuten-Helden

Mit der Meisterschaft hatte der FC Chelsea schon früh in der Rückrunde nichts mehr zu tun. Die Blues beendeten die Saison am Ende 19 Punkte hinter Manchester City auf Rang 3. Und dennoch stellten die «Blues» einen eindrücklichen Rekord auf: Sie waren in sämtlichen 38-Premier-League-Spielen in dieser Saison zur Halbzeit nie in Rückstand.

21 Torschützen von Chelsea

Keinen Titel, dafür Rekorde – so lautet offenbar das Chelsea-Motto in dieser Saison. Ross Barkley war gestern der 21. Akteur, der in dieser Saison in einem Pflichtspiel für Chelsea traf, so viele verschiedene Torschützen gab es bei den Londonern noch nie. Hier die eindrückliche, klub-interne Torschützen-Liste:

  • Romelu Lukaku, 15 Tore
  • Kai Havertz, 14 Tore
  • Mason Mount, 13 Tore
  • Timo Werner, 11 Tore
  • Jorginho, 9 Tore
  • Hakim Ziyech, 8 Tore
  • Christian Pulisic, 8 Tore
  • Reece James, 6 Tore
  • Antonio Rüdiger, 5 Tore
  • Marcos Alonso, 5 Tore
  • Trevoh Chalobah, 4 Tore
  • Thiago Silva, 3 Tore
  • César Azpilicueta, 3 Tore
  • Callum Hudson-Odoi, 3 Tore
  • Ben Chilwell, 3 Tore
  • Mateo Kovacic, 2 Tore
  • Andreas Christensen, 2 Tore
  • N'Golo Kanté, 2 Tore
  • Saul Niguez, 1 Tor
  • Ruben Loftus-Cheek, 1 Tor
  • Ross Barkley, 1 Tor
Romelu Lukaku war trotz einer schwierigen Saison bester Chelsea-Torschütze.
Romelu Lukaku war trotz einer schwierigen Saison bester Chelsea-Torschütze.Bild: keystone

Uniteds Horror-Saison

Eine Saison des Grauens erlebte Manchester United, welches es gerade noch auf Rang 6 und damit in die Europa League schaffte. Zum Saisonabschluss gab es nochmals eine 0:1-Niederlage gegen Crystal Palace.

Es war Uniteds sechste Auswärtsniederlage in Serie, zuletzt passierte das den «Red Devils» 1981. Zudem hat es Manchester United zum ersten Mal seit 1990 nicht geschafft, eine Saison mit einem positiven Torverhältnis abzuschliessen.

Eine bedeutend schlimmere Statistik ist aber diejenige der geholten Punkte. Bloss 58 von 114 möglichen Zählern sammelte Manchester United in dieser Saison – so wenig wie nie zuvor in der Premier League. Der alten Tiefstwert von 2013/14 (64 Punkte) wurde damit um glatte 6 Punkte unterboten.

Sunderland steigt doch noch auf

Nach Jahren des Leidens haben sie es doch noch geschafft. Der AFC Sunderland steigt wieder in die Championship, die zweithöchste englische Liga, auf. Im Final-Spiel der League-One-Playoffs gewannen die «Black Cats» vor 72'000 Zuschauern im Wembley mit 2:0 gegen die Wycombe Wanderers.

Das 1:0 durch Eliot Embleton (12.) Video: streamja
Das 2:0 durch Ross Stewart (79.)Video: streamja

Sunderland stieg 2016/17 nach zehn Jahren Erstklassigkeit in die zweite Liga ab – statt des angestrebten Wiederaufstiegs wurde das Team aus dem Nordosten Englands gleich nochmals relegiert. Das tragische Scheitern in den bisherigen Aufstiegsspielen wurde nah von der Netflix-Serie «Sunderland 'til I Die» begleitet, was den Verein auch hierzulande zum Kult-Klub machte.

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