Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Grasshopper Trainer Thorsten Fink reagiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem Neuchatel Xamax FCS im Letzigrund, am Sonntag, 17. Februar 2019 in Zuerich.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Nach der Niederlage im Abstiegsduell gegen Xamax wackelt der Stuhl von Thorsten Fink gewaltig. Bild: KEYSTONE

Finks Punkteschnitt des Grauens – GC schlittert ungebremst dem Abstieg entgegen

14 Niederlagen in 21 Spielen, zuletzt sechs am Stück. Gestern das 0:1 gegen Xamax, den Hauptkonkurrenten im Abstiegskampf: GC ist auf den letzten Tabellenplatz der Super League abgerutscht, der angezählte Trainer Thorsten Fink zeigt sich gereizt.



Aus vier Punkten Reserve auf Schlusslicht Xamax ist für die Grasshoppers in nur zwei Runden ein Rückstand von zwei Punkten geworden. Nach dem 0:1 daheim gegen Xamax trägt neu der Rekordmeister die Rote Laterne.

Gemäss einer Fussballweisheit gibt es nicht gute und schlechte, sondern erfolgreiche und erfolglose Trainer. Zumindest in seiner bisherigen Zeit bei den Grasshoppers gehört Thorsten Fink zur letzten Sorte. Unter seiner Führung brachten es die Hoppers auf 0.89 Punkte pro Meisterschaftsspiel. Das ist ein miserabler Schnitt und er macht Fink zum schlechtesten GC-Trainer seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel.

Die Bilanzen der letzten 10 GC-Trainer:

Von Hitzfeld bis Fink – alle GC-Trainer seit 1988

Auch in der aktuellen Saison liegt Finks Punkteschnitt mit 17 Zählern aus 21 Spielen deutlich unter den Erwartungen und ist eines Rekordmeisters nicht würdig. Tritt in den nächsten Wochen keine messbare Besserung ein, wird der dienstälteste A-Klub in der nächsten Saison erstmals seit 1951/52 ein B-Klub sein. Bereits 2011/12 wäre es beinahe schon so weit gekommen. Damals entging GC unter Ciriaco Sforza und Uli Forte dem Abstieg nur, weil Xamax die Lizenz verweigert und Sion 36 Punkte abgezogen wurden.

Fink wehrt sich gegen Kritik

Nach der ernüchternden Heimniederlage gegen Aufsteiger Xamax wurde Fink von einem Moderator von «Teleclub» in die Zange genommen. Der Deutsche wurde gefragt, ob er die Mannschaft noch erreiche und ob er der Trainer sei, der die Mannschaft aus der misslichen Situation herausführen könne.

«Wir sind nicht der FCZ! Wir steigen nicht ab, das kann ich Ihnen sagen.»

Thorsten Fink

abspielen

Die Highlights der Partie GC gegen Xamax. Video: YouTube/SRF Sport

Fink sagte darauf, etwas enerviert: «Ich werde Ihnen jetzt nicht die ganze Saison erklären und warum wir so hineingekommen sind. Heute hätten wir besser spielen können. Es war meine Mannschaft, ja, aber sie hat nicht das gezeigt, was ich mir vorgestellt hatte. Deshalb muss ich mich als Trainer mit in die Verantwortung nehmen. Ich bin der Hauptakteur mit der Mannschaft, die wir haben. Wir haben die Mannschaft gebildet.»

Bild

Thorsten Fink glaubt, dass er seine Mannschaft noch erreicht. bild: screenshot teleclub

Weiter sagte Fink über das Spiel im Letzigrund: «Im letzten Spiel (1:3 gegen Zürich) sah es gut aus nach vorne. Ich dachte, wir könnten das wieder so machen. Aber wir sind gegen Xamax mit der Situation nicht gut umgegangen.»

Die aktuelle Super-League-Tabelle:

Bild

bild: screenshot srf

Fink hofft auf Neue und Rückkehrer

In der Folge versuchte Fink, für die Zukunft Positives hervorzuheben. Er erwähnte Caiuby, der noch dazukommen werde. Caiuby war in der Winterpause vom Bundesligisten Augsburg wegen ungeheurer Disziplin- und Respektlosigkeiten suspendiert und aus dem Kader gestrichen worden. GC sicherte sich vor ein paar Tagen auf Leihbasis die Dienste des Brasilianers. Fink nannte auch die derzeit noch verletzten Spieler, die die Mannschaft bald verstärken werden. Zu ihnen zählen potentielle Teamstützen wie Nathan, Runar Sigurjonsson und Allan Arigoni.

Der Teleclub-Moderator griff auf das Beispiel des FC Zürich vom Frühling 2016 zurück. Dort habe es unter Trainer Sami Hyypiä genau gleich getönt: Der und der werden noch zurückkommen, dies und das ist noch nicht gut, wir haben junge Spieler – und am Schluss stieg Zürich ab.

