DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05455520 Sassuolo's Gregoire Defrel (R) jubilates with his teammates after scoring the 3-0 lead during the UEFA Europa League third qualifying round second leg match between Italian Club US Sassuolo and Swiss Club FC Luzern at Mapei Stadium in Reggio Emilia, Italy, 04 August 2016.  EPA/ELISABETTA BARACCHI

Es jubelte nur Sassuolo – die Italiener lassen dem FC Luzern keine Chance.
Bild: EPA/ANSA

Das Abenteuer Europa League ist Geschichte – Luzern scheitert deutlich an Sassuolo

Der FC Luzern verpasst in der Europa League den Einzug in die letzte Qualifikationsrunde deutlich. Die Zentralschweizer verlieren auswärts gegen Sassuolo gleich mit 0:3.



Wie 2010/11, 2012/13 und 2014/15 scheiterten die Luzerner international vorzeitig. Nach dem 1:1 vor einer Woche verloren sie das Rückspiel bei Sassuolo 0:3. Die Zentralschweizer vermochten gegen den Sechsten der letztjährigen Serie A zwar im Hinspiel mitzuhalten, mussten nach zweimal 90 Minuten aber einsehen, dass der Gegner nicht nur auf dem Papier knapp siebenmal so hoch gehandelt wird, sondern auch auf dem Platz eine Klasse besser ist. Im Rückspiel brach Luzern in der ersten Halbzeit die komplette Innenverteidigung weg, und nach dem 0:2 nach 39 Minuten agierte die Mannschaft von Markus Babbel zudem in Unterzahl.

Vier Gegentore musste Luzern gegen Sassuolo in den beiden Partien gegen die italienische Überraschungsmannschaft der letzten Saison einstecken. Die ersten und entscheidenden drei erzielte Sassuolos Bester: Domenico Berardi. Der 22-Jährige Stürmer, der auf dem Radar einiger Grossklubs steht, traf im Rückspiel nach knapp 20 Minuten zum 1:0 und sorgte gegen Ende der ersten Halbzeit mit einem versenkten Penalty für die Vorentscheidung. Fast zum gleichen Zeitpunkt hatte er im Hinspiel, ebenfalls vom Penaltypunkt, das 1:1 erzielt, das Luzern um eine bessere Ausgangslage gebracht hatte. 25 Minuten vor Schluss erhöhte der Franzose Grégoire Defrel, einer von nur zwei Legionären im Team der Italiener, per Kopf zum 3:0.

04.08.2016; Reggio Emilia; Fussball Europa League - US Sassuolo - FC Luzern;
Sally Sarr (Luzern) ersetzt bereits in der 11. Minute Tomislav Puljic (Luzern)
(Martin Meienberger/freshfocus)

Abwehrchef Puljic musste früh verletzt raus.
Bild: freshfocus

Nach dem starken Auftritt vor Wochenfrist zu Hause war Luzern in Reggio nell'Emilia, wo Sassuolo seine Heimspiele austrägt, vom Glück verlassen. Bereits nach elf Minuten schied Abwehrchef Tomislav Puljic, vermutlich mit einer Zerrung, verletzt aus. Und nach 39 Minuten sah der zweite Innenverteidiger Ricardo Costa nach einer Notbremse im Strafraum die Rote Karte. Er hatte nach einem suboptimalen Abpraller von David Zibung nach vorne statt zur Seite seinen Gegenspieler ohne Chancen auf den Ball wohl leicht, aber entscheidend berührt.

Bereits der Ausfall von Puljic wog schwer. Er brachte das Luzerner Defensivgefüge ein paar Mal öfter als üblich ins Wanken, was sich die Italiener in abgebrühter Manier zunutze machten. Beim 1:0 verwertete Berardi einen Prellball mit einem Schlenzer aus knapp 16 Metern, das 2:0 wäre wohl auch ohne Costas Intervention gefallen. Zwar war das Team von Trainer Markus Babbel in der ersten Halbzeit keineswegs unterlegen. Nach dem Zweitorerückstand und dem Platzverweis war die Aufgabe aber unlösbar geworden.

