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Nationaltrainer Franco Foda steht in Österreich stark in der Kritik.
Nationaltrainer Franco Foda steht in Österreich stark in der Kritik.
Bild: keystone

Österreich hadert nach «peinlichem» Auftritt und hofft auf das «Hintertürl Nations League»

13.10.2021, 10:4113.10.2021, 13:33

Trotz der dritten Niederlage in den letzten vier Spielen muss Österreich den Traum von der WM-Teilnahme im Winter 2022 in Katar noch nicht gänzlich begraben. Zwar liegt der zweite Platz in der Gruppe F mit sieben Punkten Rückstand auf Schottland nach der gestrigen Auswärtsniederlage in Dänemark (0:1) ausser Reichweite. Doch die ÖFB-Mannschaft kann noch auf das «Hintertürl Nations League», wie es die «Kronen Zeitung» beschreibt, hoffen.

Österreich hat als Gruppensieger in der Nations League (die Mannschaft von Franco Foda stieg von der Liga B in die Liga A auf) nämlich beste Chancen, doch noch den Sprung in die Playoffs der WM-Qualifikation im März 2022 zu schaffen. Dort kommen nämlich die zwei besten Gruppensieger der Nations League hin, die in der WM-Qualifikation nicht auf den ersten beiden Plätzen ihrer Gruppe landen. Sofern Spanien die letzten zwei Quali-Spiele (gegen Griechenland und Schweden) nicht mehr verbockt, wären das Österreich und entweder Wales oder Tschechien.

Obwohl noch Hoffnung besteht, ist die Stimmung in Fussball-Österreich ziemlich mies. Nach der Niederlage in Dänemark ging ORF-Experte Roman Mählich auf zwei Nationalspieler los. «Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir nicht sicher bin, ob es für Michael Gregoritsch und Karim Onisiwo reicht in der Nationalmannschaft», sagte der ehemalige Nationalspieler. Auch Teamchef Franco Foda kriegte im TV das ganze Spiel hindurch sein Fett weg.

Auch die «Kronen Zeitung» hielt nach dem Spiel voll drauf und schrieb von den «nackten, peinlichen Fakten nach dem 0:1 in Kopenhagen, wo das Beste noch das Ergebnis war». Man habe gleich zwei Ziele (Gruppensieg oder mindestens Platz 2) klar verfehlt, deshalb fordert die Zeitung nun Gerhard Milletich, der ab nächstem Sonntag neuer Präsident des österreichischen Fussballbunds ist, auf, zu reagieren.

Trainer und Experte Frenkie Schinkels zog ein ernüchterndes Fazit: «Ich hatte keine einzige Sekunde das Gefühl, dass Österreich in Dänemark zumindest einen Punkt mitnehmen kann.» Und auch Österreichs Fussball-Legende Herbert Prohaska meinte: «Die Entscheidung, ob man mit Franco Foda als Teamchef weitermachen will oder nicht, sollte auf jeden Fall so bald wie möglich getroffen werden.»

Foda selbst verwies auf die vielen verletzungsbedingten Absenzen – Xaver Schlager, Stefan Lainer, Sasa Kalajdzic, Julian Baumgartlinger, Marko Arnautovic, Aleksandar Dragovic, Christoph Baumgartner, Philipp Lienhart und Valentino Lazaro fehlten allesamt – und richtete den Blick nach vorne: «Nächstes Jahr im März sieht die Situation dann viel, viel besser aus, da haben wir alle Mann an Bord. Und dann bin ich überzeugt, dass wir uns auch für die WM qualifizieren.»

Er bereite jetzt ganz normal den nächsten Zusammenzug vor, so wie er das immer getan habe, erklärte Foda. «Ich werde bis zum letzten Tag hier alles geben, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen.» Der Vertrag des 55-Jährigen läuft noch bis zum Ende der WM-Qualifikation inklusive Playoffs. Ob Foda dann tatsächlich auch noch an der Seitenlinie steht, darf momentan stark bezweifelt werden. (abu)

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