Grasshopper Trainer Thorsten Fink reagiert nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem Neuchatel Xamax FCS im Letzigrund, am Sonntag, 17. Februar 2019 in Zuerich.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Thorsten Fink antwortete darauf ausführlich und resolut: «Wir sind nicht der FCZ. Wir steigen nicht ab, das kann ich Ihnen sagen. Ich bin kämpferisch, und ich glaube, dass wir vieles im Verein richtig gemacht haben. Ich versuche einfach, das Kader so gut wie möglich hinzustellen und eine gute Taktik zu wählen. Heute gegen Xamax habe ich das nicht hinbekommen. Ob das in Zukunft besser wird? Ich denke: ja. Ich werde das auch hinbekommen. Alles andere kann ich nicht entscheiden. Wenn der Verein meint, ein neuer Trainer könnte der Mannschaft jetzt mehr helfen, dann ist das super. Dann habe ich eine gute Vorarbeit gemacht für die Mannschaft, für das Teamwork. Die Strukturen hat der Präsident hervorragend gelegt. Oben stimmt es. Wir bekommen ein neues Stadion. Es gibt viele Dinge, auf die man in dem Verein aufbauen kann. Wir werden also sehen, was der Verein in den nächsten Wochen machen wird.» (pre/sda)

Weitere GC-Stimmen:

«Das war ein Sechs-Punkte-Spiel, wir haben es vermasselt. Ich bin am Boden zerstört. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und wollten unbedingt gewinnen. Diesen Willen hat man phasenweise in der ersten Halbzeit gesehen, aber in der zweiten nicht mehr.»

Heinz Lindner, GC-Captain bei «Teleclub»

«Wenn man keine Tore macht, kann man auch keine Spiele gewinnen. Wir müssen uns im Training von Tag zu Tag das Selbstvertrauen holen. Es gilt so schnell wie möglich der Fokus auf das nächste Spiel, um da unten raus zu kommen.»

Raphael Holzhauser, GC-Regisseur bei SRF

Die unendliche GC-Saga

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

Link zum Artikel

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

Link zum Artikel

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

Link zum Artikel

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link zum Artikel

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link zum Artikel

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

Link zum Artikel

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link zum Artikel

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

Link zum Artikel

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

Link zum Artikel

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

Link zum Artikel

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

Link zum Artikel

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link zum Artikel

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link zum Artikel

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link zum Artikel

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

Link zum Artikel

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

Link zum Artikel

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

Link zum Artikel

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

Link zum Artikel

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

Link zum Artikel

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

Link zum Artikel

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

Link zum Artikel

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

Link zum Artikel

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

Link zum Artikel

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

Link zum Artikel

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link zum Artikel

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

Link zum Artikel

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

Link zum Artikel

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

Link zum Artikel

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

Link zum Artikel

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Unkel Wullewu 18.02.2019 17:59
    Highlight Highlight Seit 28 Jahren gehe ich ins Joggeli, Nati-B, Aufstieg, unzahlige Titel und Exploits in Europa. Müsste ich aber die geilste Zeit definieren, dann ist es die mit Thosten Fink als Trainer. Selbst beim GCZ an der Linie, würde ich mich für ihn freuen, wenn er den Meistertitel wieder holen könnte. Einen besseren Trainer kann kein Schweizer Club finden. Und falls der GCZ die nötige Ruhe bewahrt, werden sie wieder attraktiven und erfolgreichen Fussball spielen und auch bald schon Eigengewächse teuer ins Ausland verkaufen können. Kein Trainer hat beim FCB so gut mit den Jungen wie Thorsten Fink!
    • Schnurri 19.02.2019 07:24
      Highlight Highlight Auch wenn ich mir wünschte, dass dem so sei... nur hat Fink in Basel eine intakte Mannschaft angetroffen als er begonnen hat und konnte die Jungen in eine funktionierende Mannschaft einbauen!
  • Gaskaidjabeaivváš 18.02.2019 13:18
    Highlight Highlight Vom Rekordmeister ist leider nicht mehr viel übrig und es wird wohl jahre dauern, wenn überhaupt, bis GC wieder ein Spitzenteam der Schweiz wird... Muss ich leider sagen, obwohl GC noch der Fussballverein ist, den ich am stärksten unterstütze...