Das Telegramm

Sassuolo - Luzern 3:0 (2:0) 14'500 Zuschauer. - SR Palabiyik (TUR).
Tore: 19. Berardi 1:0. 39. Berardi (Foulpenalty) 2:0. 65. Defrel (Duncan) 3:0.
Sassuolo: Consigli; Gazzola, Paolo Cannavaro, Acerbi, Peluso; Biondini (72. Sensi), Magnanelli, Duncan; Berardi (73. Politano), Defrel (82. Falcinelli), Sansone.
Luzern: Zibung; Christian Schneuwly, Costa, Puljic (11. Sarr), Lustenberger; Kryeziu, Haas; Hyka (72. De Oliveira), Neumayr (72. Arnold), Jantscher; Marco Schneuwly.
Bemerkungen: Luzern ohne Thiesson und Affolter, Sassuolo ohne Pellegrini (alle verletzt). 11. Puljic mit Muskelverletzung ausgeschieden. Rote Karte: 38. Costa (Notbremse). Verwarnungen: 8. Sansone (Foul). (sda)

Du spielst selbst Fussball? Dann kennst du diese Dinge bestimmt.

12 (Not-)Lügen, die jeder Hobby-Fussballer kennt – und was man sich dabei denkt

Link zum Artikel

Hier gibt's gleich eines der lustigsten Eigentore aller Zeiten zu sehen

Link zum Artikel

Nur wenn du dich auch an diese 25 Dinge erinnern kannst, warst du ein echtes Fussballkind

Link zum Artikel

Jeder Amateur-Fussballer kennt diese 14 Momente der Saisonvorbereitung genau

Link zum Artikel

Wichtig für alle Amateur-Fussballer: Schaut das und ihr fühlt euch eine Zillion Mal besser

Link zum Artikel

Wegen diesen 11 Typen ist Fussballspielen auch in der zweiten (oder dritten) Mannschaft so herrlich

Link zum Artikel

«Bin bei der Freundin stecken geblieben» – die verrücktesten Ausreden im Regionalfussball

Link zum Artikel

Diese 11 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

Link zum Artikel

Auch DU wirst dich ertappt fühlen: 13 Grafiken, die den Amateurfussball perfekt beschreiben

Link zum Artikel

12 Ausdrücke, die nur Fussballer verstehen – und die passende «Erklärung für Dummies» gleich dazu

Link zum Artikel

Diese 12 herrlichen Videos aus dem Amateur-Fussball zeigen perfekt, wie du dich im Ausgang verhältst

Link zum Artikel

12 Persönlichkeiten, die an keinem Grümpi (Grümpeli, Grümpeler, Grömpi) fehlen dürfen

Link zum Artikel

Kein Bock auf Training? Mach es besser als diese 10 (fast echten) Super-League-Schwänzer

Link zum Artikel

Vom heulenden Schiri bis zum Spieler mit Durchfall: So schöne Geschichten kann nur der Provinz-Fussball schreiben

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die 20 teuersten Transfers im Sommer 2016/17

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

YB-Fans zünden Feuerwerk in Bern – so schön (und coronakonform) kann Meisterfeier sein

Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Lugano war offiziell, was längst nur noch Formsache war: Die Young Boys gewinnen zum 15. Mal den Schweizer Meistertitel – zum vierten Mal in Serie. Da coronabedingt keine grosse Feier möglich ist, haben sich die YB-Fans etwas Spezielles einfallen lassen.

Pünktlich um 22 Uhr wurde in der ganzen Stadt Bern Feuerwerk gezündet. Die koordinierte Aktion wurde von der Fangruppierung «Ostkurve Bern» in einem eindrücklichen Video festgehalten.

(zap)

Artikel lesen
Link zum Artikel