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Marcel Koller, der neue Trainer des FC Basel 1893, Mitte und Assistenztrainer Thomas Haeberli, links, bei einem Training mit der Mannschaft im Trainingsgelaende St. Jakob in Basel, am Freitag, 3. August 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Thomas Häberli arbeitete zuletzt als Co-Trainer beim FC Basel. Bild: KEYSTONE

YB-Ikone Häberli wird neuer Luzern-Trainer – vielleicht schon heute

Der neue Trainer des FC Luzern scheint gefunden: Der Vertrag mit Thomas Häberli ist zwar noch nicht unterschrieben, aber der FCL hat offenbar beim FC Basel um die Freigabe des Ballwilers gebeten.

Raphael Gutzwiller / CH Media



Thomas Häberli (44) – so heisst wohl der neue Trainer des FC Luzern. Aus Luzerner Kreisen ist zu vernehmen, dass der FCL beim FC Basel für Häberli eine Anfrage für eine Freigabe platziert hat. Der ehemalige Assistenztrainer der Basler könnte schon heute als neuer FCL-Trainer präsentiert werden.

Auf Anfrage schrieb Häberli der «Luzerner Zeitung» per SMS: «Ich kann und möchte mich im Moment noch nicht zu Luzern äussern.» Bis am Dienstag soll er sich im Ausland aufgehalten haben, gestern wurden die Gespräche offenbar konkreter. Zwar ist der Vertrag noch nicht unterschrieben, dennoch dürfte einer Unterschrift von Häberli beim FCL nichts im Wege stehen.

Die Berner Thomas Haeberli, Mitte, und Leandro, rechts, feiern Haeberli's Tor,  beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und den Young Boys, am Samstag, 1. Mai 2004, auf dem Aarauer Bruegglifeld. YB gewann den Match 1-0. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Mit 74 Toren in 267 Spielen für YB wurde Häberli zu einem ganz grossen Liebling der Berner Fans. Bild: KEYSTONE

Ein Einheimischer

Häberli passt ideal ins Trainerschema des FC Luzern: Er hat lange im Nachwuchs Basels und der Young Boys gearbeitet, sollte also fähig sein, mit jungen Spielern zu arbeiten. Noch wichtiger aber: Häberli ist in der Innerschweiz tief verankert, ist als Bauernsohn in Ballwil am Eingang des Luzerner Seetals aufgewachsen. In seiner Aktivzeit machte er sich vor allem bei den Berner Young Boys einen Namen, errang als Stürmer gar Legendenstatus. Vor seiner Zeit in Bern spielte Häberli beim SC Kriens und beim FC Basel.

Häberli war schon im letzten Sommer ein Kandidat für den FCL-Trainerposten gewesen, sagte aber ab, weil er kurz zuvor einen Vertrag beim FC Basel als Assistenztrainer unterschrieben hat. Anfang Jahr hat Häberli den FC Basel in «gegenseitigem Einvernehmen» jedoch verlassen, gab danach in Interviews zu Protokoll, dass er als Nächstes gerne eine Stelle als Cheftrainer antreten möchte. Froh um die wahrscheinliche Verpflichtung Häberlis ist auch der FC Basel, der noch bis im Sommer 2020 den Lohn für Häberli berappen müsste.

Wicky soll abgesagt haben

Hoch im Kurs beim FCL stand auch Häberlis Ex-Chef, der ehemalige Basel-Trainer Raphael Wicky. Gerüchteweise soll er die erste Wahl beim FCL gewesen sein, am Dienstag habe der Walliser jedoch ein entsprechendes Angebot des Luzerner Sportchefs Remo Meyer abgelehnt.

Bei den weiteren gehandelten Kandidaten sollen die Kontakte nur lose gewesen sein. Der Berater von Ex-Sion-Trainer Maurizio Jacobacci habe zwar dessen Bewerbung hinterlegt, sei jedoch nicht kontaktiert worden. Keine Gespräche sollen mit den weiteren Kandidaten Bruno Berner, Heiko Vogel und Jeff Saibene stattgefunden haben. Um den ehemaligen FCL-Spieler Christian Brand (46) tauchten gestern ebenfalls Gerüchte auf. Brand teilte aber persönlich mit, dass er mit dem FCL nicht in Kontakt stehe.

Somit scheint der Weg für Thomas Häberli frei zu sein. Es ist wahrscheinlich, dass er bereits heute als neuer Trainer des FCL vorgestellt wird. Denn schon am Sonntag gegen den FC Zürich soll der neue Cheftrainer auf der Bank sitzen, kündigte Sportchef Remo Meyer am Montag an.

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