    Vielleicht wäre ein Abstieg wirklich mal das beste, als Weckruf an die derzeitige Führung, um in ein paar Jahren wieder etwas reorganisiert hochzukommen. Ein direkter Wiederaufstieg wäre denke ich auch eher unwahrscheinlich.
  • TheRealSnakePlissken 18.02.2019 12:54
    Highlight Highlight Szenario Saison 2019/20: Aufsteiger Servette hat endlich sein Stadion wieder mehr als 5% gefüllt. Wil, Chiasso und Co. freuen sich, im Letzigrund vor mehr als 2'000 Leuten spielen zu dürfen, fast schon Cup-Stimmung. Gleichzeitig soll das altehrwürdige Hardturmstadion wieder auferstehen - für den FCZ!!! Weil es ein paar einweihungswütige Lokalpolitiker und Bank-Immobilienmanager es so wollen. Man schwankt zwischen Lachen und Weinen.
  • TanookiStormtrooper 18.02.2019 12:52
    Highlight Highlight «Wir sind nicht der FCZ! Wir steigen nicht ab, das kann ich Ihnen sagen.»
    Die einzige Möglichkeit, wie diese Aussage wirklich zutreffen könnte ist, wenn sich der Verein noch vor dem Abstieg komplett auflöst.
    • Jol Bear 18.02.2019 16:51
      Highlight Highlight Zumimdest 50 % von dieser Aussage treffen schon mal zu.
  • jjjj 18.02.2019 12:24
    Highlight Highlight «Wir sind nicht der FCZ! Wir steigen nicht ab, das kann ich Ihnen sagen.»

    Einmal unten immer unten, das ist der Unterschied.
  • Beggride 18.02.2019 12:17
    Highlight Highlight Mal sehen wo das noch hinführt... Aber das Kasperlitheater ist schon seot Jahren nicht mehr anzusehen... Angefangen hats ja bei der Causa Salatic und Anliker und seiner Gefolgschaft, was mittlerweile schon ein paar Jährchen zurückliegt...
  • mrgoku 18.02.2019 11:43
    Highlight Highlight Wie in der CH wird Fussball noch gespielt? lol

    Dazu sage ich nur: Der Fisch stinkt immer beim Kopf. Da kann auch Pep kommen und es wird weiter munter abgekackt....
  • ostpol76 18.02.2019 11:23
    Highlight Highlight Kein Stadion, keine Fans, keine Stimmung... gehört endlich in die Challenge League!
    • sapperlord 18.02.2019 16:26
      Highlight Highlight Da gehst du ein bisschen hart mit der Challenge League um.

  • Rekordmeister 18.02.2019 11:06
    Highlight Highlight Anliker, Huber und Walther haben gute Rahmenbedingungen geschafft:

    Damit GC absteigt deshalb:
    Alle raus!!!
  • aligator2 18.02.2019 10:44
    Highlight Highlight "Die Strukturen hat der Präsident hervorragend gelegt. Oben stimmt es."

    Bei solchen Aussagen muss man sich nicht wundern, wenn GC in der Versenkung verschwindet.
    • 00892-B 18.02.2019 14:09
      Highlight Highlight Vielleicht ist das ja versteckter Sarkasmus🤷‍♂️🤣
  • FrancoL 18.02.2019 10:38
    Highlight Highlight Wenn ein Club über mehr als ein Jahrzehnt keine fähigen Leute in der Führung hat, dann wird er früher oder später absteigen und wohl auch nicht so schnell aufsteigen. Vielleicht ist Zürich, trotz seiner Grösse, nicht der richtige Platz um 2 A-Teams zu haben.
  • Padawan 18.02.2019 10:11
    Highlight Highlight Stiged äntli ap!
  • ralck 18.02.2019 09:58
    Highlight Highlight Auch wenn ich den CH-Fussball eher meide. Zu sehen, wie GC die Zeitbombe der Selbstzerstörung längst gezündet hat und bis heute drum herum schnurrt, schmerzt schon ein bisschen. Fink hat wohl recht, dass GC nicht der FCZ ist. Denn wenn die Hopper absteigen, kommen sie nächste Saison kaum gleich wieder rauf. Allein die komplette Reorganisation und Säuberung aller Ungeziefer auf allen möglichen Positionen der Organisation wird Jahre dauern. Schade…

Neuchâtel Xamax schafft das «Wunder von Aarau» – die Unaufsteigbaren bleiben unten

Die Barrage um den freien Platz in der Super League bringt die wundersamste Wende im Schweizer Fussball. Aarau gewinnt bei Neuchâtel Xamax 4:0, verliert aber daheim 0:4 - und 4:5 im Penaltyschiessen.

Trotz des 4:0-Sieges im Hinspiel in Neuenburg wird für den FC Aarau also nichts mit der Rückkehr in die Super League nach vier Jahren. Aarau verlor das Rückspiel daheim mit dem gleichen Resultat. Auch in der Verlängerung fiel die Entscheidung in diesem dramatischen Match nicht. Die Neuenburger setzten sich im Penaltyschiessen mit 5:4 durch.

Mit Toren von Geoffroy Serey Die auf Foulpenalty, Marcis Oss und Kemal Ademi wendeten die Neuenburger das Blatt schon in der ersten Halbzeit zu drei Vierteln. …

Artikel lesen
Link zum Artikel