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Fussballer Graziano Pellè und seine Freundin Viky Varga fühlen sich wohl in China.  bild: instagram

China-Legionär Pellè über sein neues Leben – nur seine Freundin überstrahlt ihn



Graziano Pellè gehörte zu den grossen Entdeckungen der EM 2016 in Frankreich. Mit zwei Toren in vier Spielen war der Mittelstürmer massgeblich an Italiens Durchmarsch in den Viertelfinal beteiligt. Dort gehörte er gegen Deutschland dann allerdings zu den drei Azzurri-Schützen, denen im Penaltyschiessen die Nerven versagten.

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Pellè zeigt Neuer einen Panenka-Penalty an und scheitert dann kläglich. Video: streamable

Nichtsdestotrotz: Nach der EM flatterten die Angebote für den damaligen Southampton-Stürmer nur so herein. Chelsea, Everton, Besiktas Istanbul und Juventus Turin sollen an Pellè, der sich zwischen 2012 und 2014 mit 55 Toren in 66 Spielen bei Feyenoord Rotterdam einen Namen gemacht hatte, interessiert gewesen sein. Doch der 1,94 Meter grosse Modellathlet folgte dem Ruf des Geldes und zog – zusammen mit seiner nicht minder schönen Freundin Viktoria Varga – nach China.

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Hier kickt Graziano Pellè. bild: google maps

Für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro und mit einem Jahresgehalt von 16 Millionen Euro wechselte das «gegelte Sex-Symbol» («Welt») im letzten Sommer in die chinesische Provinz zu Luneng Shandong, wo er seither mit Papiss Demba Cissé ein schlagkräftiges Sturmduo bildet. Dank ihren Toren und «Feuerwehrmann» Felix Magath rettete sich der vierfache chinesische Meister Ende 2016 vor dem Abstieg.

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Sechs Tore in 19 Spielen: Pellès Torausbeute in China hat noch Steigerungspotenzial. bild: twitter

Nicht wegen des Geldes in China ...

Mittlerweile hat die neue Saison begonnen und Pellè zieht nach einem halben Jahr China eine erste Bilanz. «Ich hatte im Sommer viele Angebote, aber für mich war Luneng Shandong die beste Entscheidung. Ich bin sehr glücklich, hierher gekommen zu sein», erzählte der 31-Jährige unlängst dem chinesischen TV-Sender CGTN.

Glücklich in China: Pellè und Varga

Dass er nur wegen des Geldes nach China kam, wie er vor rund einem Monat in einem Interview mit italienischen Komikern gesagt haben soll, dem widerspricht er vehement. «Sie drängten mich, diesen Satz zu sagen. Hier zu spielen ist eine grossartige Möglichkeit in vielerlei Hinsicht: Fussball, Trainer, Sprache, Kultur. Es war eine grosse Veränderung, aber ich bin offen für Neues und lerne gerne unterschiedliche Leute kennen.»

Dass er die Premier League – seiner Ansicht nach die beste Liga der Welt – verlassen hat und nach seinem Wechsel nach China aus der italienischen Nationalmannschaft geflogen ist, bedauert Pellè nicht. «Ich hatte meine Chance im Nationalteam und es war grossartig. Falls man mich braucht, wäre ich bereit für ein Comeback.» Mittlerweile hat aber sein neues Leben in China Priorität. Zusammen mit Freundin Varga will er gar Chinesisch lernen. Die ersten Lektionen haben die beiden bereits hinter sich.

Freundin noch erfolgreicher als Pellè

In der chinesischen Super League gehört der Italiener trotz steigerungsfähiger Torquote zu den grossen Stars. Noch berühmter als der Profi-Fussballer ist in China aber mittlerweile seine Freundin. Viktoria Varga ist ungekrönte Social-Media-Königin aller Spielerfrauen. Mit 202'000 Followern auf Instagram liegt sie zwar deutlich hinter ihrem Freund, auf dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo hat sie aber klar die Nase vorn.

«Ich habe einfach mehr Zeit Bilder zu posten und er ist nicht so der Typ, der gerne Fotos macht», beschwichtigt sie. «Aber er ist es, der die harte Arbeit macht. Ich bin sicher, dass er mehr Fans hat als ich. Die sind einfach nicht auf Weibo ...»

Kennengelernt haben sich Pellè und Varga übrigens – wie könnte es anders sein – via Social Media. Dem Fussballer war die schöne Ungarin in einem Modeheft aufgefallen und er kontaktierte sie danach via Facebook. Zusammen geniessen sie jetzt die Vorzüge ihres Luxuslebens in China. Und während sie Tag für Tag ein neues Bild postet, rackert er sich in Felix Magaths Trainings ab. Bei seinem Gehalt aber sicherlich verkraftbar.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 06.05.2017 06:53
    Highlight Highlight Warum redet Watson so abschätzig über den Entscheid, nach China zu gehen?
    Ich kann den Entscheid, einmal in einer fremden Kultur zu arbeiten, sehr gut nachvollziehen. Pellè hatte die Chance und hat sie gepackt.
    Natürlich ist dies risikoreicher und weniger gemütlich als der altbekannte Karrierepfad in Europa. Dafür umso interessanter.
  • Luca Brasi 05.05.2017 17:58
    Highlight Highlight Der Club heisst aber eigentlich Shandong Luneng Taishan FC (wobei Luneng die Hauptinvestorfirma ist). Gemeinhin wird er Shandong Luneng genannt. Chinesische Provinz (Provinz im deutschen Sinne) ist das wohl nicht, denn der Club spielt in der 6 Mio.-Einwohnerstadt Jinan, der Hauptstadt von Shandong, welches wiederum nach Guangdong mit 95,7 Mio. Einwohner die zweitgrösste Provinz Chinas darstellt. Die Urbanisierungsrate beträgt in Shandong 38%. Also es ist sicher kein Hoffenheim oder Wolfsburg. ;D
  • Martinov 05.05.2017 13:23
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